Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Ist dieses Brot-Game nicht ein Spiel?

    9 Scheiben altes Dinkelbrot
    30 g Butter

    300 g Zwiebeln (in Streifen)

    500 ml Weißwein

    1,5 l Rinderfond

    Pfeffer

    Salz

    frisch gemahlene Muskatnuss

    1/2 TL Galgantpulver

    2 Bund Schnittlauch

    1 Bund glatte Petersilie

    1 Bund Kerbel

    2 Eigelb

    200 ml Sahne

    3 Tomaten (entkernt, geviertelt)

    Brotscheiben toasten und vierteln
    In der Butter die Zwiebeln andünsten
    Wein und Fond dazu, mit Pfeffer, Salz, Galgant und Muskat würzen

    Brotstücke in die Suppe geben, 15 min kochen.
    Kräuter waschen, abschütteln, klein gehackt hinzugeben. 2 min kochen

    Eigelb mit der Sahne verquirlen, Suppe vom Herd nehmen und mit der Mischung legieren.
    Vor dem Servieren die Tomaten hinzugeben und kurz im Sud aufwärmen lasen.

    Habe fertig Brotsupope mit Kräutern aus einem Rezeptbuch der Hildegard von Bingen ;-)(


    .

    Nun - ich hab' mal nachgerechnet':

    Das Jahr hat 365 Tage.

    Abzüglich 52 Wochenenden bleiben 365-104=261 Werktage übrig.

    Im Durchschnitt sind Lehrer öfter krank als der Durchschnitt der Arbeitnehmer, laut Focus 30 Arbeitstage. Bleiben 261-30=231 Arbeitstage

    Jede Schule in Baden-Württemberg kann 5 frei bewegliche Ferientage über das Schuljahr verteilen. Bleiben 231-5=226 Arbeitstage.

    Über das Jahr hinweg gibt es Weihnachts-, Faschings-(Winter-), Oster-, Pfingst-, Sommer-, Herbstferien, insgesamt im Schnitt 14 Wochen, also 70 Tage. Verbleiben 226-70=156 Schultage

    Es gibt 12 gesetzliche Feiertage in Baden-Württemberg. Verbleiben 156-12=144 Arbeitstage

    Für Pädagogische Tage, Fortbildungstage und Schulfeste fallen im Jahr im Durchschnitt 4 Schultage aus. Bleiben 140 Tage.

    Es gibt insgesamt 6 größere Ferienabschnitte. Am letzten Tag vor den Ferien und am ersten Tag nach den Ferien findet kein regulärer Unterricht statt. 140-12=128 Tage Rest.

    Wandertage, Ausflüge, Schullandheimaufenthalte ergeben im Schnitt 3 unterrichtsfreie Tage pro Schuljahr. Verbleiben 125 Tage.

    Während Schüler im Praktikum sind, von Polizisten auf die Fahrradprüfung vorbereitet werden, Dichterlesungen lauschen, Firmen besichtigen, von der Berufsberatung betreut werden, haben Lehrer frei. Im Schnitt kann man dafür 7 Tage pro Schuljahr ansetzen. Verbleiben 118 Tage.

    Lehrer arbeiten halbtags. Verbleiben 118/2=59 Arbeitstage.

    Fazit: Lehrer haben 306 "Urlaubstage". Das soll man jemand toppen!

    :sterne:

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel...

    Nun werden die Abschlussfeiern vorbereitet.
    Was ich über die Jahre aus verschiedenen Gruppen "excerpiert" habe, könnt ihr hier zur Anregung durchforsten:

