Beiträge von Caro07

    Das tut mir leid, dass es euch an der Hauptschule so ergeht.

    Was machen Kollegen von euch anders, denen es nicht so ergeht?
    Wäre Supervision eine Lösung?

    Interessante Diskussion. Ich selber sehe die katholische Kirche (Religion generell) auch kritisch.
    Ich frage mich jedoch, ob die, die hier das Christentum (zurecht) so inbrünstig kritisieren, auch den Islam mit der selben Vehemenz diskutieren würden?
    Es ist leicht, in einem freien Land eine entzahnte Religion zu kritisieren. Islamkritiker wie Herr Abdel Samad hingegen können sich nicht kritisch zum Islam äußern, ohne anschließend ohne Polizeischutz vor die Tür gehen zu können, ohne einen medialen Shitstorm nach dem anderen zu erfahren..
    Insbesondere in linksliberalen Kreisen ist scharfe Kritik an der Kirche weit verbreitet, während der Islam in Schutz genommen wird.

    Ich würde das in diesem Forum jetzt nicht zum Thema machen wollen. Das hatten wir schon einmal in anderen Zusammenhängen so weit ich mich erinnere.


    Heute las ich in der Zeitung einen Artikel, dass die aktuelle Papstaussage zum Missbrauch enttäuschend für die Opfer gewesen ist und die Vermutung, dass den Bischöfen eine unangenehme Situation in ihren Heimatländern bevorstünde.

    Langweile im Beruf? Ich würde mich dann irgendwo ehrenamtlich engagieren. Das wäre mein Lösungsvorschlag.

    Mir selbst ist es in meiner derzeitigen Berufssituation überhaupt nicht langweilig, weil es so viele Felder gibt, wo man etwas Neues machen und entwickeln oder sich in ein Thema hineinvertiefen kann. Egal ob in der Klasse oder auf Schulebene. Ich finde immer wieder neue Herausforderungen.

    Vielleicht ist es die Frage der Einstellung und des persönlichen "Spaßes", den man daran hat. Ich persönlich mache einfach vieles gerne im Unterricht - sei es eine bestimmte Methode oder irgendwelche Inhalte und freue mich, wenn die Schüler mitziehen. Dies Einstellung kann man natürlich nicht erzwingen, entweder hat man das oder nicht. Ich probiere hin und wieder Neues aus. Durch das breite Fächerspektrum und die neuen Unterichtsansätze kann ich mich nie auf Altem ausruhen - ich muss das immer adaptieren - und will das auch nicht.

    Wenn es immer dasselbe ist und man daran nichts ändern kann, dass die Schüler mit ihrem ständigen Nichtkapieren nerven (ich suche da immer wieder neue Zugangsmöglichkeiten), dann bleibt einem wohl nichts anderes übrig als entweder die Schule wechseln oder sein Engagement eher auf die private bzw. ehrenamtliche Ebene zu verlegen. Oder du sattelst auf eine andere Schulart um, wenn das geht.

    Du bist dir bewusst, dass das eine Homepage der Sekte Universelles Leben ist?

    Nein, war mir nicht bewusst.
    Man findet genug Gedanken in dieser Richtung, wenn man sich einmal mit dem befasst. Ich suchte im Netz eine ähnliche These wie ich in dem besagten Buch gelesen hatte.

    Heißt das dann, dass nur die katholischen (und evangelischen) Theologen recht in ihrer Interpretation der Umstände haben?

    Dann werfe ich noch etwas Neues in den Ring:
    Die zweifelhafte Figur des Paulus und wie er die Lehre Jesu umdeutete (betrifft aber nicht nur die Katholiken):
    Ich habe darüber einmal ein interessantes Buch gelesen, leider ist mir der Titel entfallen. Darin stand auch, dass die katholische Kirche mit Absicht archäologische Erkenntnisse unter Verschluss hielt. (Ich hoffe, der Autor hat solide recherchiert.)
    Hier z.B. etwas darüber, man findet aber noch mehr im Netz:
    https://www.theologe.de/theologe5.htm

    @ Plattenspieler: Das mit der Taufe kannst du nicht an der Bibel, die so oder so ein Sammelsurium unterschiedlicher "Schulen" bzw. Verfasser ist, festmachen und Menschen irgendwann beschlossen haben (die Kirche sagt, von Gott inspiriert), dass diese die wahre Lehre sei. Außerdem gab es in der Bibel nur die bewusste Erwachsenentaufe.

