Beiträge von Yummi

    Die Vorkurse in Mathe sprießen doch wie Gras aus dem Boden! Was sollen die Unis denn noch machen?

    Nur weil man die Schulen mit Reformen überfrachtet hat, (soziale) Kompetenzen vor Fachwissen stellt und jegliches Anspruchsdenken dem "Wirhabenunsallelieb-Altar" geopfert hat, soll nun die letzte Bastion der Fachwissenschaftlichkeit fallen :victory:

    Und weil die Freiheit der Lehre und Forschung im GG festgeschrieben ist, werden die werten Politiker nun einmal mit dem Geld die Unis erpressen :cash: ...

    Es ist so lächerlich. Aber hauptsache die Schüler können schwätzen. Meist aber nichts dahinter....

    Vergleiche ich mein Geschichtsbuch aus den 1980ern mit denen meiner Kinder ^^ .

    Bei denen gibt es viele bunte Bilder, wenige Quellentexte und Volltexte in leichtem Deutsch. :pfeifen:

    Bei mir waren es Unmengen an Quellentexten, anspruchsvolle Volltexte sowie einige Grafiken.

    Auch die Bildungsliteratur muss sich den Gegebenheiten anpassen.

    Muss ja.

    Wenn früher die oberen 20% eines Jahrgangs ans Gymnasium gegangen sind und heute 50% und mehr, dann liegt das mit Sicherheit nicht daran, dass die deutschen Schüler alle intelligenter geworden sind.
    Ausgehend von der Gauß'schen Normalverteilung muss bei einer Verdopplung der Abiturientenzahlen das Level sinken. Und das tut es jährlich.

    Nein, denn wir werden klüger. Durch die Reformen sind ungeahnte Kräfte bei den jungen Menschen geweckt worden. Selbstgesteuertes Lernen hat die Schüler geradezu dazu befähigt sich selbst durch eine kritische Auseinandersetzung mit Quellen weiterzuentwickeln.
    Deshalb ist die Abiturientenquote ja so hoch :aufgepasst:

    Ach nein? Jedenfalls sagen dass die Elfenbeinturmpädagogen und die Spar-äh Kultusminister...

    In BaWü gibt es Wirtschaftspädagogik explizit als Studiengang für das berufliche Schulwesen. Dies bedingt dass Absolventen nur am beruflichen Schulwesen unterrichten können unabhängig des Zweitfachs.

    Dagegen kann jemand der ein Staatsexamensstudium absolviert hat und das Referendariat an einer beruflichen Schule absolviert hat durch eine zusätzliche Lehrprobe auch Lehrer an allgemein bildenden Schulen werden.

    Mir geht es aber vielmehr darum, dass von der Politik verstärkt Wirtschaftsunterricht am allgemein bildenden Schulwesen eingeführt wird. Die Fachlehrer sind aber Politiklehrer.

    Wenn man sich dann noch darüber aufregt, dass verstärkt Lobbyismus der Wirtschaft erfolgt und viele Schulen keine Ahnung haben ob das Material dass zur Verfügung gestellt wird gut ist, dann ist das ein Armutszeugnis für das Fach Wirtschaft und die werten Kollegen.

    Das wäre so, als ob ich einen BWL-Lehrer mit zwei Mathescheinen einen Abikurs in Mathe leiten lassen würde. Sicherlich kriegt der das hin, aber wo bleibt die gerühmte Fachwissenschaftlichkeit des Gymnasiums?

    Deshalb gehört das Fach Wirtschaft auch an allgemein bildenden Schulen in die Hände ausgebildeter BWL-Lehrer und nicht von Politiklehrern mit einer Einführungsvorlesung BWL/VWL.

    Aber solange diese stupide Trennung zwischen allgemeinem und beruflichen Schulwesen existiert ist man selbst Schuld.

    1. Ich habe noch nie eine Klassenarbeit genehmigen müssen. Selbst bei einem unterirdischen Schnitt.
    2. Weil es in der Notenbildungsverodnung steht.
    3. Man lernt vieles im Leben und vergisst es. Dennoch ist es ein gern genommenes Argument der "Bildungsmoderner" Precht, Hüther und Konsorten
    4. Schule ist Allgemeinbildung. Nicht alles interessiert einen, aber man sollte zumindest davon gehört haben. Erst dann kann man selbst entscheiden ob man dies oder jenes vertiefen möchte. Das man dann auch Inhalte vergisst ist normal.
    5. Du hast Stress mit deinen Klassenarbeiten? Dann stell Sie korrekturfreundlich.

    Wer kein Geld für Bücher hat, der kann es heutzutage in Schulbibliotheken ausleihen.
    Auch Stadtbibliotheken gibt es.

    Vielmehr ist das Problem dass Eltern nun einmal Kinder das Lesen vorleben müssen. Wenn das nicht gegeben ist, dann kann die Schule nicht viel ausrichten.

    Daneben muss man nun einmal festhalten, dass es heute dank Handy einfach genug Ablenkungsmöglichkeiten gibt. Mit YouTube, Snapchat u.ä. lässt sich auch die langweiligste Zeit entspannt überbrücken. Da ist jedes Buch zu anstrengend.

    Bildungspolitische Reformen führen dann meist zu höheren Ausgaben und bringen nichts.

    Stimmt beides, dennoch hat sich der Kassierer an geltendes Recht zu halten.Das die Ordnungsmaßnahmen Rauch sind, da bin ich bei dir, sag das mal nur der Tutorin (Kollegin die mit bei war) und der SL. :autsch:
    Wären beide entspannter, dürfte die Peinlichkeit des "Erwischtwerdens" und das anschließende abgeholt werden vollkommen ausreichend gewesen sein. Aber nun is da halt Kacke am Dampfen und da unsere Schule erst letztens negativ aufgefallen bei einigen "Bewohnern" der Stadt (einige unserer Schüler wurden vermehrt mit etwas weniger "typischen" Kontakten von Gymnasiasten, O-Ton der SL, im Park beim Saufen von der Polizei erwischt) und das Schulbild ist dadurch natürlich gefährdet....
    Aber statt mal was für Suchtprävention zu machen, also was Weitreichenderes, werden eher nur die Folgen bekämpft. Eine Schülerin ist vergangenen Monat (nicht aus besagtem 12er Kurs, sondern aus einer 9.) temporär aus der Schule entfernt worden, weil sie in unmittelbarer Schulumgebung direkt nach Schulschluss mit, obacht wieder O-Ton, "den Assis von der Hauptschule" beim Saufen erwischt wurde und wohl ne recht laute Szene gemacht hat.

    Das Schulbild ist gefährdet, weil Schüler von euch beim Saufen im Park erwischt wurden?

    War da eine Schulveranstaltung? Ist der Park Teil des Schulcampus und war das während der Schule?

    Ich verstehe gerade nicht das Problem ?

    Wenn meine Schüler sich irgendwo in ihrer Freizeit die Birne volllaufen lassen, dann ist das so.
    Warum macht eure Schule sich da so einen Stress?

    Wer glaubt, er kann verhindern dass Schüler, insbesondere fast volljährige, keinen Alkohol konsumieren, der ist ein Träumer.

    1. Ich habe selbst als Schüler auf solchen Fahrten getrunken
    2. Schüler in dem Alter gibt man auch freie Zeit. Ob die jetzt in einer Kneipe oder bei schönem Wetter an der Seine, Themse...trinken, kann man nicht kontrollieren.
    3. Wer das nicht ertragen kann der soll keine Studienfahrten unternehmen. Bleibt mehr für die entspannteren Kollegen.

    Ist doch angenehmen, schöne Städte für fast lau zu erkunden.

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