Beiträge von Jenso2017

    Eingestellt werde ich mit A10.


    Das bedeutet, dass ich 21 Monate lang nur 800€ verdiene und wenn ich fertig bin weniger Geld verdiene als jetzt als techn. Angestellter mit Festvertrag.


    Ich hoffe, dass sich der Wechsel aus der Industrie lohnt. (nicht finanziell, sondern das ich gerne da hingehe.


    Falls mir das Ref nicht passt und ich merke, dass mir der Beruf keinen Spaß macht werde ich es nicht über biegen komm raus erzwingen.
    Ich möchte einen Job haben, der mich erfüllt und mir Spaß macht
    Das Geld spielt im Grunde immer weniger eine Rolle für mich.


    Zusätzlich habe ich mir überlegt, dass wenn ich das Ref erfolgreich abgeschlossen habe meine Qualifikation ziemlich perfekt sein sollte für einen Ausbilder in der Industrie.
    Abteilungsleiter, Meister, Pädagoge und an einer Berufsschule als Lehrer angestellt.
    Das bedeutet, ich könnte Initiativbewerbungen an Firmen versenden, aus denen hervorkommt, dass ich Beamter bin und falls mal irgendwann in den nächsten Jahren ihr Ausbilder in Rente geht etc. ich mich auf diese Stelle bewerben möchte.


    Unser Unternehmen hat z.B. enorme Probleme mit der Ausbildung der Jugendlichen.Es werden ständig neue Ausbilder eingestellt, bei denen es nicht funktioniert (entweder fachlich oder persönlich)


    Den großen Unternehmen liegt meines Wissens viel daran einen guten Ausbilder zu besitzen aus Prestige Gründen und finanziellen Gründen.
    Einen ausgebildeten pädagogischen Lehrer mit Berufserfahren in der Technik wünscht sich glaube ich jedes Unternehmen.
    Damit sollte man bei VW, Porsche, BASF, Behringwerke etc. sehr gute Chancen haben.
    Das Gehalt sollte bei 5000€ Brutto+ liegen, darunter würde ich es nicht machen, da ich umziehen müsste.
    Ich denke, dass das Gehalt nicht utopisch ist.
    Der verbeamtete Lehrer müsste ja einen Anreiz haben in die Industrie zu wechseln und bei einem A13 Lehrer wären 5k Brutto noch zu wenig.
    Das würde ich aber nur machen, wenn die Berufsschule nicht das wahre ist und ich wieder in die Industrie wechseln möchte.


    Mir geht es um eine erfüllende Arbeit, bei der ich mehr positive Dinge erlebe als negative.
    Ob da die Berufsschule eine gute Idee ist, fange ich immer mehr an zu bezweifeln.


    Aber ich habe gekündigt und in 2 Wochen gehts los, bei einem Zurück würde ich mir immer Gedanken machen " was wäre wenn "


    Dann lieber sagen es war eine dumme Entscheidung, jetzt weiß ich aber wenigstens warum.
    Sonst denke ich in 10 Jahren immer noch darüber nach Lehrer zu werden.


    VG,
    Jens

    Meine GKV sagte mir, dass wenn ich in die pkv gehe und aus meinem Status Beamter auf Widerruf, Beamter auf Probe wird und danach Beamter auf Lebenszeit nahtlos übergeht, ich keine Chance habe wieder in die Gesetzliche KV zurück zugehen. Dann bin ich in der PKV fest drin.


    Wenn ich Angestellter bin oder keine Stelle finde, ist das was anderes und ich kann zurück in die GKV gehen.


    Ansonsten, war ich noch nie Lehrer und nicht an der Schule. Ich weiß es nicht wie sicher die Verbeamtung ist. Fakt ist aber denke ich, falls ich nicht verbeamtet werde und Angestellter bin hätte ich im REF jeden Monat 80€ verschenkt, da ich in der GKV geblieben bin.
    Wenn ich Angestellter bin, müsste ich direkt wieder zur GKV wechseln können.
    Als Angestellter, wäre es eine Fehlentscheidung gewesen in der GKV während des Refs zu bleiben.


    Die Gefahr jetzt in die pkv zu gehen ist ja nur wenn ich nichtmehr zurück komme in GKV, Teilzeit arbeiten möchte die Gebühr aber bei der pkv Einkommensunabhängig ist und ich so viel bezahle wie Vollzeitangestellte.

    Laut dem Schulleiter ist es eine Planstelle, er wird sich einsetzen, dass die Verbeamtung durchkommt.
    Er sagte wenn ich mich nicht dumm anstelle, würde das auch so klappen.


    (das habe ich natürlich nicht schriftlich und kann mir dafür erstmal nichts kaufen. Ich habe aber andere Fachlehrer kennengelernt die auch seit ca 7 Jahren fertig sind und verbeamtet wurden.)


    (die Fachlehrer meinten im Grunde durch die Reihe, dass die Schule eine gute Schule ist mit einem erfahrenem Schulleiter)


    Ich studiere ja nicht einfach Lehramt und suche dann eine Schule, wie die Studenten.
    Bei mir hat die Schule die Stelle ausgeschrieben als Bedarf. Sie benötigen einen Lehrer in der Metalltechnik. Ich beginne das Referendariat auf Grund des Bedarfs der Schule, in der ich ausgebildet werde. Da die Schule wie gesagt die Ausbildung übernimmt, denke ich, dass wenn ich mich nicht dumm anstelle und keine fachlichen oder persönlichen Probleme auftreten, die Schule nichts davon hätte mich ziehen zu lassen.


