Beiträge von goeba

    Naja, das kommt drauf an, ob man wenigstens ein gutes WLAN hat. Ohne Netz kommt man damit nicht weit.


    Mit Netz hingegen gibt es da schon ein paar tolle Sachen.


    Sehr genial ist das hier:


    https://itunes.apple.com/de/ap…rchester/id560078788?mt=8


    Man braucht, um das effektiv machen zu können, einen Apple-Rechner auf dem ein Server läuft, mit dem man die Apps zentralisiert installieren kann (habe sowas mal gezeigt bekommen). Wenn man jetzt einen Klassensatz hat, lohnt das wohl nicht, dann installiert man halt per Hand.


    Ich würde mir deswegen jetzt keine Ipads kaufen (bin da sogar strikt dagegen), aber wenn sie schon da rumliegen, würde ich sie für Musik sicher mal ausprobieren.

    @plattyplus : Ich wundere mich da schon. Ältere PCs bekommen wir oft geschenkt, und die, bei denen etwas nicht geht, kommen dann sofort auf den Müll. Das würde sich in der Tat nicht lohnen, den Lötkolben zu zücken an einem alten PC.


    Zu Deinem Kommentar: Bei den Berufsbildenden Schulen ist das was anderes, das habe ich schon oft gehört.

    Ich bin auch so ein nebenher Admin (mache das allerdings nicht alleine, wenn auch von der Konzeption her federführend). Hätte ich Windows als Standardinstallation (ein paar Windows-Rechner haben wir schon auch), dann würde ich es nicht machen. Es mag sein, dass Windows mit den entsprechenden Schulungen, Enterprise-Servern, Wächterkarten und was weiß ich noch alles dann auch super funktioniert (muss ja eigentlich, viele Firmen haben da ja tausende Rechner am Start), aber da möchte ich mich nicht einarbeiten.


    Wenn ich in einen Computerraum gehe, dann funktioniert da maximal ein Rechner nicht (es sei denn, eine Sicherung ist raus, unser Leitungsnetz ist schrott). Seit einer Linux-Installation vor über zwei Jahren musste ich da auch kaum was reparieren. Und das sind praktisch alles Rechner, die über 10 Jahre alt sind und auf denen Windows 7 oder gar 10 überhaupt nicht erst laufen würde.


    Und wenn jemand meckert, dass er lieber Windows will, dann biete ich freundlich an, meinen Admin-Job zu übernehmen, und dann ist Ruhe.


    Die Sachen von den Verlagen laufen mittlerweile fast alle im Browser. Ein paar Sachen gehen halt nicht mit Linux, damit muss man dann leben. 99% an den allgemeinbildenden Schulen ist Internet + Textverarbeitung + Präsentation.

    Mit Moodle kannst Du all das machen (den Vertretungsplan mit Einschränkungen), vorausgesetzt, Du hast die Infrastrkutkur dafür (das heißt: Eine Schnelle Internetverbindung an der Schule für Up- und Downstream, oder aber einen externen Anbieter, der Dir das hostet).


    Für Moodle gibt es für die Leute, die das wollen, auch eine App (Du kannst die Kalender aber auch in alle anderen Lösungen importieren, die ICAL unterstützen).


    Denk vielleicht mal einen Moment daran, dass bei den Handys sichergestellt sein muss, dass keine personenbezogenen Daten auf ausländischen Servern landen (bzw. der Nutzer überhaupt erstmal wissen muss, was das Handy genau mit den Daten macht). Da Handys der großen Hersteller Dir bei der Einrichtung standardmäßig anbieten, alle Daten "in der Cloud" zu sichern, wird bei allen Nutzern, die das anhaken, genau das passieren und Ihr verstoßt im großen Stil gegen datenschutzrechtliche Auflagen.

    Wenn sowieso kein GTR erlaubt ist, würde ich erst mal irgend einen TR aus dem Haushalt nehmen - wir haben hier jedenfalls mehrere wiss. TR herumliegen (sowas geht ja nicht kaputt, oder?). Dann nach der Empfehlung fragen.


