Beiträge von BlackandGold

    Ich kann es nur folgendermaßen vermuten: Von 9 Stellen, auf die ich mich mit der Kombi PH/CH (oder PH/egal, CH/egal) beworben habe, bin ich 8mal eingeladen worden. Von 6 Gesprächen, die ich wahrgenommen habe, habe ich vier Angebote bekommen. Wenn also Planstellen schon so schwer zu besetzen sind, sieht es bei Vertretungsstellen vermutlich auch nicht besser aus.

    Nota bene: Meine Fachseminare als Referendar bestanden aus 12 Leuten in Chemie und 8 in Physik.

    Dann sollte sich das Christentum nicht wie eine Sekte verhalten.

    Oha, das gesamte Christentum ist also eine einzige Sekte? Da ich hier ja mal betroffen bin... Ach ne. Bin ich nicht. Ich bin ungefähr so betroffen, wie wenn mir ein Kreationist erklärt, dass ich keine Ahnung von Kosmologie habe, weil ich was von Urknall erzähle. Wenn du gelernt hast, was Sekten sind, wie Religionen und Konfessionen funktionieren, etc., dann kannst du nochmal Anlauf nehmen. :) Ich verspreche aber keine Betroffenheit!

    Du meinst, die kanibalistischen Riten fande Leute damals schon eklig? Mag sein.

    Ich finde es tatsächlich ein wenig amüsant, dass du religionswissenschaftlich bzw. philosophisch nicht weiter bist als die heidnischen Römer, die versucht haben, die Christen aus allem rauszudrängen. Ich mein, nicht an jedem gehen einfach mal 1700 Jahre geisteswissenschaftlicher Überlegungen vorbei. Respekt!

    Böa. Jetzt weiß ich wieder, warum ich froh bin, bei so etwas nicht mitzumachen. Kannibalistische Riten, die sich irgendwie ins 3. Jahrtausend gemogelt haben. Is' mir schlecht. Wenn das "Heiligste" eine solche Ekelnummer ist, kann man doch froh sein, dass man da nichts mit zu tun hat.

    :D Das erste Jahrtausend hat angerufen und will seine "Christentum ist eine Sekte"-Argumente zurück.

    "Die Kirche" wird hier als Synonym für die Institution und Machtstruktur verwendet. Damit ist klar definiert, was gemeint ist. Sich hier seitenlang damit aufzuhalten und so zu tun, als würde hier irgendwer persönlich angegriffen lenkt schlicht von den Inhalten ab. Aber man kann sich natürlich auch sinnfrei anstellen.

    Aus meiner Außensicht auf die katholische Kirche ist aber genau diese hier verwendete Definition dort aktuell stark in der Diskussion. Dazu kommt, dass hier doch zwei Lager sind und ich finde es schwierig, dass die Definitionshoheit über extrem komplexe Begriffe scheinbar eher einem Lager zukommt. Da muss man zumindestens doch mal tolerieren und eigentlich sogar akzeptieren, dass das andere Lager damit schon ein Problem hat.

    Inhaltlich ist übrigens genau diese grundsätzliche Frage, also "was ist Kirche" absolut entscheidend bei der Bewertung des Umgangs mit dem hier angesprochenen Thema. Denn wenn "Kirche" sich hauptsächlich auf die Hierarchie stützt, dann ist die Kölner Diözese extrem problematisch. Wenn aber Kirche als "Gemeinschaft der Gläubigen" definiert wird, dann muss man anerkennen, dass offenbar die große Mehrheit das genauso problematisch sieht wie wir, es aber einzelne irrlichternde Amtsträger gibt.

    Note bene: Meines Wissens nach steht Woelki auch unter den Bischöfen ziemlich alleine da. Woanders ist man wohl ziemlich verärgert über Woelki. Das habe ich aber nur aus zweiter Hand.

    Vielleicht setzt du dich mehr mit Kirchenkritik und insbesondere dem Missbrauch in der Kirche auseinander. Dann lernst du, wie es in der Kirche läuft. Und hör auf, mich so von oben herab zu behandeln.

    "Vielleicht bildest du dich mal, damit du endlich die Dinge so siehst wie ich!"

    "Hör auf, mir zu sagen, was ich tun soll, als ob du besser gebildet bist!"

    Kannste dir nicht ausdenken. :D

    Ich kenne auch mehrere Leute, die von VWL in Mathematik gewechselt haben, weil sie im „Rechnen“ super gut waren, aber nicht im Denken in komplexen Sachzusammenhängen oder in Verbindung von Theorie und Empirie

    Das kann man machen, dann wird man aber ziemlich glorreich scheitern. Noch nicht einmal die Mathematik-Vorlesungen für Chemiker kann man mit "guten Rechenfähigkeiten" erfolgreich absolvieren.

