Beiträge von Philio

    Es sei erwähnt, dass ich die Möglichkeit habe, ab Januar des kommenden Jahres mein PhD in Astrophysik an der University of
    Melbourne, Australien, zu machen, es ist eines der 42 besten Universitäten der Welt. Fokus liegt auf dem SKA Projekt, dem Bau der größten
    Radio-Teleskopen-Anlage der Welt, es wird also wahrscheinlich immer das was zu tun geben. Nur leider gibt es keine dauerhafte
    Stelle und die Vorteile eines Doktors sind auch keine Bereicherung für die Lebensqualität, wenn man verdammt ist, die ganze Zeit
    vor dem PC zu verbringen.

    Noch als Ergänzung meine persönliche Perspektive. Ich hatte mich seinerzeit für Forschung und Promotion entscheiden und um es kurz zu machen: Wenn ich meine zwei Buchstaben wieder eintauschen könnte gegen die Lebenszeit, die sie mich gekostet haben, dann würde ich den Deal sofort machen!

    Hi Vanessa! :gruss:

    Ich bin Physikerin der TU Berlin und bin auf die Idee gekommen, den Quereinstieg in das Lehramt zu machen.


    Warum?
    Ich bin theoretische Physikerin und meine Zukunft liegt im Bereich der IT-Branche, also dauerhaft vor dem PC zu sitzen, wobei mir
    wirklich die zwischenmenschliche Interaktion fehlt.

    Kann ich sehr gut verstehen, war in der selben Situation wie du. Habe den Quereinstieg in der Schweiz gemacht, wobei es da anders ist als in D - in der Schweiz ist man systembedingt fast immer "Quereinsteiger", zumindest in der Sek II.

    1) Aufgrund meines nicht-geradlinige Lebenslaufes weiß ich nicht, wie groß meine Chanchen sind, für das berufsbegleitende
    Referendariat angenommen zu werden.

    Kenne mich in Berlin nicht aus, aber was man so hört ist man da mit M/Ph sehr begehrt... Unabhängig von Formalien: ich war beim Einstieg auch schon 40 mit "nicht-linearem" Lebenslauf und kann nur positives berichten.

    2) Ich habe recht unterschiedliche Erfahrungen gehört, das der Lehrerjob ein äußerste stressiger Job sei, sogar die Anfälligkeit
    für Burn-Out in dieser Berufsgruppe besondern hoch ist, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich würde aufgrund der Belastung
    am Anfang nur eine 1/2 Stelle und später maximal eine 3/4 Stelle machen.

    Stressige und unstressige Phasen wechseln sich ab, kann man so pauschal nicht sagen. Burn-Out Anfälligkeit liegt oft in der Persönlichkeit, sehr oft gefährdet sind Menschen, die zu hohe Ansprüche an sich selbst haben und - etwas überspitzt formuliert - bis Nachts um 3 an jedem Komma ihrer Arbeitsblätter feilen. Man muss, gerade wenn man zum Perfektionismus tendiert, wirklich aktiv lernen es irgendwann auch "mal gut sein" zu lassen.

    3) Mathe und Physik sind bekannterweise nicht gerade die begehrtesten Fächer in der
    Schule und ich könnte mich vorstellen, bei vielen Frust zu erzeugen, Jugendlichen oder Kinder dazu zu zwingen etwas zu
    lernen, worauf sie keinen Bock haben. Erfüllt euch dieser Beruf?

    Ja! Ich unterrichte nur Mathe und tatsächlich ist das nicht gerade das Lieblingsfach vieler... aber einige ändern ihre Meinung auch und finden Mathe richtig spannend. Muss aber dazu sagen, dass meine Lernenden schon erwachsen sind und eine Berufsausbildung hinter sich haben.

    4) Ich weiß, es gibt Stoßzeiten bei Korrekturen von Klausuren, habe aber auch Horrorgeschichten von Überstunden gehört.
    Wie gelingt euch die Zeiteinteilung? Ist dies vereinbar mit eurem Leben oder anderweitigen Aktivitäten?

