Auf jeden Fall braucht man einen gemeinsamen Überbau, der alle in gewisser Weise verpflichtet. Das wollte ich damit ausdrücken.
Und du hast Recht - vieles in unserer Gesellschaft ist überhaupt nicht christlich. Wo geht es überhaupt noch um "Nächstenliebe"? Ich sehe da nicht viel. Allerdings wollte ich im Beitrag 67 einmal auf diese Art von Christen hinweisen, die diese zentrale Botschaft auch versuchen zu leben. Für mich ist nur diese Art, von der ich oben geschrieben habe, akzeptabel.
Wenn wir von Christentum und Kirche sprechen, sehen wir hauptsächlich die negativen Seiten des Machtmissbrauchs. Es gibt allerdings auch Christen, die nichts mit der Amtskirche zu tun haben wollen.
Die Art, ob und wie an einen Gott geglaubt wird und was man dann daraus macht, ist wieder eine andere Sache. Das hat viel mit persönlicher Einstellung, Erfahrung und Sozialisation zu tun.
Beiträge von Caro07
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Wenn ich mir jetzt Menschen anschaue, die aus Überzeugung regelmäßig zum (katholischen, evangelischen) Gottesdienst gehen und versuchen, Christentum zu leben (also nicht nur der Show wegen oder aus eigenen egoistischen Gründen): Fast alle sind liebe, harmlose Menschen, die sehr angenehm im Umgang sind und sich oftmals ehrenamtlich - ganz still und leise - für soziale Zwecke einsetzen. Ich denke da z.B. an unsere örtliche Hospizgruppe.
Von deren Verhalten können sich manche eine Scheibe abschneiden!Wenn wir auf eine gottlose Gesellschaft zusteuern, brauchen wir moralische und ethische Grundsätze, die für alle gelten. Wenn christliche Grundsätze nicht mehr gelten sollen - ich denke da jetzt an die Quintessenz der Bergpredigt (liebe deinen Nächsten wie dich selbst, sagt doch schon alles aus) , dann brauchen wir neue Grundsätze, die uns das gute Zusammenleben ermöglichen.
Nur einen Atheismus leben und jeder fühlt sich zu nichts mehr verpflichtet - das darf dann nicht sein. Da muss man dann auch weiter dran arbeiten, wie man das Zusammenleben gestalten will. -
Zur Konditionierung:
Jede Erziehung konditioniert im weitesten Sinne auch. Erziehung arbeitet mit Strafe und Belohnung. Wenn man erwünschtes Verhalten belohnt, versucht man eine Konditionierung, was beim Menschen mit Verstand allerdings nicht unbedingt so automatisch funktioniert wie bei Tieren.Pawlow hat erwünschtes Verhalten bei einem akustischen Signal bei Hunden (ohne menschlichem Verstand) belohnt. Wenn beim akustischen Signal nicht gleich ein Gummibärchen zur Belohnung erfolgt, dann sehe ich da keine Gefahr.

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Was sind denn Rituale? Rituale sind Dinge, die man immer wieder im Unterricht einsetzt, die immer wieder wiederkehren und für die Schüler einen Erkennungswert haben und den Unterricht strukturieren. Die Klangschale und andere Zeichen können zum Beginn als akustisches Zeichen für ein solches Ritual eingesetzt werden. Man kann auch optische Zeichen nutzen - doch akustische eignen sich in manchen Situationen einfach besser. Rituale benutzt jeder, Grundschul- und Klassenlehrer mehr, weil sie den Unterrichtsalltag deutlicher rhytmisieren müssen.
Ein Sekundarstufenlehrer, der z.B. zu Stundenbeginn immer dasselbe macht, hat eben dieses anfängliche Stundenritual.Hier ein eher weiter Begriff von Ritualen:
https://www.forrefs.de/grundschule/un…unterricht.html -
Ich muss einmal etwas zur "Rettung der Klangschale" schreiben.
