Beiträge von MrsPace

    Falls du internetbasiertes Telefon hast, das über einen Router läuft, kannst du da im Menü normalerweise einstellen, dass bestimmte Rufnummern oder Anrufe ohne Nummernübermittlung nicht durchgestellt werden. So könntest du von den Anrufen der Eltern verschont und für den Rest der Welt trotzdem erreichbar bleiben.

    Danke für diesen Tipp. :top: Wird mein Mann gleich mal versuchen. :grimmig:

    Ich habe heute morgen mal in aller Früh mein Handy angemacht und das Festnetz eingestöpselt. Bei Whatsapp sage und schreibe 15 Nachrichten und zusätzlich sieben Anrufe auf dem Festnetz... Der letzte Anruf erfolgt um 23.34 Uhr! Das ist doch echt krank!

    Ich gehe morgen nach dem Unterricht direkt zur Polizei und werde auch nochmal mit meiner Schulleitung sprechen. In Mathe ist zufällig schon eine Fachberaterin fürs Protokoll eingeteilt. Für Englisch werde ich mich am Montag noch drum kümmern. Die Prüfungskommission ist in der Tat dreiköpfig mit einem Vorsitzenden von einer anderen Schule. Ich werde schauen, dass ich den "fremden" Schulleiter auch noch rein bekomme.

    Meinen Schulleiter werde ich fragen, ob er den Eltern nicht vorbeugend ein Hausverbot aussprechen kann? Ganz ehrlich, ich möchte die nicht vor dem Prüfungszimmer stehen haben... Selbst wenn er die Woche jetzt noch was gemacht hat... In Mathe war er immer im Unterkurs... Wie sollen da nun plötzlich 11NP bei rum kommen?

    Der Schüler wird übrigens dieses Jahr noch 21...

    Das Sekretariat ist über die Kollegenliste an meine Nummer gekommen... Die habe ich für INTERNE Zwecke rausgegeben. Dass die Nummer einfach so weitergegeben wird an Eltern... Dem habe ich nie zugestimmt. Die Sekretärin sagt, sie setzt nur die Anweisungen der Schulleitung um und danach darf die Nummer rausgegeben werden, wenn man keine wöchentliche Sprechstunde anbietet.

    Danke euch nochmals für eure Ratschläge!

    Das ist eine Drohung und glücklicherweise hast du alles gut dokumentiert mit Anruflisten und den Nachrichten der Eltern. Kann jetzt aber auch nach hinten losgehen und dir ein Schuh daraus gedreht werden, im Sinne: die Frau Lehrerin hat den mit Absicht durchfallen lassen, weil die Eltern sie bedrängt haben. Du musst das unbedingt nochmal offen mit dem SL besprechen!

    Und ganz ehrlich...Die Sekretärin gehört abgemahnt. Das regt mich jetzt sehr auf!!

    Die Schulleitung sagt, die Nummern dürfen rausgegeben werden, da ich keine regelmäßige Sprechstunde anbiete...

    Ich werde am Montag nochmal mit der Schulleitung sprechen. Irgendwie kann ich in diesem Szenario doch nur verlieren. Am liebsten wäre es mir echt, wenn jemand Anderes die Prüfungen abnimmt. Zumindest hat die SL zugesagt, dass sie zusätzlich zur Prüfungskommission bei den Prüfungen anwesend sein wird.

    Danke euch allen für eure Ratschläge!

    Hallo zusammen,

    ich erlebe seit dieser Woche echt den blanken Horror und wollte mal nachfragen, was ihr an meiner Stelle tun würdet... Es geht um einen Jungen in meiner 13. Klasse. Er ist Wiederholer und ich unterrichte ihn in meinen beiden Fächern...

    Am Montag gab es bei uns die Ergebnisse des schriftlichen Abis. Ergebnis bei diesem Schüler: Gerade einmal 60 Punkte aus vier schriftlichen Prüfungen... (100 Punkte sind nötig um zu bestehen...) Sprich: Er ist hochgradig gefährdet. In der Präsentationsprüfung muss er quasi zweistellig abliefern. Zusätzlich muss er einen der drei Unterkurse wegbekommen.

