Beiträge von Cat1970

    Zum Abspielen von Hörbeispielen habe ich das iPad schon genutzt.

    Ich nutze das iPad einfach vorwiegend für mich selbst privat, z.B. als eBook und zum Musikhören (Koppeln mit unserer Anlage zuhause) oder surfen. Für die Unterrichtsvorbereitung taugt es nichts, ich habe auf meinem privaten Laptop z.B. Word, aber das kann ich auf dem iPad nicht nutzen (Version geht nur auf einem Gerät) und mir ist der Bildschirm des iPads zu klein. Mit der digitalen Tafel koppeln - klappt nicht, dafür bräuchte man ein Kabel, das man sich selbst anschafft (Apple TV haben wir in der Schule nicht).Ich habe auch keine Schutzfolie aufgeklebt, die sollten wir uns ebenfalls selbst fürs iPad kaufen. Als Stift haben wir einen billigen No-Name-Stift bekommen, der so schlecht ist, dass ich sage, er ist nicht nutzbar. Meine Kinder benutzen für ihre iPads vernünftige Stifte, damit lässt sich arbeiten.

    Aber ich will nicht nur meckern: Da ich vorher kein eigenes iPad hatte, finde ich es grundsätzlich gut, es zu haben. Seinen Zweck als Dienstgerät hat es bei mir komplett verfehlt.

    Danke für eure Antworten. Ich fand die AOSF da gar nicht so eindeutig, sondern war eher verwirrt :pfeifen:. Und es wird unterschiedlich gehandhabt, wie ich sehe.

    Wir haben solche Fehlzeiten leider hier öfter, da reist eine Familie monatelang ins Heimatland, ohne sich abzumelden. Natürlich ergreifen wir alle Maßnahmen. Gleich am ersten Fehltag wird die Familie angerufen und wir fragen nach. Wenn wir keinen erreichen, rufen wir nochmal an, bis wir jemanden erreichen. Es gibt Post, Bußgeldverfahren werden eingeleitet etc. Aber es kratzt die Eltern trotzdem nicht. Obwohl es richtig teuer ist. Oder eine Schülerin kommt wochenlang nicht, weil die Mutter krank war, hat sie sich um kleine Geschwister und Haushalt gekümmert. Das ist auch ein Fall für die Schulsozialarbeit bzw. das Jugendamt. Aber leider ändert sich trotzdem nichts. Der Familie zu helfen, steht an erster Stelle. Die Rechte der Jugendlichen bleiben auf der Strecke. Na ja.

    Da wir im jetzigen Jahrgang 8 und 9 ein paar Schüler/innen mit massiven Fehlzeiten haben, habe ich überlegt, wie es im (über)nächsten Jahr sein könnte, wenn es so weiterläuft wie jetzt. Wobei den Schüler/innen selbst das vermutlich keine Überlegung wert ist. :autsch::P

    Hallo,

    ein fiktiver Fall: NRW

    Ein Schüler aus Klasse 10 mit Förderbedarf Lernen (der auch im Bildungsgang Lernen unterrichtet wird) fehlt das ganze zweite Halbjahr eines Schuljahres unentschuldigt. Bekommt der Schüler nach Klasse 10 ein Abgangszeugnis ? Aufgrund der hohen Fehlzeiten hat er die Schulpflicht ja im Endeffekt nicht erfüllt. Oder bekommt der Schüler trotzdem den Förderschulabschluss im Bildungsgang Lernen, da er die Schule im ersten Halbjahr sporadisch besucht hat sowie ein Halbjahreszeugnis bekam und die Schulpflicht im 10. Schuljahr gilt somit noch als erfüllt? Ich kann dazu keine konkreten Angaben finden, doch es muss diese ja geben.

    Wenn jemand von euch sich damit auskennt, würde ich mich über Hinweise sehr freuen. :)

    Ich hänge mich mal mit einer Frage dran…Kann bei Förderschülern Lernen, die den mit dem HA9 gleichwertigen Abschluss erwerben, auf dem Abschlusszeugnis die Bemerkung wegfallen, dass sie Förderbedarf haben?

    In der Handreichung der Bezirksregierung Köln ist vermerkt:

    Zum Vermeiden von Diskrimierungen im Bewerbungsverfahren: In Abschlusszeugnissen entfallen auf Wunsch der Eltern die Information über den Förderschwerpunkt, wenn es sich um einen Abschluss gem. § 40-43 APO -SI bzw. §35 (3) AO-SF handelt (§21 (6) AO-SF). Bei Abschlüssen gem §35 (1+2) AO-SF ist eine Bemerkung gemäß Anlage 2 AO-SF erforderlich.

