Beiträge von Caro07

    Also, das ist der Anfang der 3. Klasse.

    Es gibt jetzt zwei grundlegende Dinge:
    Geht es um die Aktivierung der Wortarten (Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel) auf dem Niveau vom 2. Schuljahr?

    Oder: Wurden die Wortarten schon wiederholt und erweitert um irgendwelche Eigenschaften und sollen jetzt zusammengefasst werden?
    Das wäre meines Erachtens zu früh zum jetzigen Zeitpunkt, da hätte man die Wortarten im Riesentempo wiederholt und erweitert.

    Wenn es also um die Aktivierung von vorhandenen Wissen vom 2. Schuljahr geht, würde man anders ansetzen wie wenn man die Wortarten am Ende einer Einheit nochmals übt.


    Aktivierung:
    Bei der Aktivierung vom zurückliegenden Wissen kann man auf einem Weg die Wortarten "neu" entdecken lassen. (Z.B. anhand von einem schönen Text oder unterschiedlichen Texten arbeitsteilig in Gruppenarbeit oder Wörtern mit einer kooperativen Methode die Wortarten herausfinden lassen, vorstellen und begründen, warum, Eigenschaften der Wortarten formulieren etc. , ist aber etwas anspruchsvoll, geht aber bei einer 3. Klasse, die ein solches Arbeiten kennt)

    Man könnte auch verschiedene Wörter Wortarten zuordnen lassen z.B. in PA, dann die Ergebnisse an der Tafel sammeln und im Kinokreis mit ein paar schönen vorgefertigten Kriterien der Wortarten besprechen/zuordnen und dann die Schüler eine verwandte Übungsaufgabe als Sicherung machen lassen.

    Ich habe z.B. schon öfter Schüler Wörter vorgegeben und gesagt, sie sollen sie irgendwie ordnen.
    Die einen haben es nach dem ABC geordnet, ein andere nach Bedeutungen die nächsten nach Wortarten. Das ist eine kognitive Aktivierung, allerdings mit kreativem Spielraum.
    Da muss man dann überlegen, wie man schlau die Brücke zu dem schlägt, was man will.


    Wenn es am Schluss einer Einheit Thema ist:
    Hingegen am Schluss einer Einheit ist es didaktisch mit am sinnvollsten, wenn man diese im Stationenbetrieb/ einer Lerntheke etc. einübt/wiederholt.

    Das muss erst geklärt sein, dann kannst du weiter planen.

    Den schönen Vorschlag von Lehramtsstudent würde ich eher im 4. Schuljahr verorten (probiere ich mal aus, danke für die Idee) oder bei einer außergewöhnlich guten Klasse könnte ich es mir am Ende einer Einheit mit Risiko vorstellen.

    Ich muss zugeben, dass deine Thesen @alias auch zu beachten sind.
    Wenn der Religionsunterricht nicht mehr unter staatlicher Aufsicht ist, müssen die Religionen umso mehr im Ethikunterricht behandelt und moralische Werte reflektiert werden in Bezug auf Mensch und Gemeinschaft.
    Eine interessante Diskussion übrigens.

    Was du, @Pyro über die philosophischen Einlassungen in der Oberstufe schreibst, finde ich sehr wichtig.

    Aber auch in der Grundschule und besonders in der Sekundarstufe 1 (Hauptschule) halte ich einen Ethikunterricht sehr wichtig. Schüler, die die Schule mit der 9. Klasse verlassen, sollten sich mit ethischen Themen intensiv auseinandergesetzt haben.

    Außerdem geht es nicht darum, Kindern Religionsunterricht abzusprechen, sondern ihn aus der Schule zu verbannen. Sonntagsschul oder Kindergottesdienst. Noah bleib bei deinen Leisten sozusagen

    Es sollte halt endlich einmal in Deutschland die Trennung von Kirche und Staat beschlossen werden und dieses Überbleibsel aus historischen Verhandlungen um Besitztümer ad Acta gelegt werden. Das funktioniert doch in anderen Ländern auch, ohne dass die Kirchen daran Schaden nehmen. Zudem werden dann die Pfarrer, Religionslehrer und weitere Bedienstete von denjenigen bezahlt, die wirklich diese Dienstleistungen der Kirche in Anspruch nehmen wollen und hinter den Aussagen stehen. Eine saubere Trennung, Religionsunterricht am Nachmittag oder in der "Sonntagsschule", keine Kirchensteuer.

