Du musst Wirtschaftspädagogik studieren und dann nach dem Referendariat an einer Berufsschule arbeiten, die Versicherungskaufleute unterrichtet.
Beiträge von Yummi
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Du bist Lehrer!
Wenn du für einen Hungerlohn arbeiten willst... -
Natürlich darfst du, sofern die Tätigkeit genehmigt wird. Du musst also einen Antrag beim SL stellen.
Steuerlich musst du das dann bei der Steuerklärung angeben. Das wären dann Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit. Erhöht dann dein zu versteuerndes Einkommen.
Aber ehrlich...12€ ist ein Witz für einen Lehrer. Unter 25€/h geht gar nichts.
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Und wer soll dann regieren? Sara Wagenknecht? Cem Özdemir? Bernd Höcke?
Lass mal. Bei all der Kritik an Merkel gibt es dato niemand der ihr im alltäglichen Regierungshandeln das Wasser reichen kann. Das mag traurig, erschreckend oder ernüchternd sein; ist für mich aber Realität. Und die SPD kann mir sowieso gestohlen bleiben
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Für BWL/VWL ist Adrem eine gute Anlaufstation
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@Lehramtsstudent
Echt? Man macht das nicht? Wo steht das? Im Knigge für Lehrer? -
Kita und Schule kostenlos. Das darf sich in D nicht ändern.
Studium in Regelstudienzeit ebenso.
Danach die ersten zwei Semester darüber mind. 1.000,00€ pro Semester.
Danach jedes zusätzliche Semester einen Aufschlag.
Härtefallregelungen möglich bei z.B. Alleinerziehenden.So und jetzt kommen die Linken und regen sich auf

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@Lehramtsstudent
Nein. Gerade fertige Unterrichtsreihen sind für Junglehrer überlebenswichtig, wenn man neben einem Vollzeitjob auch noch ein Privatleben will.
Ich arbeite nur mit Lehrbuch, fertigen Unterrichtsreihen von Verlagen und ausgetauschten Unterrichten mit Kollegen. -
Wenn man ehrlich ist, kann jeder Schüler der einigermaßen vernünftige Abiturnoten hat, jüngeren Schülern unterrichten ohne studiert zu haben. Denn ein Lehrer bringt nicht mehr bei, als ein Abiturient auch können muss. Mathematik, Physik oder Englisch sind ja simpler Schulstoff. Schließlich gibt es ja Onlineplattformen mit Schulstoffen einfach und didaktisch gut erklärt. Das sind ja keine Lehrer die solche Zb Lernvideos hochladen.
Die Aufgabe einer Lehrperson ist es aber nicht nur soviel zu können wie der Schulstoff hergibt, sondern interessierten Schülern auch einen Blick über den schulischen Wissenshorizont zu geben.
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Wenn es soweit käme, dann wäre ich für Homeschooling. Von angelesenen Flachpfeifen sollen meine Kinder nicht unterrichtet werden.
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Wirtschaftspädagogik wird in ganz Deutschland hängeringend gesucht, da gibt es schon richtige Abwerbeversuche, das sollte in Bayern auch so sein. Zum Zweitfach müsste dir ein bayrischer Kollege was sagen, in Hessen bekommt man automatisch Politik zugeordnet, wenn man nichts unterrichtsverwertbares studiert hat.
In BW würde man halt BWL und VWL als getrennte Fächer im Ref haben und diese dann unterrichten
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https://www.lehrerforen.de/index.php?thre…ersorgung-durc/
Passt der Thread nicht mehr?
Lustig; wird direkt als "Ähnliches Thema" angezeigt

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Beispiel für arbeitslosen Akademiker. Und auch ein typisches Beispiel für "ich studiere was mich interessiert und ob es verwertbar ist, ist zweitrangig"

Ganz ehrlich, mach eine solide Ausbildung, reise um die Welt. Versuche zu ergründen, was du dem Arbeitsmarkt anbieten solltest um langfristig auf eigenen Beinen zu stehen und dir auch etwas mehr zu gönnen...
Für das Berufsschulwesen ist das auch nicht. Bei uns ist Geschichte mit Politik gekoppelt und dann gibt es halt Wirtschaftsgeographie.
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Die Verantwortung für die Veränderung des Stadtbildes tragen die Deutschen genauso wie die Migranten. Die doch recht ausgeprägte Ausländerskepsis, wenn nicht sogar -feindlichkeit in den 60er und 70er Jahren hat mit zur "Ghettoisierung" von Stadteilen beigetragen. Wenn ich als Türke, Italiener oder Portugiese (o.ä.) mich von den Deutschen nicht willkommen geheißen fühle, lebe ich eben mit bzw. bei meinen Landsleuten. Das ist ein völlig normaler Prozess. Den Schuh müssen wir Deutschen uns zum Teil selbst anziehen.
