Beiträge von chinchi

    Joah, und was sollen wir mit dieser Info anfangen? Wolltest du nur mal abkotzen oder suchtest du Rat?


    Ich könnte dir einen Bundeslandwechsel empfehlen. In BaWü wirst du nach erfolgreichem Quereinstieg genauso bezahlt wie alle anderen Lehrer der Schulart auch.

    Für die Bewerbung in BaWü, gibt es eine ähnliche zentrale Bewerberstelle für Quereinsteiger wie Berlin, ich habe diese nicht auf Anhieb gefunden,


    Gruß Vanessa

    Und was spricht gegen ein Zweitstudium? Es gibt genug Menschen, die ein solches absolvieren, sei es aus beruflichen oder Interessengründen - da ist der Lehramtsbereich keine Ausnahme.


    Es ist lediglich ein Vorschlag, wie du aus deiner (zumindest selbst beschriebenen) suboptimalen Situation etwas Positives rausholen kannst. Wenn es nicht das ist, was du möchtest, was erwartest du von diesem Thread? Dass Leute dir konkrete Schulen nennen, an denen du mal "anklopfen" könntest, oder wie?

    Hallo,


    Ich habe für eine PKB Stelle beworben, ich erwarte nicht den gleichen Soll, sondern es ist lediglich ein Versuch, um Erfahrung zusammeln, der eigentliche Quereinstieg ist ein gesondertes Verfahren, das ist mir bekannt. Ich hatte auch in ISS Schulen angefragt.
    Ich kann nicht so einfach ein 2. Studium finanziert bekommen, da ich schon eines abgeschlossen haben, das hat weder was mit positiver noch mit negativer Einstellung zu tun als Tatsachenauflistung. Jemand auf Basis von E7 einzustellen wird sogar von Kollegen der GEW bemängelt sowie von Lehrern, die den Quereinstieg gemacht haben, auch das ist eine Tatsache, leider: Der Schulleiter suchte nur eine billige Variante, so wie es aussieht hat er sowieso jemanden anders gefunden. Er wollte mich einfach verheizen !!!

    Hallo,


    ich bin Physikerin und habe alle Mathe für das 2. Fach von 42 SWS. Ich hatte gehört, dass Berlin angeblich Lehrer sucht, bis jetzt hatte ich nur ein entwürdigendes Angebot für eine befristete PKB Stelle mit
    E 7!!! Das entspricht ein bisschen mehr als Hartz4. Ich bin frustriert, ich habe so viele Schulen angeschrieben. Das schärfste war das Angebot der Cosmopolitan Schule, dass ich ihm Kindergarten arbeiten
    könnte.


    Ich verspüre nicht mehr das Bedürfnis Lehrerin zu werden und mich für das berufsbegleitende Ref zu bewerben. :daumenrunter:


    Grüße Vanessa

    Hallo,


    zunächst macht man das berufsbegleitende Referendariat mit anschließendem 2. Staatsexamen. Es gibt eine offizielle Vorstellungsrunde, wo alle angenommen Bewerberinnen fünf Minuten sich selbst präsentieren, in Anwesenheit aller Schulen, die Bedarf haben. Dann wird man angeschrieben. Normalerweise sucht man sich vorher schon die Schule aus, tritt in Kontakt, dann ist die Vorstellung nur ein formaler Akt. Findet man vorher keine Schule, kann es vorkommen, das Ref. an einer Brennpunktschule zu absolvieren, man dann dort eingesetzt wird , wo Bedarf besteht.


    Das wollte ich vermeiden,


    Gruß Nessi

    Hallo an alle,


    ich will den Quereinstieg im Bereich Physik und Mathe machen, im letzten Fall werden mir alle Fächer für das Mathe-Studium
    mit 42 SWS anerkannt, erfülle also alle Voraussetzungen für das 2. Fach.


    Ich habe erfolglos an 16 verschiedenen Gymnasien angefragt, ob
    die Möglichkeit besteht, dort das berufsbegleitende Referendariat zu machen oder als Vertretungslehrerin zu arbeiten, Fazit:


    Nur Absagen. Ich verstehe das nicht, angeblich sucht Berlin Lehrer in diesen Bereichen, ich erhalte aber nur Absagen, während
    meine männlichen Kollegen das Jahr zuvor keine Probleme hatten, ja sofort von mehreren Schulen angeschrieben wurden. Ich kenne
    vier männliche Kollegen, die sofort letztes Jahr mit Kusshand genommen wurden, die auch auf der BEVo (Vertretungsliste) standen
    und schon gleich in den ersten Wochen sofort angeschrieben wurden.
    Ich stehe seit knapp 4 Monaten da drinne :rotwerd: , keine einzige Schule kam auf mich zu, ich muss allen sogar hinterher rennen.