    Ich kann deine Gedanken von Nr.52 schon verstehen, DeadPoet. So ähnlich habe ich auch einmal gedacht. Wir haben kein Mittelalter mehr, sondern Neuzeit, das hätte ich eben auch noch akzpetieren können.

    Doch inzwischen muss man wirklich sagen: Geht's noch?
    Klerikale bereichern sich, die schlimmsten Missbräuche offenbaren sich - neuste Enthüllung - auch Nonnen waren Opfer. Die katholische Kirche hat durch ihre moralischen "Anforderungen" von oben die Gläubigen, die den Glauben noch so versuchen zu leben, wie er von der Kanzel herab gepredigt wird, ihre untersten Mitglieder abhängig gemacht und klein gehalten. Vielleicht werden kleine Zugeständnisse gemacht, aber die Klerikalen haben viel zu viel Macht. Es wird Wasser gepredigt und diejenigen, die Vorbilder sein sollen, trinken mehr als Wein.

    Es gab einmal Bewegungen der "Kirche von unten". Da habe ich schon lange nichts mehr davon gehört. Nachwirkungen von Katholikentagen und Co? Hat das jemals jemand gespürt? Ich in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten nicht mehr.

    Es herrschen die Klerikalen und viel zu viele von ihnen sind schlichtweg gestört (sorry). Auf der anderen Seite müssen Mitarbeiter in der Kirche verheiratet sein und dürfen nicht zusammenleben. Wie heuchlerisch ist das denn? Ich bin total enttäuscht, wie sich die kath. Kirche entwickelt hat oder was jetzt so alles herauskommt, in regelmäßigen Abständen liest man neue Hiobsbotschaften.

    Nach den Vorfällen, die in den letzten Jahren bekannt wurden und immer mehr bekannt werden, kann man wirklich nichts mehr relativieren.
    Den Kirchen gehören endlich die Steuereinnahmen entzogen - sowohl die der Kirchensteuer als auch die der Vermögenssteuer. Ich habe nämlich den leisen Verdacht, dass deswegen von der unteren Ebene still gehalten wird, denn es geht auch um die berufliche Existenz.
    Was inzwischen alles ans Tageslicht kommt - die katholische Kirche ist einfach nicht mehr tragbar.
    Vor fast 40 Jahren hat man unbeliebten Kritikern wie Hans Küng , der damals schon einige Wahrheiten offen aussprach und publizierte, die kirchl. Lehrbefugnis entzogen. Die kath. Kirche machte gerne kurzen Prozess, deshalb kommt jetzt auch alles so spät ans Tageslicht. Zur heutigen Zeit funktioniert diese Art der Vertuschung einfach nicht mehr.

    In meinen Augen geht es auch nicht mehr, dass man seine Mitgliedschaft in der katholischen Kirche aufgrund von Tradition sieht (wie in Bayern), wo man immer wieder an Kreuzen (mit schrecklich dargestelltem Jesus) vorbeigeht.

    Versuche einmal mit dem üblichen Tintenkiller die Spritzer zu wegzulöschen, bevor die sie wäschst.
    Das mache ich immer zuerst und ich glaube, ich habe immer alles herausbekommen.
    Ansonsten kann man sich auch Fleckenmittel für Tinte kaufen - aber erst prüfen, ob die andere Farbe auch nicht rausgeht.
    Aber ich würde es zuerst mit Löscher versuchen.
    Aber immer erst vorsichtig probieren!

    Ansonsten gibt es im Internet schöne Tipps:
    https://www.haushaltstipps.net/tintenflecken-entfernen/

    Meine Meinung:
    Besagte Trolle haben ein Lehrerproblem (vielleicht subjektiv oder objektiv schlechte Schulerfahrungen) und testen aus, wie weit sie Lehrer reizen bzw. veräppeln können, sozusagen als späte Rache.
    Oder es sind ältere Schüler mit ähnlicher Motivation.

