Freue dich doch einfach, dass ich mir die Zeit genommen habe, ausführlich zu antworten. ![]()
Beiträge von fulo
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Quittengelee Ich habe früher lange als Designer gearbeitet, Zweitstudium auf Primarschule, arbeite seit 10 Jahren als Lehrer. Also ja, ich glaube ich bin schreibberechtigt.
Ich erstelle seit etwa drei Jahren recht aufwändig und mit viel Herzblut kostenloses Material, von einfachen Arbeitsblättern bis hin zu umfangreichen 40seitigen Dossiers, z.B. für den Sachunterricht, das ich auf meinem Blog anbiete.
In den letzten 18 Monaten habe ich mich intensiv im Bereich Instruktionsdesign/LXD fortgebildet, um eine Brücke zwischen den beiden Berufen zu schlagen. Und auch mit dem Ziel, einen kleinen Teil des erstellten Arbeitsmaterials (umfangreichere hybride und differenzierte Lernmodule) für eine kleine Gebühr verkaufen, da diese dann weit über ein klassisches Arbeitsblatt hinausgehen werden.
Das meiste Material wird sich an die Mittelstufe richten, da ich dort eher zuhause bin. Einiges Material, dann eher die kostenlosen Arbeitsblätter, ist aber auch für die 1./2. Klasse. Daher möchte ich, wenn ich ohnehin schon am Konzipieren und Gestalten bin hierfür entsprechend zielgruppengerecht arbeiten. Da ich aber nur je auf ein Jahr in einer 1. und 2. Klasse zurückblicken kann, wollte ich mir schlichtweg Meinungen von denen einholen, die da Praxiserfahrung gesammelt haben.
Ich habe einige wichtige Punkte aus den vielen Vorschlägen nehmen können die mir dann bei der Entscheidungsfindung sehr geholfen haben.
Die ABeeZee hatte ich auf dem letzten Meter noch zugunsten der Didactica verworfen.
Für letztere habe ich über Adobe Fonts eine Lizenz, die über mein ohnehin vorhandenes Creative Cloud Abo vorhanden ist.
Falls es unter diesen Umständen nicht gerne gesehen ist, hier im Forum Meinungen einzuholen entschuldige ich mich, ggf. die Netiquette verletzt zu haben.Sonnige Grüße ☀️
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So. Abschließendes Feedback.
Ich bin eure Kommentare durchgegangen, habe nochmals ein paar weitere Stunden weiter geforscht, verglichen etc. und bin nun am Ende bei zwei ganz anderen Schriften gelandet, die ich nun als eine gute Kombination erachte.
Fredoka für die Headline und Didactica für den Fließtext.
Eingeschossige a und g, relativ nah an den Grundschriften dran, tief gezogene Mitte im M, …. -
Danke für eure Rückmeldung.
Bei der Form des a gehe ich vollkommen mit dir. Da ist die Schrift des Fließtextes (bzw. die Headline ganz unten, welche die gleiche Schritt nur in einem dickeren Schnitt ist) in meinen Augen die beste von den dreien. Diese Schrift, Andika, wurde speziell für Leseanfänger entwickelt. Allerdings stört mich bei der, dass das l keinen Schwung am unteren Ende hat - eben eigentlich auch das, was zu Beginn gelernt wird.
Die obere Schrift (Atkinson Hyperlegible Next) ist explizit für Personen mit Leseschwäche entwickelt, was natürlich nicht gleichbedeutend mit Leseanfänger ist, aber dennoch über klarere Formen verfügt - nur nicht zwingend mit Formen die für Leseanfänger übereinstimmen. Dass das a dort zweistöckig und nichit einstöckig ist, wird übrigens mit der besseren Unterscheidbarkeit zum o begründet.
Bei den meisten klassischen Druckschriften (serifenlose Groteske) haben leider eine schlechte I - l (L) Paarung.
Perfekt ist keine Schrift. Aber da habe ich bislang auch schlichtweg nichts gefunden, wenn ich mal von den "offiziellen" Schulschriften ausgehe, welche ich aber meiden möchte um die Gestaltung generischer zu halten. (z.B. Basisschrift in der Schweiz, Druckschrift Nord, Druckschrift Süd, Druckschrift Bayern unterscheiden sich ja auch alle untereinander)
PS: Eine Serifenschrift ist keine einzige von den Headline-Schriften. Allenfalls angedeutete Semi-Serif.