    Ich verstehe das nicht. Hat jemand einen Ratschlag?


    Gruß Vanessa

    Vielen Dank für die Antwort.


    Wie kommst du persönlich mit der Arbeitsbelastung zurecht? Magst du den Beruf? Sitzt man so 9-10 Std. am Tag, ich glaube,
    es kann unterschiedlich sein, je nach Klausurvorbereitung?


    Gruß Vanessa

    Hallo,


    ich meinte eher Gewalt von Schülern. Ich habe jetzt die Möglichkeit an einer Grundschule mit zuarbeiten, erstmal Vertretung.
    Ich denke, GS Lehrer haben den gleichen Stress, ich denk es ist völlig egal, wo man unterrichtet nur was man gerne unterrichten
    würde, das ist das was zählt?


    Danke für die Antworten,


    Gruß Vanessa

    Vielen Dank für die zahlreichen Antwort, eines würde ich aber gerne noch wissen:


    Wie geht ihr mit Konfliktsituationen um? Wurdet ihr persönlich angegriffen oder habt ihr Cyber-mobbing
    erfahren?


    Gruß Vaness

    Hallo,


    also, danke für die Antwort, das mit den Experimenten ist natürlich länger her und würde wahrscheinlich nach dem didaktischen eine große Herausforderung. Ich habe aber Kollegen, die auch Physik-Lehrer sind, da einen Monat das üben, um Routine zu bekommen.


    Manchmal zweifle ich noch, weil ich denke, es ist ein 10 Std. Tag, wenn man bedenkt, dass man noch Briefe an Eltern schreiben muss, Unterricht vorbereiten, obwohl man schon von 8-14 in der Schule war... wenn ich das hochrechnete käme ich auf so 9-10 Std.. Habt ihr überhaupt Pausen, die ihr nutzen könnt,


    ach, ich mache das Praktikum, dann werde ich sehen,


    Gruß Vanessa

    Hallo,


    noch mals vielen Dank für die Antworten, wie lange arbeitet ihr eigentlich schon als Lehrer?


    Mich würde auch die Erfahrung aus Schulen in Berlin interessieren,


    beste Grüße aus dem Sommerloch,


    Vanessa

    Vielen Dank für eure Antworten,


    das hat mich doch bestärkt, das Referendariat zu machen und zu unterrichten.
    Ich hoffe, ich werde für Februar genommen. Wenn das passiert, melde ich mich
    noch mal,


    vielen Dank,


    Vanessa ;)

    Genau das sind die Knackpunkte auch für mich, wie ich damit selber umgehe. Sicherlich kommt es deutlich darauf an, an welcher Schule man arbeitet und wie das Kollegium ist.
    Ich habe schon an einer Grundschule, Gymnasium mit Physik-Leistungskurs und an einer Brennpunktschule. An der Brennpunkt-Schule wurde der Unterricht einfach straff durchgezogen,
    nur die Hälfte der Schüler kam mit, die andere Hälfte war laut und machte was anderes, weil sie nicht mitkamen. Die Frau unterrichtet seit über 10 Jahren Mathe und musste die meiste
    Zeit schreien. Das wäre für mich ein unbefriedigendes Gefühl, solche Situationen wären für mich der Horror, einfach alles Straff durchziehen, ohne Rücksicht darauf, wie viele Schüler mitkommen.


    Vielleicht gehe ich viel zu utopisch an die Sache heran, dass es mich erfüllt, wenn andere Schülerinnen den Stoff verstehen anstelle ihnen etwas aufzubürden, worunter sie leiden,


    Gruß Vanessa

    Erstmal danke für die Antwort,


    Ich kenne mindestens 2 Theoretiker, die als Quereinsteiger arbeiten und sehr gut mit den Schülern zusammenarbeiten. Wenn man natürlich selbst nie Theoretische Physik an der Uni Vollzeit
    studierte,dann hat man Vorurteile und es klingt erstmal komisch.


