Mir fällt es zunehmend schwerer, solche "Unwegbarkeiten" immer selbst durch professionelle "Flexibilität" - de facto Mehrarbeit - ausgleichen zu müssen.
Planung wird zunehmend schwerer bis unmöglich und dadurch, dass wir am Ende vor der Klasse stehen - und da nicht blank stehen wollen - bekommen wir den Schwarzen Peter zugeschoben.
Meine Motivation leidet darunter erheblich.
Dem kann ich mich 100 % anschließen. Hinzu kommt, dass man der Tagesmutter, KiTa etc. auch nicht erst 2 Tage vorher Bescheid sagen kann, wie man eine Betreuung benötigt.
Ich habe ohne, aber vor allem jetzt mit Kind einen Großteil der Ferien mit der Vorbereitung des Unterrichts verbracht, damit es in harten Zeiten mit Klausuren etc. nicht kollidiert. Wüsste ich nicht seit 6 Wochen, welche Kurse auf mich zukommen und stünde ich wie von Morse beschrieben blank vor der Klasse, wären die ersten SW für mich der blanke Horror und die Unterrichtsqualität sicher miserarbel.
Mir geht es auch nicht um eine 100%ige Realisierung, aber der Großteil sollte bekannt sein. Dass mal eine Schwangerschaft mit BV, ein längerer Krankheitsfall auftritt etc. ist klar, aber das Grundgerüst sollte bereits stehen.