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Original von katta
Naja...ich brauche (lasse mir?) für die Unterrichtsvorbereitung schon ordentlich Zeit. Für die Doppelstunde Englisch heute hab ich z.B. gute vier Stunden gearbeitet (ok... ein Teil ist meinem langsam den Geist aufgebenden Rechner geschuldet; Materialrecherche usw.).
4 Stunden fuer 90 Minuten?? Wow! Ich bin ja selbst noch langsam, aber da wuerd ich ja nie fertig werden. Obwohl, ich geb's ja zu...manche Stunden plan ich nicht, sondern wusel mich so durch. Vor allem, wenn es hauptsaechlich darum geht, dass die Kids was recherchieren,...oder meine Sportstunden (wir haben nur ne halbe Stunde, und die sind vorgeplant).
Aber nicht meinem Tutor verraten. 
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Original von kattaIch muss mich halt in eigentlich jedes Thema neu einarbeiten, da ich an der Uni ganz andere Dinge gemacht habe (und genetic engineering gehörte schon mal gar nicht dazu...
).
Aber vermutlich werden wir auch einfach auf diese "Überperfektion" getrimmt... bzw. wahrscheinlich?
Eine vernünftige Reihenplanung fällt nach persönlichen (nicht repräsentativen) Umfragen vielen Referendaren hier auch schwer, weil es in der Ausbildung überwiegend/viel um die Einzelstunde geht.
Einarbeiten muss ich mich auch immer erst in alles. Ich unterrichte die meisten Sachen ja zum ersten Mal.
Allerdings hatten wir letztes Jahr sooooo viel zur Planung: long-term, medium-term, short-term, daily. Einheiten planen ist jetzt nicht mehr so schwierig, haben wir ja schon ewig gemacht. Ausserdem hat meine Direktorin mir jetzt erlaubt auf woechentliche Planung umzusteigen. Ich muss also keine 4-seitigen Detailplanungen fuer jede einzelne Stunde mehr machen. Meine Auswertungen darf ich jetzt auch kuerzen. 
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Original von kattaAber wie gesagt, das Suchen nach geeignetem Material, dann Ansammlung eines gewissen Methodenrepertoires bis zu dem Wissen, wie bringt man Grammatik/Rhetorische Stilmittel/eine Lektüre/einen Film/usw. an den Schüler und im nächsten Schritt Reflexion und Suche nach Alternativen, plus wiederum ausprobieren, Reflexion usw. - das alles kostet mich (noch?) ziemlich viel Zeit. Hinzu kommt dann noch Rechercher nach Methoden bei bestimmten Problemen (Disziplin, Orgakram usw.)
Ja, sowas hab ich auch zu tun. Bis halb neun muss ich aber nicht in die Uni. Wir sind entweder ganz an der Uni, oder ganz in der Schule. Derzeit hab ich 12 Wochen Praktikum. Trotzdem komm ich dann aber erst um 6 aus der Schule, Essen, Vorbereitung bis 10/halb 11 und Bett.
Dagegen sind die Uni-Zeiten die totale Entspannung, weil wir als Gruppe eh immer nur rumhampeln. Waer ich in meiner Klasse, haett ich mich und die meisten anderen wahrscheinlich schon rausgeschmissen... Wir sind aber auch ne totale Chaostruppe. 