Beiträge von Yummi

    Warum? Schlag das Buch auf.
    Aber viele Kollegen finden halt dass ein reiner Buchunterricht nicht so " spannend" ist. :aufgepasst: ^^

    Oder jeder Euro den ich als Kopiergeld verschwende, fehlt meinen Kindern :P . Damit sollte auch der größten Mutter Teresa hier klar werden, welchen Schwachsinn man mit sich machen lässt...

    Genau. Das ist die Lösung...
    Die Arbeit häuft sich und häuft sich und häuft sich und am Ende kommt man überhaupt nicht mehr hinterher...

    Klasse Vorschlag...

    Wenn man keine Kinder hat, hat man mehr als genug Zeit. Umso mehr wenn man einen Partner hat der einen 9to5 Job hat.

    Aber wie sich Arbeit so häufen soll das man nicht mehr nachkommen soll erschließt sich mir bei deinen Fächern nicht. Immerhin kann ich was Englisch angeht das mit meinem direkten Freundeskreis gut abschätzen.

    Mir scheint du und Susannea macht euch den Job viel zu stressig.

    Ich habe seit Jahren am Wochenende nichts gearbeitet. Selbst unter der Woche sehe ich meinen Schreibtisch häufig nur wenn ich Klausuren zum korrigieren habe.
    Meine BWL-Kollegen sind da ebenfalls ähnlich gestrickt. Keine Ahnung ob wir effizienter, rationaler oder vielleicht fauler sind.
    Aber nach Jahren der Lehrtätigkeit muss auch ein Effekt vorhanden sein der mir die Arbeitsbelastung reduziert.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wie man soviel arbeiten muss.

    Bei uns wird man generell dauerhaft in bestimmten Klassenstufen/Schulstufen eingesetzt.

    Nach mehreren Jahren ist eine Unterrichtsvorbereitung kaum notwendig.

    Klassenarbeiten in BWL korrigiere ich an einem Tag. Das ist verständlicherweise Fachabhängig.

    Verwaltungsangelegenheiten für Klassen nehmen vergleichsweise viel Zeit in Anspruch; dank digitaler Verwaltung ist es jedoch weniger geworden.

    Mir ist klar dass es fach- und schulabhängig ist; aber wer ständig seinen Unterricht überarbeitet und schon seit Jahren Lehrer ist der macht definitiv etwas falsch. Nicht einmal Lehrplanänderungen bringen mir Mehrarbeit. Eher muss ich im Inhalt noch etwas abspecken.

    Nicht jeder Lehrer hat nachmittags frei. Ich habe Kollegen die sehr "zerrüttete" Stundenpläne haben. Also nicht dass du dir da Luftschlösser malst.

    Was super ist; du hast mit deinen Kindern Ferien. Betreuungstechnisch definitiv von Vorteil

    Dennoch stellt sich die Frage nach der Verletzung der Aufsichtspflicht.

    Darüberhinaus haben wir ein weites Einzugsgebiet bei dem Schüler auf mehrere Öffis angewiesen sind. Ich stelle mir das extrem nervig vor als Schüler zu klingeln und mitzuteilen dass der Bus verspätet war und man den Zug nicht mehr erwischt hat.
    Auf der andere Seite kann dies ein Schwänzer gerne als Ausrede nutzen. Insbesondere im Winter kann man das schlecht nachweisen.

    Der Artikel ist so oberflächlich. Focus hat was zu erzählen hat und der Rektor kann sich sonnen.

    1. Du wirst dort eingesetzt wo die Schulleitung dich einsetzen möchte.
    2. Du kannst eventuell durch berufliche Erfahrungen in bestimmten Ausbildungsberufen eingesetzt werden.
    3. Orientiere dich am Lehrbuch. Diese entsprechen den Prüfungsanforderungen und sind didaktisch aufbereitet. Kommen Schüler mit den fachlichen Inhalten des Lehrbuchs nicht klar, haben sie ein Problem.
    4. Es gibt gute Bücher die Rechnungswesen fallorientiert aufbereiten. Diese können bei der Unterrichtsgetaltung hilfreich sein. Insbesondere für Schüler abstraktere Inhalte wie Abgrenzungsrechnung oder Prozesskostenrechnung kann man damit gut veranschaulichen.
    5. Der Schulstoff ist nun wirklich kein Hexenwerk. Also entspann dich.
    6. Nutze Unterrichtsmaterialien von Verlagen.

    Was nicht gelesen werden kann wird nicht gewertet. Das machen die höchstens einmal, die 6 tut dann weh.
    Wenn nicht ist sowieso Hopfen und Malz verloren.