In der Grundschule ist diese als akustisches Signal sehr nutzvoll. Ich habe vor Jahren einmal Geld investiert und mir eine unverwüstliche "wohlklingende" Klangschale in mittlerer Tonlage besorgt. Eine solche Klangschale kostet etwas mehr als ein Lehrerband und da man diese sein Lehrerleben lang hat, sofern man sie wirklich einsetzt, finde ich dies eine nützliche Anschaffung. Wegen des angenehmen Klangs mag ich auch nicht die üblichen, hohen Klangstäbe, die auch zu diesem Zwecke angeboten werden, die zwar günstiger sind, aber irre hoch klingen und in meinen Ohren nicht sehr angenehm sind.
Ich setze sie dann ein, wenn die Schüler bei einer Arbeit im offenen Unterricht oder bei Partner- und Gruppenarbeiten sind, also dort, wo es zwangsläufig lauter in der Klasse zugeht - z.B. Wochenplan, Werkstätten usw. - und ich zwischendurch noch eine Information geben muss und es augenblicklich ruhig sein soll. Das funktioniert wirklich gut. Das Signal zur Beendigung solcher Arbeiten ist bei mir übrigens meistens eine bestimmte Musik.
Andere KollegInnen setzen die Klangschale ein, wenn eine solche größere Arbeit beendet ist.
Das spart Stimme und ist ein angenehmer Akzent (Atmosphäre) im Unterricht.
Je jünger die Schüler, desto eher nutzt man sie.Dass die Klangschale und ihre "Verwandten" auch in der Sekundarstufe eine Rolle spielen, höre ich zum ersten Mal, kann es mir aber gut in jüngeren Klassen dort vorstellen, die oft offen arbeiten.
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In welchem Fach muss man denn seine eigene Einstellung zu Gott oder "gottlos" so thematisieren, wie es im Eingangsthread geschildert ist?
sjaalmann: Könntest du diesbezüglich einmal Beispiele nennen?Mit fällt nämlich kein Fach ein. Allerdings kann ich mir nur vorstellen, dass, wenn jemand Religion unterrichtet, dieser in gewisser Art zumindest hinter vielen der Aussagen, die er unterrichtet, stehen muss/sollte.
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Umso ärgerlicher finde ich es, wenn unsere SL Schüler für den letzten Tag / die letzten Tage vor den Ferien auf Antrag der Eltern sogar beurlaubt, damit die den billigeren Flug nehmen können.
Wenn die SL das macht, fällt sie allen anderen Schulleitungen in den Rücken, die dies eben nicht tun und sendet die falschen Signale. Außerdem wertet sie damit den Unterricht der letzten Schultage vor den Ferien ab und unterläuft das Gesetz der Schulpflicht.
Meine Schulleitung hat bei Auffälligkeiten schon gemahnt und/oder die Fälle an die zuständigen Behörden weitergegeben. Da ging es allerdings nicht nur um einen Tag Ferienverlängerung.
Es gibt in Bezug auf Freistellung aufgrund von Ferienverlängerungen ministerielle Vorgaben. Ich kann mich jedenfalls nebulös an einen diesbezüglichen Erlass erinnern, solche Sachen, die wir regelmäßig in den "Bekanntmachungen" lesen sollen. -
Everglades
(Wenn es dort auch genau genommen Alligatoren sind.)
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@Sommertraum
Mathematikbücher wurden schon immer gut genutzt. Ein Problem tat sich für die meisten bei den Sprachbüchern im alten Lehrplan auf. Kaum einer fand die angebotenen Sprachbücher so, dass man sie durchgängig nutzen konnte. Das erklärt, dass viele Grundschullehrer in Bayern sich das Arbeitsmaterial in Deutsch selbst zusammenstellten. Außerdem wurde bayernweit ein bestimmtes Rechtschreibarbeitsheft im alten Lehrplan favoritisiert. (Weiß ich von überregionalen Fortbildungen.)
Jetzt im neuen Lehrplan sieht es in dieser Beziehung besser aus.
Dennoch führen viele bayerische Grundschullehrer in Klasse 3/4 das auch in der Sekundarstufe übliche "Merkheft" in Deutsch und Mathematik ein und führen u.a. HSU- Hefte, in denen viele Einträge stehen. Gerade da und in den Übungsheften für D und M lernt man gut Hefteinträge zu strukturieren. Wobei ich mit manchen Schülern in dieser Beziehung einen Kampf bis zum Ende des 4. Schuljahrs führe. Es gibt Schüler, die ignorieren einfach, was man sagt, wieder einfordert, nochmals schreiben lässt... Da gibt es hartnäckige Fälle.