    Seit Montag „belagern“ mich nun seine Eltern... Erster Anruf am Montag kam noch über das Sekretariat. Ich habe bereits da ganz deutlich gemacht, dass ich nun weder für die Präsentationsprüfung in meinem einen Fach noch für die Zusatzprüfung in meinem anderen Fach irgendwelche Hilfestellung geben darf. Die Eltern meinen, ich hätte ihren Sohn „benachteiligt“, weil ich ihn im Vorhinein nicht beraten hätte... Nun, wer nicht da ist, den kann man nicht beraten... (Am Tag der Themenabgabe für die Präsentationsprüfung stand er 1,5 Stunden vor Ablauf der Deadline mit einem Fresszettel da. Er wolle mit mir die Themen besprechen. Da ich Unterricht hatte, ging das aber nicht mehr und so habe ich ihn in den Computerraum geschickt, damit er das wenigstens noch abtippen kann...)

    Dienstag erfolgte der zweite Anruf auf dem Sekretariat, das dann blöderweise (erneut, obwohl ich schon mehrfach gesagt hatte, dass ich das nicht möchte) meine Privatnummer und meine Handynummer rausgegeben hat... Es wäre so dringend und ich war ja nicht mehr in der Schule um die Zeit... Die Eltern wollten „nur“ nochmal die Lage schildern und mitteilen, welche Noten ihr Sohn nun bräuchte... Ich will ihm doch sicher nicht die Zukunft verbauen... Ich habe da ehrlich gesagt sehr abweisend reagiert... Es sind mündliche Abiturprüfungen und kein Wunschkonzert! Er wird die Noten bekommen, die wir kommende Woche anhand seiner Leistung feststellen... (In Mathe braucht er 11NP um aus dem Unterkurs rauszukommen... Ihr könnt euch ausrechnen, was er geschrieben hat... Und wie realistisch es ist, dass er diese 11 NP erreicht...)

    Seit Mittwoch werde ich nun bombardiert mit Whatsapp-Nachrichten (!!!!) und Anrufen, auch mit unterdrückter Nummer. Ich traue mich mittlerweile gar nicht mehr ans Handy zu gehen. Mittlerweile sind das Handy aus und das Festnetz ausgesteckt... Es wurde heute im 10 Minuten-Takt angerufen... Der Schulleitung habe ich Bescheid gegeben. Sie hat auch bei den Eltern angerufen, ist aber wohl auf taube Ohren gestoßen... Es wurde wie gesagt munter weiter gemacht... Ich möchte nicht wissen, wie viele Nachrichten und Anrufe schon aufgelaufen sind seit mein Handy aus ist...

    Die Nachrichten an sich sind sehr deutlich... Ich werde verantwortlich gemacht für das schulische Scheitern ihres Sohnes und wenn er nun „wegen mir“ sein Abi endgültig nicht besteht, „kann ich mich auf was gefasst machen“.

    Ich bin mittlerweile fix und fertig... Die Eltern wollen den Sohn kommende Woche zu den Prüfungen begleiten... Kann man ihnen das irgendwie verbieten? Mein Mann drängt darauf, dass ich damit zur Polizei gehe... Die Frage ist, ob das was bringt. Noch ist ja nichts „passiert“...

    Was würdet ihr tun? Hab echt nen Horror vor den Prüfungen kommende Woche...

    Help!

    Und er hat doch Valenzen...

    Insgesamt schwierig, was den Zeitfaktor betrifft.

    Also ich mag jetzt nicht den Spielverderber spielen. Und ich weiß ja auch nicht, auf was du aus bist... (Musst auch nicht darauf antworten...)

    Aber erst hat er keine Valenzen, nun plötzlich doch... Zeitlich ist es bei ihm schwierig... Ehrlich... Würde ich die Finger von lassen.

    An der Ausbildung eines Referendars sind so viele Personen beteiligt... Die Mentoren, die Ausbilder, andere Lehrkräfte, die Schulleitung, nicht zuletzt die Schüler...

    Und wo viele Menschen sind, da menschelt‘s halt. Da von „Schuld“ zu sprechen, ist denke ich schon mal per se die falsche Herangehensweise.

