Mir geht es hier aber nur darum, aufzuzeigen, wie wenig zielführend es ist, das Erfassen solcher Zahlen per se zu verdammen und als rassistisch einzuordnen.
Es ist nicht das Erfassen der Zahlen, sondern deine Interpretation, die nicht zielführend ist.
Bei dem von dir angeführten Artikel geht es um "Tatverdächtige" - nicht um Täter. Dass derzeit mehr Menschen auf Mitmenschen mit etwas dunklerer Hautfarbe zeigen, liegt auch an solchen Einstellungen, die kolportiert werden.
Davon abgesehen haben wir als Lehrer WIRKLICH eine Aufgabe und müssen pädagogisch auf die Kids einwirken:
ZitatRelativ hoch war in den vergangenen Jahren der Anteil an Messerstraftaten, die von Kindern und Jugendlichen begangen wurden. In den vergangenen Jahren erhöhte sich die Zahl der tatverdächtigen Schülerinnen und Schüler laut Statistik deutlich – von 15,7 Prozent im Jahr 2019 auf 22 Prozent im Jahr 2022.
«Tatsächlich zeigen Daten aus der internationalen und nationalen Forschung, dass vermeintlicher Selbstschutz ein Grund ist, warum Menschen ein Messer mitführen»
Ungefähr jeder fünfte Jugendliche trage in der Freizeit ein Messer mit sich, sagt dazu laut Bericht die Kriminologin Elena Rausch von der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden.
Quelle: https://www.news4teachers.de/2024/03/immer-…esser-mit-sich/
BTW: Das "Messerthema" hatte ich schon vor Jahren als Thema beim Elternabend angesprochen. Die Eltern wussten nicht, dass selbst das Mitführen eines Messers einen Straftatbestand darstellt. Dafür hatte ich verschiedene Quellen gesucht und hier abgelegt:
https://www.autenrieths.de/klassenlehrer.html#Waffen