    Am Anfang ist es schwierig, ganz klar. Man muss erstmal viel Zeit investieren, vor allem in die Vorbereitung der Stunden - das wird aber mit der Zeit und der gewonnenen Erfahrung besser. M/Ph sind verglichen mit Sprachen dankbar was Korrektur angeht, aber manchmal hilft nur an den Schreibtisch sitzen und erst dann wieder aufstehen, wenn die Stapel durch sind...

    Das Beste am Job ist für mich die freie Zeiteinteilung - es muss alles gemacht werden, aber abgesehen von Konferenzen oder Besprechungen kann ich allein entscheiden, wann ich was mache. Tatsächlich habe ich mehr Zeit für andere Aktivitäten als in einen "9 to 5"-Job, aber dafür sitze ich auch mal am Sonntag oder spätabends am Schreibtisch - das macht mir nichts aus, ich kann gut zwischen Job und Privatleben "switchen".

    Ich stelle die Frage, weil mir die Lehrer an meiner Schule erzählt haben, dass ich mind. 6 Jahre bis zum 1. Stex einplanen soll.

    Na, dann mach das doch und freue dich, wenn es schneller geht! Ganz im Ernst: Kein Mensch kann dir sagen, wie gut du mit dem Studium zurechtkommen und wie lange du brauchen wirst. Das gehört zu den Unwägbarkeiten des Lebens. Ich kannte Leute, die in Regelstudienzeit studiert haben; ich kannte Leute, die sehr viel länger gebraucht haben; ich kannte Leute, die nach dem ersten Semester aufgegeben haben. Aber was hilft dir das? Du bist nicht diese Leute.

    Was übrigens bei den meisten die Studienzeit verlängert, auch wenn sonst alles optimal gelaufen ist, ist die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen. Hier werden gerne noch ein/zwei Semester drangehängt - meistens eine gute Investition.

    Danke für den guten Tipp!

    Um dir die Entscheidung nicht ganz so einfach zu machen, hier noch ein (zum vorigen) ganz entgegengesetzter Tipp. ;) Wäre ich nochmal ganz am Anfang würde ich mit dem Wissen von heute sofort Lehramt studieren und alle Umwege in (Universitäts-)Forschung und Industrie/Privatwirtschaft bleiben lassen.

    Was ich aber ganz bestimmt NIEMALS gerne sein möchte, wäre Freiberufler, Selbstständiger, Unternehmensgründer etc. - auch nicht für noch so viel Geld. Der Grund? Ich schlafe Nachts sehr gut, was vor allem daran liegt, dass ich mir keine Sorgen machen muss, wo am Monatsende mein Geld zum Leben herkommt - nämlich von meinem Arbeitgeber. Existenzgründer bewundere ich für ihren Mut, aber für mich wäre das nichts.

    Zumal es ja wirklich ein immenser Unterschied ist, ob man 6- bis 10-Jährige oder 15- bis Mitte-20-Jährige unterrichtet. Ich unterrichte an einer beruflichen Schule und wollte keinen einzigen Tag in der Grundschule unterrichten müssen!

    Als Ergänzung zu meinem letzten Beitrag möchte ich das auf jeden Fall mit unterschreiben - GS wäre für die Kinder und mich eine Loose-Loose-Situation. Die Arbeit mit Erwachsenen gefällt mir hingegen sehr gut und auch fachlich möchte ich gerne anspruchsvollere Themen machen. Mein Respekt gilt allen, die mit Grundschulkindern arbeiten, aber das wäre absolut nicht meins.

    Ein Fach wie bspw. Deutsch möchte ich nicht wählen, da mich der Korrekturaufwand in der Sek II abschreckt und ich auch keine Begeistung für Literatur empfinde. Naturwissenschaften und Theologie kommen als Kompromiss nicht in Frage.

    Für mich persönlich ist der Korrekturaufwand nur bedingt ein Kriterium - das Wichtige ist, dass dich das Fach interessiert. Wenn zu dem Fach dann der entsprechende Korrekturaufwand gehört, dann ist das so - wer A sagt muss auch B sagen ;) .

    Hast du schon mal an Wirtschaft gedacht?

