Ich habe bisher nur Gymnasiallehrer getroffen, die Grundschullehrern ihre Gleichwertigkeit absprechen. Noch nie eine Grundschullehrkraft, die Gymnasiallehrer als nicht gleichwertig sieht.
Wie schon mehrfach versuchst du hier mit billigen rhetorischen Tricks, Gymnasiallehrkräfte in den Dreck zu ziehen und deren Aussagen zu delegitimieren. Ganz deutlich wird das an deinem bereits mehrfach hier vorgetragenen Muster "Du bist doch Sek II Lehrkraft...dann brauchst du hier gar nicht mitreden".
Die Verknüfung von Bezahlung und "Wertigkeit" ist überhaupt nicht zielführend, suggeriert sie doch, dass es überhaupt minderwertige Berufe gibt. Diese Meinung teile ich mit Sicherheit nicht. Um im Bildungsbereich zu bleiben: Kita-ErzieherInnen erhalten noch einmal weniger Gehalt als wir Lehrkräfte...dennoch leisten diese sicher keine minderwertige Arbeit!
Darin liegt übrigens auch das Problem mit der zu stark vereinfachenden Formel "Gleiches Geld für gleiche Arbeit". Diese gilt z.B. für die unbedingt notwendige geschlechtsunabhängige Bezahlung, die im öffentlichen Dienst gegeben ist. Gleichwertige Arbeit bezeichnet verschiedenartige Tätigkeit, die jedoch bzgl. Anforderungen und Belastungen vergleichbar ist. Diese ist gerade nicht zwingend gleich zu bezahlen. Warum das so ist, ist aus heutiger Sicht kaum nachvollziehbar. Es hat aber nichts mit der fehlenden Gleichwertigkeit in den verschiedenen Schulform zu tun!