Beiträge von Seven

    Sorry, ich habe mich nicht durch alle 101 Beiträge gekämpft...


    Abonniere ich automatisch alle Themen, zu denen ich etwas beitrage? Es verwirrt mich jedes Mal, wenn ich mich anmelde und ständig Benachrichtigungen bzw. meine "Abonnements" auftauchen.


    Doofe Frage dazu: Wenn ich diese Abonnements "abbestelle", kann ich mich dennoch weiterhin an den Themen beteiligen, oder?

    Aktenklammer, ich habe die Reclam XL-Ausgabe benutzen lassen, weil ich eine schon durchbeschriftete und oft genutzte Reclamausgabe mein Eigen nenne, die ich im Unterricht auch weiterhin anwenden möchte.
    Die XL-Ausgaben sind seiten- und versgleich mit den normalen Reclamausgaben, jedoch größer und mit ausführlichen Worterklärungen bzw. Anhängen. Meine Schüler fanden sie gut und hatten genug Platz, etwas an den Rand zu schreiben. Sie kostet lediglich einen Euro mehr als die normale Ausgabe.


    Die LiteraMedia-Ausgabe von Cornelsen orientiert sich an einer Ausgabe, leider weiß ich gerade nicht mehr, an welcher. Kannst Du aber gewiss rausfinden!

    Ach je, dann wäre unsere Schule weitgehend leergeräumt. :D


    Wie Du es so schön sagst, es geht niemanden etwas an! Zwar gibt es immer wieder Kollegen, die Schul- und Privatleben vermischen, doch das ist deren Problem und teilweise für den Rest recht lästig.


    Vielleicht bräuchten wir aber noch ein paar Infos, um das alles richtig einzuordnen, insbesondere die Aufforderung an Dich, die Schule zu verlassen (mit dieser seltsamen Begründung) sowie die beleidigenden Briefe:
    Bist Du zufällig an einer privaten Schule in kirchlicher Trägerschaft? Tatsächlich können diese Schule ihr eigenes Regelwerk durchsetzen. Affäre, Scheidungsverfahren... Das kann alles sauer aufstoßen.


    Bist Du allerdings an einer staatlichen Schule und läufst nicht gerade händchenhaltend, knutschend und fummelnd mit Deiner neuen Flamme über den Pausenhof, würde ich mich an Deiner Stelle wehren und mal den Personalrat aufsuchen.


    Bekam Deine Freundin auch solche Briefe ins Fach bzw. eine solche Aufforderung, die Schule zu verlassen?

    An meiner Schule gibt es Kolleginnen, die sehr häufig zumindest mit Schülern über Whatsapp kommunizieren. Einige Schüler empfinden dies als übergriffig, was ich durchaus verstehen kann. Grenzen verwischen. Ob man das möchte, bleibt jedem selbst überlassen.


    Meine Telefonnummer, egal ob Handynummer oder Festnetznummer, ist mir heilig. Im Referendariat musste ich schmerzhaft erfahren, dass Eltern keinerlei Grenzen bei Anrufzeiten kennen oder akzeptieren, weswegen ich seit Antritt der Planstelle für Eltern nur noch per Email zu erreichen bin, bzw. unter der Schulnummer zu meinen Präsenzzeiten an der Schule, was absolut akzeptiert wird.
    Und siehe da: Meine Sonntagabende werden nicht noch um 23 Uhr von Eltern unterbrochen, wie bei manch anderem Kollegen.


    Was also spricht dagegen, kommunikationsfreudigen Eltern einfach die Schulnummer in die Hand zu drücken?
    Wie funktionierte es denn vor Whatsapp? Richtig, mit Festnetz, Sprechstunden (!) oder Briefen!


    Ich bezweifle, dass heutzutage ein erhöhter Kommunikationsbedarf besteht als vor 30 Jahren; wir haben uns nur einfach daran gewöhnt, dass jeder immer und überall irgendwie erreichbar ist. Das Spiel kann man als Lehrer mitspielen, muss man aber nicht.
    Ich jedenfalls spiele es nicht mit.
    Wer leider kein Internet besitzt und mich so über Email nicht erreichen kann, der hat Montag - Freitag von 07:30 Uhr - ca. 16:00 Uhr die Möglichkeit, mich in der Schule anzurufen und so mit mir zu reden oder einen Sprechstundentermin auszumachen.
    Das sollte genügen.