    - Man steht als männliche Theorielehrkraft oftmals vor Klassen mit 80-100% Frauenanteil (ich war am Ende der Erzieherausbildung der einzige Mann in meinem Jahrgang). Das stelle ich mir ähnlich anstrengend und herausfordernd vor wie als weibliche Lehrkraft jahrzehntelang Technikerklassen voller Kerle zu unterrichten.

    Ich hatte (als Mann) bisher nur solche Klassen und habe das bisher nicht als Problem empfunden - aber frag doch mal deine ehemaligen Lehrer aus der Erzieherausbildung (falls da Männer dabei waren) wie sie das sehen. Das hängt stark von der betroffenen Person ab, ob das als herausfordernd gesehen wird oder nicht, denke ich.

    Ich möchte Lehramt für Gymnasien in Bayern studieren. Mit welcher Kombination habe ich bessere Chancen und welche Kombination ist eurer Meinung am schwierigsten?
    1. Ma/ Phy
    2. Ma/ Inf
    3. Phy / Inf

    Noch ein Aspekt zu Ph: Wenn du Ph studieren willst, muss dir auch bis zu einem bestimmten Grad das Experimentieren liegen - ein reines "Theoriestudium Physik" kenne ich jedenfalls nicht. Im Lehramtsstudium gilt das umso mehr, denn du musst später selbst Demonstrationsexperimente planen/aufbauen/durchführen, Schülerexperimente planen/aufbauen/betreuen, usw. und das wird wahrscheinlich einen nicht unerheblichen Teil deiner Arbeitszeit ausmachen. Wenn dir also das Experimentieren und alles was damit zusammenhängt, gar nicht liegt, dann nimm nicht Ph.

    Quatsch. Man muss sich an die herrschenden Bedingungen anpassen. Der Luxus-Tripp "Selbstverwirklichung" ist eine temporäre Modeerscheinung des deutschen (noch) Sozialstaates. Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass das so bleiben wird.

    Chip98: Tja, da hast du zwei grundverschiedene Ansichten. Hoffe, sie helfen dir bei der Entscheidungsfindung. ;)

    Ich habe mich während des Orientierungspraktikum mit drei jungen Lehrern unterhalten und alle drei haben mir dies bestätigt.

    Hm, für eine valide Prognose nicht gerade umfangreich, da stimmst du mir hoffentlich zu?

    Aber mein eigentlicher Punkt ist eher, daß du dich in deiner Entscheidung nicht so sehr von äusseren Faktoren, die du wenig bis gar nicht beeinflussen kannst, abhängig machen solltest. Die spannende Frage ist doch: Was willst du in den nächsten 40 Jahren machen? Wenn du in dieser Frage gänzlich unemotional bist, kannst auch 'ne Münze werfen...

    Auf Spiegel Online wurde in einem Forum dieser Link gepostet:

    http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/…nfach-unloesbar

    Dort ist auch auch ein Foto der entsprechenden Aufgabe gepostet. Was mich interessieren würde: Was war denn jetzt wirklich das Problem bei dieser Aufgabe? Tatsächlich die natürliche Logarithmusfunktion wie die BZ schreibt? Ein betroffener Schüler wird zitiert mit: „(...) wir haben den Stoff in der 11. Klasse nur in einer Schulstunde angekratzt. (...)". Aber was genau ist "der Stoff"?

    Wenn thematisch alles unterrichtet worden ist, finde ich die Aufgabe für einen Leistungskurs o. ä. schon machbar.

    @Mareike-89, nachdem ich den Plan gelesen habe, möchte ich doch noch meine 5 Cent dazugeben. Die Stunde in der 9. würde ich anders aufziehen, denn sie hat meiner Ansicht nach grosses Potenzial für eine schöne schülerzentrierte Stunde - nämlich indem sie selbst würfeln! Arbeitsblatt mit Würfelaugen 1-6, daneben Platz für eine Strichliste und los. PA, einer würfelt, einer schreibt, sagen wir 60 Würfe ;-). Dann sie (evtl. durch Hinweise geleitet?) den Zusammenhang zwischen relativer Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit entdecken lassen. Für mich ist das ist naheliegender, als sie auf "günstig durch möglich" selbst kommen zu lassen, das würde ich dann eher zusammen machen oder vorgeben (bzw. differenziert für Leistungsstarke?). Wie gesagt, wäre mein Einstieg - ganz besonders bei Besuch (will deine Mentorin in die Stunde kommen?) wenn bekannt ist, dass der nicht so auf Unterrichtsgespräche steht. ;)

