Beiträge von Caro07

    @ Zauberwald

    Jetzt ist es von oben vorgegeben: In Bayern kommen bis zu den Pfingstferien jetzt die 4. Klassen täglich 3 Stunden und haben parallel in 2 Gruppen Unterricht. (Die armen Kolleginnen, die zu ihrem Homeschooling ihrer eigenen Klasse noch eine 2. Gruppe der 4. Klassen mitbetreuen müssen.)

    Nach den Pfingstferien wird es wie bei den anderen Klassen Homeschooling und Präsenzunterricht im Wechsel geben. Da sind nämlich alle Klassen wieder da. Und das sind bei uns 20 Klassen. Unsere Schulleitung meint, dass bei einer so großen Schule nur der wöchentliche Wechsel organisierbar wäre, wenn alle Klassen wieder da sind. Wir müssen zusätzlich noch die Notbetreuung stemmen für die Gruppen, die nicht da sind. Und das ist bei uns inzwischen eine beträchtliche Gruppe, die eher noch anwachsen wird.

    Das Problem, wie der wöchentliche Wechsel zu gestalten wäre, bleibt, wird nur vertagt.

    Aber wenn ich es richtig verstehe, gilt das nur für die vierten Klassen, oder? Die ersten Klassen sollen im WEchsel unterrichtet werden...

    Ja, die ersten Klassen sollen im Wechsel unterrichtet werden.

    Jeder kann sich denken, warum man bei den 4. Klassen so verfährt: Wegen der Aufnahmeprüfungen kurz vor den Pfingstferien, vermute ich mal, damit der Präsenzunterricht "gerecht" verteilt ist, so meine These.

    Inzwischen stellt es sich wohl heraus, dass für die 4. Klassen doch ein anderer Unterricht angedacht ist. Wir dachten an Abwechslung, aber vor den Pfingstferien scheint die Klasse aufgeteilt zu werden und beide Gruppen erhalten Präsenzunterricht im 4. Schuljahr. Das Problem ist erstmal vertagt bis nach den Pfingstferien, da könnte dann mit Homeschooling und Präsenzunterricht abgewechselt werden.

    Was mich zur Zeit umtreibt:

    Seit gestern wissen wir, dass wir am Montag mit den 4. Klassen anfangen sollen. Ich habe eine 4. Klasse. Auch Grundschulklassen sollen im wöchentlichen Wechsel und Gruppen bis zu 15 Schülern kommen, also sozusagen geteilt werden. Eine Gruppe hat eine Woche Präsenzunterricht, die andere soll im Homeschooling verbleiben, danach wird gewechselt. Es gibt nur Klassenlehrerunterricht.

    Wir sind nun am Überlegen, wie wir das gestalten sollen. Macht die Gruppe zuhause dasselbe oder ein anderes Programm? Ich finde das ganz schwer sinnvoll zu organisieren. Das Homeschooling kann ich dann nicht mehr so betreuen, ich habe jetzt schon mindestens 50 Stunden pro Woche fürs Homeschooling investiert. Aber ich muss auch Präsenzunterricht machen, vorbereiten und auch nachbereiten. Wir haben keine digitalen Tafeln. Ich frage mich, wie das gehen soll.

    Das nächste ist das Schulranzenproblem: Wir haben in allen Fächern Bücher und Arbeitshefte, die nicht unbedingt leicht sind. D.h. die eine Gruppe schleppt die Materialien immer freitags mit nach Hause und bringt sie, wenn sie wieder dran ist, montags wieder in die Schule.

    Hallo an alle,

    ich habe diesen Thread eröffnet, um ein bisschen Ideen auszutauschen, wie der Grundschulunterricht in dieser schwierigen Zeit durchgeführt wird und wir uns gegenseitig Tipps geben könnten. Vielleicht habt ihr auch Lösungen gefunden, wie ihr mit Schwierigkeiten umgegangen seid.

    Danke: Caro

    Bei uns ist die Kommunikation mit den Eltern schuleinheitlich geregelt: Kommunikation mit Eltern über eine Schulapp, die man auch in Mailform empfangen kann (allgemeine Rundbriefe), persönliche Kontakte telefonisch oder/und per Mail. Erreichbarkeit der Lehrkräfte in einem einheitlichen Zeitfenster von 3 Stunden am Vormittag.

    So ist da niemand außen vor und jeder hat dieselben Bedingungen als Grundlage. Das andere, wie die Einrichtung von Padlets oder Videokonferenzen und weitere Erreichbarkeiten sind dann noch die Kür.

    Bei uns, keine Ahnung, ob das bayernweit gilt, ist es so:

    Das fixe Jahr an einer Schule zählt nicht als mobil. Man muss zudem, damit das mobile Jahr anerkannt wird, soweit ich mich erinnere, mindestens an 3 verschiedenen Schulen gewesen sein.

    Bei uns im Schulamtsbezirk wurden die zwei Jahre aufgehoben. Vor ein paar Jahren hieß es, dass Ü 50 nicht mehr müssen. Das ist schon lange vorbei. Wird alles nach Bedarf gemacht.

    Inzwischen weiß ich nicht, ob man überhaupt noch so viele Mobile bei DEM Lehrermangel stellen kann. Es fehlt an allen Ecken und Enden.

    Padlet:

    Ein bisschen wundert mich, dass die Schüler noch tagelang ihre Einträge überarbeiten können, auch wenn ich die Einträge schon genehmigt habe und sie offiziell drinstehen.

    Sie sind nicht angemeldet und haben nur den Link.

    Wie ist das möglich? Geht das über Cookies, die nicht gelöscht werden?

