Ich habe zuerst Berufliches Lehramt studiert, dann jedoch abgebrochen, weil ich mich mit der Anzahl an Kursen und Schüler*innen, die ein*e Lehrer*in unterrichtet, nicht wohl fühlte. Außerdem - und das gestehe ich mir erst seit kurzer Zeit ein - muss ich zugeben, dass ich in meiner beruflichen Fachrichtung untergegangen wäre. Da hätte mir die mein Studium, das mir an sich wirklich Spaß gemacht hat, nur geringfügig weitergeholfen. Mit jüngeren Schüler*innen arbeite ich viel lieber, weshalb ich dann zu Mittelschullehramt (entspricht Hauptschullehramt in anderen BL) umgeschwenkt mit bin. Dass dort das Klassenlehrer*innenprinzip gilt und man alle Fächer, auch die, die man nicht studiert hat, unterrichtet, finde ich großartig. Zudem liegt der Schwerpunkt nicht auf dem fachlichen Aspekt sondern auf Beziehungsarbeit und Berufsorientierung, die ich extrem spannend finde.
Fazit: durch das Gerede anderer macht man keine Erfahrung. Probiere einfach so viele Schularten und Schulen wie möglich aus.