    Ich sehe die Sache genau wie Mikael. Es gibt diese Prüfungsausschüsse bei uns aus gutem Grund und Du hast Dich als Klassenlehrer nicht einzumischen. Natürlich läuft die Schülerin zuerst zu Dir und hofft auf Dich bzw. den Vertrauenslehrer.
    Die korrekte Vorgehensweise in dem Falle ist, ihr zu erklären, dass Du keine Handhabe hast und auch kein gutes Wort einlegen wirst (was ich mir als Mitglied des Ausschusses auch verbitten würde). Lass den Ausschuss machen, denn dafür ist er da.

    Bei uns in RLP entscheidet normalerweise ausschließlich die Prüfungskommission , deswegen bin ich etwas verblüfft, dass Du als Klassenlehrer überhaupt gefragt wurdest bzw. der Vertrauenslehrer hinzugezogen wurde.
    Eine solche Entscheidung wird oftmals erst nach der Prüfung getroffen und nicht währenddessen. Der Prüfling wird nicht angehört.


    Darf ich fragen, um was für einen Abschluss bzw. welche Abschlussprüfung es sich handelt?

    Ich habe damals fürs Staatsexamen eine 4-monatige Examensarbeit geschrieben (ca. 100 Seiten), danach 3 mündliche Prüfungen gehabt (1 Stunde Englisch, 1 Stunde Deutsch, 30 Minuten Pädagogik) und 2 fünfstündige Klausuren in Englisch sowie 2 sechsstündige Klausuren in Deutsch geschrieben.
    Aus den Noten, den 2 Didaktikprüfungen sowie aus dem Klausurenkurs Englisch wurde meine 1. Staatsexamensnote berechnet.

    Solange die Schüler das freiwillig machen, ist das gut, allerdings hast du keinerlei rechtliche Handhabe das auch durchzusetzen. Von daher finde ich das auch sehr fragwürdig. In NRW ist zwar die Wegnahme von Gegenständen im SchulG geregelt, allerdings ist KEINE prophylaktische Wegnahme gestattet.


    Wie gut, dass dies von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt ist. Manchmal ist RLP halt doch das gelobte Land. 8)

    Nachsitzen und dort Nacharbeit. Wegen Handys: Ab und zu einen Blick nach draußen und dann sind die Handys weg und werden von Eltern abgeholt.


    Wieso Blick nach draußen und meine Zeit verschwenden? Die Handys werden natürlich vor Verlassen des Klassenraumes ausgeschaltet aufs Pult gelegt, so wie bei jedem (!) Toilettengang während des Unterrichts auch!


    Mittlerweile bin ich sehr irritiert und auch ziemlich wütend auf euer Kollegium, DOlorean82. Ihr solltet mal euer Integrationskonzept ab der 5. Klasse überdenken, Klassenräte und Anti-Aggressionstrainings einführen, Orientierungsfahrten am Ende der 5 sowie eine Streitschlichter-AG.
    Gewalt, egal ob verbal oder physisch, darf nicht akzeptiert werden, von niemandem! Indem ihr als Kollegium aber anscheinend bereits im Unterricht bei Störungen resigniert, öffnet ihr Gewalt alle Türen. Wir wissen doch alle, dass Kinder und Heranwachsende Grenzen und Regeln brauchen und diese auch (lautstark) einfordern. Sicher ist das eine immense Arbeit immer konsequent zu sein, aber es hilft so viel! IHR zieht doch die nächste Generation Erwachsener heran in eurer Region. Wie möchtest Du denn, dass diese Gesellschaft sich in ca. 10 Jahren entwickelt? Ich persönlich versuche meinen SuS vorzugeben und vorzuleben, dass man Menschen so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Mobber selbst gerne gemobbt werden möchte. Vielleicht mal ein Rollenspiel? Hm?