Des weiteren muss man die Schreibentwicklung der Schüler - wie Anja schon erwähnt hat - berücksichtigen. Im 3. Schuljahr füllen meine Schüler mehr Lückentexte als "Merkeinträge" bzw. irgendwelche Stoffsicherungseinträge aus - einfach, weil es viel zu lange dauern würde, die Schüler alles schreiben zu lassen. Wenn ich zusätzlich auf die Geschwindigkeit beharre, dann sieht die Schrift übel aus und ist voller Rechtschreibfehler. Also brauchen Grundschüler auch eine gewisse Zeit, um Einträge ordentlich und richtig zu schreiben.
Im 4. Schuljahr geht das schon wesentlich besser und Lückentexte sind aus Zeitersparnisgründen kaum mehr notwendig. Ich verfahre ebenfalls so: Die Schüler schreiben das, was sie leisten können. Fehlt aber die Zeit und der Stoff muss irgendwie fixiert sein, dann gibt es Arbeitsblätter.
Man sollte eben immer im Hinterkopf haben, warum man jetzt ausgerechnet dieses Arbeitsblatt so einsetzt. Priorität hat bei mir erstmal das Buch, sofern darin brauchbare Sachen stehen. -
Gut zusammengefasst, Bolzbold.
Bei einem muss ich dir widersprechen: Ich ärgere mich über die anderen Einstellungen nicht, ich kann sie so stehen lassen, denn das ist tatsächlich Einstellungs- und Typsache und wir Menschen sind verschieden.
Vielleicht gibt es noch einen weiteren 4., etwas modifizierten Grund:
Ich schaffe das gerne an, woran ich selbst Freude habe bzw. durch das mir dieses Thema dann wesentlich mehr Spaß macht zu unterrichten. Ich ziehe dabei ganz egoistisch für mich einen Nutzen daraus (denn so ein Gutmensch bin ich nicht, dass ich das alles nur für andere tue ohne mich selbst in diesem Zusammenhang zu sehen), der sich dann wiederum auf die Schüler spiegelt. Denn Schülern sind motivierter, wenn sie merken, dass der Lehrer bzw. die Lehrerin selbst Freude an dem hat, was er/sie macht und wie er/sie es macht. -
Wie soll denn der ganze Differenzierungswahnsinn ohne Arbeitsblätter funktionieren?
dazu noch offener Unterricht wie Wochenplan, Werkstätten, Lerntheken, Stationen...
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Ich kann hier auch nur sagen, verliere nicht den Mut und ziehe Konsequenzen aus deinen Erfahrungen. Gerade eine erste Klasse ist heikel - wenn man keine idealen Bedingungen antrifft - und man macht da große Lernerfahrungen. So jedenfalls ist es mir passiert.
Vor vielen Jahren war ich schwerpunktmäßig in Klasse 1/2 an einer Brennpunktschule. Die erste 1. Klasse, die ich hatte, ging so etwas von daneben. Gerade disziplinmäßig habe ich vieles - so sehe ich es im Nachhinein - aus Unerfahrenheit trotz des Studiums und spezieller Erstklassliteratur in dieser Altersstufe falsch gemacht. Ich war froh, dass dann die Kollegin in 3/4 einiges ausgebügelt hat. Die nächste Klasse lief viel besser; ich habe aus meinen Fehlern gelernt.
Mit dem Lernerfolg war es nicht so schlimm, denn wir unterrichteten nach einer Fibel, Buchstabe für Buchstabe inklusive der Förderung von basalen Fähigkeiten, also keine LdS Methode. Da haben gemeinsame Vorbereitungen mit erfahrenen Kolleginnen und der sonstige Austausch sehr geholfen.
Prinzipiell glaube ich, dass man immer wieder seine Methoden und seinen Umgang mit den Schülern reflektieren muss und entsprechende Konsequenzen daraus ziehen muss; in der 1. Klasse empfand ich diese Arbeit am intensivsten. -
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Kleinkind
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Ich finde, dass wir in unserem Bundesland noch ganz gut dran sind, was die Elternausgaben betrifft. In vielen anderen Bundesländern müssen die Eltern sogar die Schulbücher finanzieren. Das ist viel teurer als das Kopiergeld.
