Beiträge von Yummi

    Es erschreckt mich einfach nur, dass diese Debatte so sinnlos ist und das unter Kollegen. JA ich bin auch ständig am Limit, weil ich, wie Philipp, bemüht bin, jedem Schüler gerecht zu werden. Doch ich würde nicht auf die Idee kommen, diese Kinder abzuschieben, weil ihnen vermeintlich woanders besser GEHOLFEN wird. Das muss immer eine Einzelfallentscheidung bleiben, aber in euren Beiträgen wird genau das nicht deutlich.

    Vielen Dank! Inklusionsfanatiker und weltfremde Pädagogenheinies feiern dich. Politiker sehen dich als leuchtendes Beispiel.

    Deine Kollegen, die dich bei deinem Burn-Out vertreten dürfen, sicher nicht. Der Steuerzahler, der dich bei deiner Frühpensionierung alimentieren darf, auch nicht. Und für andere Politiker bist du jetzt kein leuchtendes Beispiel mehr.

    @Artikel
    Wenn das der typische Lehrer an einer Gemeinschaftsschule ist, dann wundert mich das Niveau der Schüler die ich erhalte nicht. Die Entscheidung, dass nur das Gymnasium für meine Kinder in Frage kommt, bereue ich bis jetzt bei den Älteren nicht. Singen und Klatschen können sie in der Freizeit.

    Keine Ahnung was kommt. Aber die Politik wird darauf reagieren und dass wir auch finanziell betroffen sein werden ist klar. Unter der Geißel der Schuldenbremse sind die Mehrausgaben irgendwie aufzufangen.

    Und dann wird das
    1. Unsere Pension direkt betreffen,
    2. Kürzungen bei der Beihhilfe verursachen
    3. Besoldungserhöhungen zeitverzögert oder gar reduziert durchgesetzt.

    Aber umso wichtiger ist es sich gut darauf vorzubereiten, indem man seinen z.B. Unterricht aufbewahrt. Alle Quellen die man bekommen kann anzapfen. Schullizenzen von Verlägen die Unterrichtsinhalte komplett durchplant haben nutzen. Klausuren sind so zu stellen, dass sie korrekturfreundlich sind.

    Wenn wir mehr Arbeit bekommen werden, dann darauf achten, dass wir keine Mehrbelastung zulassen.

    Ja ich plane die Studienfahrt bei uns. Die Schüler sind bei uns 16 Jahre aufwärts.

    Was gar nicht geht ist zuviel an Programm und zu wenig Zeit für die Schüler auch einmal selbst unterwegs zu sein.

    Eine Studienfahrt soll auch Spass machen und kein enges Korsett bei dem die Schüler kaum zum atmen kommen. So etwas fand ich als Schüler schrecklich und so etwas finde ich als Studienfahrtleiter schrecklich.

    Probleme hatten wir bis dato kaum welche und wenn doch dann gibt es einen Tritt in den Allerwertesten und das hilft meistens.

    Mit "Hauptschulbrille" hat das nix zu tun. Die Notenbildungsverordnung gilt für alle Schularten - auch für dich. Nur mal so als kleine Nachhilfe in Schulrecht.Dass irgendjemand Noten "nach Gefühl" vergibt, ist eine unverschämte Unterstellung. Schülerleistungen bestehen aus vielen Teilleistungen.

    Dass so etwas geschehen kann, ist ein Fehler im System.

    Nein. Eigentlich sorgt eine solche Herangehensweise, dass die Note sich aus den gesamten Leistungen des Schülers ergibt. Und wenn die Prüfung beschissen gelaufen ist, dann ist das halt so.
    Im IHK-Zeugnis stehen auch nur die Noten der Prüfungen.

    Das Problem sind eher die Kollegen, die im Sinne ihrer pädagogischen Verantwortung Schülern die Noten geben, damit sie
    1. das Schuljahr bestehen und
    2. die Notenschnitte haben um auf einer weiterführenden Schule einen höheren Abschluss erlangen, den sie mit ihren Fähihkeiten gar nicht schaffen können.

    Aber die Politik hilft da jetzt kräftig mit. Warum denkst du kommt ein neuer Bildungsplan im kaufm. Berufskolleg, bei dem 1/3 den Stoffs bei gleicher Zeit gekürzt wurde?

    Du hast selbst gesagt dass eure Maßnahmem teilweise rechtlich nicht i.O. sind. Also komm mir nicht mit der Empörung über meinen Hinweis bezüglich eures fragwürdigen Verhaltens, bei einer derart exponierten Sache wie eine Schul-FB-Seite sich rechtlich angreifbar zu machen.

    Und nur weil etwas ständig genutzt wird heißt es nicht, dass man sich gegen rechtliche Gegebenheiten hinwegsetzen kann. Umso mehr, als dass es eine klare Anweisung des KuMi gibt.

    Hey Stan!

    Lass dich von Leuten wie Yummi nicht zu sehr verunsichern, Lehrer sind oft Schisser ;) .

    Wir haben auch eine FB-Seite, die betreut ein Infolehrer. Wir veröffentlichen Projekte, Kunstprodukte und natürlich Bilder, ja, auch mit Gesichtern. Normalerweise fragen wir zwar vor Veröffentlichung die Beteiligten, ob sie einverstanden sind, aber manchmal, z.B. bei bestimmten Abibildern etc. geht das nicht. Klar, rechtlich nicht alles Tippi Toppi, aber was solls, die Lehrer, Eltern und Schüler sind zufrieden.

    Nur Mut!

    Rechtlich nicht alles tippi toppi bei einer so öffentlich einsehbaren Sache wie eine FB-Seite wo das Kumi klare Regeln gezogen hat grenzt wirklich an Dummheit.

    Und? Wenn Eltern richtig nerven geht das an die SL oder man empfiehlt Ihnen sich an das RP zu wenden.

    Solange man sich im rechtlichen Rahmen bewegt sollen sie zetern. Meinen Schlaf raubt das nicht. Und das verläuft sich dann sowieso.

    Mein Gott, seid doch keine Weicheier.

    Also Lehrer werden ständig hinterfragt. Sei es durch Eltern, die die Note ihrer Kinder nicht akzeptieren wollen, durch Schüler, die sich immer ungerecht behandelt fühlen, durch die Öffentlichkeit, die meint der Job ist viel zu überbezahlt oder von Leuten, die meinen sie wüßten es besser.

    Also ist die gesündeste Reaktion für mich, sie zu ignorieren. Solange ich mich an die rechtlichen Vorgaben halte, entscheide ich wie unterrichtet wird, wie die Klausuren aussehen und wieviel ich für eine ordentliche Bewältigung meines Jobs aufwende.
    Wer damit ein Problem hat, darf seine Meinung gerne behalten.

    Und du bist nicht der einzige hier der ausserschulische Erfahrung hat. Was man sich da zum Teil als Feedback anhören durfte, war zum größten Teil lächerlich. Und wenn es der Vorgesetzte war, war es nichts anderes als Argumente zur Vertriebssteigerung.

    Qualitatives FB geben können die meisten sowieso nicht, suhlen sich aber gerne in ihrer "Kompetenz" darin.

    Und FB an der Uni ist wirklich die absolute Lachnummer. Als ob es einen Prof interessiert was der kleine Student von seiner Lehre hält. Was in D zählt ist die Forschung und nicht die Lehre

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