    @ nirtak Leider weiß ich darauf keine Antwort.

    Zur Maskendiskussion:

    Wenn man zur Risikogruppe gehört, sieht man die Maskendiskussion schon anders. Das Argument der Vermummung ist da nicht ausschlaggebend, sondern es geht um Schutz. Die Argumente entstehen hauptsächlich wohl aus einer persönlichen Betroffenheit oder Nichtbetroffenheit .

    Übrigens finde ich es schwierig, den Überblick zu behalten und die Situation realisitsch einzuschätzen, weil so viele Information kommen, die man nicht unter einen Hut bringen kann.

    Gestern war bei schönem Wetter überall viel los. Wenn es mal eher "verdichtet" war, dann waren da schätzungsweise vor allem Menschen unter 50 beteiligt.

    Hier sind Freischaltcodes zu interaktiven Übungen in Englisch auf der Plattform scook. Dazu müssen sich die Eltern als "Schüler" anmelden und mit dem Freischaltcode das Buch bzw. die Übungen laden.

    https://www.cornelsen.de/empfehlungen/s…gen/grundschule

    Wenn ich schon dabei bin, für ältere Grundschulklassen mit Englischbeginn in der 3. Klasse,

    gibt es Folgendes:

    http://www.das-uebungsheft.de/?id=5261

    http://www.das-uebungsheft.de/?id=5351

    Für Viertklässler als Vorbereitung für die weiterführenden Schulen (vor allem Gymnasium) wurde Phase 6 empfohlen, eine Vokabellernapp. Das habe ich aber nicht überprüft, in wie weit das wirklich schon für die Grundschüler geeignet ist.

    Neue Frage: Interaktive Arbeitsblätter

    Hat das einmal jemand von euch erstellt und wenn ja, welches Programm hat er benutzt?

    Die Antwort soll dann gleich zur Kontrolle erscheinen. Man sollte die ABs am Computer und Smartphone bearbeiten können.

    Ganz lange schon gibt es hot potatoes. Ich vermute, dass es mit dem geht, ich habe das Programm noch nie benutzt. Inzwischen gibt es sicher etwas viel Moderneres.

    @ Lisilotte,

    du fragtest nach Unterrichtseinheiten. Darauf habe ich geantwortet. Aber: Es gibt von der Landesregierung einen ganzen Fahrplan wie die Übertrittsgestaltung auszusehen hat.

    Da gibt es vor allem Elternabende dazu, das sind und 3. und 4. Schuljahr jeweils ein Elternabend. Inzwischen ist glaube ich noch, im 2. Schuljahr dazu ein Elternabend.

    Außerdem ist den Schülern der Übertritt so oder so in Bayern präsent, weil sie einen gewissen Notenschnitt erreichen müssen und die Anzahl der Leistungsnachweise vorgeschrieben sind sowie prüfungsfreie Zeiten festgelegt werden. Der Übertritt in Bayern ist eine Ausnahmesituation und bedeutet eher Stress. Wir sind als Lehrer eher dafür da, dass wir die Schüler beruhigen und nicht noch die Situation durch Druck verschärfen.

    Es kommen in manchen Klassen situationsbedingte Mobbingsachen vor: Loser oder Streber. Ich habe beides schon erlebt. Da muss man sozusagen pädagogisch durch klärende Gespräche eingreifen.

    Hallo Lisilotte,

    das Thema tauchte bei uns in Bayern im alten Lehrplan im HSU Unterricht Klasse 4 unter dem Begriff: Vorstellungen von der eigenen Zukunft am Rande auf.

    Allerdings hat da niemand, den ich kenne, eine Unterrichtseinheit daraus gemacht. Man hat es angesprochen, wenn das Thema aufgekommen ist. Ich fand es unheimlich schwierig, das so zu vermitteln, dass keine Vorurteile bedient wurden bzw. einerseits einen gewissen Ehrgeiz bei guten Schülern zu erhalten, aber auch die Vorteile einer Haupschule herauszustellen. Die Schüler erfahren von der Umwelt immer eine Wertigkeit dieser Schularten. Das drückt aufs Selbstbewusstsein.

    Im jetzigen, gültigen Lehrplan taucht das Thema gar nicht mehr explizit auf. Allerdings finde ich gut, dass die weiterführenden Schulen alle - in normalen Zeiten - einen Tag der offenen Tür anbieten. Unsere Mittelschule (= Hauptschule) vor Ort lädt alle vierten Klassen zusätzlich vormittags zu einem Schnuppervormittag ein, wo die Kinder in einer Art Zirkeltraining an einem Unterricht schnuppern können. Diese Konzepte halte ich für viel erfolgsversprechender als irgendwelche trockene Unterrichtsstunden in der Grundschule, wo manche Kinder mit hängenden Köpfen dasitzen, weil sie genau wissen, dass sie aufgrund ihrer Leistungen gar nicht die Wahl zwischen Schularten haben.

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Die Frage hat sich vorerst erledigt. Ich mache es über die App, die wir offiziell an der Schule für Elternmitteilungen benutzen. Ich wusste gar nicht, dass diese eine Feedbackfunktion hat.

    Ansonsten habe ich selbst recherchiert und habe ein interessantes Tool gefunden. Wenn ich keine Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich das ausprobiert, weil das wohl eher auf die Schule zugeschnitten ist:

    Feedbackschule

    Für das Homeschooling hat sich eine Kollegin von mir eine prepaid Karte gekauft. Ich könnte auf meinem Handy eine 2. SIM - Karte benutzen.

    Auf jeden Fall würde ich nie die gewöhnliche, private Nummer herausgeben.

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