Die Medien und die Werbung tragen einen großen Teil dazu bei, dass sich ein Teil des Mittelstands und der Schichten darunter unterprivilegiert fühlt und "Abstiegsangst" entwickelt. Das kann ich durchaus verstehen. Das Gefühl, nicht mehr mithalten zu können und gefühlt überall Leute zu sehen, die scheinbar besser, reicher, toller oder was auch immer sind als einer selbst, sucht halt die Schuld bei den noch Schwächeren.
Darüber hinaus werden wir in Deutschland immer ein gewisses Maß an "Bodensatz" in der Gesellschaft haben, weil wir die klassischen Jobs für Geringqualifizierte brav in die Dritte Welt outgesourct haben, um günstiger einkaufen zu können. Dieses Prekariat mit ein Ergebnis von Globalisierung, von der wir in Deutschland letztlich aber mehrheitlich doch profitieren.
Diese Menschen haben entweder gar keine oder nur geringe Perspektiven und suchen dafür natürlich einen Sündenbock. Auch hier dürfen die Ausländer, die Flüchtlinge, die Asylanten, die Migranten (irgendetwas wird schon passen) herhalten.Nein. Eigener Migrationshintergrund und diese ständige Leier dass die Deutschen die Migranten ausgrenzen kann ich nicht hören.
Viele der Gastarbeiter aus Italien oder anderen südeuropäischen Staaten wollten nur hier sein um Geld zu verdienen und später zurückziehen. Haben Sie nicht gemacht. Das aber hat die Integration torpediert. Viele sprechen kaum Deutsch, also bleibt man unter seinesgleichen.
Dass die Deutschen ebenfalls sich nicht als Einwanderungsland begriffen haben und das auch heute nur langsam tun, erschwert das natürlich.
Aber wenn ich ins Ausland gehe, gelten für mich die Regeln des Gastlandes und dazu gehört auch die Sprache. Habe ich kein Interesse und kann mich so durchwurschteln und kommt kein Integrationsdruck des Staates dann passiert halt nichts.Deshalb bin auch ich für ein klares Einwanderungsgesetz.
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Hier im Frankfurter Westen haben wir sowieso 50% Anteil an Migranten, bei mir an der Schule sind es über 80% (und wir haben KEINE Flüchtlingsklassen oder ähnliches), was soll sich also ändern? Ach ja, ich wohne auch im Bereich und fühle mich durchaus wohl, wie es ist.
Das mag für dich gelten. Es ist aber nicht allgemeingültig. Und solche Entscheidungen werden häufig von Personen entschieden, die mit diesen Entwicklungen persönlich nicht betroffen sind.
50% Migranten verschiedener Nationalitäten und Kulturen ist ja auch eine Vielfalt die in Ordnung ist.
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Wir reden weiter wenn du dein Stadtbild nicht wiedererkennst.
Die Dynamiken die dadurch entstehen unterschätzen viele einfach.
Wenn man Geld hat, dann zieht man einfach in eineneinen anderen Stadtteil. Der Normal-/Geringverdiener dagegen ist solchen (unerwarteten) Entwicklungen hilflos ausgeliefert.
Nicht umsonst wehren sich z.B. reiche Personen mit Lobby gegen eine Asylunterkunft, melden ihre Kinder an anderen Schulen/Privatschulen an.
Nenne die Angst irrational, aber sie existiert und in machen Situationen ist sie auch berechtigt. -
Irrational ist sie idR schon, es gibt aber durchaus Situationen, in denen sie berechtigt ist.
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Ich muss wahrlich " sozial inkompetent" sein, wenn ich an meine flüssige Jugendzeit zurückdenke 
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Das sind jetzt viele offene Fässer, ich kann nur zu einigen etw. schreiben. Ich denke wir kommen da auch nicht auf einen Nenner, aber ich möchte meine Gedanken dazu äußern, zum gegenseitigen Verständnis:
"Unsere", "wir" - sind natürlich nur Begriffe, aber da steckt für mich (meiner Meinung nach) schon der Denkfehler drin.
"Wir als Gesellschaft" - für mich suggeriert diese Ausdrucksweise, dass wir nicht in einer von (vor allem materiellen) Gegensätzen geprägten Gesellschaft leben würden. Das halte ich für einen großen Fehler.