    Aber, um diesen Faden mal etwas zu kapern: An diesem Thema kann man die Kleinstaaterei in Deutschland mal wieder so richtig schön sehen. Während in Niedersachsen (zugegeben, ich weiß es nur fürs Gymnasium) ab Klasse 7 mindestens ein GTR vorgesehen ist (ein CAS muss im Unterricht zumindest auch mal verwendet werden, so dass die meisten Schulen dann gleich einen GTR mit CAS anschaffen), hat man das in BaWü ja wieder abgeschafft. Wie ich hier mitbekomme, ist in Hessen der GTR ja auch verboten (oder wie ist das am Gymnasium).


    Und dann soll man Abituraufgaben aus einem Länderübergreifenden Pool nehmen - das kann ja gar nicht klappen.

    Ich bin der Meinung, dass man, wenn man ein Fach namens "Mathematik" unterrichtet, den Schülern zumindest eine Chance geben sollte, zu verstehen, was Mathematik eigentlich ist.


    Dazu gehörten sicherlich auch Beweise, denn es ist in der Mathematik nun mal so üblich, dass man sich versichert, dass die Annahmen, die man macht, auch korrekt sind.


    Schon in der Mittelstufe lassen sich eine Vielzahl von Aussagen schülerverständlich (für manche wenigstens) und weitgehend korrekt beweisen:


    - Winkelsumme im Dreieck
    - Winkelsumme im n-Eck
    - die Mittelsenkrechten schneiden sich in einem Punkt
    - andere Kopunktualitätsbeweise
    - Satz des Thales
    - Satz des Pythagoras
    - andere Sätze am rechtwinkligen Dreieck
    - Irrationalitätsbeweise
    - es gibt unendlich viele Primzahlen


    Ich sage weitgehend korrekt, weil sich ein axiomatischer Aufbau der Geometrie in der Schule natürlich nicht anbietet. Bestimmte Annahmen werden einfach getroffen. Da man einen solchen formal völlig korrekten Aufbau ohnehin nicht erreichen kann, muss man natürlich auch nicht alles beweisen. Ferner sollte man i.d.R. nicht um des Beweisens willen beweisen, sondern um die Aussage plausibel zu machen.


    Man kann durch diese Themen sehr gut eine Binnendifferenzierung erreichen.


    Ich mache mal ein Beispiel am Satz des Thales: Setzt man in der bekannten Beweisfigur (Thaleskreis, Dreieck, zusätzliche Linie von C zu M) einen konkreten Winkel für alpha ein (etwa 33°), so sollten alle Schüler in der Lage sein, durch anwenden bekannter Sätze (Winkelsumme, Basiswinkel in Gleichschenkligen Dreiecken) die übrigen Winkel zu berechnen.
    Die starken Schüler nehmen nicht 33°, sondern rechnen allgemein mit Alpha.


    In der Oberstufe, auch im Leistungskurs, versuche ich bei allen Aussagen, deren Beweis sich aus unterschiedlichen Gründen hier nicht machen lässt, deutlich zu machen, dass es sich um eine beweisbedürftige Aussage handelt. Es gibt nämlich durchaus Schüler, die meinen, etwas nicht verstanden zu haben, nur weil der Lehrer es nicht für nötig hielt, dass man das mit den gegebenen Mitteln gar nicht verstehen kann.


    Ein Beispiel wäre der unsägliche Beweis der Kettenregel durch Erweitern des Differentialquotienten. Das ist - von mir aus - eine Merkregel oder Plausiblemachung, aber kein Beweis!

    Das liegt weniger daran, was man gelernt hat.


    Wenn Du den Quereinstieg wählst, weil Du auf einem anderen Gebiet gescheitert bist, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Du auf dem neuen Gebiet auch scheiterst. Das kommt im Detail natürlich auf die Gründe an.


    Wenn Du den Quereinstieg wählst, weil Du eine neue Herausforderung suchst / mehr mit Menschen arbeiten möchtest / Dir dein bisheriger Beruf nicht mehr gefällt, dann glaube ich nicht, dass die Rate derer, die das Lehramt nicht packen, höher ist als bei Leuten, die gleich Lehramt gemacht haben.


