Beiträge von Caro07

    @Wollsocken
    Muss ich mich jetzt verteidigen?

    Natürlich kenne ich den Unterschied.
    Ich wollte in meinem Beitrag sehen, wie weit ihr das Feld der alternativen Medizin abgesteckt seht.
    Es gibt Ärzte, die integrativ arbeiten und mehrere alternative Methoden anbieten.

    Aber ehrlich gesagt, habe ich auch keine Lust, die Diskussion zu vertiefen, denn sie passt erstens nicht in ein Lehrerforum und zweitens geht es hier ja um diese Grundsatzdiskussion, die sich jetzt nur in der Homoöpathie manifestiert hat: um das Recht eines - wie soll ich es nennen - Gebietes, evidenzbasiert zu sein. Natürlich ist Homöopathie nicht evidenzbasiert. Es sind Erfahrungen. Und letztendlich ist bei dem Stand erstmal egal, ob das ein Placeboeffekt ist oder nicht.
    Zum Antrag im Eingangstext: Richtig finde ich den Gedanken, nach Alternativen zu suchen, wie zu viel Antibiotikum vermieden werden kann. Wenn in neutralen Studien das einmal untersucht wird (leider nur mit der Homöopathie), dann ist doch da endlich einmal Klarheit geschaffen.

    Es gibt zum Beispiel auch auf unterrichtlichem Gebiet, Erfahrungen, die nicht - ich benutze einmal den medizinischen Begriff - evidenzbasiert sind und euren Gütekriterien nicht standhalten. Aber dennoch funktionieren sie aufgrund von Erfahrung.

    @Meerschwein
    Ich verstehe deine Logik und deine Denkweise. Dennoch gibt es auch Menschen, die vielleicht ein bisschen anders denken ohne deswegen weniger intelligent zu sein. Ich hoffe, du kannst das nachvollziehen ohne es zu verurteilen. Ich bin übrigens Grund- und Hauptschullehrerin.

    P.S.:
    Ich habe lange für diesen Beitrag gebraucht. Als ich diesen geschrieben habe, endete die Diskussion bei Nr. 25.

    Nur mal so nachgefragt:
    Stellt ihr solche Aussagen auch alle in Abrede?
    https://www.homoeopathie-online.info/homoeopathie-f…r-lmu-muenchen/

    Geht es nur um die Homöopathie?

    Was ist mit anderen alternativen Heilmethoden, die größtenteils oder fast nur auf Erfahrungen beruhen?
    Chinesische Medizin (ist schon uralt) mit Akupunktur und ihren ganzen Meridianen, die man auch nicht mit heute bekannten wissenschaftlichen Methoden sichtbar machen kann?

    Seid ihr ausschließlich Verfechter der chemischen Medizin oder ist auch die Kräutermedizin (da stecken Erfahrungen von Jahrhunderten drin), die ebenso schon uralt ist, in eurer Denkweise zugelassen?

    Ich habe es satt jedes Mal beim Sportunterricht das schwere Abspielgerät aus dem Schrank wegen einer kurzen Musikeinspielung hieven zu müssen.

    Auf einer Fortbildung benutzte die Kollegin für Musikeinspielungen ein Handy und einen ziemlich kleinen Bluetooth - Lautsprecher, der völlig ausreichte.

    Ich möchte mir jetzt privat einen zu einem erschwinglichen Preis anschaffen. Hat jemand Erfahrung und kann beschreiben, worauf ich beim Kauf achten sollte?

    Vielen Dank.

    Ich bin auch so eine Homöopathietante :krank: und ich steh voll dahinter.
    Entweder konnte die Hömopathie das auffangen oder ich habe ein grundlegend gutes Immunsystem.

    In den letzten 20 Jahren habe ich nur 2x Antibiotikum nehmen müssen, 1x bei einer Stimmbandentzündung und 1x bei einer Borreliose. :spritze: Allergien habe ich auch so gut wie keine.

    (1) In den Werkrealschulen und Hauptschulen werden in den Klassen 5 bis 9 im Fach Deutsch im Schuljahr mindestens vier Klassenarbeiten gefertigt, darunter eine Nachschrift

    Zum Verständnis Nachschrift Frage an die Baden- Württembergerler:

    Wie eng ist denn der Begriff inzwischen gefasst? Heißt das tatsächlich, dass das zu diktierende Diktat wortwörtlich vorher bekannt ist?

