Frage zwischendurch: wäre es nicht auch schön, wenn man den Schülern durch viel mehr (zu ermöglichende) Unterrichtsgänge ins Freie die Lust am lernen schmackhafter macht? Als Schüler fand ich es immer blöd über Pflanzen und Tiere zu sprechen während draußen eben jenes vor sich hin lebte. Oder aber über große Historie zu reden und zu lesen im Museum ohne die Möglichkeit zu haben, etwas einfach mal auszuprobieren und zu erforschen wozu das früher verwendet wurde. Oder aber den Sport machen zu müssen im Unterricht, der mich Null intressiert. 3 Monate Fußball, ich hasse Fußball, und im 4. hab ich dann verweigert und bin in der Zeit laufen gegangen. Sport kann Spaß machen und gerade heute muss eben das auch mit im Unterricht raus kommen. Das passiert aber nicht wenn man zwangsweise einen Sport machen muss, den man vorher begründet schon nicht mochte. Oder sprachen stumpf lernen ohne mit Muttersprachlern zu kommunizieren nur um dann beim ersten Kontakt festzustellen „äh die sprechen nicht so wie ich das aus dem Unterricht kenne“.
Bestimmte Abläufe im System Schule sollen dafür sorgen das die Schüler gute arbeitet für die Industrie sind. Dann kommen sie raus und merken „das und das aus Mathe brauch ich ja nicht “.