    Du darfst auch Deinen Schulleiter in die Pflicht nehmen! Das Kollegium hat meist nur so viel Arsch in der Hose wie der Schulleiter es vorlebt, es sei denn, es ist ein außergewöhnlich engagiertes und eingespieltes Kollegium, doch auch da bricht die Kette irgendwann am schwächsten Glied.

    Wie kann man denn bei einem Zentralabitur die Aufgaben (der schriftlichen Prüfungen) selber erstellen? In NRW sind die zum Glück vorgegeben.


    Indem man eine Regelung erstellt, die nichts Halbes und nichts Ganzes ist. ;)
    Für meine Fächer (D/E) gilt: In Deutsch wird eine Aufgabe aus dem Pool gestellt, drei Aufgaben müssen wir Fachlehrer selbst erstellen und einreichen. In Englisch kommt ein 90-minütiges Hör-/Leseverstehen zentral, die textproduzierenden Aufgaben werden von uns erstellt. Das erste Zentralabitur wird 2017 geschrieben. Bis dahin müssen und mussten wir in D 4 Aufgaben selbst erstellen und einreichen, in E 2 Aufgaben erstellen und einreichen. So kriegt man seine Herbstferien auch rum, denn die Abiture müssen relativ zeitnah nach den Herbstferien beim KuMi liegen.


    Selbstverständlich habt ihr Recht damit, dass hier ein hartes Durchgreifen angemessen wäre. Dies erscheint aber schlicht und einfach unüblich zu sein [...]


    Schüler während des Unterrichts auf den Gang zu schicken ist nicht möglich. Das gibt es nicht (mehr), weil der Ausschluss ja auch zur Folge hat, dass er Schüler was vom Unterricht verpasst und dieser Nachteil wird nicht als verhältnismäßig betrachtet. Zudem würden die Schüler einfach ihre Handys benutzen oder zum Kiosk gehen. Besondere Störenfriede klopfen dann permanent an die Tür und stören den Unterricht von außen noch mehr. Beim Verhalten der "Tätergruppe" stünden auch schnell mal vier Schüler draußen, die sich dann eine zusätzliche Pause gönnen würden. Und dann brauche ich nächste Stunde gar nicht erst zu fragen, ob sie die versäumten Einträge nachgeholt haben.


    Es macht mich regelrecht wahnsinnig, so etwas zu lesen. Es ist natürlich viel besser, wenn der Unterricht innerhalb des Klassenraums gestört und ein Junge dabei gequält wird, als dass die Mobber vor die Tür gestellt werden, klar. :autsch:
    Weißt Du was, wenn das Ausschließen des Unterrichts nicht möglich ist, dann schick die Mobber doch mit einem hübschen Arbeitsauftrag in jeweils andere Klassenräume oder zur Schulleitung ins Büro. Dann sind sie beaufsichtigt und verpassen auch keinen Unterricht. Wenn sie möchten, können sie dann ja da weitermobben. Sobald diese Kinder in den jeweiligen Klassenräumen oder beim Schulleiter angekommen sind, bekommen die Eltern einen Anruf, gerne auch auf die Arbeit. Oh, das funktioniert übrigens jedes Mal. Der Rotzlöffel mobbt jede Stunde? Prima, dann könnt ihr im 40-Minuten-Takt bei den Eltern anrufen. Wetten, das Verhalten ändert sich eklatant???
    Mensch, es gibt doch MÖGLICHKEITEN!


    Ihr nehmt es hin, dass ein Junge vor euren Augen gequält wird, weil es "unüblich" ist, besondere Maßnahmen zu ergreifen? Ich fasse es einfach nicht. Und dessen Eltern wissen es noch nicht mal, fragen sich aber wahrscheinlich bereits hilflos zuhause, warum ihr Kind sich plötzlich anders verhält?
    Mir wird schlecht.


