Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wo bleiben effiziente Lösungen, was mit einem Überangebot von Windenergie passieren soll?

    Eine Lösung, die ich recht tricky finde, ist der Plan, alte Steinkohlegruben im Ruhrgebiet zu reaktivieren. Allerdings nicht zum Kohleabbau, sondern nur die senkrecht nach unten führenden Schächte. Das angedachte Verfahren ist von der Schwarzwälder Kuckucksuhr abgeschaut:
    Bei Stromüberangebot wird ein schweres Gewicht die 1000 m von der Sohle nach oben gezogen. Bei Strombedarf läuft es wieder nach unten und treibt einen Generator an. Die Infrastruktur dafür wäre bereits vorhanden. Das Ganze funktioniert wie ein Pumpspeicherkraftwerk.
    Ich hatte mir schon überlegt, dass ich - falls ich mir eine Solaranlage gönne - im Keller einen Betonklotz gieße, der nach demselben Prinzip die Energie für die Nacht zwischenspeichert. Man müsste mal durchrechnen, wie viel Masse notwendig wäre, um den Strombedarf zu decken ;)

    Bei uns sagt man: "Man schließt die Türe hinter sich" oder "Man macht die Türe zu" oder einfach "Man schließt die Türe."
    Mit dem Zusatz "von innen" ist bei uns immer impliziert, dass sie "von außen" nicht mehr geöffnet werden kann, also abgeschlossen ist.
    Aber scheinbar sind das regionale Sprachnuancen.
    Egal.
    Topic war eh' völlig anders.

    Humblebee
    Meine Anmerkung galt der Sinnhaftigkeit von Amoktüren vs. Offenem Schulgebäude.
    Bei uns war die Tür zum Lehrerzimmer, Sekretariat oder Rektorat nie abgeschlossen. Der Schulleiter ließ die Tür seines Zimmers offen - das hieß: "Bin da. Hallo genügt." War die Tür geschlossen, wusste man, dass eine Besprechung oder ein Telefonat erfolgte und man den Umweg über das Sekretariat nehmen musste. Im Sommer haben wir meist mit offenen Türen unterrichtet, im Winter seltener. Wobei es in Klasse 6-9 auch darauf ankam, ob jemand wieder ein neues Deo ausprobiert hatte ;)
    (Vergangenheitsform, weil es die Schule in dieser Form nicht mehr gibt)

    Motto: "Wenn die Schüler sich in der Schule wie in einem Gefängnis fühlen, muss man sich nicht wundern, wenn sie sich so benehmen."

    Natürlich hat sie hinter sich nicht abgeschlossen! Das steht doch auch nirgendwo in meinem Beitrag.

    "Natürlich" ist anders. Du hast das schon missverständlich formuliert.
    "...schließt die Tür von innen ..." macht als Formulierung ja sonst keinen Sinn.
    Im Deutschaufsatz hätte ich das angestrichen ;)

    Aber eine interessante Frage hat sich dadurch aufgetan:
    Sind eure Schulen mit "Amoktüren" ausgestattet, die außen keine Klinke, sondern nur noch einen "Knubbel" haben?
    Gibt es dann an jeder Türe auch eine Kamera und eine klingel, damit man sehen kann, ob da ein Schüler von der Toilette zurück ins Klassenzimmer will - oder "Messerman" davor steht?
    Irgendwie hatte ich mir Schule immer offener und freundlicher vorgestellt.
    Gibt es in jedem Zimmer nun auch einen Feuerlöscher und einen Notarztkoffer? Verletzungen und kleine Brände sind ja imho deutlich häufiger als Amoktaten.

    Sich schämen wäre doch ein Anfang.

    Nun - als Boomer müsste ich mich höchstens "fremdschämen". An den Entscheidungsprozessen seit den 70er Jahren waren wir nur marginal beteiligt und unsere Einflussnahme war (und ist) auf Wahlverhalten, Protest und eigenes ökologisches Verhalten beschränkt. Wir haben die grüne Bewegung nach oben gebracht - die heute wegen jedem Mist, den sie nicht zu verantworten hat, diffamiert wird.
    Seit dem Bericht des Club of Rome 1972 über "Die Grenzen des Wachstums" hatte sich das Denken geändert - nur nicht das Verhalten großer Teile der Bevölkerung, die mit dem geländetauglichen SUV die Kids 500 Meter zur Schule fahren. Noch heute wird die Katastrophe ausgerufen, wenn das Wirtschaftswachstum um 0,2 % sinkt und eine Rezession an die Wand gepinselt.
    Wir sind höchstens schuld, nicht so laut und konsequent wie FFF gewesen zu sein.

    Meine Internetseite zu den "Neuen und alten Techniken der Radierung und der Edeldruckverfahren" ist aktualisiert.
    Auf 180 Unterseiten findet ihr Rezepturen, Techniken und Methoden, wie man Löcher und Kratzer in Metall herstellen - und das anschließend mit Farbe auf Papier übertragen kann.