    Ich kenne zwar nicht die Gesetzesvorlagen, aber da Mittelschulen und Grundschulen von denselben Schulämtern verwaltet werden, kann ich dir die Erfahrungswerte geben:
    Man hat keinen Anspruch an seiner Stammschule zu bleiben oder dorthin zurückzukehren. Inzwischen jonglieren die meisten Schulämter bei der Lehrerknappheit mit den Stunden so, wie es gerade passt. Bei uns mussten schon welche, obwohl die Klassenverteilung schon klar war, in die mobile Reserve gehen, weil wir neue Lehrer aufnehmen mussten, die das Referendariat fertig machen mussten oder zur Verbeamtung anstanden. Ebenso wurden Leute, die überschüssige Stunden hatten, einfach versetzt - allerdings hatten sie von der Fahrerei keinen Nachteil.
    Wer mobile Reserve ist, hat keinen Anspruch auf eine Rückkehr an seine Stammschule. Eigentlich hat man gar keinen Anspruch. Man kann nur hoffen, dass die Schulleitung versucht sich für einen einzusetzen, was aber auch nur bedingt etwas bringt. Die Schulämter verteilen inzwischen die Leute so, wie sie von den Fächern, Stunden usw. passen.

    Dennoch glaube ich, dass du im Schulamt unter dem Aspekt vorsprechen kannst, dass du an eine Schule solltest, die näher an deinem Wohnort liegt. Das versuchen sie eher möglich zu machen, vor allem wenn man kleine Kinder hat. Aber die Stammschule punktet nicht mehr unbedingt.
    Aber versuche dennoch mit den Leuten zu reden und bringe den Punkt der Wohnortnähe vor. Familienfreundlich ist man da eigentlich schon, wie ich das bisher mitbekommen habe.

    Wahrscheinlich wurde dir das falsch mitgeteilt: Man hat dich in den Augen des Schulamtes nicht mobil für eine Kollegin gemacht, sondern du bist grundsätzlich für das Schuljahr mobil gemacht worden. Es hat sich eben ergeben, dass du für die Kollegin eingesetzt wurdest. Wenn die Kollegin wieder im Schuldienst ist, bist du dennoch für den Rest des Schuljahres weiterhin mobil und vertrittst dann andere Kranke uim Schulamtsbezirk. Du hattest bisher wohl einen sogenannten "festen" Einsatz, wenn du nur eine Kollegin vertreten hast. Das hatte ich übrigens auch einmal - ich vertrat einen Kollegen über ein halbes Jahr.

    Das Ganze ist ein Zeitproblem. Es dauert oft ewig, bis einfache Klangfolgen einstudiert sind und den Rest der Klasse muss man ja auch irgendwie beschäftigen. Gut eignen sich dann Stücke und Lieder, wo in Gruppen jeder etwas anderes einstudieren muss.
    Manchmal muss ich aus Zeitgründen denjenigen Kindern diese Parts geben, die schon etwas musikalischen Vorerfahrungen mitbringen.

    Ich lasse die nicht benötigten Stäbe dazwischen und an den Rändern wegmachen, wenn ein Kind damit Probleme hat.
    Ich lasse sie aber nichts in der Reihenfolge verändern. Jeder Stab bleibt an seinem Platz.
    Manche Kolleginnen kleben ablösbare Markierungspunkte auf die Stäbe.

    Und vor allem: Wie nehmt ihr berufliche Erfolge wahr oder gibt es jemanden, der sie euch rückmeldet? Oder ist euch das egal?

    Mir ist das egal. Denn ich habe in meinem Lehrerleben die Devise: Ich mache an zusätzlichem Engagement nur das, was mir selbst Spaß macht bzw. was mein Interesse trifft.
    Da viele Zusatzaufgaben mein Interesse finden, habe ich damit auch kein Problem zu wenig zu machen.

    Wir im Kollegium melden uns schon gegenseitig Positives zurück.
    Es geht aber auch in meinem Kollegium so, dass viele positive Rückmeldungen als Motivationsschub sehen und dies erwarten. Wenn nichts kommt, sind sie demotiviert. Ich denke, das ist eine Frage der Einstellung.
    Mit meiner Haltung - und die hat etwas mit meiner Person zu tun - habe ich als begleitenden Faktor schulisch einen Stresspunkt weniger.

    Bei der Anschaffung muss man sich immer überlegen, was man machen will und wie man arbeitet.
    Wir haben das Buch Fidelio, das sehr viele praktische Anregungen erhält; der Schwerpunkt ist dort Körperpercussion und Bewegung.

