Beiträge von felicitas_1

    Hallo!
    Ich unterrichte seit 10 Jahren immer Kl. 1 und 2, bin zwar aus einem anderen Bundesland, habe aber doch einiges an Erfahrung.
    Meine Proben im Mathe haben IMMER 2 Seiten, bei Geometrie oder viel mit Tabellen, Zeichnungen usw. gerne auch eine mehr. Das sagt jetzt nicht unbedingt, dass die Probe zu schwer ist. Jetzt kommt es natürlich darauf an, ob die von dir genannte Aufgabe die "Einserbremse" war, oder ob alle bzw. viele Aufgaben in diesem Stil gehalten waren.

    Und außerdem: Wenn ich von meinen Schülern in der Probe verlange, dass sie 8 Sätze abschreiben, ziehe ich ihnen natürlich Punkte für vergessene Wörter, Sätze oder Satzzeichen ab. Wäre ja noch schöner, da könnten sie ja schreiben, was sie meinen, und ich lasse alles gelten.

    Entschuldige mal, aber ist dir VERA echt so wichtig, dass das jetzt ein Problem für dich ist??
    Zwei von gefühlt hundert Aufgaben kennen die Kinder - im Idealfall haben wirklich alle beim Erklären aufgepasst. Wenn se dir um die Statistik geht: schön für dich und deine Kinder, dass ihr bei diesen Aufgaben gut abschneidet. Wenn es dir um die Schlussfolgerungen für deinen Unterricht geht: Mach doch zwei ähnliche Aufgaben mal im Unterricht und schau, wer es kann. Und wenn du es unbedingt los werden willst: es gibt mit Sicherheit eine Hotline oder eine Mailadresse, wo man sowas loswerden kann.

    Hallo!
    Ich finde, du machst dir viel zu viele Gedanken, was dir vielleicht an einem Fach nicht gefallen könnte. Wenn du dich gar nicht entscheiden kannst, dann würfle halt.

    Was mir übrigens hier eindeutig zu kurz kommt ist, dass du eben sagst, nicht Sozialarbeiter werden zu wollen. Nun komme ich zwar aus der Grundschule, hatte aber schon mehrmals Einsätze an er Mittelschule (früher Hauptschule). Da machte ich überwiegend die Erfahrung, dass man sehr viel mehr mit Erziehung zu tun hat als mit "Lehren". Da war das Korrigieren von Aufsätzen der allerkleinste Teil der Arbeit.
    Viel wichtiger als das Fach wäre meiner Meinung nach die Frage, ob du dir die Arbeit mit eher leistungsschwachen und verhaltenskreativen Schülern vorstellen kannst, ob du gut mit Jugendlichen im Pubertätswahnsinn umgehen kannst, ob du stressresistent und durchsetzungsfähig bist, ... Und helfen lassen wollen sich die Jugendlichen in diesem Alter eher aus Prinzip nicht - habe ich zumindest den Eindruck.

    Ich kann jetzt nur für die Grundschule sprechen. Ich habe eine Bekannte (unverheiratet), die 11 Jahre lang warten musste, bis sie nach Niederbayern (was ja ähnlich schwierig ist wie Franken) zurückkam. Sie war an verschiedenen Schulen in München-Stadt eingesetzt. Sie wurde jetzt zwar versetzt, ist aber immer noch 120 km vom Heimatort entfernt. Man arbeitet sich also stückchenweise Richtung Heimat, wie du schon sagst.
    Eine Kollegin wurde nach drei Jahren aus Landkreis Rosenheim in den Nachbarlandkreis zu ihrem Erstwohnsitz zurückversetzt. Sie ist verheiratet und hat keine Kinder.
    Ich selber war zwei Jahre im Landkreis Altötting und wurde nach der Geburt meines Kindes zurückversetzt. Allerdings erstmal auch nicht in den Wunschlandkreis. Das Ganze ist allerdings schon ein paar Jährchen her.

    Ich kann mal für die Grundschule sprechen. Angeregt durch diesen Thread habe ich mir vor 5 Wochen auch so eine Tabelle gemacht. Ich hab eine 2/3-Stelle und bin seit 15 Jahren im Schuldienst. Ich kam in vier Schulwochen auf Arbeitszeiten von 30 - 35 Zeitstunden. Dafür habe ich in der Woche Faschingsferien nur 6 Stunden gearbeitet. Im Endeffekt hat sich das also alles wieder ausgeglichen.

    Ja. Du hast zwei Seminartage. Die Wochentage sind von Seminar zu Seminar verschieden. In der ersten Schulwoche kenne ich es so, dass die Zweitjährigen an ihrer Schule sind. Sie haben ja normalerweise eine Klassenleitung und sind erstmal damit beschäftigt. Dafür hat der Seminarleiter Zeit, die Erstjährigen so ein bisschen mit den Abläufen im Seminar vertraut zu machen.

    Ich war bereits an mehreren Schulen in Nieder- und Oberbayern. Die Vereidigung der neuen LAAs erfolgte immer am Montag vor dem ersten Schultag (in Bayern immer Dienstag) morgens im Schulamt. Danach fährt man dann an die neue Schule und nimmt an der ersten Lehrerkonferenz teil. Wenn die Schule nett ist, legt sie den Konferenzbeginn so, dass man es zeitlich auch schafft pünktlich zu sein. An meiner Schule war es damals üblich, schon früher anzufangen, so dass der LAA mitten in die Konferenz platzen musste und sich im voll besetzten Lehrerzimmer ein Plätzchen suchen musste. So kannte einen wenigstens gleich jeder. ;)

    Hallo!
    An allen Grundschule, an denen ich bisher gearbeitet habe, war man verpflichtet, eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn im Klassenzimmer zu sein und hatte ab da Aufsichtspflicht - nennt sich bei uns Vorviertelstunde. Diese Zeit - genauso wie die Zeit, die ich zu Vor- und Nachbereitung in der Schule verbringe - zähle ich natürlich zu meiner Wochenarbeitszeit. Ich plane und verteile meine Arbeit immer ungefähr so, dass ich im Jahresmittel auf eine 40-Stunden-Woche komme. Und natürlich zählen für mich dann diese 75 Minuten pro Woche auch dazu. Dann kann ich halt 75 Minuten pro Woche weniger korrigieren oder vorbereiten oder Zusatzaufgaben übernehmen.

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