Übrigens arbeiten wir mit Schulbüchern. Kopien sind notwendiges Ergänzungsmaterial. Nicht nur an den Grundschulen wird in Bayern Kopiergeld eingesammelt. Kopiergeld ist in Bayern in den Schulen üblich, dafür bekommen die Schüler die Schulbücher kostenlos als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Bei uns scheint das Kopiergeld bezuschusst zu sein bzw. hat unser Schulträger wohl mit der Firma, die die Kopierer zur Verfügung stellt, gute Vertragsbedingungen ausgehandelt. Die Kopie kostet nämlich um einiges weniger als im Kopiershop. -
In Bayern gibt es ganz klar Lernmittelfreiheit in Bezug auf die Schulbücher. Die Schulbücher werden gestellt - man muss entsprechend darauf achten. Wer sie übermäßig verschmutzt, bezahlt eine Abnutzungsgebühr oder wer sie beschädigt, muss sie abhängig vom Benutzungsjahr vollständig bezahlen.
Verbrauchsmaterialien bezahlen die Eltern. Das Kopiergeld ist vom Schulträger geregelt, meistens müssen das die Eltern übernehmen. Eltern, die nicht bezahlen können, können beim Jobcenter einen Antrag auf "Bildung und Teilhabe" stellen und erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Schulzuschüsse.
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@Lehramtsstudent:
Ich kann es dir nur sagen, wie es bei uns wäre/ist:
Mathematik: Die Geomaterialien haben wir alle in verschiedenen Modellen an der Schule. Wahrscheinlichkeit ist bei uns neu im Lehrplan - dazu haben wir im letzten Schuljahr Material angeschafft, das ich zugegebenermaßen noch nicht benutzt habe, weil ich die Stunde anders aufgebaut habe und den Vorschlag vom Buch übernommen habe, wofür ich erstmal nur Säckchen (die habe ich mir einmal selbst angeschafft, weil man die immer wieder für Lernspiele braucht) und Würfel gebraucht habe. Es wäre aber kein Problem bei uns, diese Materialien von unserem jährlichen Etat für die Schule anzuschaffen; wir haben z.B. einen ganzen Würfelkoffer mit unterschiedlichen Würfeln. Wenn man etwas mit Münzen und Glücksrad machen möchte, es ist es kein Problem, Münzen einmal selbst mitzubringen oder ein Glücksrad aus ausrangierten CDs herzustellen.
Wir achten darauf, dass wir nichts unnötig Teures anschaffen, das man schnell selbst beigebracht hat. Wir schauen schon auf das Preis- Leistungsverhältnis. Meine Experimentierstationen zu Hohlmaßen mache ich fast alle mit ausrangierten Alltags- und Küchenmaterialen - da nehme ich nur die Messbecher von unserer Schule.
Naturalien: Wenn ich das für den Unterricht brauche (ist z.B. auch beim Thema "Rezept" so), mache ich das entweder so, dass jeder etwas mitbringt oder ich die Sachen besorge und es dann auf die Schüler umlege. Dazu sammle ich Materialgeld im Schuljahr ein; ich benötige ja auch einmal Bastelmaterial, das ich für alle besorge. Allzuhoch sind diese Beträge wirklich nicht. -
Was ich mich anhand der Diskussion frage:
Habt ihr als Kollegium nicht ein Mitbestimmungsrecht, was vom jährlichen Haushalt angeschafft wird?
An meiner Schule stellt uns die Gemeinde als Schulträger Geld zur Verfügung, davon wird ein festgelegter Teil des Etats für Schulbücher ausgegeben, deren Anschaffung der Lehrmittelausschuss, bestehend aus Lehrern der Schule, beschließt. Dazu werden Lehrerbände für jeden Lehrer, der es braucht und anderes Material, das zum Schulbuch dazugehört - sofern es noch im Etat drin ist - angeschafft.