    Für die Begleitung in Melodietönen, wären schon Stabspiele mit mehreren Tönen - also Glockenspiel, Xylophon vorteilhaft. Ich würde aber kein Sopranxylophon anschaffen (klingt in meinen Ohren nicht gut), sondern eher ab Altxylophonen abwärts. Z.B. könnte man mit einem Sopran- und Altglockenspiel und einem Altxylophon und evtl. einem Tenorxylophon anfangen. Ein Metallophon (würde ich Alt nehmen) nicht vergessen. Dazu Klangstäbe in den Grundtönen der gebräuchlichen Tonarten.

    Bei der Aufzählung der Percussioninstrumente fehlt noch die Triangel. Wenn du die Schüler begleiten lässt, kannst du sie immer das Instrument weitergeben lassen, wenn du nicht für jeden eines hast.

    Für Klanggeschichten finde ich eine Guiro unbedingt erforderlich, ebenso eben auch die ganze Orff- Ausstattung (also mit den unterschiedlich klingenden Stabspielen und die Rhythmusinstrumente).

    Der Musikkatalog vom Betzold Verlag hat ein breit gefächertes Angebot von Musikinstrumenten verschiedener Hersteller.
    Hier kannst du dir auch unterschiedliche Zusammenstellungen anschauen - da gibt es einige Vorschläge.
    Wir haben in den Klassen Rhythmiksets, aber auch einen ausgestatteten Musikraum mit langer Tradition.
    Früher habe ich mit den Schülern Rhythmikinstrumente selbst gebastelt, wenn keine da waren. Mit Reis gefüllte Tablettenröhrchen oder Ähnlichem ergeben einen akzeptablen Klang z.B., der die Eggshaker ersetzt. (Wobei ich mir ein paar billige von Betzold zugelegt habe, die sind okay.)
    Heute legt man so oder so viel Wert auf Körperpercussion in der Grundschule.
    Traditionsmarken von Herstellern von Orff- Instrumenten sind übrigens sonor und studio49, die gibt es schon seit Jahrzehnten und die waren immer gut.

    Ich habe nur fest gestellt, dass es für die Kinder auch sehr frustrierend sein kann, ein Wort, das sie inhaltlich können, dennoch noch einmal richtig lernen zu müssen, weil sie bisher nicht wussten, wie man es schreibt.

    Vielleicht wäre bei euch auch angebracht, was bei uns schon seit Jahren läuft, nämlich ein Austausch mit dem hiesigen Gymnasium mit den umliegenden Grundschulen vor allem in den Hauptfächern. Beim alten Lehrplan haben wir festgestellt, dass da nicht viel gepasst hat. Englisch war am schlimmsten. Der verbindliche Wortschatz war zu viel, die Gymnasiallehrer erwarteten, dass die SuS diesen aus dem FF beherrschen. Wir haben uns als Konsequenz mit dem Gymnasium auf einen machbaren Wortschatz geeinigt. Das Gymnasium machte einen "Eingangstest" und zeigte uns bei unseren regelmäßigen Treffen 2x im Jahr die Ergebnisse. Mit Englisch haben wir angefangen, weil hier die größte Diskrepanz bestand; später haben wir den Austausch auf Mathe und Deutsch erweitert.
    Ich kann guten Gewissens sagen, dass dadurch viele Missverständnisse ausgeräumt wurden und man immer einander zuhörte. Wir sitzen alle in einem Boot.
    Wir besuchen uns gegenseitig im Unterricht in einem gewissen Zeitraum 1x im Schuljahr, es gibt speziell für die Schule beauftragte Kooperationslehrer. Die Gymnasiallehrer wissen ungeführ, wie die Kinder kommen und stellen sich darauf ein. Überzogene Erwartungen hat keiner.
    Mit dem neuen Lehrplan wird jetzt eine neue Phase eingeläutet. Da bin ich gespannt, ob jetzt der Übergang ebenso gut klappt, wie wir uns das in den vergangenen Jahren gemeinsam erarbeitet haben (ohne dass bei uns ein zu großer Stress aufkommt) . Der Wortschatz ist weniger umfangreich als beim alten Lehrplan und jetzt ist klar definiert, dass die Schüler die Wörter nur abschreiben können müssen.
    Wichtig ist man redet miteinander, besucht sich und zwar vor Ort. An den angebotenen Fortbildungsveranstaltungen habe ich gesehen, dass auch Schulämter initiativ geworden sind. Da gibt es sogenannte Kleeblatt - Arbeitskreise. Dort treffen sich Lehrer der abgebenden und aufnehmenden Schularten.

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