Beiträge von Miss Jones

    Aaaalsooo...

    Ich kann nicht für SH sprechen, da musst du andere fragen, und ab auch keine Glaskugel, aber...

    Sportlehrer sind immer gesucht. Nicht maximal, aber auch nie "nicht", wobei die Sportarten, für die du Lehrbefähigung hast, dich auch u.U interessanter als manchen Mitbewerber machen.

    Problem 1... Gymnasien... sind...an sich besetzt, also "wenn was frei wird", andere Schulform einnfacher...

    Problem 2... Philo... schönes Fach, keine Frage, aber wenig nachgefragt, weil wenig Stundenbedarf.

    Deutsch ist auch nicht gerade das gefragte Beifach...

    Tatsächlich habe ich mich mit meiner Kombi (Sport/Kunst, Spanisch ist der unfaire Vorteil bilingual zu sein) schulscharf beworben und die SL hat sich n Loch gefreut... ich hab mich aber auch vorher informiert.

    Ich spreche hier von NRW - das kann in SH durchaus etwas anders aussehen, aber mit Kunst oder Musik als Beifach zu Sport kannst du quasi aussuchen wo du hin willst, ebenso (verrückterweise) mit Religion; "gefragt" sind noch Mathe, Chemie, Physik, FREMDsprache (An Info glauben die SLen schon gar nicht mehr).

    An Gesellschaftswissenschaften... eher gar nicht. Ich kenne einen aktiven Kollegen mit Sport/Erdkunde, aber der ist ne ziemliche Ausnahme.

    So oder so - studiere nichts, woran du keine Freude hast, denn es ist nachher der Löwenanteil deines Lebens.

    Man wird es nicht allen recht machen können, aber grundsätzlich glaube ich nicht, dass es für Kinder schädlich für deren Entwicklung ist, einige Wochen oder auch Monate nur mit ihrer Familie zusammen zu sein (Ausnahme sind natürlich Familien, in denen etwas grundsätzlich nicht stimmt). Zudem könnte man die Regeln für Kinder auch anderweitig lockern, ohne sie direkt wieder möglichst alle zusammen in die KiTas zu stecken. Man könnte z. B. Spielbesuche mit einem Kind je Kind erlauben, draußen unterwegs sein von zwei Elternteilen und deren Kindern befreundeter Familien oder jede Familie soll sich mit einer anderen vernetzen und die treffen sich regelmäßig.. Irgendwie so eine Regelung. Aus solchen Gründen die Kitas oder auch Schulen zu vorschnell zu öffnen und zu voll zu stopfen, das würde mich beunruhigen und ich verstehe es auch nicht.

    ...ich kenne Kinder, bei denen eigentlich jede Stunde "in Familie" als gesundheitsabträglich einzustufen ist.

    Warum - diverse Gründe.

    "Müsste da nicht der Staat/das Amt/..."

    Ja. müsste. Ob - steht auf einem anderen Blatt...

    Wer so verkopft ist, dass er oder sie das nicht versteht, sollte mal ganz dringend an seinen eigenen sozialen Defiziten arbeiten.

    Alternativ, fragt mal einen Psychologen, wieso zB allein durch Isolation in bspw. einer JVA ein "Haftschaden" entstehen kann... das haben manche Leute dann wirklich lebenslang.

    Es geht nicht um "Biergärten" oder "Cafés". Und erst recht nicht um die Bundesliga. Es geht um Gesellschaft generell. Noch dazu, solche, die man sich eben aussucht. Gerade auf die "Familie" hast du vllt gar keine Lust (frag mal nach dem Anstieg familiärer Gewalt derzeit), und der Ausgleich fehlt eben...

    Hier sind aber nun mal keine Zustände wie in New York.

    Auch nicht wie in Italien.

    Vermutlich haben die Maßnahmen erst mal ganz gut gepasst.

    Aber währenddessen entsteht "sozialer Sprengstoff".

    Wer das meint, völlig ausblenden zu können, übersieht echte - aber vermeidbare - Gefahren.

    ich bin mir ziemlich sicher, die überwältigende Mehrheit der Menschen würde es schon fast lustig finden, wenn die ganzen besserwisserischen Nullahnungspolitiker sich an dem Sch... selber infizieren und dann in der Versenkung verschwinden würden...

    Es ist eine Situation die es so noch nie gegeben hat - und ein entsprechender Informationswirrwarr. Und die Leute sind vor allem unsinnige Vorschriften leid. Und welche wirklich Sinn machen, sieht man nicht direkt, wenn überhaupt. Die Mehrheit der Leute hat keine direkt Betroffenen im Dunstkreis, und die Zahlen sprechen eher für "unser" durchaus funktionierendes Gesundheitssystem. Und wenn dann auch noch irgendjemand rumposaunt, das würde noch lange so weitergehen, reißt der Geduldsfaden eben noch früher. Im Sinne von "wenn ich mich eh irgendwann mit dem Mist infiziere, dann besser sofort, dann bekomme ich wenigstens Antikörper".

    Das soziale Miteinander ist wichtig. Und so manchem - vermutlich sogar der Mehrheit - wichtiger als ein Vegetieren in Isolation.

    Wer das nicht bedenkt, hat die Lunte noch nicht bemerkt.

    Ob ein Stoff gefährlich ist (und in welchem Maße) kannst du der entsprechenden Kennzeichnung entnehmen. Desinfektionsmittel sind ganz gerne mal brennbar, manche reizend, manche ätzend...

    Kleiner Tipp am Rande...

    Was genau passiert, wenn sich mehr infizieren, weiß keiner so genau.

    Was passieren wird, wenn sich da nicht bald was lockert, ist ziemlich absehbar.

    Und das hat unerwünschte Konsequenzen.

    Gegen die kann man was unternehmen.

    Ob gegen die anderen überhaupt was machbar ist (was auch was bringt), weiß keiner.

    Denk doch einfach mal etwas pragmatischer und weniger theoretisch.

    Wer Angst hat, soll sich eingraben.

    Wer keine hat (ob zurecht oder nicht), wird sich nicht mehr lange gängeln lassen.

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