Beiträge von Caro07

    Das Rondo ( ich kenne 3/4) hat halt mehr "altbackene" Lieder - auch nicht so übermäßig viel - ist aber in so Sachen wie Instrumentenkunde und Musikhören ganz gut. Die Notenkunde habe ich auch schon mal als Anregung hergenommen, weil zumindest die alte Ausgabe gründlich gearbeitet hat.
    Ansonsten habe ich noch Duett (Musikbücher und Liederbücher) in meiner Sammlung, würde aber Kolibri vorziehen.

    Es kommt drauf an, ob es um Musikbücher oder Liederbücher geht.
    - Rondo ist ein Musikbuch mit allem drin.
    - Fidelio ist auch ein Musikbuch mit allem drin, hat aber eher die Praxis als Schwerpunkt.
    - Kolibri hat ein Musikbuch und dann noch ein Liederbuch von 1-4
    - Duett hat ebenfalls ein Musikbuch und dann noch ein Liederbuch von 1-4

    Das fällt mir noch ein:
    Meine Schüler haben immer Schnappi, das kleine Krokodil, so gerne gesungen, dass ich das jetzt schon länger nicht mehr anbiete, weil es mir zum Hals raushängt. ;)
    Das könnte ich mir auch gut für die Kleinen vorstellen - es hat eine einfache Melodie mit einfacher Begleitung.

    Ich arbeite seit wenigen Jahren in Klasse 3/4 schwerpunktmäßig mit dem Musikbuch Fidelio (Westermann). Da sind relativ viele fetzige Lieder drin (viele waren mir vorher nicht bekannt), wo auch die Begleitung im Buch mit drin ist.
    In Fidelio 3 ist zufällig in der bayerischen Ausgabe ebenso "zwei kleine Wölfe" drin. Das ist so ausgearbeitet, dass man zu den einzelnen Kanonteilen verschiedene Bewegungen macht und Körperpercussion einsetzt. Dann wird es kanonmäßig getanzt. Außerdem wird es ganz einfach auf Stabspielen (F D G C) begleitet.

    Das Kolibri Liederbuch (Schroedel) bietet ansprechende Lieder. Auf der Verlagsseite kann man das Inhaltsverzeichnis anschauen.
    Eine nette Liedersammlung (eher 2-4) ist auch "Klassenhits" von Kontakte Musikverlag. Wie ich gerade gesehen habe, sind die Lieder neu eingespielt. Die alte Einspielung fand ich von Jahr zu Jahr immer grenzwertiger.
    Das Musikbuch "Kolibri" ist übrigens auch nicht schlecht. Da kann man sich einige Anregungen holen.

    Mein Mann macht Wahlhelfer. Er wurde einmal gefragt und hat sich dann bereit erklärt.
    Seitdem wird er von der Gemeinde bei jeder Wahl angeschrieben, ob er das machen würde.
    Er könnte aber auch nein sagen, wenn er keine Zeit hat oder er das nicht möchte.
    Vielleicht fragst du bei der Gemeindeverwaltung nach, wie sie das handhaben.

    Anscheinend hat niemand, der den Thread gelesen hat, so etwas Ähnliches erlebt und kann deswegen nicht von seinen Erfahrungen berichten.

    Versuche nicht in Panik zu reagieren, sondern warte erst einmal ab, bis du es klar überdenken kannst.
    Mache nichts, was zu sehr emotional gesteuert ist.
    Frage noch Leute, die dich persönlich kennen.
    Die wissen deine Reaktion besser einzuschätzen.

    Ich frage mich sowieso, wie krank ein System ist, das den Leuten Angst wegen einer Verbeamtung macht, wo jemand etwas für seine Gesundheit tut! Wo Lehrergesundheit so ein großes Thema ist!
    Gerade wenn man etwas dafür tut, auch im psychischen Bereich, ist das nur zum Vorteil.
    Unbehandelte Fälle werden krank, nicht die anderen. Wer etwas für sich tut, geht bewusst mit sich um.
    Soll man jetzt etwas machen oder es bleiben lassen? In dieses Dilemma bringt einem eine solche Praxis.

    So lange das "System" noch so denkt, muss man sich wirklich genau überlegen, was man angibt.

    In einem anderen Thread hatten wir den Bezug auf Diabetes. Bei uns zählt das als "Behinderung" und die Leute werden verbeamtet - zumindest haben wir davon einen Fall im Kollegium. Genauso wie körperbehinderte Lehrer, die sind bei uns auch verbeamtet.

    Das Problem ist, wenn mehrere Antworten angeboten werden, dann kann man ja vorsichtshalber alles ankreuzen, eines wird schon stimmen, so denken vielleicht manche Schüler. Bei der IHK Bwertung könnte man ja möglichst viel ankreuzen. Oder gibt es da Vorgaben, wie viele Antworten richtig sind?

