Beiträge von Yummi

    Viele studieren Wirtschaftswissenschaften und waren in Mathe in der Schule relativ schwach.

    Hochschulstudium bedeutet dass man sich hinsetzt und Dinge lernt; eigenständig. Und siehe dar, auch Schulmathe-Nieten packen ein WiWi-Abschluss.

    Wenn dir Details so wichtig sind, dann akzeptiere dass deine Kinder mit 16 selbstständig Entscheidungen treffen können. Intrinsische Motivation und so…

    Ansonsten gucken sie in Latein aus dem Fenster und haben halt eine 5.

    Ich weiß nicht genau, was an meinen Beiträgen so missverständlich war:

    Ich habe dafür plädiert, den Unterricht berufsvorbereitender Inhalte auszubauen, um einem Teil der SuS den Übergang in die Ausbildung zu erleichtern und gleichzeitig begabte SuS so zusätzlich zu fördern, dass sie den Anschluss an weiterführende Schularten leichter schaffen - da sehe ich noch Luft nach oben.

    Dass das so viel Empörung verursacht, überrascht mich etwas …

    Weil du am Ende mit Latein als einziges Argument aufwarten kannst warum wir keine Durchlässigkeit für Fachschüler in unserem Bildungssystem haben, weil sie nicht aus dem beruflichen Bildungssystem an ein allgemeinbildendes Gymnasium wechseln können.

    Keine Ahnung, aber eine dezidierte Meinung. Aus dem Elfenbeinturm der Sek II die "Niederungen" zu verunglimpfen, kannst du gut.
    Ich hatte Schüler an der Hauptschule - und nicht als Einzelfälle - die mittlerweile den Betrieb der Eltern übernommen haben und erfolgreiche Unternehmer sind. Mehrere sind Abteilungsleiter im Einzelhandel, manche haben über das berufliche Gymnasium ein Studium absolviert.

    Klar - es gibt auch gescheiterte Existenzen. Aber die hast du auch als Absolventen vom Gym(hoch)nasium.
    Mehrfach hatte ich Schüler, die in der 8./9.Klasse aus dem Gymnasium zur Realschule - und dann in die Hauptschule "abgeschult" wurden und mit ihrer Hochnäsigkeit merken mussten, dass meine Hauptschüler in Deutsch, Mathe und Englisch mehr auf dem Kasten haben.
    So unterirdisch, wie du es mit deiner Stammtischmeinung darstellst, ist das Niveau der WRS nicht.

    Ich unterrichte nicht nur Berufliches Gymnasium. Und ja, nach eigener Schülererfahrung im beruflichen Bildungssystem und fast 20-jähriger Lehrerfahrung habe ich erheblich mehr Einblick in die heterogene Schülerschaft im beruflichen Schulwesen als du.

    Klar. Den Text füllst du aus mit ein bisschen Inhalt und gehst dann im Zivildienst Essen auf Rädern ausfahren.

    Viele die Zivildienst geleistet haben hatten einfach kein Bock in einer Kaserne irgendwo sich von irgendjemand beim Grundwehrdienst anschreien zu lassen.

    Keiner wechselt von der BFS in den allgemeinen Bildungszweig.

    Ich kann auch nicht am allgemeinen Gymnasium unterrichten, es sei denn ich hätte eine extra Lehrprobe für das allgemeine Gymnasium für Mathe absolviert.

    Warum sollten die BFS-Schüler das auch tun?

    Die zweite Fremdsprache erlernen sie im BG und haben dann auch die allg. Hochschulreife.

    Tripod

    Erst schwadronierst du über die fehlende 2. Fremdsprache. Als dir gezeigt wird dass du Unsinn redest, ziehst du die nächste Behauptung aus dem Hut.

    Ja das BG hat das Abitur zum Ziel.

    Ja die Anforderungen sind von Schülern die vom allg. Gymnasium in bestimmten Fächern leichter zu erfüllen.

    Andererseits haben Wirtschaftsschüler einen Wissensvorsprung im Profilfach BWL / VWL.

    Und Schule sollte kein Kindergarten sein. Wer das Abi will sollte was tun.

    Schwachsinn. Du hast eine Fremdsprache die du weiterführst.

    Voraussetzungen

    Voraussetzungen für die Aufnahme in die Eingangsklasse:

    • Notendurchschnitt von mindestens 3,0 bei
      • Realschulabschluss
      • oder dem am Ende der Klasse 10 der Hauptschule (Werkrealschule) erworbenen, dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand
      • oder der FachschulreifeDieser Notendurchschnitt setzt sich aus folgenden Fächern zusammen, in dem Sie mindestens die Note ausreichend erreicht haben müssen:
        • Deutsch
        • Mathematik sowie
        • die erste Pflichtfremdsprache (Englisch oder Französisch), die Sie am aufnehmenden Beruflichen Gymnasium weiterführen

      https://www.kreis-calw.de/Service-Verwal…2.116&La=1&ort=

      Die zweite Fremdsprache kann in Niveau A oder B unterrichtet werden, je nachdem ob diese neu begonnen oder fortgeführt wird.