    §35 (3) AO-SF Hier ist der Abschluss dem HA9 gleichwertige Abschluss gemeint.

    Heißt das jetzt, dass bei den Förderschülern Lernen mit Erwerb dieses Abschlusses die Bemerkung, dass sie Förderbedarf haben etc. entfallen kann, wenn die Eltern es möchten?

    Oder sind nur wieder die zielgleichen Förderschüler gemeint? Bei denen kann in jedem Fall auf die Bemerkung mit dem Förderbedarf auf dem Abschlusszeugnis verzichtet werden. Das würde mich wiederum verwirren, weil diese Bemerkung auf einer Seite mit der Überschrift „Zeitschiene für die Schullaufbahnberatung in der SEK 1 im Bildungsgang Lernen“ steht.

    Bei uns ähnlich wie bei Kathie. Meine Tochter hatte es ohne Symptome und kein anderer hat sich angesteckt. Wir sind alle 3mal mit Biontech geimpft. Hat wohl doch genützt oder es war so, weil sie als geboosterte ohne Symptome wenig ansteckend war. Keine Ahnung.

    Haben deine SuS nicht alle ein Endgerät? Und wenn nicht, wurden in den letzten 2 Jahren keine zum Verleih angeschafft? Das hat sogar bei uns funktioniert und wir haben keine digitalmedienaffine Schulleitung.

    Bei uns haben die meisten keine digitalen Endgeräte. Der Schulträger stellt dafür kaum Geld zur Verfügung. Es gibt einen Klassensatz, der zum Gebrauch in der Schule ist. Ist aber witzlos ohne WLAN in der Schule. Soll aber kommen … irgendwann…

    Einige meiner Schüler konnten über BUT gebrauchte Geräte kaufen. Aber es haben nicht mal alle WLAN zuhause. Da hat bei einigen z.B. nur der Vater ein Smartphone mit mobilem Datenvolumen. Viele meiner Schüler haben zwar Handys, aber ohne Guthaben. Sie nutzen free Wifi in der Stadt oder so. Sie können auch nicht telefonieren, nur Fotos machen oder Spiele spielen. Andere haben zuhause zwar Internet, aber keine Ruhe. Wenn man sich mit 3 Geschwistern ein Zimmer teilt, ist es auch nicht wirklich machbar, am Distanzunterricht teilzunehmen. Es ist schwierig.

    Essen ist eh immer super, Obstsalat funktioniert auch mit schwierigen Klassen. Allerdings dürfte das in Coronazeiten problematisch sein und im Klassenzimmer in der ersten eigenen Stunde sowieso.

    Ja, du hast völlig Recht! Das würde ich im Moment auch nicht machen, denn es darf im Klassenraum sowieso nicht gegessen und getrunken werden. Und natürlich wollte ich das Mira94 nicht für die 1. Stunde empfehlen. Sollte nur weitere praktische Beispiele zeigen, die die Förderschüler Lernen immer besonders brauchen.;)

    Ich würde als Einstieg das neue Thema „Anleitungen schreiben“ nennen, dann z.B. sagen, dass die Spielanleitung von dem UNO-Spiel in der Klasse verlorengegangen ist und ihr die Regeln jetzt nochmal aufschreibt. Ich würde tatsächlich ein AB mit dabeihaben und dieselben Schritte, die auf dem AB ausgeführt werden sollen, vorher Eins zu Eins an der Tafel machen. Wenn das erledigt ist, dürfen sie noch eine Runde UNO spielen. Das würde ich vorher schon ankündigen, wenn sie ihre Arbeit in der vorgegebenen Zeit fertig bekommen, wird noch gespielt. Ist es zu unruhig, wird auch nicht gespielt.

    Ich mache beim Thema Anleitung schreiben gerne Obstsalat, Cocktails 🍹 oder bastel was. Wir probieren erst also eine Anleitung aus. Dann gehe ich die einzelnen Schritte einer Anleitung mit den Schülern durch. Später schreiben wir eine Anleitung zu etwas und probieren nochmal praktisch was aus. Mit einer fremden Klasse würde ich eher vorne am Pult Schritt für Schritt einen Anleitung praktisch ausführen lassen. Jeder Schritt wird von einem anderen Schüler ausgeführt.

    Ich rate dir zu strukturiertem Frontalunterricht. Spielphasen sind unruhig und führen gerne zu Stress, wenn Schüler nicht verlieren können o.ä.

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