    Meistens mache ich das auch so, wie Frapper beschrieben. Jedes vorhandene Kästchen wird als möglicher halber Punkt gezählt. Z.B.: 6 Kästchen: 3 Punkte. Je nachdem, ob dann das Kästchen richtig angekreuzt oder richtig freigelassen wurde, wird der halbe Punkt gegeben.

    Man kann auch mit der Aufgabenstellung steuern. 2-3 Möglichkeiten sind vorgegeben. Fragestellung: Welche Antwort ist richtig? Kreuze an. Dann gibt es nur den einen Punkte für die richtig angekreuzte Anwort.

    Oder: Kennzeichne mit r als richtig und mit f als falsch. Das ist dann auch ganz eindeutig zu bewerten.

    Manchmal benutze ich auch Ummons Variante b.

    Schwieriger zu bewerten sind Aufgabenstellungen wie: Nummeriere in der richtigen Reihenfolge. Da muss man sich überlegen, was man noch als Folgefehler sieht und was nicht.

    - Thema Römer: ganz viel basteln und eine Ausstellung zuhause für die Eltern machen.
    - Musikinstrumente basteln, eine Geschichte dazu erfinden und diese als Begleitung einsetzen
    (Regenstab, Trommel usw.)

    Sollen es Bastelprojekte sein?

    @Conni
    Ich denke, es ist ein Unterschied, ob man einer solchen Schule bist, wie du beschreibst oder in einer Schule, wo noch Kontinuität gewährleistet ist. Bei uns unterrichten nur Grundschullehrer. Wir haben zwar große Klassen, aber wenigstens ist die Besetzung so, dass das gewährleistet ist.
    Ständiger Lehrerwechsel lässt eine Grundschulklasse "verwahrlosen". Das haben wir auch schon an einigen Beispielen unserer Schule gesehen. Diese Klassen werden schwieriger.
    An einer - ich denke das ist auch so - extremen Brennpunktschule zu unterrichten ist etwas anderes als an einer "Standardgrundschule". Bei uns würde das Tür aufreißen sich keiner von außen trauen, schon aus dem Grund, weil man ihn erwischen kann.
    Bei uns werden eher heimliche Sachen gemacht wie das Verstecken von Schuhen (ein bei Grundschülern üblicher Racheakt an anderen), Verunreinigungen der Toiletten, manchmal Bekritzelung von Wänden. Manchmal erwischen wir die Kinder, manchmal nicht. Extreme Sachen bekommen wir meistens heraus und das hat oft Hintergründe.

    Wie gesagt, es gibt ja Kollegen, die munter bei den Kleinen vor sich hin unterrichten, deren Strategien würden mich interessieren.

    Ich versuche einmal auf die Frage zu antworten:

    Du schriebst etwas über den Lärm. Da, wo er sein muss, also auf dem Schulhof oder im Sportunterricht macht er mir nichts aus. Da ist er mir nicht einmal bewusst. Wahrscheinlich habe ich mich daran gewöhnt. Wo er nicht sein soll, bekommt man die Schüler durch gewisse Rituale leise. Das beruhigt und man weiß, dass man die Situation in der Hand hat.
    Soo undiszipliniert sind die Schüler nicht, dass sie einfach die Tür aufreißen und aufs Clo gehen. Wie solche Dinge ablaufen sollen, hat man vorher mit den Schülern ausführlich besprochen und Regeln dazu eingeführt. Auch das gibt Sicherheit.
    Wichtig sind also in der Grundschule Rituale und Regeln. Da ist mehr geregelt als bei älteren Schülern. Doch damit kann man gut Rahmenbedingungen schaffen.

    Wenn etwas nicht klappt, dann muss immer wieder mit den Schülern daran gearbeitet werden. Die reine Einstellung: Kind xy nervt mich und da haue ich dazwischen, funktioniert in meinen Augen in der Grundschule am wenigsten. Man braucht eine ausgeprägte pädagogisch - erzieherische Einstellung und muss es auf dieser Ebene probieren. Die beste Grundlage dazu ist die Beziehungsebene, das haben schon einige geschrieben. Mit Kolleginnen wird öfter über Probleme gesprochen und man gibt sich gegenseitig Ratschläge. In der Grundschule ist man normalerweise nicht allein gelassen. Wichtig finde ich auf jeden Fall, dass man die Möglichkeit hat mit jemandem zu sprechen, das hilft und entstresst.

    Abschalten ist zudem wichtig. Da hat jeder seine eigenen Strategien. Ich kann z.B. in einer Wellnesssauna total entspannen. In der Schule schöpfe ich persönlich Energie, wenn schöne Unterrichtsergebnisse herauskommen, die Schüler Freude haben, der Unterricht und was ich gerade mit den Schülern mache toll läuft, wenn die Schüler mich freudig begrüßen, es positive Rückmeldungen gibt und wenn man merkt, dass die Beziehungsebene stimmt.

