"Double income, no kids", also Paare ohne Kinder, bei denen beide arbeiten. Der Lebensstandard dieser ist i.d.R. erheblich höher als bei Paaren mit (vielen) Kindern. Das gilt auch trotz Kindergeld und evtl. Familienzuschlägen, auch wenn das einige hier im Forum nicht wahrhaben wollen.
Beiträge von Seph
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Mir fällt gerade die "Krümmung der Bananen" ein (gerne von EU-Kritikern genannt). Nur war die Politik absolut dagegen, gewollt hat es der Handel, damit mehr Bananen in den Karton passen und damit mehr auf den LKW. Geringere Kosten und Vorteile für die Umwelt (weniger Dieselverbrauch) waren die Argumente.
Also auch nicht "böse EU".
Das eigentlich witzige daran ist, dass es eine solche Festlegung überhaupt nicht gibt
Die damalige "Bananenverordnung" (Verordnung (EG) Nr. 2257/94) schrieb zwar Mindestlänge und -dicke von Bananen vor und teilte diese je nach Zustand (Beschädigungen u.ä.) in Güteklassen ein, der Krümmungsgrad wurde anders als häufig überspitzt dargestellt aber gerade nicht festgelegt....und gar nicht erst erwähnt. -
Ein solcher Antrag ist durchaus möglich, Termine hierfür sind der 31.1. und der 31.7. jeden Jahres. Das ganze ist angekoppelt an das normale Versetzungsverfahren, d.h. man beantragt letztlich die Übertragung des Amtes und die damit verbundene ggf. erfolgende Versetzung auf eine entsprechende Stelle. Daher muss der Antrag auch Angaben zur gewünschten Schulform und den gewünschten örtlichen Einsatzmöglichkeiten enthalten.
Insofern habt ihr möglicherweise beide Recht: bei Beibehaltung der aktuellen Stelle kann es sein, dass eine solche Übertragung nicht erfolgen kann, da deine Schule vermutlich keine Planstellen im Eingangsamt nach A13 haben wird, in Verbindung mit einer Versetzung an eine andere Schule ist es durchaus möglich.
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Lass doch den Seph. Er lässt hier gerne den toughen SL raushängen, der der ganzen Masse der Minderleistenden mal so richtig zeigt, wo der Hammer hängt

Nein, ich weise gerne auf die irrtümlichen Annahmen einiger Teilnehmer hier bezüglich geltender Rechtsvorschriften hin, sodass nicht andere in die gleichen Fallen tappen. Um mal in deiner Sprache zu bleiben: Wer hier den harten Hund raushängen lässt und einen eigenen Fehler damit beantworten möchte, rechtswidrig die Leistungspflicht einzuschränken, darf sich nicht wundern, wenn es darauf entsprechende Konsequenzen geben kann (nicht muss). Gleichzeitig ist es für viele Mitlesenden sicher wichtig zu wissen, dass das eben Konsequenzen haben kann und mitnichten eine sinnvolle Empfehlung ist.
Was man damit am Ende selbst macht, muss und kann dann jeder selbst entscheiden.
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10k€ netto ist schon nice. Leben wie ein Politiker
...wenn man die Ausgabenseite nicht berücksichtigt. Es gibt einen Grund dafür, dass Familien mit vielen Kindern deutlich armutsgefährdeter sind als z.B. DINKs.
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Hier können wir darüber diskutieren, ob der deutsche Weg der Lehrerausbildung alternativlos und zielführend ist.
Jeder 18-jährige versteht:
Studium --> Ref --> Festanstellung lebenslang an öffentlichen Schulen für gutes Geld.
Es gibt keinen anderen Weg, der dorthinführt und das ist gut so und soll so bleiben?
Bereits im anderen Thread wurde dir mehrfach aufgezeigt, dass diese Behauptung völlig haltlos und falsch ist.
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Wenn man bei den üblichen Portalen (AirBnB wurde schon genannt, ich nutze öfter FeWo-direkt) mal 16 Personen und Hannover eingibt, kommen schon einige Treffer auch in der nahen Umgebung. Und ja, wir haben auch schon einmal mehreren befreundeten Familien etwas gesucht, man braucht also nicht selbst so viele Kinder

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Ich habe eine Präsenzpflicht von 20 Stunden 50 Minuten.
Mein Stundenplan zwingt mich jetzt schon zu einer Präsenzpflicht von 16.40 Minuten.
Jetzt im Januar haben wir aber jede Woche eine Veranstaltung, wo noch mal 3 Stunden oben drauf kommen. Wären wir bei 19.40.
Bleibt ein Rest von 1 Stunden 10 Minuten.Bitte nicht Präsenzpflicht mit selbst gewählten Anwesenheitszeiten in der Schule verwechseln
Aber selbst diese liegen bei mir gerade einmal bei höchstens 30 Zeitstunden pro Woche inklusive DBs bei einer Vollzeitstelle. Die restlichen knapp 15 Zeitstunden pro Woche (bezogen auf 40 Arbeitswochen, da ich in der unterrichtsfreien Zeit wenig arbeite und daher innerhalb der Unterrichtszeit mehr) habe ich zur freien Einteilung zur Verfügung und finde das ganz gut so. -
Genau das! Letzlich ist das ein schönes Beispiel für "Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten wahr werden"

