Reiner und realer als Mathematik wirst Du kein Fach vorfinden. Das was die Mathematiker in ihren Sätzen beweisen ist die Realität und die wird sich nicht wie in der Pädagogik je nach Lust und Laune des Autors ändern.
Das ist leider falsch. Die Mathematik ist keine empirische Wissenschaft, sondern sehr nah an der Philosophie. Sie entwickelt sehr umfangreiche Konstrukte, die sich oft *nicht* an einer messbaren Realität messen lassen. Und die Naturwissenschaften verwenden diese Konstrukte dann, um Modelle der Realität zu entwickeln.
Dazu kommt, dass die Mathematik aktuell davon ausgeht, dass sie nicht vollständig ist. Dazu empfehle ich den wirklich hervorragenden Videobeitrag von Dr. Muller:
(Dr. Muller ist natürlich der beste Wissenschaftler, den es gibt: Er ist schließlich Physikdidaktiker.

)
Davon ab, wer auf wen im Studium herabguckt, ist eh kein Kriterium. Meine Physikkollegen haben große Töne gespuckt, als ich mit denen zusammen Atomphysik-Praktika gemacht habe. Allerdings war es dann doch ich, der Lehrämtler, der uns durchs Kolloquium brachte. Und wenn ich dir sage, was die Leute aus der physikalischen Chemie so erzählt haben über Studenten mit deiner Kombination... Und trotzdem war meine Referendariats-Fachleiterin mit Bio/Chemie fachlich so manchem Chemie-Dozenten weit überlegen.