    Ich diskutiere doch nicht mit jedem Schüler herum was seine Zeichen bedeuten. Denken die etwa die können im Abitur mit den Prüfern ihre schriftliche Arbeit besprechen?

    Naja... Ich versuche es jetzt mal so zu sagen, dass es nicht falsch verstanden wird:Je nach Behinderungsform gehört das eben doch dazu. Ein elementarer Bestandteil unseres Jobs ist die Beziehungsarbeit zum einzelnen Schüler, ohne die läuft nichts. Und dazu gehört auch, Gewalt auszuhalten. Das heißt nicht, dass man kommentarlos alles hinnehmen muss, aber es gehört dazu.
    Das Problem ist dabei die personelle Ausstattung. Ich kann mit einem Schüler dann nicht mehr in die Beziehungsarbeit gehen, was zur Folge hat, dass sich das Verhalten verfestigt.

    Dank Inklusion hast du nicht nur geistige Tiefflieger sondern unter Umständen richtig verhaltengestörte Individuen drin sitzen. Viel Spaß damit, Gewalt auszuhalten. Insbesondere jahrelange SEK 1 Lehrer werden dir für diesen Ausspruch danken. Man hatte genug mit Kindern aus Problemfamilien zu tun. Jetzt wird das halt noch weiter grwürzt. Aber als Lehrer soll man Gewalt aushalten :autsch: .

    Er hat doch recht.
    Wenn du 10 massiv verhaltensauffällige Schüler hast, wirst du sie sicher nicht unbeaufsichtigt lassen.
    Hier im Forum wird doch schon rumgejammert, wenn man mit normalen Schülern eine Studienreise macht und das Drama der Aufsicht beschwört.
    Und eine Handlungsvorgabe bringt dir im Zweifel wenig wenn doch etwas passiert.

    Und jetzt wird im Gegenzug ein Kollege lächerlich gestellt wenn er auf das Aufsichtsproblem bei seiner Klientel hinweist...

    Und was soll er anpacken? Das rosarote Tagträumer und Elfenbeinturmpädagogen etwas von der Heilkraft der Inklusion fabuliert und die Politiker damit eine Sparmaßnahme verschafft haben?
    Was soll er denn konkret machen? Sicherlich nicht sich aufreiben. Selbst die Inklusionsfanatiker von der GEW warnen vor der Überbelastung der Kollegen in der Primarstufe und SEK1. Nicht umsonst gibt es Brandbriefe ganzer Schulen die auf dieses Problem hinweisen.

    Was soll jetzt der einzelne Kollege tun, außer seine Gesundheit aus der Schusslinie zu nehmen?

    Ganz allgemein gesagt: Wenn man derart unzufrieden ist in seinem Job, warum sucht man sich dann nicht einfach einen anderen? Ich kann so ein im Artikel dargestelltes Ertrinken in Selbstmitleid überhaupt nicht ab... Als ob man dazu gezwungen wäre, diesen Job zu machen...

    Dienst nach Vorschrift... Ja, wenn man immer nur Dienst nach Vorschrift macht, kann man ja innerhalb seines Tätigkeitsfeldes gar keine anderen möglichen Wirkungskreise entdecken... Diese würden eventuell die Möglichkeit bieten, sich beruflich zu verändern... Aber nein, lieber mimimi...

    Ich sehe kein Selbstmitleid. Ich sehe die korrekte Schutzfunktion durch einen Kollegen.
    Mein Job ist ein Job; glücklich macht mich meine Familie. Der Job sorgt dafür, dass ich mich und meine Familie ernähren znd was bieten kann.

    Meinst du jedem Arbeiter macht sein Schichtdienst Spaß oder jeder Krankenschwester/Altenpflegerin ihre schlecht bezahlte Buckelei?
    Diese ständige Jodelei von wegen, dass man nur in einem Job glücklich ist wenn er einem Spass macht, schürt eine derartige krankhafte Erwartungshaltung, dass man, wenn es nicht so ist immer den Fehler bei sich sucht.

    Ja, aber da kann ich z.B. Freitags einfach Gleitzeit nutzen.

    Deshalb mage ich Vergleiche mit anderen Berufen nicht. Wir haben viel Ferien, sind aber nicht so flexibel. Deshalb ist jede Schulleitung die eine GLK an einen Freitag Nachmittag legt einfach nur $&@#£ :aufgepasst:

    Interessant. Bei mir hat sich nie jemand für die Klassenarbeiten interessiert. Warum auch?

    Entweder ich mache eigenverantwortlichen Unterricht oder nicht.
    Gibt es Probleme, muss ich dies selbst lösen.

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