/edit: Mir geht es am Ende darum, nicht für meine Klasse / SuS etwas zu gestalten, sondern etwas zu finden was allgemein funktioniert, egal wo die Kinder lernen. D.h. exakt werde ich es nicht abbilden können, nur möglichst zugänglich machen vom Schriftbild her. In der Theorie.

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Einen schönen guten Morgen,
mich würde eure Meinung bzgl. der Schriftwahl für Lehr- und Lernmaterial für:
- Fortgeschrittene Leseanfänger (eher Ende 1. Klasse und 2. Klasse)
- Ältere Kinder (bis ca. 12) mit Leseschwäche
Es geht mir um die beste Lesbarkeit, Förderung der Lesegeläufigkeit.
Im Anhang findet ihr drei Varianten. Der Fliesstext ist identisch. Es geht mir nur noch um die Überschrift.
Bitte den Inhalt des Textes ignorieren und nur auf das Schriftbild achten.

Die pragmatischste Lösung wäre die Version ganz unten, hier habe ich aber etwas die "Sorge" dass das für die älteren Kinder zu sehr nach Anfängerschrift und ggf. Stigmatisierung rüber kommt. Im Sinne von "Ich bekomme das Baby-Zeug. Das mache ich nicht".
Vielen lieben Dank euch!
/edit: Ich möchte bewusst keine klassischen Grund/Basisschriften verwenden.
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Danke schon einmal für eure Antworten.
Persönlich finde ich es grundsätzlich vernünftig, das schriftliche Addieren und Subtrahieren erst in der dritten Klasse einzuführen. Je nach Kind wäre es sicher auch schon Ende zweite möglich, aber aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus braucht es schon eine Weile, bis die Stellenwerte, Bundeln und Zusammenhänge wirklich verstanden und automatisiert sind.
Ich verstehe das Ansinnen der Eltern und auch gerade der schwächeren Kinder, die mit dem halbschriftlichen Probleme haben und dann auf einmal nur noch bis 20 (je nach Anzahl Summanden, …) zählen müssen.
Aber ich empfinde es auch als nicht richtig, das Grundverständnis des Dezimalsystems zu früh abzuschenken.
Ist nur nicht immer ganz einfach sachlich zu erklären, daher der Gedanke das mit Literatur zu belegen.
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Danke dir.
Uni Koblenz und PIKAS habe ich schon bereits durchforstet. Das waren auch meine Haupttreffer bei einer ersten Google-Recherche.
Die meisten Ergebnisse beziehen sich aber dann direkt auf das Schriftliche Rechnen und potentielle Fehlerquellen dabei.
In meinem alten Didaktik-Buch von Padberg/Benz ist bzw Krauthausen/Scherer ist auch ein klein wenig drin.
Vielleicht hat ja jemand noch was anderes

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Einen schönen guten Tag,
da ich immer wieder ins Gespräch mit Eltern komme, warum das Schriftliche Rechnen erst so "spät" in der 3. Klasse eingeführt wird, wollte ich dazu einen kleinen Artikel in meinem Blog schreiben - es ist ja grundsätzlich ein beliebtes Thema. "Untereinander Rechnen ist ja so viel einfacher…".
Grundlegend geht es ja primär um ein notwendiges Verständnis von Bündelungsprinzipien, Vorstellung von Größenordnungen, kleines Einspluseins, …
Ich würde das aber gerne etwas unterfüttern. Habt ihr vielleicht ein paar Quellen zu Literatur, Websites, eigene Erfahrungen, etc., die sich genau damit beschäftigen?
Besten Dank euch!
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Danke für die Rückmeldung. Das hilft für eine sachlich begründeten Austausch beim Elternabend.

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Einen schönen guten Abend,
kurze Frage an die Lehrpersonen aus Baden-Württemberg.
Wie genau lese ich die verpflichtenden Inhalte aus dem Lehrplan heraus?
Im Anhang zwei Screenshots aus der tabellarischen Übersicht und aus dem detaillierten PDF am Beispiel Kunst/Werken.
