Beiträge von Miss Jones

    Sagen wir mal, die körperlich beeinträchtigten SuS lassen sich sicherlich idR "eiinfacher" integrieren, vor allem, wenn deren Handicap durch Hilfsmittel welcher Art auch immer ausgeglichen werden kann, sei es ein Hörgerät, ein Rollstuhl oder was auch immer. Wenn sie zumindest intellektuell in der Lage sind, alles im gleichen Maße zu erfüllen wie SuS ohne Beeinträchtigung, sind sie mMn an jeder Schulform zumindest "integrierbar", wenn auch ggf mit materiellem Mehraufwand und/oder geschultem Personal.

    Die geistig beeinträchtigten sind schwer zusammenzufassen. Wer wirklich "zurück" ist und nie das geistig leisten kann was andere können, muss damit leben, eben nicht an ein Abitur zu kommen. Das ist schlicht Fakt. Da wäre es angebracht, das zu fördern, was möglich ist, damit diese SuS etwas sinnvolles tun können, was ihnen auch Freude macht, und sie eben darauf vorzubereiten.
    Was mit diversen Autisten wie zB Aspergern zu tun ist - da scheiden sich die Geister, die sind oftmals durchaus in der Lage, hochkomplex zu denken, nur eben nicht so, wie es die Masse kennt... wäre wohl eine Einzelfallsache.

    Bleiben die EmSoz-Kinder (und ja, ich weiß es gibt noch viel mehr, aber das sind eben die "prominentesten" Gruppierungen), und da gibt es leider Fälle, die wirklich an gar keine herkömmliche Schile gehören bevor sie nicht austherapiert sind. Die Gründe für ihre Störung sind dabei nicht relevant, sondern die Tatsache, mit ihnen im Klassenverbund eben keinen Unterricht halten zu können, weil schon ein entsprechendes Kind alles zunichte machen kann.

    Und eine "Inklusionsidee", die da nicht endlich differenziert, kann nur schiefgehen, egal wie man nun welche Schule nennen will...

    rate mal wieso ich zB Schwein eher meide - und mich immer wundere, wieso dieselben, die konventionelles Schlachten für Tierquälerei halten (bei nicht vernünftig funktionierenden Bolzenschussgeräten bin ich da völlig bei dir), sich dann übers Schächten aufregen... die Tiere sind definitiv sofort tot, geht gar nicht anders...

    Aber wie gesagt - ich sehe das definitiv nicht als "unethisch". Da gibt es ganz andere Dinge, die dieses Prädikat "verdienen", aber die gehören nicht in dieses Thema... zumindest nicht in die Vegan-Abteilung.

    @Morse hat da einen Ansatz, der - leider - gar nicht mal unrealistisch ist, und vom Perversionsgrad schon Richtung "Matrix" geht - "Moral" ist irrelevant, die Maxime ist der größtmögliche (wirtschaftliche) Nutzen der "Ressource".

    Sprich, bekommt man ausreichend "Leistung" zurück, die eine Investition rechtfertigt, dann wird eben investiert, und sonst - nicht, weil es sich nicht lohnt. Das erklärt, wieso der von @Krabappel erwähnte "Hans im Rollstuhl" sinnvoll u fördern ist, denn der kann ja alles, nur nicht laufen, aber es gibt genug Arbeiten, wo das nicht wichtig ist, die kann er also.
    Der tobsüchtige "Hans" kann das aber alles nicht, weil er sich nirgends einfügen kann, und ihn dahingehend zu therapieren möglicherweise zu schwierig/teuer ist, also was passiert? Wird der einfach "weggesperrt"?
    Nach der "matrixorientierten" Maxime - genau das.

    je nach Lesestärke kannst du da auch schlicht das Original nehmen... ich habe Ronja Räubertochter auch mit 8 oder 9 gelesen (und geliebt), da sollte eine 4te eigentlich keine Textprobleme haben.
    Zudem ist das Buch sogar recht nahe am Werk verfilmt worden, insofern könntest du je nach Unterrichtsreihe auch den Film zeigen und unterstützend verwenden.

