@Pet
Die Arbeitsbelastung ist definitiv mehr geworden, schon aus den Gründen, die du erwähnt hast. Zusätzlich kommen noch mehr "Fälle" dazu, die einer extra Behandlung bedürfen, wo man Gespräche mit Experten führt, individuelle Förderpläne ausarbeitet, sich Differenzierungsmaßnahmen überlegt, alles dokumentiert usw.
Außerdem schreiben wir wesentlich umfangreichere Zeugnisse (Berichte) wie vor 20 Jahren und führen Lernentwicklungsgespräche. Wir beurteilen und dokumentieren so viel wie nie zuvor, auch, um das, was in den Berichten steht, belegen und auf die Lernentwicklung hinweisen zu können.
Seitdem Schulen ein Schulprofil haben müssen (kam vor ca. 10 Jahren auf) und evaluiert werden, werden Schulen wie ein Betrieb geführt, wo man immer wieder Dinge sucht um sie zu optimieren. Da ist das ganze Kollegium mit außerunterrichtlichem Engagement gefordert. Man macht mehr Projekte, die neben dem Unterrichtsgeschäft entwickelt werden müssen. (Das ist wohl an allen Schultypen so, aber die Grundschulen sind davon auch nicht verschont. Nur gibt es an den Grundschulen so gut wie keine Ermäßigungsstunden.)
Das hört sich zwar alles professionell an, macht aber mehr Arbeit.
Die Standarddinge, die man so macht und immer so gemacht hat, wie die tägliche, gründliche Hausaufgabenkontrolle, die möchte ich jetzt gar nicht aufzählen.