    Es müssen dennoch gewisse moralische/ethische Werte vermittelt werden, um den egozentrischen Erscheinungen in unserer Gesellschaft entgegenzusteuern. Für die Schule hieße das: ethische Wertevermittlung für die ganze Klasse, nicht in Konfessionen getrennt, dazu ein extra Unterrichtsfach.

    Bei uns - an der Grundschule - ist es gang und gäbe bei vielen Themen die reine Think- Pair- Share Methode zu nutzen ohne etwas nachzuschieben. Ein Gruppenpuzzle wird selten gemacht, das ist für kleinere Schüler zu aufwändig bzw. oft zu anspruchsvoll.

    Wenn es eine Sozialform wäre, hieße es Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit. Das sind die übergeordneten Begriffe, die erst einmal mit "Methodeninhalt" gefüllt werden müssen.

    Die Think- Pair-Share - Methode ist eine Methode, die sich dieser Sozialformen bedient. Bei der Think - Pair - Share - Methode geht es ja um eine gedankliche Auseinandersetzung über eine Sache, die erst einzeln gemacht, dann die gedanklichen Ergebnisse mit anderen geteilt und zum Schluss in der Gruppe diskutiert werden und schließlich dann das Ganze unter Anleitung/Moderation des Lehrers je nach Thema in Beziehung gesetzt wird. In dieser Methode steckt viel mehr drin als eine pure Sozialform. Sie aktiviert eigenständiges Denken der Schüler und die Auseinandersetzung mit einer Sache, unterstützt sozusagen das entdeckende Lernen. Eigentlich ein konstruktivistischer Ansatz.

    Wir hatten manchmal schon ein bisschen abstruse Aktionen.
    Z.B. bekam vor Jahren jede Grundschule abgepackte Heuballen, was man so für Zwergkaninchen braucht, vom Landwirtschaftsministerium geschenkt. Die musste man nehmen, ob man es wollte oder nicht. Die lagerten wochenlang bei uns im Lehrerzimmer, da duftete es dann nach Heu, wir hatten einfach keine Zeit uns damit zu befassen und dies wenigstens als Deko zu verarbeiten. Schließlich erbarmte sich einer und verschenkte das Heu jemandem mit Kaninchen.
    Oder: eine Zeitlang flaggte bei uns ein überdimensionaler Liedkalender mit regionalen Mundartliedern herum, die keiner nutzte und die wenigsten kannten. Es gab sogar im Vorfeld von ganz engagierten Lehrkräften eine Fortbildung dazu, war aber nicht nachhaltig.
    Es gibt aber auch gute Sachen. Wir nehmen schon jahrelang an der Schulobstaktion teil, da gibt es einmal in der Woche kostenloses Bioobst von einem ortsansässigen Biobauern. Außerdem kann eine Grundschulklasse einmal in der Grundschulzeit kostenlos auf einem zertifizierten Bauernhof eine Aktion zu einem landwirtschaftlichen Thema (vom Korn zum Brot, Kartoffel, Milchwirtschaft usw.) machen.
    Na, warten wir es einmal ab, ob sinnvolle und praktikable Aktionen ins Leben gerufen werden. Mir würden eigentlich die Mundartstücke, die schon in Lesebüchern und Liederbüchern auftauchen, reichen.