    Also, überspitzt: Wenn Du sagst "ich hab´s anderswo nicht gepackt, werd ich halt Lehrer", dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es nicht gut wird. Wenn die Gründe andere sind, dann stimme ich Dir zu, wird es nicht so sehr schaden, bestimmte Inhalte an der Uni nicht gehabt zu haben.

    Ich habe da ähnliche Beobachtungen gemacht wie Mikael.


    So lange man deswegen niemanden vorverurteilt (im Sinne von: Der ist Quereinsteiger, der kann nichts) kann man das doch beobachten, das ist doch keine Gehässigkeit.


    Wir hatten ebenfalls mehrere Quereinsteiger, die an der Uni und in der freien Wirtschaft nicht Fuß fassen konnten (trotz Doktortitel im naturwissenschaftlichen Bereich) und es dann als Lehrer eben auch nicht geschafft haben.


    Wir haben auch tolle Quereinsteiger, aber die Quote derer, die nicht erfolgreich Lehrer werden, ist bei den Quereinsteigern höher als bei den voll ausgebildeten Lehrern - nach meiner (nicht repräsentativen) Beobachtung. Aber natürlich (der Vollständigkeit halber) gibt es auch die nicht-Quereinsteiger, die dann keine guten Lehrer werden.


    Die teilweise vorliegende Denkweise (an der Uni hat´s nicht geklappt, dann werde ich halt Lehrer) ist jedenfalls kritisch zu sehen, Lehrer ist ein in vieler Hinsicht anspruchsvoller Beruf und kein Auffangbecken.


    Was mich allerdings - bei bereits zwei Quereinsteigern - gewundert hat, war, dass dann nicht mal die Fachkompetenz excellent war, dazu fiel mir dann echt nichts mehr ein.

    Hallo,
    wenn Du gerne mit Grundschulkindern arbeiten möchtest, aber lieber das "Drumherum" - wie Du so treffend schreibst - dann wäre Erzieher sicher ein toller Beruf für Dich. Früher wurde man dann Horterzieher/in, die Horte gehen hier aber z.Zt. stark zurück zugunsten der OGS.


    Mein Sohn war auf einem tollen Hort, wo speziell eine Erzieherin wirklich fantastische Arbeit geleistet hat, und man hat jederzeit gemerkt, dass das eben "ihr Ding" ist.


    Der ganz große Haken an diesem Beruf ist, dass es fast keine vollen Stellen gibt. Einige wenige Mitarbeiter übernehmen auch Aufgaben am Vormittag, aber sehr viele arbeiten Halbtags. Du musst für Dich prüfen, ob Du von einem halben Erziehergehalt leben kannst und willst.

    Verschiedene Kreide testen, es kommt auf das Zusammenspiel von Tafel und Kreide an.


    Ich schreibe am besten mit Timetex Kreidehaltern:
    http://www.timetex.de/Kreideha…er-Set-fuer-10-mm---.html


    und runder Kreide. Zum Glück haben wir die an der Schule.


    Und nun der ultimative Tipp für gute Tafelbilder: Halbiere Dir zunächst die Tafel (natürlich nicht, wenn es ohnehin schon eine sehr schmale Tafel ist) mit einer Linie. Das hat den zusätzlichen positiven Effekt, dass sich diese Tafelbilder auch besser ins Heft übertragen lassen.

    Der Unterschied ist doch wohl, dass man eher die zusätzliche Installation eines kostenlosen Programms erwarten kann als die eines kostenpflichtigen.


    Deswegen finde ich es zumutbar, aus Kompatibilitätsgründen zu Hause LibreOffice zu installieren, nicht aber Microsoft Office.


    Das Entscheidende hat aber @Mikael schon gesagt: Es kann nicht sein, dass wir an Schulen gezielt den Umgang mit einer bestimmten Software vermitteln. Bringe ich einem Siebtklässler bei, wo er bei Word zu klicken hat, dann ist dieses Wissen nach dem Abitur wertlos, weil es bis dahin längst wieder anders geht. Vermittle ich hingegen - um nur ein Beispiel zu nennen - den grundlegenden Unterschied zwischen harter und weicher Formatierung, dann wird man dieses Konzept schnell auch mit einer unbekannten Software umsetzen können.