    Es gibt genug Pfeifen im Bank- und Versicherungsbereich. Eine Absenkung des Niveaus würde diese Jobs endgültig abschaffen.

    Und Durchlässigkeit ist gegeben. Es sind immer die Linken die von einer bösen Undurchlässigkeit schwadronieren. Diese haben aber keine Ahnung von beruflichen Bildungssystem.

    Back on topic.

    Mit ein Grund für die große Zahl von Jugendlichen ohne Berufsabschluss ist die abschätzige Meinung über die Hauptschule und deren Abschluss.
    Leider wird dieser Ruf auch auf uns Kollegen projiziert.
    Der Artikel der Wirtschaftswoche von 2015 ist aktuell wie eh' und je.

    Was soll ein Hauptschüler auch in einer Ausbildung zum Bank- oder Versicherungskaufmann? Die Anforderungen sind jetzt nicht so schwierig (mit Dreisatz bekommt man da alles hin). Aber da hapert es ja schon bei den meisten.

    Problematischer ist für diese Schüler vor allem die Stoffmenge in bestimmten Fächern und zugleich die betriebliche Tätigkeit unter einen Hut zu bringen.

    Man kann natürlich das Niveau herabsetzen, was man mit der Trennung der Einzelfachnoten erreicht hat um mehr Leute durch die Ausbildung durchzubekommen. Aber man hat ja schon genug Pfeifen in diesen Jobs, noch weiter aufweichen wäre nur noch lächerlich.

    Es gibt in Deutschland eine Sprache die für den Austausch genutzt werden sollte, und das ist deutsch.

    Als Kind eingewanderter Migranten war es meinen Eltern klar, dass die Kinder deutsch können müssen. Die Muttersprache gibt’s daheim. Ich komme im Urlaub gut klar mit den muttersprachlichen Kenntnissen.

    Das Bildungssystem aber auch jeder einzelne hat nur eine gewisse Anzahl an Ressourcen. Und die müssen bestmöglich eingesetzt werden.

    Dazu gehört nicht eine Vielzahl an Sprachunterricht anzubieten, sondern den Fokus auf das zu legen, was relevant ist. Im Sprachbereich sind das neben Deutsch Sprachen die weltweit genutzt werden (Englisch, Spanisch, Französisch) oder eine historische, geografische Bedeutung haben (Französisch).

    Wer andere Sprachen will, der soll entweder den muttersprachlichen Unterricht der Botschaften nutzen oder an die VHS gehen.

    Kinder lernen sehr schnell. Sie sollen in die Vereine gehen. Dort geht das spielerisch sehr schnell.

    Die müssen dies nur nutzen.

    Ich rede nicht von Türkisch statt Französisch, sondern davon, dass beide Sprachen sinnvoll im Fremdsprachenunterricht sind.

    Weil ca. 2,9 Millionen Menschen mit türkischem Migrationshintergrund bei uns leben.

    Weil immer mehr Schüler, wenn sie die Wahl haben, eher Spanisch als Französisch lernen wollen (Das war jetzt eine kleine Provokation meinerseits :flieh: )

    Es gibt muttersprachlichen Unterricht der über Lehrer der jeweiligen Länder im Auftrag der Botschaften in mehreren Städten erfolgt. Dieser findet nachmittags statt. Wer will kann sein Kind anmelden.

    Warum sollen meine Kinder Türkisch lernen? Warum soll dies im deutschen Bildungswesen finanziert und durchgeführt werden?

    Weil Frankreich unser Nachbarland ist.

    Weil Deutschland und Frankreich eine besondere historische Verbundenheit haben.

    Weil Deutschland und Frankreich die. zentrale Achse in der EU darstellen.

    Diese Liste kann man sicherlich noch länger fortführen.

    Richtig, die Zeiten der Gastarbeiter und Saisonniers sind vorbei. Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben bei einem Arbeitgeber, den *ich* mir ausgesucht habe. Seit die Schweiz die PFZ übernommen hat, gab es noch genau eine Kampagne. Das war das Unispital Basel, das im 2020/21 gezielt französische Pflegefachpersonen angeworben hat, denen man in Frankreich mangels Impfzertifikat ein Berufsverbot ausgesprochen hat.

    Du bist Akademikerin aus Deutschland.

    Deine Rhetorik wird immer widerlicher. Findest du noch ein anderes Thema als wie sich Menschen aus dem Ausland bestmöglich verwerten lassen? Das ist so 70er-Jahre-Gastarbeiter-Bla. Afghanen, Syrer und Ukrainer sind keine "Arbeitsmigranten", das sind Flüchtlinge.

    Guess what... Mich hat überhaupt niemand "angeworben". Wie bereits erwähnt, ob die Schweiz mich "braucht" interessiert mich einen feuchten Hasenpfurz. Offenbar hat irgendjemand mal befunden, dass ja, sonst hätte ich den Pass nicht bekommen.

    Man nennt das Humankapital. So war es bei meiner Familie vor 40 Jahren, so ist es bei mir wenn ich ins Ausland gehen würde.

    Ohne entsprechende Qualifikation oder Notwendigkeit für den Schweizer Arbeitsmarkt wärst du dort auch nicht gelandet.

    Und mit Pass redet es sich entspannter.

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