    Ich kenne es aus Bayern so, dass man unter Nachrift ein geübtes Diktat verstand, also eines, dessen Text wortwörtlich vorher bekannt ist.
    Wird es in der Form wirklich so als Arbeit geschrieben?

    Danke für eure bisherigen Vorschläge. Ich habe mir das eine oder andere mal gebraucht bestellt und lese es an. Ich lese am liebsten an Vorlesetagen pfiffige und witzige Geschichten mit sehr guter Sprache zum Genießen vor, die zum Lesen anregen.

    Kennt eigentlich jemand Petronella Apfelmus? Davon hat im 3. Schuljahr ein Kollege geschwärmt, würde ich aber im 4. Schuljahr nicht mehr vorlesen.
    Letztes Jahr hatte ich im 3. Schuljahr "Die Krumpflinge" vorgelesen. In den letzten Jahren habe ich im 4. Schuljahr "Der Galimat" von Paul Maar und "Gustav Gorky" von Erhard Dietl vorgelesen.

    ... aber eigentlich ist die Befragung ein Armutszeugnis und eine Beleidigung für Lehrkräfte, die täglich mit SuS in dem (oder in anderem) Alter arbeiten, diagnostizieren, fördern und auch bewerten.

    Und auch ich sende freundliche Grüße an denjenigen, der die Studie oder Umfrage in Auftrag gegeben hat: Gebt an den Unis weiter, dass sinnvolle und fundierte Befragungen mit Aussagekraft anders aussehen müssen und nichts für Studienanfänger sind.

    Das kann man nur dick unterstreichen!!!

    Dann schreibe ich es einmal deutlicher:

    Jeder Grundschullehrer weiß, sofern er noch Diktate dieser Art schreibt, was in den seltesten Fällen vorkommt, dass man ein Diktat mit so vielen Fehlern mit der Note 6 bewertet.

    Dieses Kind hätte man wahrscheinlich schon längst auf eine Rechtschreibstörung überprüft.

    Ein Trugschluss ist auch, dass man von einem Diktat auf die Gesamtschulleistung schließen soll. Das ist ein totaler Quatsch. Achso und der Name soll ja auch beeinflussen.

    Ich mache ja der Threaderstellerin keinen Vorwurf. Woher soll sie es auch wissen?

    Eher dem Dozenten, der so etwas befürwortet und wahrscheinlich die Studenten nur machen lässt. Dieser Dozent scheint überhaupt keine Ahnung zu haben, wie Unterricht in der Grundschule geht bzw. hat er versäumt einmal drüberzuschauen, ob diese Studie irgendwelche reale Bedingungen nachstellt.

    Hallo Sophia,
    vielleicht solltest du noch ein bisschen mehr Infos geben.
    Im Rahmen welches Faches/welcher Fakultät wird diese Studie gemacht?

    Ich würde mir davon auch keine großen Erkenntnisse erwarten, weil diese Art von Umfragen und ihre Ziele bekannt sind. Den Reaktionstest haben schon andere in ihren Studien verwendet.

    Nur halb zum Thema Schullandheim:

    Ihr glaubt gar nicht, wie viele Kids bei der Abfahrt ihre Socken und Unterwäsche und sogar Schuhe nicht wiedererkennen, falls sie nicht gekennzeichnet sind. Es gibt nun mal unorganisierte Grundschüler und ich vermute, dass das bei jüngeren Schülern in der Sek1 noch nicht ganz aufgehört hat.

    Da sind wir dann gleich beim Thema Schulranzen: Für solche unorganisierten Kids ist es die letzte Rettung, wenn die Lehrerin oder ein Mitschüler mal mithilft, im Schulranzen etwas zu finden. Wie oft hat ein Schüler etwas nicht gefunden und ich habe es auf den ersten oder zweiten Blick gesehen.

    In nicht wenigen Schulränzen von Kindern sieht es schrecklich aus und manchmal glaube ich, dass da Eltern das ganze Jahr ihre Kinder nicht anleiten, dort aufzuräumen. Da greife ich schon einmal ab und zu ein, wenn es nötig ist.

