Und trotzdem wird "hat gut mitgemacht" immer wieder eine Rolle spielen. Das finde ich persönlich nicht in Ordnung. Das Konzept der "SoMi" in NRW dient nur der Schönung der Abiquote.
Wer außerstande ist eine ausreichende schriftliche Leistung zu fabrizieren darf meiner Meinung nach nicht mit ausreichend oder gar besser beurteilt werden.
Das kann ich offen gestanden nicht ganz nachvollziehen. Mal abgesehen davon, dass die SoMi nur zu kleinen Teilen auf Unterrichtssituationen beruht (zumindest beruhen sollte), kann auch dieser Teil kriteriengeleitet gut als Fachleistung eingeschätzt werden. Das geht dann auch deutlich über "...hat sich oft gemeldet...." hinaus.
PS: Gerade in unseren Fächern ist zum Beispiel gut beobachtbar (übrigens auch für die Schüler als Selbsteinschätzung), ob neue Problemstellungen leicht durchdrungen werden können, selbständig oder nur mit Unterstützung vollständig/teilweise/gar nicht bearbeitet werden können usw. Man kann dann durchaus begründet sowohl einem Schüler, der zwar öfter nur einfachste Dinge mündlich beiträgt dennoch ein "mangelhaft" attestieren als auch einem Schüler, der zwar still und unauffällig vor sich hin arbeitet, dabei aber meist selbständig zur Lösung kommt, ein "gut".