Beiträge von Weltaal

    Hallo liebes Forum! :)


    In letzter Zeit beobachte ich immer häufiger, wie laut Regelschullehrer nach Sonderpädagogen für die Inklusion schreien.


    Ich arbeite neben dem Studium an einer Grundschule mit einem inklusiven Konzept.
    In nahezu allen Fällen hatte ich zugegeben bisher den Hochmut zu denken, dass ich das als gewöhnlicher Klassenlehrer auch alleine schaffen würde.
    Sätze wie "Ohne Doppelbesetzung geht nichts" und diese Weltuntergangsstimmung angesichts der Inklusion konnte ich bisher einfach (noch) nicht nachvollziehen.


    Klar: Bei einigen schwerwiegenden Verhaltensauffälligkeiten ist ein Sonderpädagoge sicherlich durchaus nötig. Aber "unbeschulbare" Extremfälle sind vergleichsweise selten.
    Förderkinder der geistigen Entwicklung bekommen dazu ohnehin schon einen Integrationshelfer bereitgestellt.


    Wozu also die Forderung nach tausenden Sonderpädagogen?
    Warum fühlen sich so viele Regelschullehrer der Inklusion nicht gewachsen?
    Und was haben Sonderpädagogen für Möglichkeiten / Kompetenzen, die Regelschullehrer nicht (mit ein bisschen mehr Mühe) aufbringen könnten?


    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkle bringen und erzählen könntet, welche Erfahrungen ihr dazu schon gemacht habt bzw. wie ihr das seht.


    Viele Grüße!


    Der Weltaal

    Hallo! :)


    Ich bin Student der Sonderpädagogik und habe leider bisher nur Erfahrung an Förderschulen machen dürfen. Beschäftigung mit der Inklusion oder sogar Praktikumseinsätze in dem Zusammenhang? Fehlanzeige! Deshalb möchte ich hier versuchen, ein paar Eindrücke zu bekommen.


    Konkret interessieren mich diese Fragen:


    1. Wie viele Förderstunden bekommt ein Kind bei Euch (evtl. nach Förderbedarf)?


    2. Um wie viele Kinder wird sich parallel in einer Unterrichtsstunde gekümmert?


    3. In welcher Form wird gefördert? Werden die Kinder aus dem Unterricht genommen? Team-Teaching? Oder spezielle Förderklassen?


    4. Wie sieht die Förderung konkret aus? Wird die Unterrichtsstunde wiederholt oder wird eher an Grundkompetenzen, Verhalten etc. gearbeitet?


    5. Seid Ihr nur für diese Schule zuständig oder seid Ihr an mehreren Schulen im Einsatz?


    Auch wenn es sicherlich je nach Bundesland und Schule große Unterschiede gibt, bin ich sehr auf Antworten gespannt.


    Liebe Grüße!

    Schönen Abend liebes Forum,


    mir kam soeben die Frage auf, wie lange ein Lehrer außerhalb der Unterrichtszeit zu arbeiten hat. Die Aussage, Lehrer haben "vormittags Recht und nachmittags frei", sollten sicherlich die Meisten hier schon einmal gehört haben.


    Doch wie sieht es mit der Realität aus?


    Vielleicht wäre es auch schön, die Fächerkombination und Schulform anzugeben.


    Ich wäre sehr für ein paar Einblicke in euren Berufsalltag dankbar.


    Liebe Grüße


    Der Weltaal

    Falls es hier jemanden interessiert:


    Mittlerweile ist mein Blutdruck sehr gut eingestellt.


    Wie das?


    Durch Sport! :)


    Ich hätte niemals gedacht, dass regelmäßiges Joggen (ca. 30min / dreimal die Woche) die Blutdruckwerte so gut stabilisieren kann.


    Sicherheitshalber war ich beim Nephrologen und Kardiologen, um eine organische Ursache oder Folgeschäden auszuschließen. Nichts gefunden, ich bin top fit. :D


    Damit sollte einer Verbeamtung in Zukunft wohl auch nichts im Wege stehen.