    Zudem mehrere Seiten, auf welche Weise (und mit welchem Mittelchen) Licht Papieroberflächen künstlerisch umgestalten kann - und weshalb das für Schüler faszinierend ist.
    BTW: Nun, da die Sonne wieder genügend UV-Anteil hat - give it a try ;)
    Es ist einfach und ungiftig. Nun ja - das meiste. Einige der beschriebenen historischen Techniken sind durchaus mit größter Vorsicht anzuwenden - aber für Freunde der analogen Fotografie vermutlich interessant. Beschrieben sind die auch alchemistischen Verfahren der Erfinder der Fotografie im 19.Jahrhundert.

    https://wp.radiertechniken.de

    stabil und verlässlich unterwegs, über Windows XP, Windows 7 zu aktuell noch Windows 10. Bluescreen? Hab ich schon mal gehört. Gesehen noch nie.

    Nun - mein erster PC war 1989 ein IBM mit 8086er-Prozessor und Grünmonitor. Der steht noch funktionsfähig (aber unbenutzt) im Keller. Als Admin und "Schrauber" sind seit dieser Zeit zahllose Rechner mit allen möglichen DOS- und Windowsversionen durch meine Hände gegangen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich öfter Mal den Bluescreen sehen "durfte" und diesen über verschiedene Winkelzüge wieder entfernen konnte.
    Auf dem Rechner befinden sich noch Multiplan, IBM-PC-Text, Wordperfect und Word (mit Menue am unteren Bildrand)
    Auf diesem Rechner habe ich jedoch (systembedingt) niemals einen Bluescreen erlebt ;)
    Davon hatte ich auch aus den Schulungsräumen der Handwerkskammer 20 Stück ergattert und meine Schule dürfte 1990 eine der wenigen gewesen sein, in der bis zu 6 Rechner im hinteren Bereich des Klassenzimmers standen.
    Für die Schüler hatte ich zunächst ein Menuesystem mit GWBasic gebastelt, das ich - als die Schule Internetzugang erhielt - um 1996 auf HTML umgebaut habe. Im Prinzip ist die Struktur noch dieselbe, die von KuK und Kids heute auf autenrieths.de angeklickt wird ... :aufgepasst:

    Nun - als Wettbewerb käme ein iPad-Weitwurf analog zur Festplattenweitwurfmeisterschaft infrage.
    https://fruehlingsfest-leipzig.de/3-festplatten-…f-meisterschaft

    Ohne Flax:
    Für unser Zirkusprojekt hatte ich Ideen gesammelt. Die haben jedoch mit Körperbeherrschung zu tun - was iPads im Zirkus sollen (außer die Hintergrundmusik abzuspielen) erschließt sich mir nicht. Aber vielleicht kommen ja spaßige Ideen ;)

    https://www.autenrieths.de/schultheater.html
    (Hier im Kapitel "Zirkus" stöbern)

    Ja, wenn der Schulträger meint, die zu kaufen... Hier geht's aber drum, dass Eltern die kaufen sollen. Wozu, wenn es erheblich bessere, weil allgemein einsetzbare Lösungen gibt?

    Nun - wenn der Schulträger sie anschafft, sind es auch die Eltern, die dafür bezahlen. Die Anschaffungen werden schließlich aus Steuergeldern getätigt. Und wenn das verpulvert wird, bleibt für sinnvollere Anschaffungen nichts mehr übrig.

    Bei meinen privaten Rechnern (ich habe auch Windows-Rechner) ist mir übrigens aufgefallen, dass die Updates nicht immer gleichzeitig geladen werden. Zwischen den gleichen Updates liegen zum Teil mehrere Tage.

    Bei mir sind die Abstände zum Teil länger, weil mein "Arbeitspferd" der i7 mit Ubuntu 24.2 LTS ist. Vor dem Einschalten der Windowskisten (2x Desktop, 1x Convertible mit DualBoot) muss ich mir erst eine andere Tätigkeit suchen, um die Update-Zeit zu überbrücken. Im Prinzip müsste ich danach noch für jedes einzelne Programmpaket noch nachsehen, ob auch dafür Updates vorliegen. Linux erledigt sowas immer im Hintergrund, während ich normal weiter arbeiten kann.

    Ich habe es auf jeden Fall an den Schulen, an den ich war auf denen Windows Server benutzt wurde kein einziges mal erlebt, dass dort ein Update eingespielt wurde. Das haben die Admins immer irgendwie über Nacht gemacht.

    Schon richtig. War bei uns genauso.
    Falls du jedoch BYOD praktizierst, klappt das nicht. - und es geht ja um eine Alternative für iPads, die von den Kids auch Zuhause genutzt werden. Da sind Windows-Convertibles im Nachteil - es sei denn, der Lehrer/Admin stellt jedem Kid die Konfiguration auf dem Privatgerät ein. Das willst du nicht wirklich.

