@lamaison
Das kann nicht am Alter liegen. Als ich noch 1/2 hatte, war ich, obwohl ich viel jünger war, erschöpfter nach dem Vormittag als jetzt bei 3/4.
Allerdings empfinde ich 3/4 im Vergleich zu 1/2 nach mehreren Durchläufen arbeitsaufwendiger. Dafür bin ich froh, dass ich den grundsätzlichen Nervenstress von 1/2 nicht habe, denn da braucht man am Nachmittag erst einmal eine richtige Erholungszeit.
Beiträge von Caro07
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@Pet
Die Arbeitsbelastung ist definitiv mehr geworden, schon aus den Gründen, die du erwähnt hast. Zusätzlich kommen noch mehr "Fälle" dazu, die einer extra Behandlung bedürfen, wo man Gespräche mit Experten führt, individuelle Förderpläne ausarbeitet, sich Differenzierungsmaßnahmen überlegt, alles dokumentiert usw.Außerdem schreiben wir wesentlich umfangreichere Zeugnisse (Berichte) wie vor 20 Jahren und führen Lernentwicklungsgespräche. Wir beurteilen und dokumentieren so viel wie nie zuvor, auch, um das, was in den Berichten steht, belegen und auf die Lernentwicklung hinweisen zu können.
Seitdem Schulen ein Schulprofil haben müssen (kam vor ca. 10 Jahren auf) und evaluiert werden, werden Schulen wie ein Betrieb geführt, wo man immer wieder Dinge sucht um sie zu optimieren. Da ist das ganze Kollegium mit außerunterrichtlichem Engagement gefordert. Man macht mehr Projekte, die neben dem Unterrichtsgeschäft entwickelt werden müssen. (Das ist wohl an allen Schultypen so, aber die Grundschulen sind davon auch nicht verschont. Nur gibt es an den Grundschulen so gut wie keine Ermäßigungsstunden.)
Das hört sich zwar alles professionell an, macht aber mehr Arbeit.
Die Standarddinge, die man so macht und immer so gemacht hat, wie die tägliche, gründliche Hausaufgabenkontrolle, die möchte ich jetzt gar nicht aufzählen.
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Da du speziell wegen Grundschule fragst:
An meiner großen Grundschule, die sehr aktiv ist, hatten wir in den letzten 10 Jahren ein diagnostiziertes Burnout.
Die Arbeitsbelastung in der Summe wird von den meisten als grenzwertig empfunden. Wie bei allen Lehrerberufen geht meist ein oder halber Tag im Wochenende drauf und in den Ferien hat man auch teilweise zu tun. Wem das volle Deputat (28 Stunden) zu viel ist und er nicht darauf angewiesen ist, reduziert ein paar Stunden. Das machen viele von uns mit oder auch ohne Familie.
Ich war auch schon an kleinen Grundschule, da war die Arbeitsbelastung nicht so hoch, schon allein wegen der geringeren außerunterrichtlichen Aktivitäten und der geringeren Klassenstärke.In der Grundschule könnte man ewig vorbereiten und nach Differenzierungsmöglichkeiten suchen. Man muss selbst schauen und sagen, jetzt ist aber mal Schluss. Ebenso mit den außerunterrichtlichen Tätigkeiten in der Schule. Da muss man auch seine Grenzen kennen.
Wenige von meinen Kolleginnen und Kollegen sehen den Lehrerberuf als Job. So gut wie alle sind mit Engagement (da gibt es natürlich persönliche Grenzen) dabei. Das ist auch die Gefahr des Burnouts. Wo muss man einmal Schluss machen? (Deswegen sind Burnoutthreads hier ganz hilfreich.)
Wichtig ist, dass einem das, was man macht, Spaß macht. Die empfundenen positiven Elemente des Berufes sollten die nervigen und schwierigen Seiten (z. B. schwierige Eltern, Schüler, Druckempfinden usw.) überwiegen. Das ist das, was einem im Beruf selbst positive Energie bringt. Mit den schwierigen Seiten kann man sich auseinandersetzen und im Lauf der Zeit einen besseren Umgang damit lernen. Was man persönlich als schwierig empfindet, kommt immer auf die persönlichen Befindlichkeiten an. Doch da kann man an sich arbeiten. Normalerweise ist es an den Grundschulen so, dass man sich gegenseitig unterstützt und hilft. (Es soll da Ausnahmen geben, ich habe es aber nie anders erlebt.)Das Referendariat ist arbeitsintensiv, aber nach 2 Jahren ist es vorbei. Das sollte einem nicht schrecken.
