Auch wenn da auf der Fahrt einiges wirklich unvorstellbar hanebüchen ablief, denke ich schon, dass dieses Urteil zu einer weiteren Aufsichtsverschärfung und zu einem schnelleren Ausschluss kranker Kinder führen wird.
Nein, warum sollte das so sein? Mit einer Vorabfrage von Erkrankungen (die Standard sein sollte) und dem Nichtignorieren deutlicher Symptome und Bitten von Mitschülerinnen über eine lange Zeit seitens der Kolleginnen hätte das bereits verhindert werden können. Eine Verschärfung bisheriger Regelungen ist überhaupt nicht notwendig und es muss auch kein Ausschluss von Kindern mit Vorerkrankungen erfolgen.
Das Urteil ist einfach nur eine Mahnung daran, dass bestimmte Mindeststandards der Sorgfalt bei Vorbereitung und Durchführung von Fahrten auch wirklich einzuhalten sind.