    So ähnlich wie bei felis ist es bei uns auch. Buskinder werden beaufsichtigt. Zudem gibt es am Schulanfang immer einen Brief an die Eltern, ihr Kind bitte nicht zu früh zu schicken, sondern die Vorviertelstunde als Ankommzeit zu nutzen. Eltern werden auch darauf hingewiesen, das Schulhaus nur in begründeten Fällen zu betreten. Das sagt übrigens schon unser Sicherheitskonzept. Die Schule ist normalerweise verschlossen.

    Außerdem bietet unsere Schule eine Frühbetreuung an, für die man angemeldet sein muss. Da einige Eltern das in der Vergangenheit ausgenutzt haben, obwohl sie es nicht brauchten, muss man jetzt einen kleinen Beitrag bezahlen. Die Aufsicht übernehmen Kräfte der Mittagsbetreuung.

    Auch bei uns warten einige Eltern mit ihren Kindern auf dem Schulhof oder wenn die Schule aus ist. Doch das sind meistens Eltern von Erstklässlern. Da wir einen Lehrereingang haben, haben wir nicht diese Berührungspunkte, wie es bei Krabappel der Fall ist.

    Da fiele mir noch als Lösung ein: Gäbe es bei euch im Schulhaus nicht eine Tür, die man als Lehrereingang deklarieren könnte, etwas fernab von den Schülern und deren Eltern, die warten?

    @Firelily
    Im Prinzip hast du Recht mit deinen Aussagen. Das Thema der Work Life Blance ist ein Dauerbrenner in Fortbildungen und Supervisionssitzungen. Und dennoch haben wir alle keine akzeptable, nachhaltige Lösung dafür gefunden. Mir und uns, die sich darüber Gedanken machen, ist das sehr wohl bewusst. An kleinen Stellschrauben kann man arbeiten, aber nur da.
    Den Herausforderungen - hier wurden einige aufgezählt - muss man begegnen, schon aus Selbstschutz. Hervorragender Unterricht muss nicht in allen Fächern sein, wenn man mal im Job drin ist, das schafft man auch gar nicht. Was stresst, sind andere Dinge, die einfach da sind.
    Wenn man in der Grundschule nur die absolute Pflicht macht - und das sind eher die unangenehmen Aufgaben - dann macht das keinen Spaß mehr.
    Ganz wichtig ist in der Grundschule die Lehrer- Schülerbeziehung. Die Kinder sollen gerne in die Schule gehen, sich wohlfühlen und damit auch Freude am Lernen haben. Da ist der Klassenlehrer auch neben seines Unterrichts gefragt - das Gesamtpaket macht es eben in der Grundschule. Das ist für die Grundschüler (und Eltern) ein wichtiges Kriterium.
    Wie soll man eine gute Lehrer- Schülerbeziehung aufbauen, wenn man den Beruf nur als Job sieht?

    Musik zu unterrichten ist an für sich ein sehr schönes Fach zu in allen Jahrgangsstufen.

    Aber, gerade, weil es ein praxisbetontes Nebenfach ist, ist es prinzipiell disziplinmäßig anstrengend zu unterrichten. Da braucht man gute Nerven und einen guten Stand vor den Schülern. Ich denke, das geht durch alle Klassenstufen. Wie oft muss man einen schönen Praxisteil wegfallen lassen, weil es einfach nicht mehr geht.

    Meine Erfahrungen als Lehrerin beziehen sich auf die Klassen 1-9 in der Grund- und Hauptschule und auch als Schülerin kann ich mich noch erinnern, dass die meisten Musiklehrer am Gymnasium einen schweren Stand hatten.

    Mich wundert, dass diese Schwierigkeiten bis auf goeba noch kein Gymnasiallehrer angedeutet hat.

    @Krabappel
    Da sprichst du ein Thema an, das mich zunehmend mehr beschäftigt. Auch wir haben immer mehr solche Eltern, die zu fremden Lehrkräften pampig werden, wenn ihnen etwas nicht passt. Bisher bin ich immer ruhig und höflich geblieben (dachte hier an die Vorbildfunktion), doch ich stelle mir die Frage, ob man solchen Leuten nicht einmal ihr Verhalten spiegeln sollte. Wenn man es durchgehen lässt, denken sie, es sei normal. Ich finde es nur sehr schwierig, die richtige Formulierung dafür zu finden, dass es eine Chance hat, nachhaltig zu sein ohne dass die Leute ihr Gesicht verlieren.

    Ich habe und hätte genauso Schwierigkeiten, mich damit abzufinden im Sinn es einfach durchgehen zu lassen. Auch solche Leute sollten wissen, dass man die Schule und das Personal respektiert. Du schreibst von der Situation vor der Schule. Ist da nicht die Lehrerkonferenz und die Schulleitung gefragt? Das wäre doch einmal ein Thema, das alle anginge. Da müsste man sich absprechen, wie man das handhabt. Man könnte auch die Hausordnung erweitern, wenn sie für solche Fälle noch nichts vorsieht.

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