Kurz gesagt: dieses "wir" gibt es meiner Meinung nach so nicht."weil wir als Gesellschaft übereingekommen sind, dass die Grundlage unseres Zusammenlebens gewisse Regeln bedarf"
Wann soll das gewesen sein, dass "wir als Gesellschaft ÜBEREINGEKOMMEN" sind? Oder wie soll sich das abgespielt haben? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich gefragt worden bin, ob ich mich unter diese Regeln unterwerfen möchte. Genau so wenig weiß ich davon, dass in der Geschichte einmal dieses zur Debatte stand. Die Regeln werden von der Herrschaft gesetzt. Auch in unserer Demokratie kann man nicht ohne weiteres sagen, dass die Regeln schlicht den Willen der Mehrheit abbilden - man denke nur an die Nachkriegszeit bzw. Geschichte des Grundgesetzes und Aussagen wie "leere Wahlversprechen", die wirklich überall in jeder Schicht zu haben sind.Diese Idee, dass "wir als Gesellschaft", die Menschheit schlechthin, sich absichtlich à la Hobbes einer Gewalt unterordnet, weil sie dann besser dran seien, halte ich für einen Mythos. Nicht nur in dem Sinne, dass es schlicht falsch ist, sondern auch im eigentlichen Wortsinn eine sagenhafte Geschichte ist stets zur Legimation derzeitiger Herrschaft. (Oder um auf den letzten Absatz zurück zu kommen: wenn ab morgen die Regierung beschließt, dass es nur noch grüne Gummibärchen gibt, könnte man genau so sagen "Das ist der Ausdruck des Volkswillens, die haben sie ja gewählt!")
Wg. Geld: meiner Ansicht nach hat Politik den Anspruch Mittel immer am "effizientesten" auszugeben, auch wenn das, was effizient ist, nicht immer augenscheinlich ist. (Manche fragen: "Warum gibt die Regierung so viel Geld für Entwicklungszusammenarbeit aus? Warum helfen die denen und nicht uns hier?" Wenn man den Gegenstand, wie hier die Entwicklungshilfe z.B., betrachtet, merkt man was das eigentliche Interesse ist und auch inwiefern eingesetzte Mittel effizient sind.)
"Rechnen sich die Flüchtlinge eigentlich?"
Hierbei fand ich es erstaunlich, dass sowohl Rechte als auch Linke diese Frage stellen und beantworten.
Die einen sagen "die kosten uns nur!", die anderen "wir profitieren von ihnen!" Auch aus der Wirtschaft kommen unterschiedliche Antworten, je nach Branche und Art des Betriebs, je nach eigenen Interessen.
Ob sich Flüchtlinge rechnen, weiß ich nicht. Diese Frage überhaupt zu stellen, den ökonomischen Nutzen eines Menschen als Maßstab zu seiner Lebensberechtigung zu machen - das würde ich persönlich kritisieren bei dieser ganzen Geschichte.Wg. dem "Steuerzahler" am Schluß: ich glaube nicht, dass der deutsche Steuerzahler was davon hat, oder dafür büßen muss, wenn Flüchtlinge gerettet werden oder auch nicht.
Dass das sicher auch als Argument vorgetragen wird, ist mir bewusst, aber ich glaube das nicht.Ok - das war jetzt der ganz große vage Rundumschlag am Stammtisch. Wie gesagt, einfach nur zur Erhellung der jeweiligen Sichtweise!
Gruß!

Wenn du nicht einverstanden bist mit unserer gegenwärtigen Gesellschaftsform und unserem System, dann frage ich mich warum du im öffentlichen Sektor als Anhestellter/Beamter tätig bist. Eine Spur abstruser sind nur noch die Reichsbürger, die zugleich Beamte sind.
Und wenn du mit dem System nicht einverstanden bist, dann steht es dir frei zu gehen. Ich dagegen bin froh in D, trotz all seiner sicherlicj vorherrschenden Probleme zu leben.
Das du nun mit den Herrschenden argumentierst und die Nachkriegszeit als Begründung heranziehst ist lächerlich. Wir hatten nach dem 2. WK. keine funktionierende Verwaltung, Zivilgesellschaft noch irgendeine Art staatlicher Aufgabenwahrnehmung. All das wurde dirch die Siegermächte in Zusammenarbeit mit ausgewählten Personen durchgeführt.
Auch die EU war von Beginn ein Projekt, welches von den Eliten durchgeführt wurde. Im Rückblick haben die das ganz gut hinbekommen. Ob wir für die Zukunft Änderungen brauchen, werden wir sehen.Natürlich muss der Steuerzahler für Flüchtlinge zahlen. Wie sonst soll der Staat diese Ausgaben in höheren zweistelligen Mrd.-Betrag bezahlen?
Und aus meiner Sicht spielen ökonomische Sichtweise neben all der Moral eine zentrale Rolle. Was denkst du, wie die deutsche Bevölkerung reagieren wird, wenn der deutsche Staat eine zweite massive Kürzung im Sozialstaat durchführt, zugleich die Steuerbelastung so hält und dann eine weitere vergleichbare Flüchtlingswelle kommt, die finanziert werden muss? All dies noch goutiert mit einer Wirtschaftskrise.
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