    Wirtschaftsingenieurwesesen ist ein Kombifach, oder? Dann kommt es schätzungsweise darauf an, welche Spezialisierung du im Ingenieurbereich hast, z. B. E-Technik, Maschinenbau, ... wenn du dort genug ECTS hast gemäss den Vorgaben, könnte das schon klappen - besonders wenn du eine gesuchte Vertiefung wie z. B. E-Technik hast. Falls sich hier niemand mehr zum Thema meldet, kontaktiere am besten direkt das RP wegen der Anerkennung. Gehe aber davon aus, dass du für die Anerkennung jedes ECTS anhand deiner Leistungsnachweise aus dem Studium wirst belegen müssen...

    Grüße!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich habe Lehramt für zwei Fächer (Deutsch/Spanisch) an Gymnasien studiert. Meiner Freund ist Schweizer und ich würde mich gerne in Zürich für einen Job bewerben.

    Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Fragen beantworten könntet:

    • Hat jemanden an einer Ausgleichsmassnahme teilgenommen ? Könntet ihr bitte über den Verlauf erzählen? Wie lange, Kosten, usw.?
    • Ich habe gelesen, dass in der Schweiz Lehrer für gymnasiale Maturitätsschulen und Fachmittelschulen gewöhnlich in zwei Fächern ausgebildet werden, sind denn 5 Fächer nur eine Voraussetzung für die Grundschule?
    • Was passiert, wenn man keine Lehrbefähigung für mindestens 5 Fächer hat? Kann man die andere 3 Fächer nachstudieren?
    • Kann man überhaupt als Lehrer an Gymnasien in Deutschland in Maturitätsschulen in der Schweiz arbeiten?
    • Hat jemanden Erfahrung mit dem Zertifikatslehrgang (CAS) "Führen einer Bildungsorganisation (Schulleitungsausbildung)" der PH Zürich ?
    • Wie sehen die Chancen für Lehrer der Sek. II in der Schweiz aus?
    • Die Anerkennung kostet derzeit 800CHF und die Ausgleichsmassnahme können bis 12000 CHF kostet. Lohnt sich das?
    • Kann man nicht ohne Anerkennung arbeiten oder verdient man weniger?

    Vielen Dank ,

    • Hat jemanden an einer Ausgleichsmassnahme teilgenommen ? Könntet ihr bitte über den Verlauf erzählen? Wie lange, Kosten, usw.?

    Kann ich leider nichts zu sagen, kenne niemanden der das machen musste. Alle Deutschen die ich kenne und die in der Schweiz unterrichten, haben in der Schweiz auch das Lehrdiplom gemacht. Aber ich würde sagen, mach dir über eine Ausgleichsmassnahme erst Gedanken, wenn eine gefordert wird ;)

    • Ich habe gelesen, dass in der Schweiz Lehrer für gymnasiale Maturitätsschulen und Fachmittelschulen gewöhnlich in zwei Fächern ausgebildet werden, sind denn 5 Fächer nur eine Voraussetzung für die Grundschule?

    Wie kommst du auf 5 Fächer? Das hört sich für mich eher nach Sek I an, ich kenne das mit 3 Fächern + 1 Erweiterungsfach (oder 2/2) - aber das kann kantonal verschieden sein. In der Primarschule unterrichtet eine Lehrperson mehr oder weniger alle Fächer. In der Sek II gibt es typischerweise nur 2 Fälle für Lehrpersonen: Ausbildung in nur einem Fach (Monofach) oder in 2 Fächern (wie in D).

    • Was passiert, wenn man keine Lehrbefähigung für mindestens 5 Fächer hat? Kann man die andere 3 Fächer nachstudieren?

    Siehe vorherige Antwort.

    • Kann man überhaupt als Lehrer an Gymnasien in Deutschland in Maturitätsschulen in der Schweiz arbeiten?

    Was genau meinst du mit "kann man"? Du hast fachlich eine vergleichbare Ausbildung wie deine schweizer Kollegen...