    Allerdings, wenn es wirklich an allen Ecken und Enden nicht klappt, sollte man sich schon mal an die eigene Nase packen...

    Ist halt ne Leistungsbeurteilung und kein Wunschkonzert...

    Lass dir einen Termin geben und die Note begründen. Geändert wird sie sicher nicht. Der SL hat sich ja was bei überlegt und nicht gewürfelt.

    Das eine Jahr mehr oder weniger Probezeit merkst du effektiv überhaupt gar nicht. Familienplanung muss deswegen auch nicht nach hinten geschoben werden. Warum auch?

    Das Beamtentum ist ein absoluter Karrierekiller. Es gibr Leute wie dich, die reißen sich den A**** auf und werden nie was dafür bekommen und andere, die lassen‘s locker flockig angehen und werden nach drei Jahren A14 weil da eben die Nase passt...

    Wer nicht erkennt, was du leistest, hat halt Pech gehabt. Versetzungsantrag, irgendwann vllt Versetzung durch A14-Stelle erzwingen. Aufdrängen würde ich mich keinem.

    Bevor du dich um Details wie Programmpunkte kümmerst, solltest du zu allererst mal sicherstellen, dass die Fahrt organisatorisch auf rechtssicheren Beinen steht!

    Genehmigung für die Reise von der Schulleitung einholen. Stehen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung um dir deine Reisekosten in Gesamtheit zu ersetzen? Wenn nein, findet die Fahrt entweder nicht statt oder es wird dir erlaubt einen Freiplatz anzunehmen. Einverständnis der Eltern einholen. Information, dass ein selbstverschuldeter Rücktritt immer mit Kosten verbunden ist. Buchung ausschließlich über einen Reiseveranstalter, der mit deinem Arbeitgeber einen Vertrag schließt (und nicht mit dir als Privatperson). Bezahlung der Reise ausschließlich über das Schulkonto bzw. im Einzelinkasso-Verfahren, wenn die Schule kein Konto hat. Absolutes Alkoholverbot aussprechen.

    Die Programmpunkte sind echt das kleinste Problem. Was man halt in Paris so macht. Stadtführung, Eifelturm, Louvre,... Der Reiseveranstalter wird genug Optionen im Angebot haben.

    Hallo zusammen,

    obwohl erst morgen offiziell der Sommer beginnt, haben wir heute schon Temperaturen jenseits der 30 Grad...

    Ich hatte heute acht Stunden Unterricht. Selbstverständlich in nicht-klimatisierten Räumen... Hitzefrei gibt es auch nicht...

    In meiner letzten Doppelstunde war mir derart speiübel, dass ich mehr als einmal mit dem Gedanken spielte, die Schüler nach Hause zu entlassen... Aber da sie SOL-Aufgaben hatten, habe ich beschlossen, es auszuhalten und liege nun völlig erledigt auf dem Sofa...

    Was tut ihr bei dieser Hitze? Habt ihr irgendwelche Tricks, die Abhilfe schaffen?

    Gibt es irgendeine offizielle Regelung bis wie viel Grad Innentemperatur gearbeitet werden muss? In der „freien Wirtschaft“ muss der Arbeitgeber ja ab einer bestimmten Temperatur seinerseits Maßnahmen ergreifen. Gibt es eine solche Regelung auch für den ÖD?

    Ich bin normalerweise nicht so hitzeempfindlich, aber heute war es definitiv grenzwertig!

    Dafür geht es nachher zumindest an den See. Männe trainiert mit dem Hund Wasserapport und ich darf schwimmen. :)

    Ich habe ein ähnliches Problem bei einem Schüler aus meiner 13. Er hat am Anfang des Halbjahres eine Note erbracht, nicht einmal schlecht, 7NP und wart dann den Rest des Halbjahres nicht gesehen (unentschuldigt). In dieser Zeit haben seine Mitschüler mehrere Leistungen erbracht. Ein benotetes oral mock exam, mehrere Kurztest, mehrere benotete Abgaben von Aufsätzen, mündliche Mitarbeit, etc.