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Hieße dass nicht, dass du jedes Jahr 15% Mehrarbeit geleistet hast? (also quasi 2 Stunden oder so)
Bei uns steht im Erlass / Gesetz, dass Mehrarbeit nicht verfallen darf, aber im nächsten Schuljahr abgebummelt werden soll (!, nicht muss).
So wie ich das sehe hast du dann also noch jede Menge Plusstunden (so wie deine Kollegin).
Nein, es wurde genau die geschuldete Arbeitsleistung erbracht. Fehlerhaft war lediglich die Abrechnung. Dass das dem AN über 6 Monate lang nicht aufgefallen ist, muss er sich leider selbst zuschreiben lassen.
Wenn ich sowas mitkriegen würde, würde ich die nächsten Jahre einfach nur noch im Bummelmodus arbeiten. Dann dauert alles plötzlich seeeeehr seeeeeeeeeehr seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr lange. Da komme ich schon auf mein Geld
...und würdest damit vorsätzlich eine unzulässige Minderung deiner Arbeitsleistung vornehmen. Die Folge daraus wäre vermutlich relativ schnell die Kündigung des AN.
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Ich begehe die verfassungsgemäße Sonntagsruhe.
Das handhabe ich inzwischen auch so und hatte im Thread "Warum haben Lehrkräfte kein Büro" dazu gerade empfohlen, konsequent auf die saubere Trennung von Dienst- und Freizeit zu achten. Dann kommt man auch selbst von den hier gern kolportierten Stories von 60-Stunden-Wochen weg.
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Bei uns gibt es die klare Ansage, es muss Sonntagabend noch einmal geschaut werden, ob was geschrieben wurde von der Schulleitung (nicht in den Mails, sondern der Cloud).
Und das klappt in der Regel sehr gut.
Es gibt die Dienstanweisung, am arbeitsfreien Sonntag zu arbeiten und das wird einfach so hingenommen?
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Als Elternteil hinlaufen und mein Kind abholen. Man muss nicht überall mit dem Auto hinfahren.
Wenn man als Elternteil dann schon zu Hause ist und nicht selbst irgendwo im nicht auflösbaren Stau stand, geht das. Traf wohl nur nicht auf alle zu.
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Würdet ihr euch einen "richtigen" ruhigen Arbeitsplatz in der Schule wünschen? Stört euch die Tatsache, dass man von seinem sauer verdienten Netto ein Arbeitszimmer privat finanzieren muss - sei es zur Miete oder im Eigenheim? Auch wenn man es von der Steuer absetzen kann, fließt da immer noch ein beachtliches Sümmchen rein.
Achso, zur eigentlichen Frage: Das ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits stört es mich durchaus, dass man sich berufliche Aufgaben in den privaten Bereich mitnimmt und dadurch die Trennung zwischen Dienst und Freizeit erschwert wird. Das Problem konnte ich für mich durch konsequente Arbeitszeiterfassung und strikte Grenzziehung halbwegs lösen. Andererseits genieße ich wiederum die damit verbundene freie Einteilung eines großen Teils der eigenen Arbeitszeit und hätte - insbesondere mit kleinen Kindern - wenig Interesse an einem klassischen "9-to-5" bzw. eher "8-to-4-Job". Ich nutze die Flexibilität durchaus gerne, am frühen Nachmittag erst einmal andere Dinge zu tun und Zeit für die Familie zu haben und dann noch einmal etwas zu arbeiten.
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Geht mir ganz genauso
Das Büro in der Schule ist ein netter Rückzugsraum und für Verwaltungstätigkeiten ok, aber das war es auch. Das sieht im Übrigen auch das Finanzgericht Sachsen so und hat einem Schulleiter trotz Dienstzimmer die steuerliche Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers zugesprochen. -
Wie losmarschieren lassen? du kannst doch Grundschulkinder nicht alleine schicken?
Selbstverständlich können in Rücksprache mit den Eltern auch Grundschulkinder schon alleine nach Hause gehen. Es braucht dafür nicht immer die Elterntaxis. Wobei 6km natürlich echt ne Ansage ist.
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Kurz, man weiß es nicht. Wenn aber jemand verspricht, "mit Mathe verdient man ganz toll", würde ich zumindest immer sagen, das ist kein Selbstläufer.
Das ist doch eine klassische Binsenweisheit. In keiner Branche sind hohe Verdienste Selbstläufer und es ist wohl kaum sinnvoll, durchschnittliche Einstiegsgehälter in einer Branche mit Spitzengehältern in einer anderen Branche zu vergleichen.
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Das wäre mal eine Idee. Die spinnen doch eh, die Bauern. Wer subventioniert denn meinen Diesel, mit dem ich zur Arbeit fahre?!
Auch wenn es Ironie ist: tatsächlich jetzt schon indirekt der Steuerzahler. Diesel wird trotz höherem Energiegehalt und Schadstoffausstoß spürbar weniger besteuert als Benzin und ist damit indirekt bereits subventioniert, was zumindest für Privatnutzer wenig Sinn ergibt.
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Ich habe letztlich 3 mögliche Routen zum Ziel, mit sehr großem Umweg noch eine 4. Es waren leider auch alle 4 jeweils betroffen, sodass es einfach nur "Augen zu und durch" heißen konnte.
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Das ist doch alles viel Theater um nichts. Google Maps zeigt weniger Staus als an einem normalen Montag morgen.
Ja, wobei Google Maps die Aufenthaltsdauer im Stau extrem unterschätzt, da es eben kein gewöhnlicher Stau war. Der eigentliche Traktorkorso war hier relativ kurz und der zugehörige Rückstau zunächst auf Maps nur relativ kurz angezeigt, der Rest der Strecke war angeblich frei und daher die Verzögerungsdauer relativ kurz bemessen. Dass sich - anders als sonst - die Stauursache aber in Schrittempo mitbewegt, hatte Google Maps zunächst nicht erkannt.
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