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Guck mal auf dieser Seite unten. Da kannst du nachschauen, was die Abkürzungen bedeuten.
P ist der normale Tarif, der einiges beinhaltet da bist du 50 Prozent versichert, bei Z geht es um zusätzliche zahnärztliche Leistungen, die nicht im Tarif P enthalten sind.
BE Tarife sind Ergänzungstarife bei stationärer Krankenhausbehandlung und noch weitere, Zahnersatz, Heilpraktiker usw. PVB ist die Pflegeversicherung. Bei mir ist alles im Versicherungsschein erklärt. Schau vielleicht einmal da nach.
Die anderen 50 Prozent zahlt die Beihilfe. Warum das aufgesplittet ist (30 + 20), weiß ich nicht, bei mir ist das auch so.Ich bin ähnlich wie du versichert (P, Z, PVB als Grundtarife, dann BES2 und TK - bedeutet Krankenhaustagegeld). Habe mich allerdings nie um Änderungen bemüht und ich kann mich nicht erinnern, dass der Versicherungsvertreter mich (war vor ungefähr 3 Jahren einmal hier) auf Weiteres hingewiesen hat, was unbedingt notwendig ist.
Warum hast du BE/S1?
Die Beihilfe zahlt bei Zahnersatz nur 40 Prozent. Deswegen habe ich den Tarif BE/S2. -
Ich kann nur meine bayerische Sicht schreiben, wo ich nicht weiß, ob man sie auf Hessen übertragen kann.
Bei uns unterrichten alle Ethik fachfremd, die noch Stunden übrig haben. Für die Schüler ist Ethik verpflichtend für alle, die keinen Religionsunterricht besuchen und dann parallel Ethikunterricht haben. Das sind oft bunt zusammengewürfelte Gruppen von 1-2 Jahrgängen, zahlenmäßig kleiner, aber disziplinmäßig öfter schwierig.
Ethik in der Grundschule zu unterrichten ist kein Hexenwerk, da kann man sich gut einarbeiten. Die Methoden überschneiden sich teilweise mit Deutsch und HSU. Allerdings ist man im Fach Ethik relativ frei und kann auch einmal unkonventielle Themen machen. Man kann nur hoffen, dass man die Schüler bei Stange hält, vor allem, wenn es die Randstunden betrifft.
Sachkunde als 3. Hauptfach dagegen ist ein hochentwickeltes Fach in der Grundschule und hat viele interessante Themenbereiche. Da geht es um Bereiche aus der Naturwissenschaft, Geographie, Ethik, Geschichte, die alle unterschiedliches Methodenwissen verlangen.
Ein weiterer Gedanke: Wenn du gerne in der Grundschule als Klassenlehrerin viele Fächer abdecken möchtest, ist die Kombination D, M, Sachkunde die bessere Wahl, da diese Fächer in der Regel der Klassenlehrer gibt. Wenn eine studierte Ethiklehrerin an die Schule kommt, übernimmt diese - so nehme ich an - wie Religionslehrer auch, unterschiedlichee Ethikgruppen. Unter Umständen könnten dir dann diese Stunden in deiner Klasse fehlen. Wenn du lieber fächerorientiert unterrichten möchtest, dann entfällt dieser Gedanke.
P.S.: Über die Einstellung würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen, es wird im Augenblick jeder genommen, der die Prüfungen besteht - vorhersagen kann es keiner, aber im Augenblick herrscht eklatanter Lehrermangel an den Grundschulen und zwar in ganz Deutschland. Es ist noch keine Tendenz abzusehen, dass eine Besserung eintritt. Der Mangel wird im Augenblick eher größer.
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Mir ist es lieber, wenn ein Schüler dann sagen kann "I need a tool (oder meinetweggen auch "something") to fix my pipe." , als daß er sich jetzt unbedingt an den Begriff pipe wrench erinnert.