    Lieder zur Verabschiedung:

    https://www.autenrieths.de/lieder_zum_abschied.html

    Theater und Musicals:

    https://www.autenrieths.de/schultheater.html

    Tänze und Flashmobs:

    https://www.autenrieths.de/sportunterricht.html#tanzen

    Organisationstipps

    https://www.autenrieths.de/abschlussfeier.html

    Abschlussmottos

    https://www.autenrieths.de/abimotto.html

    Kostüme für Mottoparties

    https://www.autenrieths.de/mode_kostueme.html

    Die Stellen werden nur an Bewerber vergeben, die nach Landshut ziehen und sich dazu bereiterklären
    a) den Schülern die Notwendigkeit von Isar I und Isar II zu vermitteln
    b) täglich 0,75 kg Atommüll im Vorgarten verbuddeln
    c) im Oktober das Kreuz an der richtigen Stelle platzieren (und ein zweites im Vorgarten, damit man weiß, wo der Müll liegt)
    d) täglich 2 Rosenkränze gegen die zunehmende Demenz des MP beten, der sich nicht mehr erinnert, wer vehement für die Abschaltung der AKWs eingetreten ist.

    Es könnte jedoch sein, dass wegen dieser Bedingungen eine Lehrerlandflucht nach Berlin einsetzt (das zudem ein höheres reguläres Gehalt bietet, das die angebotene Prämie bereits nach wenigen Monaten übersteigt).

    Genau, ähnlich wie bei Kindern, in der magischen Phase... Deswegen finde ich es interessant, dass die Beliebtheit und Überzeugung bis heute ungebrochen ist. Knapp 55 Mio verkaufte Verpackungen im Jahre 2018, schreibt der Spiegel, von denen teilweise Krankenkassen (!) Kosten übernahmen. Das Phänomen ist also so witzig nicht, sondern eben durchaus bemerkenswert.

    Das wirklich Gefährliche an der Homöopathie ist, dass Kinder bereits sehr früh darauf geeicht werden, dass es gegen jedes noch so kleine Gebrechen - oder auch gegen Stress - immer ein passendes Kügelchen gibt. Nach dem Motto: "Wenn's nicht hilft, schadet es wenigstens nicht."
    Werch ein Illtum.
    Aus diesem frühen "Anfixen" ergibt sich auch der immense Umsatz.

    Das halte ich für kein Problem. In Anbetracht erzielbarer Ladenpreise entsprechender Globuli von ca. 700€/kg für letztlich reine Saccharose (Großhandelspreis um die 2€/kg, in hochreiner Form bis 50€/kg) sind die Margen so groß, dass während der Verdünnung natürlich nichts entsorgt wird, sondern entsprechend mehr Einheiten daraus hergestellt werden.

    PS: Zugegeben, bei höheren Potenzen übersteigt das die Lagerkapazitäten jeder Fabrik. Dann ist aber ohnehin nicht mehr zwischen Tinktur und Lösungsmittel zu unterscheiden, da bereits ab ca. D6 der Anteil der Verunreinigungen die der Urtinktur übersteigt.

    Nun - wenn man bei D15 den gesamten Inhalt des Bodensees über die Kügelchen sprühen müsste... das übersteigt vermutlich die gesamte Zuckerproduktion der Erde. (Zudem müsste dieses Wasservolumen zuerst destilliert werden, damit da ja nur H2O und kein Resturin in höherer Konzentration als der angegebene Heilstoff auf dem Kügelchen landet. ;)
    BTW: Dieser enorme Aufwand rechtfertigt natürlich die horrenden Preise für die Saccharose von DHU.

    hmm... Leider wahre Punkt. Man wird es nie allen recht machen können.

    Das Problem ist erst durch BYOD und Apple-I-Pads aufgekommen. Vor dieser Zeit hatten wir funktionierende Schulnetze mit Accounts für jeden Schüler, Quota auf dem Server, Klassenlehrermodus, raumweises Abschalten von Internetzugängen, Einfrieren der Oberfläche durch die Lehrkraft für Besprechungen, selbstheilende Arbeitsstationen, Imageverteilung über das gesamte Netzwerk u.v.a.m.
    Das wurde dem Apfelgott geopfert, weil der ja alles einfacher und besser macht ;)

    BTW: Die o.a. Möglichkeiten gibt es noch immer, wenn man die freie LML-Linux-Musterlösung für Schulen https://linuxmuster.net als Serverbetriebssystem verwendet.