    Gute Idee, lamaison. Wir haben fürs Wasser bestimmte Materialien in großen Kästen vor Jahren einmal gesponsert bekommen, die man auch für andere Versuche nehmen kann.
    Dennoch ist der gute, alte Stromkreiskasten, bei dem man schön durch Herumschrauben Stromkreise basteln kann bei uns immer noch der Hit. Ebenso nehme ich gerne den Wasserkasten, wo man das Wasser filtern kann. Sehr viele der Cornelsen - Kästen passen so oder so nicht mehr zum Lehrplan. Magnetismus ist bei uns ganz rausgefallen - echt schade, denn die Kästen sind bei uns nicht mal 10 Jahre alt. Den Kasten zum Feuer haben wir nie angeschafft, weil man das tatsächlich anders besser und billiger machen kann. Da das Ohr und die Akustik rausgefallen sind, kann man auch nicht mehr den Kasten "Klänge und Geräusche" nehmen.
    Das mit dem Schaumstoff ist ein altes Problem, den haben wir meistens erneuert oder ganz rausgeworfen.

    Ich finde es gut, wenn so viele wie möglich Tipps geben. Gerade in der Sekundarstufe ist man öfter mit Technikmaterial konfrontiert. Vielen Dank dafür.

    Lego Education habe ich schon öfter gehört. Wir haben in der Schule einen Experimentierkasten ich glaube von Fischertechnik. Der ist aber viel zu kompliziert und nur für wenige Schüler geeignet. Ich hatte den einmal mit nach Hause genommen und ausprobiert. Das war viel zu aufwändig.

    Die Techniktürme klingen interessant, da kann man sich Infomaterial bestellen. Wie die Bestellmodi sind und was das Ganze kostet, habe ich allerdings nicht gefunden. Das könnte vielleicht eine etwas teure Angelegenheit werden.

    Hallo Lehramtsstudent,

    man muss ja nun kein Experte für Orthographie sein nach dem Studium. Aber zumindest Prädikate sicher identifizieren - das sollte schon drin sein. Und wer das kann, der setzt in der Regel auch keine falschen Kommas mehr oder vergisst sie zu setzen. Das sind meinem Verständnis nach absolute Basics als Fachlehrer.

    Da erwarte ich aber schon wesentlich mehr von einem Deutschlehrer, egal in welcher Schulart er unterrichtet. Das, was du schreibst, ist bis auf die Kommaregeln unter dem Grundschulwissen einer 4. Klasse.

    Mein Studium ist schon länger her. Ich bin entsetzt, wenn ich hier lese, welches Niveau man im Studium inzwischen offensichtlich zulässt bzw. zulassen muss. Ein Fachlehrer muss Experte in seinem Gebiet sein, und zwar in allen Bereichen, dazu studiert er und bringt die grundlegenden Voraussetzungen durch das Abitur mit. Von jedem Lehrer, der etwas schriftlich einbringen muss, erwarte ich eine gesicherte Rechtschreibung (Minimalfehler können ja vorkommen), egal in welchem Fach. Schon allein das viele Lesen von Fachbüchern müsste einen doch in der Rechtschreibung und im Ausdruck weiterbringen.
    Was ist das denn für ein Vorbild, wenn nicht?

    Das Thema ist im Sachunterricht relativ neu. Jetzt haben wir uns für den kommenden Haushalt nach Experimentierkästen für diesen Bereich umgeschaut (so wie die Kästen zu Strom, Wasser usw.), aber alles, was wir gefunden haben, sagte uns nicht zu. Die Angebote zum Thema von Cornelsen-experimenta, Betzold, Wiemann haben wir schon angeschaut.

    Um Brücken geht es nicht, da haben wir Material. Es geht eher um Hebelprinzip, Zahnrad, Fliehkraft und evtl. Gleichgewicht.
    Dafür gibt es auch einfache Experimente, wo man das Material dazu zusammensuchen kann, aber ein Experimentierkasten für eine ganze Klasse, wie eben die Cornelsen- Kästen, wäre ganz nett.

    Hat jemand einen Geheimtipp und Erfahrung damit?