Ein anderer Teil wird für Lehrmittel ausgegeben, da haben wir jährlich einen bestimmten Betrag zur Verfügung - wir überlegen uns jahrgangsweise, was wir für diesen Betrag kaufen wollen. Da sind auch einige Freiarbeitsmaterialien dabei. Ich muss allerdings dazusagen, dass unser Schulträger sehr schulfreundlich ist und uns einiges Geld zur Verfügung stellt.
Größere Beträge in Bezug auf die Schulausstattung (Whiteboards usw.) sind Chefsache.
Wir haben auch noch ein kleines Grundkontigent an Bastelmaterial, das reicht aber nicht, da müssen wir schon noch Geld von den Eltern einsammeln. Wir haben sogar einen Etat für Klassenlektüren, da können wir ab und zu Klassensätze von Ganzschriften anschaffen.Schwierig ist es allerdings auch bei uns, zur Grundausstattung zusätzliches Mobiliar zu bekommen. Das ist dann das Privatvergnügen oder wir nehmen etwas Ausrangiertes. Ikea wird glaube ich von vielen Grundschullehrern diesbezüglich heimgesucht. In Bezug auf Klassenzimmerausstattung sind die entsprechenden Stände bei Lehrerfortbildungen und Lehrertagen gut von (Grund)schullehrern belagert - es gibt Verlage, die sich auf die kleinen Heferlein richtig spezialisiert haben - der TT Verlag z.B.
Da viele Grundschullehrer Material- und Methodenfreaks sind - wird uns ja auch auf Fortbildungen vorgemacht und Verlage machen uns den Mund wässrig - stecken dennoch viele, sofern sie es sich leisten können, einiges in Zusatzmaterial rein. Ich selbst erliege regelmäßig bei Kinderbüchern zum Thema und manchmal bei vorgefertigten kleineren Lernspielen (habe keine Lust, das alles selbst herzustellen) der Versuchung.Dann geht es mir so wie in anderen Beiträgen angedeutet - eher zwangsweise gebe ich Geld für das aus, was mir das Leben als Lehrerin bequemer macht, von Kopiervorlagen, Büchern mit guten Anregungen zum einem Unterrichtsfach, sofern bei uns nicht in der Lehrerbücherei vorhanden (gebe schließlich fast alle Fächer, da kommt schon einiges zusammen) bis hin zur Büroausstattung.
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Eine Frage, die auch zum Thema gehört:
Stichpunkt: Merkfähigkeit
Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Auswendiglernen und der Gedächtnisleistung?
Oder anders gefragt: Habt ihr den Eindruck, dass durch (vermehrtes) Auswendiglernen das Gedächtnis auch bei älteren Schülern geschult wird?
Wir empfehlen bei schwachen Grundschülern, die Defizite in der Merkfähigkeit haben, u.a. als Gedächtnistraining Memoryspielen bzw. stellen bei solchen Schülern fest, dass solche Spiele zuhause kaum gemacht wurden.
Ich lasse zwar nicht viele Gedichte auswendig lernen, doch ich merke von Gedicht zu Gedicht eine Steigerung. Drittklässler können sich nicht so viel HSU- Stoff merken wie Viertklässler. Da ist auch eine Steigerung erkennbar.Meine eigene Erfahrung: Ich hatte bei mir selbst den Eindruck, dass sich von Prüfung zu Prüfung meine Gedächtnisleistung (also da, wo es um auswendig gelernten Faktenwissen ging) gesteigert hat. Meine beste Gedächtnisleistung hatte ich zum 2. Staatsexamen.
Also vielleicht diese These: Auswendiglernen kann man ebenso als Gedächtnistraining sehen.
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Leider lehnt unser SL ab, das Schulkonto dafür zu nutzen.
Wahrscheinlich aus diesem Grund haben wir zwei Schulkonten. Eines ist ein Durchlaufkonto für solche Fälle wie Schullandheimaufenthalte, auf das die Eltern die Beträge einzahlen. Am Ende des Schuljahres wird bei beiden Konten durch ein Lehrerteam eine Kassenprüfung gemacht. Zusätzlich kommen noch Vertreter der Gemeinde und machen bei dem Konto, was sie betrifft, eine Kassenprüfung.
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