- Welche Kompetenzen/Themenfelder der Tabelle sind verpflichtend zu behandeln? Alle oder gibt es da einen Mindestanzahl, die in den Jahren 1/2 bzw. 3/4 behandelt werden müssen?
- In der detaillierten Übersicht hat es noch eine Auflistung der Teilkompetenzen. Wie verhält es sich dort? Alle verpflichten, oder nur auszugsweise?
Besten Dank euch!
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Wo hier schon so tolle Antegungen kamen:
Habt ihr Evtl. auch noch Literatur-Tipps/Kurse für das Lesen lernen?
Freue mich da immer wieder über vertiefende empfehlenswerte Anregungen, fernab der Rezensionen auf Amazon und Co.
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Danke dir für den Hinweis.
FRESCH kenne und nutze ich bereits.
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Ihr seid super!
Vielen lieben Dank. Das hilft enorm weiter!
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Einen schönen guten Abend,
hat eventuell jemand eine Empfehlung für Anlaufstellen wo man einen (online) Auffrischungskurs/Fortbildungskurs um Thema Schriftspracherwerb/Orthographie machen kann?
Das Thema wurde damals im Studium nur kläglich behandelt und ich habe das Bedürfnis, hier ein wenig aufzufrischen und nachzubessern - über das Eigenstudium in Literatur hinaus.
Besten Dank euch!
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Danke euch allen für die Antworten.
Die Notenbox schaue ich mir einmal genauer an. Beim Rest tun einem ja mitunter schon die Augen weh, wenn man sich nur die Screenshots anschaut. Warum muss Software für Lehrer in der Regel immer so furchtbar unästhetisch sein…
Momentan tendiere ich allerdings doch mehr dazu, das Abhaken auf Papier zu erledigen (habe mir dazu eine flexible Vorlage gestaltet) und dann lediglich die relevanten Inhalte zu digitalisieren (z.B. häufig vergessene Hausaufgaben kommen in mein SchülerDossier in OmniOutliner)
Lieben Gruß
Philip -
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer schlanken App (iOS), die ausschließlich dazu dient, Dinge abzuhaken.
Also z.B.: Geld einsammeln für Klassenfahrt -> Check, Hausaufgaben vergessen -> Check, Bestätigung mitgebracht -> Check, …
Dazu stelle ich mir vor, dass ich einmal die Namen der SuS hinterlege und dann jeweils ein neues Dokument/eine neue Spalte mit dem jeweiligen Inhalt erstellt.
Das ganze sollte zudem einen Export als .csv erlauben. Ich bin aber selber noch nicht so ganz sicher, wie das am praktikabelsten funktioniert.Daher ergänzend ganz allgemein: Ich suche eine Möglichkeit, die oben genannten Dinge digital zu handhaben. Anstatt Papierlisten möchte ich das eben gerne direkt beim Einsammeln/Kontrollieren digital notieren. Bislang hänge ich dafür noch an einem Outliner (Omni Outliner) fest, überzeugt mich aber nicht so ganz.
Besten Dank
Philip -
Einmal quer durch die gesamte Republik nach Berlin.
«Lieber Gummibärchen oder Schoki?»
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Hallo in die Runde,
am 14. August geht es bei mir los als Primarschullehrer in Basel (Grenzgänger).
Ursprünglich komme ich aus der Kreativbranche und habe gut 10 Jahre überwiegend selbständig als Web- und Interfacedesigner, Fachautor und Softwaretrainer im Bereich Digitale Bildbearbeitung gearbeitet. Vor drei Jahren habe ich mit einem Zweitstudium zum Primarschullehrer begonnen, dieses nun erfolgreich abgeschlossen und nun geht es also endlich in die Praxis. Eine dritte Klasse in einem ganz neuen Schulgebäude (derzeit noch halbe Baustelle) erwartet mich. Zu Beginn nur 16 Kinder wird die Zahl bis Weihnachten vermutlich tröpfchenweise auf 24 ansteigen, da da in dem neuen Wohngebiet nach und nach weitere Wohnungen eröffnet werden. Mich err
Ich freue mich auf spannende Diskussionen und gegenseitiges Unterstützen.
Lieben Gruß aus dem äußersten Südwesten der Republik
Philip
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