    An beruflichen Schulen mag das anders sein, aber am Gymnasium kann man auch nicht davon ausgehen, dass für die berufliche Zukunft der Schüler Windows der "Standard" ist. Im künstlerischen Bereich ist Apple der Standard. Im Netzwerkbereich ist Linux der Standard. Man sollte mit verschiedenen Betriebssystemen klarkommen (und zunächst mal verstanden haben, was ein Betriebssystem überhaupt ist).


    Daher kann sich eine Schule entscheiden, Linux und / oder LibreOffice zu verwenden und das gesparte Geld anders zu investieren, oder eben für bestimmte Softwareprodukte zu zahlen und das Geld an anderer Stelle einzusparen. Was für das Kollegium letztlich effektiver ist, muss vor Ort entschieden werden.

    Das sind aber zwei verschiedene Dinge.Wer welches Programm nutzt, wäre mir z.B. egal. Als kompatibles Dateiformat würde ich dann eben nur pdf-Dateien akzeptieren.

    Das habe ich bisher für meinen Unterricht auch so gesehen.


    Aber: Hierbei treten immer wieder Probleme auf. Es werden doch inkompatible Dateien mitgebracht, man versucht, doch zu helfen, damit es noch klappt, es werden Geräte (I-Pads, zum Beispiel) mitgebracht, die dann irgendwie in der Schule angeschlossen werden müssen.


    Da käme man nur raus, indem man z.B. zwingend eine Software vorschreibt, die auch in der Schule läuft, oder konsequent 0 Punkte vergibt, wenn die Präsentation in der Schule nicht läuft (immer vorausgesetzt, dass ein Standardsystem, das man hätte benutzen können, vorhanden ist und funktioniert).


    Ich persönlich hatte diese Probleme noch nicht wirklich, da ich letztlich mit jedem Gerät (auch von Schülern mitgebrachten) klarkomme und helfen kann, die Kollegen aber schon.

    Microsoft hat Windows S entwickelt - fast kostenlos und für Schüler / Schulen, in Europa aber noch nicht auf dem Markt.


    Warum machen die das? Weil so schon junge Menschen an Windows gewöhnt werden und das dann auch in Beruf und Studium weiter benutzen wollen. Aus dem gleichen Grund gibt ja auch Apple erheblichen Bildungsrabatt auf seine Produkte, insbesondere auf die I-Pads.


    "Anfixen" pflegte man so etwas zu nennen.


    Wir haben bei Supportende Windows XP komplett auf Linux umgestellt, Win 10 würde auf unseren alten Kisten auch gar nicht laufen.

    Ich war damals etwas länger arbeitslos (Examen Ende Oktober, Einstellung 1. Februar)


    - keinerlei Recht auf ALG
    - das Einzige, was zu bekommen war, war Wohngeld
    - ansonsten habe ich mich (bis auf eine Anwartschaft) bei der PKV abgemeldet und bei meiner Frau mitversichert


    Also: Wohngeld beantragen ginge noch.

    http://www.mk.niedersachsen.de/download/50294


    Kurz: Wenn Du einen Platz bekommst, kannst Du direkt ins Ref einsteigen, die Leute mit richtigem Lehramtsstudium haben aber Vorrang.


    Evtl. wäre es ganz schlau, sich zu bewerben, und wenn Du einen Platz an Deinem Wunschort bekommst, würde ich den nehmen (es garantiert Dir nämlich keiner, dass Du den dann sptäter mit vollst. LA STudium auch bekommst).


    Wovon ich eher abraten würde sind diese Quereinstiege, wo Du direkt viele Stunden unterrichten musst und nur etwas Ausbildung bekommst.


    Ob Dir die LA-Ausbildung dann später fehlen wird kann Dir keiner sagen. Ich z.B. habe das Meiste im Ref gelernt (was Schulpraxis betrifft), andere wiederum haben schon viel an der Uni gelernt (dafür war bei denen das Ref scheiße).


    LG


    Andreas

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