Gut ist es, wenn man sich in einem fremdsprachigem Land aufhält, man sich zu helfen weiß und den Begriff umschreiben kann. Dann wird man verstanden und bekommt in der Regel den Begriff geliefert.
Was will man mit der Fremdsprache überhaupt? Der Hauptgrund ist doch, sich (im Land) verständigen zu können und umgekehrt die Sprache zu verstehen. Für das Verständnis der Sprache benötigt man allerdings dennoch einen größer werdenden Wortschatz. Die meisten verstehen so oder so mehr, als sie aktiv sprechen können. -
Wobei das eine das andere nicht ausschließt.
Ich kenne beides. Gerade wenn man in der Fremdsprache drin ist, dann fallen einem nicht immer die deutschen Wörter ein. (Wir sind immer einmal wieder in englischsprachigen Ländern unterwegs.)
Vielleicht kommt es auch darauf an, wie man sich die sprachlichen Ausdrücke unbewusst angeeignet hat; ich kann diese Dinge sicher nicht aus meinem Schulenglisch.Man merkt es auch bei englischen Filmen. Die Pointe kommt meistens erst im Original heraus, auf Deutsch wirkt es oft nicht so gut. Besser ist immer, man bleibt in der Originalsprache.
Ich sehe dennoch die Vokabelhilfen als echte Hilfen, wie ich schon in Nr. 53 beschrieben habe.
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Um welche Schulart handelt es sich denn?
Meinst du gekaufte Arbeitshefte oder normale Blankohefte?Deine Frage(n) empfinde ich ziemlich ungewöhnlich für bayerische Verhältnisse.
Jeder Fachlehrer verlangt seine Materialien. Es gibt öfter sogar mehrere Materialien für ein Fach, das die Schüler beschaffen müssen.
Oder meinst du PCB und GSE in der Mittelschule, die streng genommen immer 3 Fächer in einem Fach zusammenfassen?In der Vergangenheit benutzte ich in der Grundschule einmal ein fächerübergreifendes Forscherheft, wo Überlegungen reingeschrieben worden sind oder für den Wochenplan ein "Kunterbuntheft" für mehrere Fächer. Inzwischen mache ich das alles wieder fächerspezifisch. Bei mir haben die Kinder in D und M mehrere Hefte, vor allem in Deutsch.
In HSU benutze ich auch nur ein Heft, obwohl es Themen aus ganz unterschiedlichen Stoffgebieten sind. Manchmal aber lagere ich ein Thema aus und das wird anders dokumentiert, z.B. gibt es beim Thema "Wald" ein "Waldbuch". -
Kontext oder Tabelle, wichtig ist der Wiederholungsaspekt.
So geht es mir zumindest: Zuerst suche ich für ein fremdes Wort in einer Fremdsprache (machte/mache zeitweise privat einen VHS- Italienischkurs) die deutsche Bedeutung. Wenn ich das Wort immer wieder in der Fremdsprache im fremdsprachlichen Kontext lese, kann ich es mir 1. merken und ich weiß 2. in welchen Kontexten es gebraucht wird. Wenn ich es isoliert lerne, weiß ich noch lange nicht, wie es angewandt wird.
Das Oxford- Dictionary habe ich nie gemocht, weil ich dann nicht alle Wörter der Erklärung verstand. Da habe ich die Wörter lieber auf Deutsch nachgeschlagen und wusste punktgenau die Bedeutung des Wortes.
Mir ergeht es manchmal so, wenn ich alles einsprachig höre, weiß ich zwar der Spur nach, was gemeint ist, aber es ist noch lange nicht garantiert, ob ich nicht die fremdsprachigen Wörter falsch interpretiere. Deswegen ist es mich oft wichtig, die deutsche Bedeutung zu wissen oder wenigstens nachschlagen zu können. -
Zwei auffallende Beispiele in Bezug auf einsprachiges Erlernen:
Bei uns beginnt Englisch in der 3. Klasse. Eine insgesamt schwächere Schülerin (ging auf die Hauptschule) war im Englischsprechen und Verstehen immer besser als andere. Auffallend war, dass der Wortschatz und die Satzbildung über das hinausging, was wir gewöhnlich im Unterricht machten. Warum? Sie schaute sich englische youtube Filme an.
