Beiträge von Seph

    Aber gut, dann wird man bei der nächsten Hitzewelle im Glasbau-Süd eben ohnmächtig.

    Nein, man weist auf die schwierigen Arbeitsbedingungen hin und verlangt Abhilfe. Das kann z.B. das Zurverfügungstellen von Ventilatoren o.ä. in sehr heißen Räumen sein. Gerade in Schulen besteht übrigens keine zwingende Notwendigkeit zum Aufenthalt in bestimmten Räumen. Ich gehe mit Lerngruppen an sehr warmen Nachmittagen durchaus einfach nach draußen und wir suchen uns einen Schattenplatz...und das auch bereits deutlich vor 35°C Innenraumtemperatur.

    Um welches Bundesland geht es denn? Und was ist mit "inkompetenter Bearbeitung" genau gemeint?

    Sofern es um das persönliche Verhalten von Amtsträgern und damit verbundene Dienstpflichtverletzungen geht, wäre eine Dienstaufsichtsbeschwerde der richtige Weg. Geht es hingegen um die Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Entscheidungen, ist die Fachaufsichtsbeschwerde zu wählen. In beiden Fällen ist der Adressat i.d.R. die entsprechend vorgesetzte Person.

    ich glaube, deswegen lohnt sich das für viele Frauen (ja, Frauen in der Regel) nicht mehr, die Stunden wesentlich zu erhöhen, wenn sie zum Beispiel 15 Jahre hälftig gearbeitet haben (typischerweise: 2 Kinder, niedrige Teilzeit bis zum Übergang in die weiterführende Schule des jüngsten Kindes)

    Das mag für die eigentliche Pension vlt. noch gelten, sofern man nahe an der Mindestpension bleibt. Das Einkommen während der Arbeitsphase und damit die Möglichkeit zum Aufbau von Privatvermögen unterscheidet sich sehr deutlich.

    Selbstredend, unterlassene Hilfeleistung will ich mir nicht ans Bein und Gewissen binden.

    Das hattest du ja auch schon beschrieben und deckt sich sehr mit meiner Haltung hierzu. Das ist natürlich eine deutlich andere Situation, als eine Weisung zur Nutzung von Privatgeräten in Nicht-Notfallsituationen zu erhalten. Eine solche halte ich auch für nicht statthaft.

    Ich persönlich führe telefonische Elterngespräche auch weitgehend nur über Dienstgeräte. Wenn das für mich gerade besser passte, habe ich das mit unterdrückter Nummer aber auch bereits mit dem Privathandy erledigt und mir da keinen "Zacken aus der Krone gebrochen". Ich bin mir auch relativ sicher, dass ich im Notfall ebenfalls mein Privathandy nutzen würde anstatt lange zu lamentieren, dass mir gerade kein Dienstgerät zur Verfügung steht. Außerhalb von Notfällen hingegen können Gespräche auch lange genug warten, bis ich in Reichweite von Dienstgeräten komme und Zeit dafür habe.

    PS: Wir werden mit hoher Sicherheit nicht erreichen, dass die Schulträger alle Lehrkräfte flächendeckend mit Diensthandys ausstatten...weil es schlicht und einfach im schulischen Alltag nicht notwendig ist und jede Schule auf die ein oder andere Weise Telefone haben wird. Ob man sich in Notfallsituationen (und nur in solchen) in Anbetracht der breiten Verfügbarkeit von (privaten) Telefonen darauf berufen mag, dass man dieses nicht dienstlich einsetzen kann, wage ich zu bezweifeln.

    Frage steht oben.

    Kann man auch verweigern eine Klasse weiter zu führen, wenn die SuS sich permanent daneben benehmen, man nur Probleme hat und es nur Ärger gibt?

    Es geht um eine Fachlehrertätigkeit und nicht um eine Klassenlehrertätigkeit.

    Ein gewisses Maß an Ärger und Problemen ist normal. Damit professionell und zielführend umzugehen, gehört zu den Kernkompetenzen von Lehrkräften. Was genau ist denn das Problem und welche Schritte hast du bereits alles unternommen?

    Ja, das ist komisch. Weil man eben auch nichts rückgängig machen kann. Die Zeit ist einfach futsch. Für immer. Sinnlos, darüber zu grübeln und man tut es doch. Vielleicht muss man bei jeder kleinen Sache, die man als sinnvoll/erfolgreich ansieht, eine kleine Notiz machen - damit man nicht vergisst, wie viel Licht man in die Welt gebracht hat. Oder so.

    Die Zeit wäre auch futsch, hätte man sie für andere Dinge benutzt. Das ist ja nicht exklusiv im Lehramt so :)

    Danke für den Vorschlag. Die Bahn ist leider auch sehr teuer. Die Woche sollte nicht über 400€ kommen.

    Das ist durchaus möglich, zumindest bei Reisezielen ins benachbarte Ausland ohne viel Umsteigen und mit genug Vorlauf für günstige Bahntickets.