    Vor allem nach Jottos Post hab ich mich gefragt "wieso gehst du bei dem Thema so ab, Jonesy...". Vielleicht ist es, weil ich auch in der Schule, gerade in den Sportkursen, immer wieder damit konfrontiert werde. Viele der Mädels fragen immer wieder, wie ich mich ernähre, und sind dann reichlich baff, weil es eben nicht vegetarisch/vegan ist, weil viele das ein oder andere ausprobiert haben, nur (da bin ich mir sicher) eben nicht durchgeplant, dann auch noch ohne Supplemente... das Resultat kann man sich sicher denken.
    Die erleben mich im Sportunterricht. Ich habe schon oft gehört "was, sie sind echt schon über 40?". Klar freut das igendwo, also mache ich wohl was richtig. Klar, ich treibe Sport, sowohl im Unterricht als auch für mich, vornehmlich Karate und Schwimmen. Aber ich schlucke eben nix "extra", ich ernähre mich relativ proteinreich und ausgewogen. Geht. Man muss nur wissen, wie. Und wenn ich immer wieder irgendwelche Klischees höre, von wegen Fleisch sei ja so ungesund... das ist in der Form schlicht falsch. Gewusst woher und wie zubereitet ist es das eben nicht, Fisch ist sogar noch besser (noch proteinreicher, und massig Omega-3), und die "bösen Kohlehydrate" (was ja manche Diäten so propagieren) stecken in... na? Getreideprodukten, Kartoffeln... Wir (also "Deutschland") sind das "Brotland" schlechthin, das Butterbrot ist so ziemlich das häufigste was es zu Essen gibt... es spielt weit weniger eine Rolle, was du da drauf packst. Mein Pausen"brot" besteht oft aus zwei Bechern Hüttenkäse und fertig... quasi Protein in Reinform... und ja, natürlich ist das tierisch (ich habe Analogkäse mal ausprobiert - nein danke).
    Wenn also irgendwer den Teenies in den Ohren hängt mit "vegan ist ja so gesund", ohne darüber zu informieren, was dabei beachtet werden muss (Stichwort Supplementierung), habe ich nachher das Problem mit denen, die sich nicht gut fühlen, nicht das leisten können, was sie eigentlich könnten, oder auch nur frustriert sind, weil sie keine positiven Effekte von einer Ernährung erfahren, die ihnen oft gar nicht schmeckt. Ich habe solche Gespräche seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit, und es läuft eigentlich immer darauf hinaus "wieso isst du nicht einfach ganz normal ausgewogen"...
    Vielleicht versteht ihr jetzt, wieso mich das Thema dann doch irgendwo nervt. Selbst wenn die Befürworter es nicht so meinen, kommt es aufgrund der Wortwahl oft so rüber, als hielten sie vegan für das einzig wahre, und alles andere für ungesund und "böse", und das ist schlicht nicht wahr.

    Aber ja.
    die ein oder andere "Pastete" von Niederegger oder Reber gibts durchaus...
    ...und ich stelle sogar ab und an Konfekt her, wenn mir danach ist, da wird auch Marzipan verwendet... kein Wunder, ich mag ja auch Mandeln.


    Machst du bei entsprechendem Wetter auch mal Bratäpfel?

    Was nützt das denn...
    die o.g. Linsen zB darf ich dank Allergie überhaupt nicht essen. Ganz toll.
    Haferflocken esse ich ab und zu. Aber Sojamilch? Danke, aber nein danke. Und was machen die, die Soja überhaupt nicht vertragen (kenne ich auch einige)?
    Und... wie du schon sagst... Pflanzendrinks zugesetzt... sehr fein. Sehr "natürlich". Vor allem "Pflanzendrinks"... Nee.
    Kohl... ja sicher... wenn du das so regelmäßig zu dir nimmst sparst du sicher Gas fürs Auto, das erzeugst du dann selbst... Sesam esse ich bzw ich koche auch mit Sesamöl. Aber bei einer ausgewogenen Ernährung muss ich mir um diesen ganzen Scheiss keine Gedanken machen.
    Die von dir genannten Punkte sind schlicht schlechte Ausreden.
    Fakt ist: Ohne zusätzliche Supplementierung ist vegane Ernährung schlicht ungesund, egal für wen, für einige vermutlich noch ungesünder. Und hier irgendwelche Sportler vorzuschieben, ist aufgrund deren mit Supplementen vollgestopften Diätplans nicht gültig.