Ich bekam in der 4. Klasse eine frisch zugezogene Schülerin aus Griechenland - die Familie zog dem hier arbeitenden Vater nach - die nahezu fließend Englisch (eher Umgangssprache, "noun" z.B. verstand sie nicht) konnte. Auf meine Nachfrage, woher sie so gut Englisch kann, sagte sie, dass sie immer youtube Filme in Englisch und auch immer wieder Erklärvideos angeschaut hat.
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Dieser ganzen Ballast von Hinterüberlegungen und subjektiven Befindlichkeiten ist wieder einmal die ungute Vermischung von professioneller und persönlicher Ebene, die der Professionalität von Schulen so schadet. Und das leider Gottes immer noch am schlimmsten im Primarbereich...
@ Meerschein Nele: Wie kommst du zu der Annahme, dass dies am schlimmsten im Primarbereich sei?
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Stundenplanmachen ist eine "Kunst". Da gibt es schon unterschiedliche Qualitäten in der Optimierung trotz Computerprogramm. Deswegen finde ich, kann man schon genau hinschauen bei der Planung, ob es da nicht doch noch eine Möglichkeit gibt.
Odysseus: Ich würde dennoch eine Möglichkeit suchen, wie dein Sohn länger betreut werden kann. Gibt es denn keine Tagesmütter mehr, Bekannte mit gleichaltrigen Kindern oder nette Nachbarn, die dies gerne übernehmen? Oder gar einen Babysitter, der diese Stunde übernimmt? Kann deine Frau vielleicht ihre Arbeitszeit ändern? Irgendwie müsste sich doch eine Lösung auftun.
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Was ist mit den außerunterrichtlichen Tätigkeiten, die der TE erwähnte? Sind die Pflicht, verhandelbar oder kann man diese abgeben?
Diese würde ich als erstes abgeben, wenn ich in Zeitprobleme käme. Insgesamt finde ich, sollte man seine Situation schon der Schulleitung mitteilen, wenn sie die Stundenplangestaltung betrifft.
Wir haben an unserer Schule Mütter mit kleinen Kindern. Bei uns wird, wenn es geht und nicht anderes oder andere in Nachteile bringt, von der Stundenplangestaltung her Rücksicht genommen. Hin und wieder wird bei Fortbildungen oder Konferenzen eine Kinderbetreuung für die Kinder der Kolleginnen organisiert, wenn mehrere ihre Kinder nicht unterbringen können.
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Wenn auch die Zusammenstellung der Belege und das Einreichen etwas Zeit kostet, dennoch finde ich es besser, einen Blick darauf zu haben, was Ärzte so abrechnen.
Ich bin da schon über Sachen gestolpert, die routinemäßig, aber nicht der Leistung entsprechend abgerechnet wurden. Manchmal habe ich deswegen schon den Arzt gewechselt.
Das Argument: "Sie kriegen doch alles ersetzt" zählt bei mir nicht, denn auch die Privatkrankenkassen erhöhen entsprechend ihrer Ausgaben ihre Beiträge. Die Abrechnungen müssen schon die tatsächlich erbrachten Leistungen widerspiegeln. Ein Diskussionspunkt ist bei manchen Ärzten auch die Erhöhung des Gebührensatzes (3,5 fache). Insgesamt konnte ich in den letzten Jahren aber nichts mehr sehen, was übertrieben war - entweder habe ich jetzt die richtigen Ärzte oder die Abrechnungen sind besser geworden. -
Mein Vater hat diese Kombination - freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse. Als er verbeamtet wurde, ist er nie umgestiegen, weil er damals dachte, es sei billiger, mit einer Familie von 3 Kindern in der gesetzlichen zu bleiben - da zahlte man einen Gesamtbetrag, egal wie groß die Familie war- und den Rest durch Zusatzversicherungen abzusichern. Ich habe keinen Vergleich, ob diese Rechnung heute noch aufgeht.