    Ich habe mir den Faden durchgelesen und bei 70% der Beiträge gedacht, ich befände mich im Jahr 2015.

    Erfahrung aus einem Gymnasium mit IPads. Wir haben seit mehreren Jahren Endgeräte ab Kl. 5/6 (liegt am Schulträger, wir hätten sie gerne später gehabt), zuerst HP-Convertibles auf Wunsch der SLs der verschiedenen Schulen („richtige Computer, echte Informatik, Windows, Berufsleben… blabla“). Erfahrung: zu komplex für viele SuS, unglaublich störanfällig, ständig lähmende Updates, schwer

    Vielleicht befindest du dich in deiner Vorstellungswelt noch im Jahr 2015 ;)
    Klar sind iPads leichter als Convertibles. Ein Tipp: Wenn du noch weniger Gewicht willst, nutze Bleistifte.
    Es gibt jedoch Convertibles, die nur wenig mehr wiegen, dafür ein Vielfaches an Comfort und Möglichkeiten bieten. Sie wiegen etwas mehr, weil eben auch mehr dran ist.
    Zur Störanfälligkeit und zu Updates. Ja. Windows ist da eine Katastrophe. Wenn du den Rechner einschaltest und die gesamte klasse zum Update per WLan gezwungen wird, kannst du auf Bleistift umstellen.
    Da lobe ich mir mein Linux-System. Das fragt mich wenigstens, ob ich das Update sofort oder erst später durchführen möchte. Dann werden aber auch sämtliche Komponenten und Programme in einem Rutsch auf den aktuellen Stand gebracht.

    Bei uns: Kopierraum = Besprechungsraum.

    Arbeits- und arbeitschutzrechtlich ist das fragwürdig. Tonerstaub ist lungengängig, zudem entsteht beim Kopieren Ozon. Da ist gutes Lüften vor der Konferenz zwingend angesagt.

    Ergänzung:
    Toner besteht aus Kunststoffpartikeln. Das machen sich Elektroniker zunutze, indem sie eine gedruckte Schaltung auf Transferpapier kopieren und diese Zeichnung anschließend mit dem Bügeleisen auf die Kupferplatine übertragen. Die Zeichnung besteht dann aus einer säurebeständigen Kunststoffschicht und die Platine kann geätzt werden.
    Ich habe diese Methode nun zur Herstellung von Radierungen "gekapert". ;)

    Es gibt Schulen ohne Räume mit Tischen, Stühlen, Computern und Druckern?

    Turnhallen. In diesem Fall erübrigt sich auch die Notwendigkeit, in der Freistunde ins Fitnessstudio auszuweichen. ;)

    Ohne Flax:
    Wenn an der Schule jede ausgefallene Unterrichtsstunde als Minusstunde dem Deputat zugerechnet wird, müsste im Gegenzug jede (auch nicht vom Arbeitgeber in Anspruch genommene) "Bereitschaftsstunde" als Überstunde gerechnet werden.

    Ich hatte ein Schuljahr, in dem mein Unterricht am Montag erst um 11:15 begann, dann Unterricht bis 13 Uhr erfolgte und von 14:15 bis 17 Uhr der nächste 3-Stunden-Block. Hätte ich hier ab 7:45 (da "Freistunden") bereits in der Schule sitzen müssen, hätten andere ihre "Freistunden" opfern müssen, weil ich krank geworden wäre. Ab und an kam morgens um 7 Uhr der Anruf der Schule, dass ich ab 9 Uhr einspringen sollte. Das war ok, solange dafür ein Ausgleich erfolgte oder es über den Monat nicht mehr als 3 Stunden (=Bagatellgrenze in Ba-Wü) wurden. Besser war es jedoch, wenn die SL mir noch eine vierte Stunde gegönnt hatte, denn dann konnten alle 4 Stunden als MAU (Mehrarbeitsunterricht) abgerechnet und finanziell vergütet werden.

    Dass Tablets generell als unsinnig oder nutzlos abgestempelt werden, finde ich doch etwas überheblich. Für vieles reicht es aus, für anderes benötigt man eben mehr Power, größere Bildschirme oder oder oder. Es gibt auch Laptops, die nicht "gscheit" sind, wenn sie nicht für den passenden Anwendungsfall genutzt werden.

    Es liegt mir fern, Tablets als unsinnig darzustellen. Es ist jedoch Unsinn, Eltern dazu zwingen zu wollen, iPads für ihre Kinder anzuschaffen, weil einige KuK das als Non-plus-ultra der EDV betrachten. Es gibt eine Menge anderer Hersteller, die Tablets in Preissegmenten anbieten, sodass finanzieller Spielraum für ein Convertible, Laptop oder Desktop bleibt.
    Die Marketingabteilung von Apple hat dasselbe geschafft, was Microsoft vor Jahren gelungen ist: Ihre Geräte und Programme als alternativlos und bestens geeignet für den schulischen Alltag darzustellen - und überteuerte Produkte über diese Schiene in den Markt zu drücken.

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