    Interessant an der ganzen Verdünnungsgeschichte ist ja das entstehende Umweltproblem.
    Beim Potenzieren wird ja immer 9/10 der Lösung weg geschüttet und der Rest aufgefüllt, geschüttelt, 9/10 weggeschüttet...

    Weshalb wird den Firmen eigentlich nicht zur Auflage gemacht, die nicht benutzten Verdünnungen dem Sondermüll zuzuführen?
    Man stelle sich vor, DHU müsste seine (angeblich hochwirksam bioziden) Abfälle fachgerecht als Chemiemüll entsorgen?
    Bei D15 fällt die gesamte Wassermenge des Bodensees an ;)
    Der Zauber wäre schnell verflogen.
    ;)

    Auf die Argumente Steiners (wie fragwürdig die auch sein mögen) geht er gar nicht ein

    Nun - wer auf die "Argumente" Steiners und seiner Adepten eingeht, hat bereits verloren. Gegen quasireligiöses Geschwurbel kommt man argumentativ nicht an. In meinem Bekanntenkreis sind einige "Hardcore-Anthroposophen" die jeden Diskussionsansatz mit dem "Argument" abbügeln, dass man Steiner nur verstehen könne, wenn man alle seine Schriften gelesen und verstanden habe.

    Es ist wie eine Auseinandersetzung mit Anhängern der Homöopathie. Da kann man als Mathematiker noch so lange argumentieren - es hilft nichts.

    de-wikipedia-org-wiki-Potenzieren_Homöopathie

    Was bedeutet eigentlich "Potenzieren" - im hömöopathischen Sinn?

    D12 bedeutet die Auflösung von 1 g Wirkstoff in dem Wasservolumen von 400 olympischen Schwimmbecken bzw. in 1.000.000 m³

    Die höchste von Herstellern regulär lieferbare D-Potenz ist D1000 (sic!) .

    Wobei bereits bei D60 einem Molekül einer beliebigen Substanz in einer Wasserkugel mit einem Durchmesser von 150 Millionen Kilometern (der Abstand von der Erde zur Sonne)entspricht oder weniger als ein Zuckerstückchen … in Milliarden von Galaxien.

    D60 ist die von Hahnemann bevorzugte und für die Arzneimittelprüfungen empfohlene Potenz. (Hochpotenzen von Belladonna haben bei homöopathischen Arzneimittelprüfungen keinen Unterschied zu Placebos ergeben.)

    D400 entspräche bereits der Menge eines Moleküls der Ausgangssubstanz im 10320-fachen des gesamten beobachtbaren Universums.

    Aber es hilft...
    Tucholsky hat im ersten Satz Recht - und alles gesagt:

    "Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes, ist in Paris gewesen..."
    Über Glauben kann man sich mit Gläubigen nicht argumentativ unterhalten. Das ist sinnloses Unterfangen

    "Sexualpädagogik" - iiiigitttt! Am Ende findet das sogar noch mit Holzpenissen statt, denen Kondome übergestreift werden!
    Einfach widerlich!

    Dazu werden von profitgeilen Herstellern der Sexindustrie sogar kostenlose Muster an Schulen versendet! Nachdem sich die christlichen Schulen in einer gemeinsamen Aktion dazu aufgerafft hatten, diese Schulpakete zu bestellen, sind die Ekel erregenden Holzpenisse derzeit nicht mehr lieferbar. Ein wunderbarer Erfolg der Moral! Diese hinterlistigen Lehrkräfte behelfen sich nun - man glaubt es kaum - mit Bananen als Demonstrationsobjekt für den Unterricht und behaupten, dies sei nur ein Hinweis zur hygienischen Verpackung von Lebensmitteln.

    Hier ist dokumentiert, welche Auswüchse diese "Sexualerziehung" angenommen hat - und welche Hersteller die Aufklärungspakete versenden:
    https://www.autenrieths.de/sexualkunde.html

    Boykottiert die Hersteller! Freie Fahrt für freie Babys!
    ;)

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