    Natürlich guckt ein Lehrer ein Lehrer bei älteren Schülern nicht mehr in den Schulranzen. Bei jüngeren sieht das anders aus. Da ist sogar die Unterstützung des Lehrers angesagt um wieder einmal richtig in die Sachen eine Übersicht zu bringen und das zu lernen, wenn es dem Kind anscheinend keiner sonst beibringt.

    Ich schreibe von einer Klassenfahrt, 4. Klasse.
    Bis vor ein paar Jahren haben wir bzw. ich die Mitnahme von Fotoapparaten auf Ausflügen erlaubt, bis ich folgendes feststellte:
    Wenn ich den Kids das in den letzten Jahren auf Wandertagen, Unterrichtsgängen usw. erlaubte, hatten die meisten nichts besseres zu tun als ständig zu fotografieren, statt sich auf das zu konzentrieren, was gerade erklärt wird. Besonders interessant waren da vor allem die Klassenkameraden in Posen.
    Im Schullandheim erwischte ich Jungs, die in ihrem Zimmer unmögliche Fotos voneinander machen, die man dank der Digitaltechnik glücklicherweise wieder löschen konnte.
    Handys hatten wir wegen der Heimwehkranken auch schon einmal versuchsweise erlaubt, das war eingeschlossen und wurde von mir nur zu bestimmten Zeiten herausgegeben, wo man dann nach Hause telefonieren konnte. Dennoch glaube ich, dass das bei manchen das Heinweh eher verstärkt hat.

    Zur Internetaktivität von 10jährigen: Ein paar wenige meiner Schüler haben irgendwo einen Account und in meiner letzten Klasse habe ich mitbekommen, dass bei den dortigen Mädchen eine Mobbinggeschichte übers Internet lief.

    In der Grundschule wurde bis vor kurzem noch fleißig von Lehrern alles fotografiert, auch Kinder im Unterricht, bis uns wegen der strengen Bestimmungen in Bayern ein ziemlicher Riegel davor geschoben wurde. Wir dürfen streng genommen nicht einmal mehr Fotos von Kindern ohne Einverständnis an die Klassenzimmertür hängen.

    Die Erfahrungen, die Befürchtungen, dass jemand Unsinn mit den Bildern macht und die Verbote von oben, das ist mir im schulischen Bereich einfach zu viel. Ich erlaube jetzt nichts mehr in der Richtung und die Kids vermissen das auch nicht.

    Ich mache das jetzt so, das habe ich rechtlich abgesprochen: Ich fotografiere mit Einverständnis der Eltern und diese können über eine geschützte Seite auf die Bilder zugreifen, wozu ich ebenfalls das Einverständnis habe.

    Mein Sohn ist in einer Klasse, die nie durch besondere Verhaltensauffälligkeiten in Erscheinung trat.
    Die Lehrerin weigert sich aber und macht generell keine Klassenfahrten. Von Klasse 1 bis 4 nicht

    In der Grundschule sind Schullandheimaufenthalte nicht verpflichtend, zumindest weiß ich das von 2 Bundesländern u.a. Bayern. Somit hat man als Lehrkraft völlige Entscheidungsfreiheit. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass jemand die Verantwortung bei den Kleinen nicht übernehmen will. Außerdem tritt das Problem des Heimwehs bei Schullandheimaufenthalten häufig auf und man schlägt sich damit u.U. die Nächte um die Ohren. Es gibt Kinder, die es bis zum 3. Schuljahr nicht einmal schaffen eine Lesenacht durchzuhalten.
    Es ist erst in den letzten 20 Jahren aufgekommen, überhaupt in der Grundschule zu fahren. An meiner Schule fahren die wenigsten, in der 1. und 2. Klasse so gut wie niemand.

    Liebes Forum,
    am 15.11. ist der jährliche Vorlesetag.
    Hier lesen wir den Schülern ca. 40 Minuten vor.
    Da wir mehrere Klassen einer Jahrgangsstufe haben, bieten wir verschiedene Bücher zum Vorlesen an und die Schüler kommen dann zu dem Buch, das sie interessiert. Wir können natürlich nur die ersten Kapitel vorlesen.

    Ich habe das eine oder andere Buch im Hinterkopf, würde aber auch gerne einmal mein Wissen bereichern und evtl. auf ein mir unbekanntes Buch stoßen.

    Meine Frage:
    Hat jemand einen guten Büchertipp für Viertklässler?

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