    • Hat jemanden Erfahrung mit dem Zertifikatslehrgang (CAS) "Führen einer Bildungsorganisation (Schulleitungsausbildung)" der PH Zürich ?

    Sorry, da muss ich passen.

    • Wie sehen die Chancen für Lehrer der Sek. II in der Schweiz aus?

    Der Bedarf an Gymnasiallehren ist insgesamt nicht so gross, es gibt nicht so viele Gymnasien wie in D und die Gymnasialquote liegt bei ca. 20% eines Jahrgangs (allerdings mit teilweise grossen regionalen Schwankungen). Wer hier auf ein Gymnasium geht, studiert in der Regel auch und macht keine Berufsausbildung. Allerdings gehören Fachmittelschulen und Berufsschulen (insbesondere mit Berufsmaturität) auch zur Sek II. Was die gefragten Fächer angeht, ist die Situation ähnlich wie in D.
    Ich kenne aber auch Sek II Lehrer, die in der Sekundarschule unterrichten. Da kann es aber vorkommen, dass man fachfremd unterrichten muss.

    • Die Anerkennung kostet derzeit 800CHF und die Ausgleichsmassnahme können bis 12000 CHF kostet. Lohnt sich das?

    Die CHF800 sind für die Schweiz keine besonders hohe Gebühr, für zu schnelles Fahren zahlt man schon für wenige km/h um die CHF200. Das Geld ist gut investiert, würde ich meinen. Wie gesagt, über die Ausgleichsmassnahme würde ich mir erst mal keine Gedanken machen...

    • Kann man nicht ohne Anerkennung arbeiten oder verdient man weniger?

    Da ich mit abgeschlossenem Fachstudium, aber noch ohne Lehrdiplom arbeiten durfte, solltest du auch arbeiten dürfen. Die Schulleitung hat im Vergleich zu deutschen Schulen eine hohe Autonomie was solche Entscheidungen angeht. In der Regel wird man als neue Lehrperson mentoriert, in dieser Zeit verdient man weniger.

    Hoffe, ich konnte helfen!

    Hoffe für dich, daß noch jemand antwortet, der kompetenter ist als ich und der "first hand" Erfahrungen hat. Habe mich selbst in BW für den Direkteinstieg interessiert (und mich auch beworben) und kenne das System (vor allem Bewerbungsverfahren etc.) deshalb ein bisschen. Bevor ich aber alles in epischer Breite ausführe - hast du dich schon selbst informiert? Kennst du die folgenden Seiten?

    https://www.lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…/Direkteinstieg
    https://www.lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…/Seiteneinstieg

    In den Dokumenten steht jeweils drin, mit welcher Ausrichtung überhaupt ein Direkt- oder Seiteneinstieg möglich ist. Kann gerne noch mehr Details zum Prozedere erzählen wenn gewünscht. Ein Tipp aber gleich: Bei Direkteinstieg steht, dass eine Stelle für eine Bewerbung ausgeschrieben sein muss. Ich würde die Schulen direkt anfragen, viele Stellen werden erst gar nicht ausgeschrieben.

    Sitzplan mache ich auf Papier - wenn ich die Namen auswendig weiss, werfe ich den eh weg ;)

    Arbeitsblätter habe ich in Word, die liegen in einer Ordnerstruktur im Schulintranet. In einer Dokumentenverwaltung sehe ich für mich im Moment noch keinen Mehrwert, auch OneNote oder ähnliches wäre mir zu viel Overhead.

    Klassenbuch führe ich keines, für Fehlzeiten hat meine Schule eine Softwarelösung im Intranet. Mein Jahresplan ist auch ein Wordfile mit Tabellen. Klausurtermine und Hausaufgaben trage ich in Moodle ein, ist bei uns Pflicht.

    Mit Kalendersoftware habe ich einiges ausprobiert und war immer unzufrieden. Meine momentan bevorzugte Lösung ist, auch Termine als Task in meiner ToDo Software einzutragen - finde die lineare Ansicht dort besser als die eines Kalenders (habe die Events aber auch mit dem Kalender synchronisiert).

    Personenbezogene Daten von Lernenden werden nur lokal im Schulintranet gespeichert, sonst nirgends.

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