Wie stellst Du Dir das vor? Dass sich Arbeiter Schritt für Schritt über Aktien die Produktionsmittel aneignen?
Letztens hat ja der Siemens Vorstand für Schlagzeilen gesorgt mit der Äußerung:
„Und diese Geschichte, dass die Reichen noch reicher werden und alles ist schrecklich, das kann sein. Das passiert im Wesentlichen deshalb, weil viele Arbeitnehmer nicht an der Vermögensbildung durch Aktien teilnehmen.“Würde mir gerne erklären lassen, wie das funktioniert, dass wir alle reich werden oder zumindest keiner mehr für einen anderen arbeiten muss!
Deshalb ist Norwegen auchnicht der weltgrößte Staatsfonds....
Niemand sagt dass man nicht mehr arbeiten muss. Aber man hat durch die Beteiligung auch Anteil an der Gewinnausschüttung. Dass der Staat Dividenden nun einmal niedriger besteuert ist nicht erst heute so.
Daneben lässt sich so auch Einfluss ausüben.
Linken geht es doch immer gerne um Verteilungsgerechtigkeit. Nun ja, so hätten die AN ihren Anteil am Gewinn des Unternehmens.
Aber Gewerkschaften wollen immer nur nominale Lohnerhöhungen.
Einerseits um im Rahmen von Streiks ihre Wichtigkeit zu zeigen. Andererseits lassen sie sich immer von den AG einlullen. Und dann lobt man sich für die wirtschaftliche Vernunft ![]()
Zugleich wird der AN vom Staat geschröpft. Daran haben auch linke Regierungen nichts geändert und werden es auch nicht.
Jeder AN wäre gut beraten sich am Produktionskapital von Unternehmen zu beteiligen. Wer es nicht tut ist selber schuld.