    Ich bin zur Theorie gegangen, nicht weil ich unfähig für Experimentalphysik bin, sondern weil ich die Herleitungen und den Hintergrund verstehen wollte
    als einfach auswendig zu lernen. Ich bin ein Mensch, für den Verständnis an erster Stelle steht, vor allem, wie man am besten Dinge versteht. Das Schülerversuche
    dazu gehören, ist selbstverständlich. Daher werde ich mich auch in nächster Zukunft mit meinen Kollegen treffen, die schon an der Schule arbeiten und
    die wichtigsten Versuche sowie Aufbau besprechen.


    Der Fokus meiner Frage war ja, wie man selbst mit dem Zeitmanagement zurecht kommt und ob der Beruf einen erfüllt, da ich teilweise viele
    Horrorgeschichten hörte, was den Stresspegel und die Burn-out Anfälligkeit anbelangt.


    Ich liege vor einer wichtigen Entscheidung und wollte einfach die Erfahrung anderer hören,


    beste Grüße,


    Vanessa

    Hallo erstmal,


    ich bin neu hier. Ich bin Physikerin der TU Berlin und bin auf die Idee gekommen, den Quereinstieg in das Lehramt zu machen.


    Warum?
    Ich bin theoretische Physikerin und meine Zukunft liegt im Bereich der IT-Branche, also dauerhaft vor dem PC zu sitzen, wobei mir
    wirklich die zwischenmenschliche Interaktion fehlt. Ich habe auch eine soziale Seite und engagiere mich auch für Soziale Ökonomische
    Kooperativen.
    Ich kenne mittlerweile schon 3 Physiker-Kollegen, die es nicht bereut haben. Ich würde gerne auf dem Gymnasium unterrichten bzw.
    Sek I-II an einer Berufsschule. Das 1. Fach Physik erfülle. Ich habe Mathe-Lehrveranstaltungen für Mathematikerinnen besucht. Sofern
    mir Nichtgleichgewichts-Statistik als mathematisches Fach angerechnet werden würde, käme ich auf 42 SWS von 40 geforderten für
    Sek I-II. Dies werde ich mir vom Prüfungsobmann des mathematischen Instituts bestätigen lassen (man weiß nie).


    Leider weiß ich nicht, wie gut meine Chanchen sind, denn ich habe neben dem Studium gearbeitet und deshalb aus Eigeninteresse
    und Leidenschaft das Physik-Studium absolviert, aber länger gebraucht, 8 Jahre. Ich bin mittlerweile schon 38 Jahre alt.


    Ab September wird die Bewerbungsrunde eröffnet. Dazu hätte ich einige Fragen oder Ratschläge von euch:


    1) Aufgrund meines nicht-geradlinige Lebenslaufes weiß ich nicht, wie groß meine Chanchen sind, für das berufsbegleitende
    Referendariat angenommen zu werden.


    2) Ich habe recht unterschiedliche Erfahrungen gehört, das der Lehrerjob ein äußerste stressiger Job :sauer: sei, sogar die Anfälligkeit
    für Burn-Out in dieser Berufsgruppe besondern hoch ist, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich würde aufgrund der Belastung
    am Anfang nur eine 1/2 Stelle und später maximal eine 3/4 Stelle machen.


    3) Mathe und Physik sind bekannterweise nicht gerade die begehrtesten Fächer in der
    Schule und ich könnte mich vorstellen, bei vielen Frust zu erzeugen, Jugendlichen oder Kinder dazu zu zwingen etwas zu
    lernen, worauf sie keinen Bock haben. Erfüllt euch dieser Beruf?


    4) Ich weiß, es gibt Stoßzeiten bei Korrekturen von Klausuren, habe aber auch Horrorgeschichten von Überstunden gehört.
    Wie gelingt euch die Zeiteinteilung? Ist dies vereinbar mit eurem Leben oder anderweitigen Aktivitäten?


    Es sei erwähnt, dass ich die Möglichkeit habe, ab Januar des kommenden Jahres mein PhD in Astrophysik an der University of
    Melbourne, Australien, zu machen, es ist eines der 42 besten Universitäten der Welt. Fokus liegt auf dem SKA Projekt, dem Bau der größten
    Radio-Teleskopen-Anlage der Welt, es wird also wahrscheinlich immer das was zu tun geben. Nur leider gibt es keine dauerhafte
    Stelle und die Vorteile eines Doktors sind auch keine Bereicherung für die Lebensqualität, wenn man verdammt ist, die ganze Zeit
    vor dem PC zu verbringen.


    Ich muss mich diese Woche entscheiden, es fällt mir schwer :( . Auf einen Ratschlag hoffend,


    Vanessa

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