    War dir das jetzt sachlich genug?

    rein optisch gabs so einige lustige... ich hatte zB einen Lateinlehrer, der (insbesondere mit Baskenmütze, die er ganz gerne getragen hatte) irgendwie an ein Mainzelmännchen erinnerte (an Det, denn eine Brille hatte er auch). Aber er hat guten Unterricht gemacht, von daher...

    Einen Geschichtslehrer, den ich leider nur ein Jahr hatte (dann wurde er pensioniert)... Extrem lang und hager, schlohweiße Haare, und dazu noch wirklich jedes Mal im Anzug, er wirkte ein wenig wie ein Gespenst aus der Vergangenheit, aber trotzdem war das der beste Geschichtsunterricht den ich je hatte.

    Und dann hatten wir noch einen Mathelehrer, der irgendwie magnetisch gewesen sein muss... egal wo wir das Mistding geparkt hatten, mindestens einmal die Stunde hat der den Kartenständer umgerannt... :lach:

    wenn dir die Jacke passt, @tibo... es kann schon so wirken, als wollest du missionieren, denn du bestreitest ja ganz direkt das Fehlen von B12, Zink, Eisen, Calcium und Vitamin D bei rein veganer Ernährung... nur B12 alleine ist es nicht. Und das wären mir 5 Supplemente zu viel, und nicht mal ausreichend, denn so einiges was in der veganen Küche dafür"vorgesehen" ist kann ich nicht essen...
    ergo hätte ich zB Probleme beim Muskelaufbau und müsste mir Sorgen um meine Knochen machen... muss ich nicht, wenn ich schlicht ausgewogen esse. Und da es auch schmecken soll, kommt zB neben Öl bei vielen Speisen so ein kleines Stück Butter mit in die Pfanne... rein geschmacklich. Das geht bei vegan nicht, und damit fällt das Thema komplett durch. Und ohne Fisch fehlen die Omega-3-Fettsäuren...

    Nö. Vegetarisch ist schon schlimm, aber vegan unverantwortlich, und wer was anderes behauptet, hat vom menschlichen Organismus keine Ahnung, sprich in Bio gepennt (ich lasse das Argument, man könne ja Nahrungsergänzungsmittel nehmen, nicht gelten, denn damit bestätigt man ja nur die unzureichende Versorgung durch vegane Ernährung).

    Aber tröste dich... es gibt noch Beklopptere... Fructarier. Die haben wirklich den Knall nicht gehört.

    Ergo - obwohl ich durchaus auch mal Tofu esse - man kann den Geschmack einer Portion Tofu mit Sojasprossen um mindestens 200% verbessern, indem man es vor dem Verzehr durch SchniPo ersetzt.
    ;)

    Darum geht es nicht.
    Mit "allem" bin ich ganz sicher nicht zufrieden. Wenn du mal siehst, was hier wer so postet, wirst du auch merken, wie viele hier durchaus kritisieren. Ich mache meinen Job gerne (und an dem direkt möchte ich derzeit echt nix ändern), würde aber gerne einiges an der allgemeinen Bildungspolitik geändert sehen.
    Nur... so wie du das hier präsentierst... klingt es sehr nach Polemik, Populismus und reichlich braun... und braun stinkt nun mal... nach SWEP.
    Wenn du es nicht so meinen solltest... solltest du dich vielleicht anders ausdrücken.

    Übrigens... wer, sobald er Gegenwind bekommt, denkt, eine unfähige Lehrkraft zu sein... ist es auch. Denn zum Lehrberuf gehört ein entsprechendes Selbstbewusstsein und Souveränität. Daher kommen solche Gedanken bei fähigen Lehrern nicht vor.
    ;)

    ...dir ist aber klar, was für adipösen Monstern die amerikanische Gesellschaft entgegenwirken muss?

    Ich handhabe das ganz einfach...
    wenn jemand bei irgendwas gemeinsamem an "Kochen" mitmachen möchte, und dann meint, er oder sie esse nur vegan, frage ich "schön, und was isst du dann, wenn wir gekocht haben?"
    also bei mir nehmen Veganer sehr schnell ab... aka "Nulldiät".
    Soll nicht allzu gesund sein, habe ich mir sagen lassen...

    ;)

    Dann finde mal ein "wir".
    Mit dir bin ich ganz sicher nicht "wir", so wie ich dich lese.
    Und wenn du kein "wir" findest... hör doch auf.
    Gibt sicher auch andere Berufe, in denen du unzufrieden sein kannst.

Werbung