    Hallo Nitram,
    das habe ich so an unserer Schule noch nie erlebt, deswegen war mir die Verordnung tatsächlich unbekannt. So oder so kommt es aber aus dasselbe raus: Man müsste uns ziemlich viel Geld bezahlen... ;)
    Auch hätte zumindest bei uns der PR ein Wörtchen mitzureden.
    Danke für die Nachricht!
    Grüße,
    Seven

    DOlorean82, euer Verhalten macht mich richtiggehend wütend während des Lesens.
    NATÜRLICH habt ihr eine Handhabe gegen dieses Verhalten und NATÜRLICH gibt es Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, wenn ihr das nur wollt! Stattdessen seht ihr zu, wie ein Junge im zarten Entwicklungsalter zum Gehetzten und Gejagten wird, was dessen gesamte Schullaufbahn beeinflussen kann.


    Der Schulleiter oder der Stufenleiter kann sehr wohl die Eltern zum Gespräch laden und ja, das kann man auch erzwingen! Jede Schulordnung in jedem Bundesland sieht Maßnahmen vor, die voll und ganz ausgeschöpft werden können und sollen. Das muss man aber auch WOLLEN! Als Klassen- oder auch als Fachlehrer gibt es die Möglichkeit der Mediation, der Streitschlichtung, etc. Ein Anti-Agressionstraining wird auch in Jugendeinrichtungen angeboten oder auch vom Weißen Ring.


    Dezente Hinweise auf Sprechstunden, leise Ermahnungen während des Unterrichts... Ja, du liebe Güte, habt ihr selbst Angst vor den Mobbern? Bei mir stünden die schon längst vor der Klassentür, würden sie sich so benehmen und danach gäbe es sehr ausführliche 4-Augen-Gespräche und das jedes Mal! Und zwar einzeln! Würde das nichts bringen, stünden sie danach direkt vor der Stufen- bzw. Schulleitung, dann Elterngespräche, danach Eltern-Kind-Gespräche und dann wird der Schulpsychologe eingeschaltet (der Schulsozialarbeiter wäre eher für den Gemobbten zuständig).
    Werdet ihr so lästig wie die Mobber es für den Gemobbten sind! Immer, in jeder Situation!


    Was sagen denn die Eltern des Gemobbten dazu? Oder habt ihr die gar nicht erst einbestellt?

    Mit anderen Worten, die Kollegen, die durch Oberstufeneinsatz ohnehin stärker mit vorbereitungs- und korrekturlastigen Kursen belastet sind, müssen in der Phase der Belastung auch noch mehr arbeiten, um während der Phase der extremsten Belastung (Abi) "normal" zu arbeiten und dann danach entlastet zu sein? Und da spielt der PR so einfach mit?
    Habt ihr dann wenigstens die Garantier, danach wirklich nicht für Vertretungen herangezogen zu werden, auch dann nicht, wenn wirklich Not am Mann ist?


    Für mich persönlich ist das (schriftliche) Abitur nicht die Phase der höchsten Belastung; diese ist während der Herbstferien oder kurz danach, wenn wir die Abiture selbst erstellen müssen. Durch das neu eingeführte "Zentralabitur" wird diese Belastung kaum gemindert, da wir ja immer noch die Aufgaben selbst erstellen müssen...
    Wirklich hart ist das mündliche Abitur, insbesondere wenn man einen GK in einer Doppelprüfung -bspw. SuS mit Kunst LK- in den Sprachen mündlich prüfen muss. Bei 17 bis 20 mündlichen Prüfungen dreht man schnell am Rad.


    Ich finde die Vorhalteregelung gar nicht schlecht. Mehrarbeit kann einem eigentlich nicht mehr aufgebrummt werden (außer besagten 3 Vertretungsstunden pro Monat), weil wir unsere Stunden ja bereits gehalten haben. Außer im Rahmen von PES kann ich keine weiteren Kurse mehr während der Zeit übernehmen und selbst das nur freiwillig. Das Land würde sich sonst dumm und dämlich zahlen müssen, würden sie eine solche Mehrarbeit nach dem Abi anordnen.
    Aber Nitram hat recht: Das ist ein reines RLP-Ding und daher relativ irrelevant für den Fragesteller. ;)

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