Die Kombination eines der Fächer mit Mathe hat neben dem Einsatz in einem Kernfach und entsprechend weniger Lerngruppen bereits im Studium einen weiteren Vorteil: Sowohl in Informatik als auch in Physik ist gerade anfangs der Anteil von Mathematik relativ hoch. Man muss also ohnehin Mathe-Vorlesungen besuchen, die bei Mathe als Fach bereits angerechnet werden. Anders ausgedrückt: Mit Informatik/Physik hat man einen erhöhten Aufwand im Studium, da man sich einiges an mathematischen Inhalten ohnehin aneignen muss.
Bei entsprechendem Interesse kann es sinnvoll sein, erst einmal Mathe/Physik zu studieren, da Informatik als Fach oft nur wenige Stunden hat. Der Bedarf an Lehrkräften ist in Physik und in Informatik bundesweit relativ hoch, in Informatik reichen aber oft 2-3 Lehrkräfte pro Schule aus. Anders als für Physik gibt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit, sich auch berufsbegleitend für Informatik nachzuqualifizieren, wenn man das möchte. Hat die Wunschschule Bedarf, unterstützt sie das meist gerne.