Woher weißt du denn, dass es Gott gar nicht geben KANN ?
Wobei wir hier wieder bei dem Gottesbild sind, das unterschiedlich in den ganzen Religionen der Erde ist und gemeinsam haben, dass diese Götter den Menschen überlegen sind.
Dennoch darf man bei all den Diskussionen nicht vergessen, dass der Mensch zwar gut reflektieren und für seine Verhältnisse gut forschen kann und schon einiges erkannt hat, aber noch lange nicht alles weiß.
Außerdem gibt es auch andere Attribute neben dem Kognitiven, die den Menschen ausmachen. Die Naturwissenschaft setzt auf das Kognitive, religiöse Ausrichtungen haben auch andere Elemente.
Dass der Mensch letztendlich nicht viel weiß und seine Auffassungsgabe beschränkt ist, ist mir neulich beim Besuch eines Planetariums wieder vor Augen geführt worden:
Was war vor dem angenommenen Urknall?
Gibt es etwas außer Raum und Zeit?
Was ist die treibende Kraft der Bewegungen im Weltall?
Warum ist ausgerechnet durch so viele Zufälle Leben auf Erden entstanden?
Ist der Mensch nur das, was sichtbar ist?
Antwortversuche finden wir in den Religionen und in den Wissenschaften. Negativ für die Religionen ist, dass man das Handeln bzw. Nichthandeln der angeblich unsichtbar präsenten göttlichen Kräfte nicht nachvollziehen kann.
Doch wir wissen letztendlich nicht, was sich hinter allem verbirgt (oder nicht) und ob wir es je als Mensch erfassen können.
Das kann man so stehen lassen, sich einer Antwort einer Religion anschließen, seine eigenen Schlüsse ziehen oder zu dem Schluss kommen, da ist nichts und war noch nie etwas.