    In der Mittel- und Oberstufe hatte ich insgesamt zwei verschiedene Mathelehrer und die sind mir deswegen so positiv in Erinnerung, weil mir der Matheunterricht bei diesen Spaß gemacht hat, obwohl ich nicht alles so gut kapiert habe. Beide haben ausführlich und gründlich erklärt und man merkte, dass beide ein gewisses Sendebewusstsein hatten und wirklich bemüht waren. Diese Lehrer hatten insgesamt in der Schule einen guten Ruf und ich hatte Glück, dass ich beide bekam (nach der Niete in der Unterstufe, die nur mit Angst arbeitete und Schüler an der Tafel bloßstellte).
    Den Oberstufenlehrer hatte ich auch noch in Physik, das war dasselbe. Ich habe mich nicht leicht getan, aber der Unterricht hat Spaß gemacht.

    Die Problematik ist eher die, dass Eltern solcher Kinder ein großes Problem mit Ausgrenzung haben. Sie empfinden ihr Kind als ausgegrenzt und abgeschoben. Da die Förderschulen oft nicht schulintegriert, sondern zu Förderzentren zusammengefasst sind, wo man extra abgeholt wird und längere Fahrwege in Kauf nehmen muss, verstärkt sich dieses Gefühl.

    In den letzten Jahren hatte ich sg. Kooperationsklassen, d.h., dort sind vermehrt Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. In den letzten 2 Jahren wurde die zusätzliche Förderung auf ein Minimum beschränkt (Lehrermangel) und ich habe nur noch zwei Stunden in der Woche, die doppelt besetzt sind. Für Eltern, denen vom Kindergarten her die Kooperationsklasse und nicht die Förderschule empfohlen wurde, ein Schlag ins Gesicht, hatten sie doch große Hoffnungen in diese Klasse gesetzt.

    Spricht man Eltern auf einen möglichen Förderschulbesuch an, dann kommen meistens die Argumente:
    - Ich war selbst in der Förderschule, hatte keine Kontakte hier zu Gleichaltrigen, das möchte ich für mein Kind nicht.
    - Mein Mann möchte das auf keinen Fall. (Oft sind es auch Männer, die Diagnosen, die ohne Konsequenzen sind, durch das mangelnde Einverständnis zum Test verhindern.)
    - Ich habe mich auf der Förderschule nicht verstanden gefühlt und durfte nicht mehr zurück. (Danach hat die Mutter den Hauptschulabschluss aus eigenem Antrieb geschafft.)

    Vor allem Eltern, die selbst auf der Förderschule waren, versuchen einen Besuch ihres Kindes dort zu verhindern und hoffen, dass ihr Kind irgendwie durchkommt.

    Ich bin auch für Förderschulen als die Art, wo man am besten auf die Schüler und ihre Probleme eingehen kann und die Förderung am optimalsten ist.
    Aber man muss dringend etwas gegen das Ausgrenzungsgefühl tun. Entweder sollte es gemeinsame Projekten mit den anderen Schulen geben oder sollten die Förderklassen im Schulhaus oder im Schulzentrum sein und nicht isoliert irgendwo anders. Außerdem muss man nach Möglichkeiten suchen, den Förderschülern das Gefühl zu geben, dass sie eben nicht die "Restschüler" sind.

    In der Grundschule kommt es vor allem am Anfang der 3. Klasse immer einmal vor, dass Schüler vergessen eine Seite einer Probe oder sonst die Probe (= Arbeit) abzugeben.
    Nachdem mir das in meinen Anfangszeiten als Lehrerin ab und zu passiert ist, habe ich mein System "verfeinert".
    Wenn der Schüler bzw. die Schülerin fertig ist, hole ich (das geht wohl eher in der Grundschule) die fertigen Proben bei dem Schüler persönlich an seinem Sitzplatz ab. Damit weiß ich dann sicher, dass ich sie komplett habe. Dazu legt der Schüler seine fertige Arbeit umgedreht unter sein Mäppchen, für mich ein Zeichen, sie zu mir zu nehmen. Er braucht sich deswegen nicht zu melden. Das würde nur stören. So bleibt die Arbeitsruhe im Klassenzimmer bestehen und keiner läuft unnötig im Klassenzimmer herum. Wer fertig ist, beschäftigt sich übrigens mit irgendetwas, was er sich vorher hergerichtet hat. Als Sichtschutz haben wir diese weißen Trennwände, die man kaufen kann.
    Am Ende zähle ich alles nochmals ab. Seitdem ich das so mache, war immer alles komplett.