    Bei dem Buben etwas Anderes zu erteilen als 0NP ist den anderen Schülerinnen und Schüler gegenüber einfach unfair. Ganz zu schweigen davon, was man für ein Signal an kommende Schülergenerationen sendet, wenn man da auch nur einen NP erteilt...

    Der Kurs ist nicht besucht. 0NP. Fertig.

    Noch zu deinen weiteren Fragen:

    Die Zusatzlehrprobe ist schon benotet, fließt aber nicht in die Note für das zweite Staatsexamen mit ein. Also da reicht es theoretisch zu bestehen.

    Wegen der Lehrprobe in der Mittelstufe: Ja, das stimmt. Für jedes Fach musst du eine Lehrprobe in der Mittelstufe machen. Die kannst du auch in einer VABO-Klasse oder einer BFS-Klasse machen. Eine davon muss aber im Teilzeitbereich (also Berufsschule) sein. Meiner Meinung gibt es da aber keine Besonderheiten. Es kann dir auch bei einer Oberstufenklasse passieren, dass es nicht läuft.

    Von so einem Vorpraktikum habe ich noch nie was gehört. Seit wann ist das so? Eventuell ist mir da meine Arbeitserfahrung anerkannt worden.

    Wie kommst du darauf? Wir würden jeden mit dieser Kombi sofort mit Kusshand nehmen und wissen schon, dass wir auf Jahre unterbesetzt sein werden, weil gar nicht genug Lehrkräfte auf dem Markt sind.

    Weil wir eine Kollegin an der Schule haben, die schon mehrere Jahre genau mit dieser Kombi KV machen muss und keine Festanstellung bekommt obwohl sie örtlich sehr flexibel ist.

    Und warum? Um dem Schüler eins auszuwischen?

    Wenn man fast das komplette Halbjahr unentschuldigt fehlt, ist das für mich eine ungenügende Leistung und damit mit 0 NP zu bewerten. Bis auf ein einziges Mal hat er immer 0NP erbracht.

    Sagen wir mal, es gäbe einen Schüler der hätte immer 15 NP erbracht und dann einen Ausrutscher mit 03NP. Würdet ihr diesen Ausrutscher voll gewichten?

    Hat nichts mit Ego zu tun noch damit, dem Schüler eins auszuwischen. Er hat hinreichend oft bewiesen, dass er kein Interesse am Schulbesuch hat. Also keine Versetzung.

    Hallo,

    ich denke, man muss sich nichts vormachen: Deine Einstellungschancen werden in beiden Varianten eher schlecht sein... :( An den BBS werden deine Fächer aber zumindest in allen Schularten gebraucht. Deutsch auch oft in einem großen Umfang.

    Ich würde mir also andere Kriterien überlegen um zu entscheiden ob du das Ref hüben oder drüben machst.

    An den BBS können die Schüler oft weder Deutsch, geschweige denn Englisch. Ob du mit dieser Kombi jedes Jahr in mehreren Schularten Prüfungskorrekturen haben musst... Naja... Deine Fächer werden im Teilzeitbereich nur einstündig unterrichtet. Wenn du ein volles Deputat unterrichtest führt das oft dazu, dass du in einer zweistelligen Anzahl von Klassen eingesetzt wirst. Muss man auch nicht unbedingt haben.

    Ansonsten musst du an den BBS eine Zusatzlehrprobe absolvieren damit du auch im allgemeinbildenden Gymnasium eingesetzt werden kannst. Andersherum ist das nicht so. Auch für den Auslandsschuldienst brauchst du die Lehrbefähigung für allgemeinbildende Gymnasien. Also hättest du eine Lehrprobe mehr im Ref.

    Einen Anspruch darauf an den BBS bestimmte Klassen zu unterrichten, hast du nicht. In der Regel wirst du mit dieser Kombi aber in allen Schularten eingesetzt. Was jedoch kein Vorteil sein muss...

    Ich persönlich würde dir trotzdem die BBS empfehlen. Weil ich selbst dort bin und es mir da sehr gefällt. Die Kolleginnen und Kollegen sind da einfach ganz anders als am allgemeinbildenden. Das Schülerklientel auch.

    Wo in BaWü bist du denn? Wir suchen zum Beispiel händeringend Englisch.

    Lg,
    Mrs Pace

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