    Eine Alternative dazu kann das "Bus-Sharing" sein. Es gibt Reiseanbieter, die Fahrtwünsche von verschiedenen Schulen einer Gegend so bündeln, dass das Transportmittel geteilt wird, die Aktivitäten und teils auch die Unterkunft vor Ort aber unabhängig voneinander sind.

    In SH haben wir seit 10 Jahren oder so die Gemeinschaftsschule. Gibt sicher Vorteile und Nachteile, aber unter den Gesichtspunkten, dass das Land nur einen bestimmten Beitrag für Bildung ausgeben möchte, wir aber über Teilhabe, gerechte (oder gleich(un-)gerechte) Bildungschancen, die Rolle des Kindes in unserer Gesellschaft, Elternwille usw in unserem Land diskutieren müssen, dann ist die Gemeinschaftsschule eine folgerichtige Konsequenz daraus.

    Letztlich wird es darauf hinauslaufen. Man muss sich vlt. auch mal klarmachen, dass das 3-gliedrige Schulsystem - insbesondere mit einer Trennung nach nur 4 Jahren - weltweit eher wenig verbreitet ist und ganz offenkundig nicht geeignet ist, Deutschland zu einer in Bildungsfragen führenden Nation zu machen. Die bisherigen Ansätze von Gesamtschulen werden (zurecht) im Moment kritisch beäugt, da sie bisher oftmals gerade nicht den Querschnitt der Jugendlichen beschulen. Hier in NDS sind Gesamtschulen relativ weit verbreitet und in einigen Fällen besser angewählt als die örtlichen Gymnasien. Mit einer entsprechenden Durchmischung der Schülerschaft lässt sich dann auch ganz anders arbeiten als wenn die Schulen lediglich "Resterampen" darstellen.

    Es ist erlaubt sich direkt zu bewerben jedoch absolut sinnfrei, da der SL eh aufgefordert wird ein Gutachten anzufertigen. Insoweit ist es taktisch klüger von Anfang an mit offenen Karten zu spielen

    Zwischen Bewerbung und Gutachten liegt manchmal einiges an Zeit, in der man u.U. auch bereits signalisiert bekommt, lieber zurückzuziehen. Aber ja, für eine erfolgreiche Bewerbung braucht man so oder so die Rückendeckung der eigenen SL und sollte das offen ansprechen.

    Wenn man die Schulfeiern (Einschulung, Abschluß) entsprechend öffentlich gestaltet, könnten Fotos davon als Dokumentation der Zeitgeschichte gelten.

    Zur Sicherheit kann man die noch von Dorfchronisten archivieren lassen.

    Nein. Schülerinnen und Schüler gelten mit Sicherheit nicht als Personen der Zeitgeschichte, nur weil sie bei einer Schuleinführung oder Entlassfeier anwesend sind.

    Eine Einschulung ist eine öffentliche Veranstaltung (und somit darf ohne weitere Genehmigung gefilmt und fotografiert werden), da ist jahrelang sogar die Zeitung gekommen und wenn die Eltern nicht dem ganzen schriftlich widersprochen haben, dann sind die Fotos in der Zeitung veröffentlicht worden

    Ich habe von dir schon so einiges rechtlich fragwürdiges gelesen, aber das geht wirklich weit daneben. Weder ist eine Einschulung eine öffentliche Veranstaltung mit völlig offenem Personenkreis noch dürften selbst auf einer solchen einfach ungefragt Bilder aufgenommen und dann veröffentlicht werden. Die Eltern müssen dafür auch nicht aktiv widersprechen, sondern müssten andersherum aktiv zustimmen. Die Ausnahmeregelung des §23 Abs. 1 Satz 3 KunstUrhG für Versammlungen, Aufzüge und ähnliche Vorgänge scheitert schon an der obligatorischen Teilnahme an der Einschulung im Gegensatz zur selbstbestimmten Teilnahme an z.B. Demonstrationen.

    Ein Einverständnis kann lediglich vorausgesetzt werden, wenn explizit für ein zur Veröffentlichung vorgesehenes Foto posiert wird und nicht bereits, wenn überhaupt für ein Foto posiert wird. Gerade im Zusammenhang mit Kindern kann auch nicht ohne weiteres auf ein berechtigtes Interesse des Veranstalters nach Art. 6 Abs. 1 Bst. f DSGVO abgestellt werden. Besonders bei Personen unter 18 Jahren werden hier bei der Interessenabwägung mit den Rechten der abgebildeten Personen besonders strenge Anforderungen gestellt.

    Wenn du keinen eigenen Stoff hast, ist es egal, von welchem Dealer du kaufst. Du bist immer zu 100% abhängig.

    Es spielt schon eine große Rolle, ob man seinen Stoff von jemanden bezieht, der einem nicht wohl gesonnen ist und der damit droht, Lieferungen auch einfach kurzfristig einzustellen oder ob man mehrere zuverlässige Ansprechpartner hat.

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