    Als ich an einer Hauptschule war, konnte man nur dann rein, wenn die Alarmanlage ausgeschaltet war.

    An unserer Schule kommt man jederzeit mit einem Chip rein, allerdings wird dadurch aufgezeichnet, wann man die Schule betreten hat. Wenn z.B. rein theoretisch jemand vergisst die Türe zu schließen, weiß man, wer sich zur fraglichen Zeit in der Schule aufgehalten hat.

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen und die fruchtbare Diskussion.

    Interessanterweise kann man sich in fast allen Bundesländern enthalten.
    Es gibt Punkte dafür und dagegen. Wenn man auch verstehen kann, warum es
    wahrscheinlich diese Regelung gibt, finde ich, dass es an der Zeit ist in Bayern über diese
    Regelung zu diskutieren, wenn es auch nicht ein Top- Thema ist.

    Man darf also nach landläufiger Erfahrung davon ausgehen, dass es an Caros Schule so gelaufen ist, wie es halt mit Lehrern gern läuft: Ein schlauer SL erzählt den Kollegen, dass es "an Grundschulen grundsätzlich keinen Personalrat gibt", die Kollegen schlucken das, ohne es nachzuprüfen, und gegen den SL aufzumucken, traut sich eh keiner... been there, done that, got the T-Shirt!

    Nein, so ist das nicht gelaufen. Warum sollen wir uns nicht trauen, etwas zu sagen, wenn es uns nicht passt?
    Mir ging es um die grundsätzliche Frage der Stimmenthaltung bei Abstimmungen, nicht um ein persönliches Schulproblem.

    Hier die Quelle zur Personalvertretung: Aufbau der Personalvertretung
    (unter: Aufbau der Personalvertretung)

    Jetzt bin ich selbst schlauer und weiß nun, dass die Grundschulen nicht die einzigen sind, die so organisiert sind. ;) Der örtliche Personalrat in Grund- und Mittelschulen agiert immer auf Schulamtsebene, also nicht auf Schulebene, bei anderen Schultypen auf Schulebene.
    Wenn wir ein Problem haben, wenden wir uns immer zuerst an den örtlichen Personalrat auf Schulamtsebene. Das ist bekannt und der wird alle paar Jahre zusammen mit dem Bezirkspersonalrat gewählt. Zur Wahl stellen sich Mitglieder der drei hier agierenden Lehrerverbände.
    Tja, Grund- und Mittelschullehrer bekommen irgendwie eine Sonderbehandlung. Mir wäre es auch lieber, wir hätten wie die Realschulen und Gymnasien einen Personalrat an der Schule.
    Bei den Förderschulen ist es übrigens noch schlimmer. Deren "örtlicher" Personalrat agiert auf Bezirksebene. Das bedeutet z.B. Regierungsbezirk Oberbayern, Regierungsbezirk Schwaben usw. , ein Riesengebiet!

    Es gibt Situationen in Konferenzen, das ist es dir definitiv egal, weil sich die Argumente dafür und dagegen die Waage halten. Da würde eine Ja- oder Neinstimme das Meinungsbild verfälschen.

    Es gibt Situationen, die einem in Konferenzen nicht betreffen, weil sie vielleicht eine bestimmte Jahrgangsstufe oder ein Fach betreffen. Da will ich nicht mit abstimmen bzw. mich enthalten, weil ich nicht diejenige bin, die die Sache ausbaden/ausführen muss.

    Es ist immer ein Unterschied, ob ein Beschluss einstimmig, knapp oder mit vielen Enthaltungen gefasst worden ist. Das spiegelt doch auch die echte Meinung eines Kollegiums wider.
    Das andere (ja oder nein) ist Augenwischerei.
    Im Bundestag ist es auch nicht anders. Selbst da kann man sich der Stimme enthalten. Für mich grundlegende Demokratie.

Werbung