Jetzt musste ich es selbst, nachdem ich ihm bei den Abrechnungen geholfen habe, erfahren, wie schwierig das System ist. Er zahlt inzwischen ungefähr 600 € im Monat Beitrag für sich alleine ohne Zusatzversicherung.
Einige Wahlleistungen, die man gerne hätte, werden aber von der freiwilligen gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen, z.B. Wahlarztbehandlung (im Krankenhaus), Zweibettzimmer. Für solche Leistungen bekommt man nach wie vor Rechnungen. Die reicht man nach wie vor bei der Beihilfe und der Zusatzversicherung ein. Hat man keine Zusatzversicherung, muss man einen Teil selbst bezahlen. -
@ chillipaprika
Die Leistungsnachweise und ihre Vorschriften sind im BayEUG festgelegt.
Nachfolgend haben alle Schularten noch ihre spezifischen Besonderheiten.
Fürs Gymnasium kann man es hier nachlesen:
Leistungsnachweise Gymnasium Bayern
Die Bewertung ist abhängig von den Fächern, deshalb kann man es nicht allgemeingültig aussagen.Details zur Notengebung werden bei uns an der Grundschule in der GLK beschlossen.
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Fragen kostet ja nichts, dann bekommt man heraus, was die Sacharbeiter wirklich wissen. Versuche einfach zu der entsprechenden Stelle durchzukommen oder schreibe eine Mail. Die Adressen findest du auf den Seiten des Kultusministeriums. Bei der Mail hast du es dann schriftlich und den Ansprechpartner für Rückfragen. Ich habe zwar bisher sehr selten Quelleninfos (nachdem untergeordnete Quellen, die ich versucht habe, nicht kompetent genug waren) gebraucht zu gewissen Dingen, bin dann aber tatsächlich dort richtig gelandet.
Ich bin mir nicht einmal so sicher, ob du wirklich erst kündigen musst. Für mich klingt es unlogisch. Aber da hast du dich wahrscheinlich schon im Vorfeld erkundigt. Wenn es nur ein Gerücht ist, würde ich auch direkt an der Quelle, die diese Entscheidungen trifft, nämlich im Kultusministerium, nachfragen.
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@ yestoerty, Alterra und Miss Jones:
Vielen Dank für die Antworten. Den zeitlichen Aufwand kann man schlecht aufs Schuljahr berechnen oder sehe ich das falsch?@ Miss Jones
Schön zu hören, dass du den LK nicht als Belastung ansiehst, sondern dich darauf freust. -
Erkundige dich doch einmal beim zuständigen Sachbearbeiter beim Ministerium, wie groß deine Chancen für dieses Schuljahr sind.
Sind die Zuteilungen nicht jetzt schon entschieden? Bei den Grund- und Hauptschulen ist es im Großen und Ganzen durch.
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In diesem Zusammenhang hätte einmal eine Frage an die Sek. II Lehrer, rein interessehalber:
Was macht denn diese Mehrarbeit in der 13. Klasse Leistungskurs aus?
Wie viele Stunden sind das Mehraufwand auf das ganze Schuljahr gesehen im Vergleich z.B. zu einer Mittelstufenklasse?
Ich kann es mir höchstens noch in Deutsch durch die langen Aufsätze und die insgesamt längeren Arbeiten in einigen Fächern erklären. Bekommt man nicht für die Korrektur des Abiturs Korrekturzeiten und hat dann nach dem Abitur in diesen Klassen keinen Unterricht mehr? (Nachtrag: habe gerade gelesen, dass man dann Vertretungen machen muss...)Als Schülerin habe ich nie gemerkt, dass meine Oberstufenlehrer mit uns mehr Arbeit hatten als in den unteren Stufen. Wir waren ja auch selbstständiger, haben für einen Teil des Unterrichtsstoffs auch mal selbstständig durch Referate vorbereitet, wo der Lehrer gar nichts tun musste. Dass Gymilehrer den Stoff bis zur 13. Klasse durch ihr Studium beherrschen, setze ich voraus. Hausaufgaben werden nicht mehr groß vom Lehrer kontrolliert.
Wenn man ein Stoffgebiet zum ersten Mal im Unterricht macht, muss man in jeder Klasse erstmal eine genauere Unterrichtsplanung machen, egal welche Klasse.
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