    Liebe Grüße


    Der Weltaal

    Hallo liebes Forum,


    ich bin angehender Förderschullehrer und blicke deshalb immer einmal wieder gespannt in mein zukünftiges Arbeitsfeld, das sich bekanntermaßen in der heutigen Zeit sehr stark wandelt.


    In meinem Orientierungspraktikum habe ich erfahren, dass Sonderpädagogen im Rahmen der Inklusion durchaus auch als "Kofferpädagogen" eingesetzt werden, indem sie von einem Förderzentrum umliegende Regelschulen besuchen. Hier kommen mir ein paar Fragen auf:


    1. Besucht ein Sonderpädagoge mehrere Regelschulen, führt das zu einer längeren Fahrtzeit während des Arbeitstages. Wird dieses Pendeln auf die Pflichtstundenzahl, die man zu unterrichten hat, angerechnet? Oder muss man die höhere Arbeitszeit einfach hinnehmen?


    2. Ist man als Sonderpädagoge auf diese Weise verpflichtet, mobil zu sein? Darf der Staat etwa einen dazu auffordern, ein Auto zu besitzen, um Schulen zu erreichen, die nicht oder nur eingeschränkt mit dem ÖPNV erreicht werden können?


    3. Lassen sich die dadurch anfallenden Fahrtkosten in voller Höhe erstatten oder klappt das nur in Form der Steuererklärung, wodurch man schließlich nicht das Geld in voller Höhe wiedersieht?


    4. Werden an Förderzentren weiterhin Funktionsstellen bestehen bleiben? Schließlich ändert sich auch das Arbeitsfeld eines Schulleiters, sobald die Schule nicht mehr von Schülern besucht wird.


    5. Und falls hier einige dieser "Kofferpädagogen" anzutreffen sind: Wie findet ihr diese Form der Anstellung? Was mögt ihr bzw. was verärgert euch daran?


    Ich wäre sehr für ein paar Antworten dankbar.


    Liebe Grüße


    Der Weltaal

    Hallo liebes Forum,


    ich habe eine Frage bezüglich der amtsärztlichen Untersuchung und der damit verbunden Verbeamtung.


    Leider habe ich seit geraumer Zeit mit Bluthochdruck zu kämpfen, der trotz Medikamente immer mal wieder zu hoch ist (Schweregrad 1). :(
    Nun mache ich mir deswegen Sorgen, in der Untersuchung durchzufallen.


    Ich habe gelesen, dass seit 2013 neues Recht gilt. Man darf nur von der Verbeamtung ausgeschlossen werden, wenn man mit "überwiegender Wahrscheinlichkeit" vor der Pensionierung berufsunfähig werden könnte.
    Doch wie genau definiert der Staat "überwiegend"? Bluthochdruck lässt das Risiko für schwerwiegende medizinische Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall nicht ganz unerheblich steigen. Die Chance, dass ich gesund bleibe, ist trotzdem sehr viel größer. Zumal es sich ja auch hierbei nur um eine leichte Form des Bluthochdrucks handelt (was übrigens jeder Dritte in Deutschland hat).


    Hat hier irgendjemand Erfahrungen zu diesem Thema? Ich bin gerade echt bedrückt deswegen. :traenen:


    Ich wäre sehr um ein paar Antworten dankbar.


    Liebe Grüße


    Der Weltaal

    Einen schönen Tag, liebes Forum!


    Durch mein Orientierungspraktikum konnte ich bereits eine Förderschule kennenlernen, doch sollen Sonderpädagogen schließlich zukünftig auch an Regelschulen eingesetzt werden.


    Wie kann ich mir da den Tagesablauf - besonders im Vergleich zur Förderschule - vorstellen? Und welche Vor- und Nachteile seht ihr für euch selbst in diesem Arbeitsfeld?


    Ich würde mich sehr um ein paar Antworten freuen.


    Liebste Grüße


    Der Weltaal

Werbung