    Das Metalltechnik ein Mangelfach ist, stimmt.
    Das es Probleme geben kann mit meinen 50% TZ leuchten mir jetzt ein (Danke für den Denkanstoß)


    Nachdem Ref hatte ich mir überlegt zu sagen, dass mich die Unterrichtsplanung zeitlich sehr einspannt und ich zu Beginn lieber qualitativ hochwertigen Unterricht abhalten möchte, um meine Kompetenzen mit weniger UE perfektionieren möchte.
    Wenn ich zuviele UE habe, kann ich mich nicht auf alles vorbereiten.
    In dem Zusammenhang der Weiterbildung unserer Zukunftsgeneration liegt die Qualität vor Quantität.
    Ich denke, dass dem Schulleiter diese Argumente einleuchten werden. Was hat er davon einen Lehrkörper zur VZ zu zwingen, wenn dieser sagt, er kann sich nicht auf alles flächendeckend vorbereiten.
    (außer wenn wirklich Not herrscht)
    Vielleicht liege ich da aber auch falsch, wie gesagt, dass sind meine Meinungen, die mir so im Kopf umherschwirren.


    Das Nächste ist, dass ich am 01.05.17 das Ref beginne, ob das alles wirklich so kommt mit den 3 Jahren mit Beamer auf Probe und dann als Beamter auf Lebenszeit in derselben Schule, weiß ich nicht.
    Es wäre natürlich schön, aber ich denke, dass es da noch viele Sackgassen, Probleme, Behördenentscheidungen etc. eine Rolle spielen.
    Der Weg ist glaube ich ein langer und die Wahrscheinlichkeit, dass es reibungslos funktioniert und ich deswegen nichtmehr in die GVK wechseln kann, weil ich durch verbeamtet werde ist niedriger als andere Varianten mit Schulwechsel, erstmal als Angestellter etc.


    Falls ich die 50% TZ Stelle erhalte, weiss ich nicht, ob es schlau ist, sie vor der Verbeamtung anzutreten.
    Ich möchte keine Nachteile bei Beförderungen, Verbeamtung etc. riskieren, wenn ich nur 50% TZ arbeite.
    Der Schulleiter wird vermutlich ein Kontingent haben, dass er erstmal an die Vollzeitler vergibt, da die den Laden eher schmeißen. (Dies ist zumindest in der Industrie so)


    Nachdem Ref wäre die Begründung halt gut mit den 50% auf Grund der Qualität.
    Eventuell sollte ich damit doch warten, bis man ich verbeamtet bin.
    Ich weiß nicht, wie es am besten ist.


    Viele Grüße
    Jens

    Hallo,


    ich weiß die Frage ist schon 100x gestellt worden und ich habe mir gestern Nacht 12+ Seiten dieses Forums zu dem Thema durchgelesen.
    Bei mir ist aber das "besondere", dass ich auf Teilzeit 50% arbeiten möchte.


    Wer es schnell will Bitte runter scrollen zur Fazitfrage


    Zu mir:
    Männlich, 30 Jahre alt, ledig, am 01.05.17 beginnt mein Ref zum Fachlehrer.



    Das Fazit für mich ist, dass es bei Beamten besser ist, sich privat versichern zu lassen.


    Da aber die Fachlehrer sowieso weniger verdienen als richtige Lehrer, müsste mein Beitrag ja prozentual höher sein als bei einem A13 Lehrer.


    Da ich aber vorhabe in Teilzeit 50% auf Dauer zu arbeiten, frage ich mich, ob es nicht besser wäre in der GKV zu bleiben.


    Überlegt habe ich mir die ersten Monate in der GKV zu bleiben.. der Aufpreis sind ca. 80Euro/Monat


    Wenn ich mit dem Ref begonnen habe, lerne ich Lehrer kennen und den Ablauf und bekomme evtl ein paar Tipps zu den Versicherungen etc.
    Wechseln kann ich ja dann immernoch.


    Wobei bei der TZ 50% vermutlich auf lange Sicht die GKV die bessere Wahl ist.
    Ich denke, das müsste ich mir ausrechnen lassen wobei man immer hört, dass die Kassen in den PKV leer sind. Natürlich auch die Gesetzlichen aber da können die Beiträge nicht so ansteigen wie in der PKV. Viele Leute gehen VZ arbeiten und das Geld reicht hinten und vorne nicht. Was soll aus denen werden?


    An der PKV reizt mich im Grunde nichts, außer wenn ich Geld einsparen würde.


    Keine Lust auf Papierkram, Keine Lust mit Ärzten über Abrechnungsfaktoren zu sprechen.
    Privatpatienten bekommen sofort Termine.... brauch ich nicht, aber hätte nichts dagegen.


    Wie gesagt, ich würde beide nehmen, aber ich möchte unbedingt das billigere.
    Wenn ich die TZ Stelle in 2 Jahren habe, kann ich mir doch immer noch Angebote von der PKV einholen lassen.


    Aber ich habe echt Bedenken, da die PKV Einkommensunabhängig sind und ich 50% arbeiten möchte.
    Das heißt evtl müsste ich im Alter Stunden aufstocken, um meine Krankenkassenbeiträge zu bezahlen.


    Fazitfrage


    was ist besser 30 Jahre lang bis 65 als Lehrer 50% TZ arbeiten, ohne Kinder, nicht verheiratet
    in die pkv gehen oder in der gkv verbleiben (nur rein finanziell)


    Viele Grüße
    Jens

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