    Also vertuscht die Kirche nicht systematisch den Missbrauch von Kindern?

    Wie kann man die Realität so leugnen?

    Während die erste Frage noch eine Ja/Nein-Antwort erlaubt, so ist die zweite Frage ganz klar rhetorisch geschickt, aber diskursiv abzulehnen.

    Im selben Stile könnte man sagen:

    "Also ist Fallen Angel denn jetzt nicht ein Taschendieb?

    Wie kann man so die Realität leugnen?"

    Was genau ist der eigentlich der Punkt dieser "Diskussion"? Gegenseitiges Bashing? Glaubt hier wirklich jemand, dass die hier geführte Argumentation irgendeinen konstruktiven Zweck hat?


    Für die Kirchenanhänger gilt aber natürlich auch: Missioniert, indem ihr zeigt, wie voll mit guten Dingen euer Glauben ist. Nicht, indem man hier rationale Argumente austauscht. Glaube ist keine Wissenschaft, die man empirisch belegt.

    Oder noch genauer: Brauchen wir überhaupt "Religion"?

    Wenn ja, wofür?

    Wir? Keine Ahnung. Ich? Ich "brauche" sie nicht. Ich glaube einfach.

    Und auch ob "wir" Kirche brauchen, kann ich nicht beantworten. Ich habe mich sehr gefreut, nach dem ersten Lockdown wieder in die Kirche zu gehen und werde mich auch wieder erneut in diese begeben, wenn unser Bischof sie wieder öffnet.

    mir missfällt, wie das Anliegen hier zusammen mit der Userin lächerlich gemacht wird. ich meine, man kann den Wirrwarr, mit dem hier Argumente gegen Videokonferenzen gesucht werden, ablehnen, aber dass man grundsätzlich (ob aus Datenschutz- oder anderen Gründen ist doch egal) keine machen möchte, ist gut nachvollziehbar. Nur weil soundsoviele Eltern und KollegInnen glauben, dass Distanzunterricht ohne Videokonferenz grundsätzlich nicht geht und deswegen bestimmte Rechte/ Bedenken über Bord werfen, ist die Ausgangsfrage des Freds überhaupt nicht trivial oder lächerlich.

    Naja. Das hat sich ja entwickelt. Mein erster Kommentar war: Sprich mit dem behördlichen Datenschutzbeauftragten. Wenn sie stattdessen hier wilde Verschwörungen erdenkt, dann ist das halt irgendwann wirklich genau das: Lächerlich.

    Nein, von unwichtig oder unwichtigste spricht niemand.

    Aber Gesundheit und Familie steht aktuell eben deutlich über allem.

    Achso und wir sprechen die Videokonferenztermine mit den Eltern ab, was für sie und die Familien passt, macht die Lehrerin meines Sohnes übrigens auch.

    Das ist vermutlich dem Unterschied in der Schulform geschuldet, bei uns wird das diktiert. Ich lasse zwar asynchron arbeiten, aber viele KuK nicht. Aber ist halt berufliches Gymnasium.

    Unvergessen auch unser Experimentalphysiker an der Uni, der ein Luftgewehr an seinen Bürostuhl montiert hatte, sich drehen ließ und auf eine Zielscheibe schoss, während sein HiWi sich hinter dem Tisch versteckt hat.

    Von dem konnte man viiiiiiel lernen was eindrucksvolle Beispiele angeht.

    Das würde ich mir ja nicht trauen für den Unterricht. Das höchste der Gefühle ist für mich, mit LARP-Pfeilen (diese hier: https://idv-engineering.de/sicherheitspfeile/) im Klassenraum auf Schränke zu schiessen um kinetische Energie zu demonstrieren. Luftgewehr abfeuern wäre mir zu hart.

    Ist es rein theoretisch möglich? Ich meine, du hättest damit 16 Stunden an einem Tag (von 22?)

    Keine Ahnung... Ich vermute nicht, weil bei uns die Regel gilt, dass vor dem Abendunterricht kein Vormittagsunterricht erteilt werden soll.


    Insgesamt finde ich das Thema gerade sehr spannend. Mir war abstrakt bewusst, dass ich aufgrund meiner Rahmenbedingungen es sehr leicht habe, aber ich finde den Einblick in andere Rahmenbedingungen sehr spannend. Und ich stelle fest, dass unsere Schule sehr gut funktioniert. Denn ich habe zum Beispiele eine Abordnung von 20% (für Datenschutz im Schulamt) und prompt habe ich einen freien Tag. :)

    Ich stand schon auf dem Tisch und habe gerufen "ich bin ein Elektron und der Boden ist positiv". Dann bin ich gesprungen.

    Noch Fragen? 8)

    Cool. Ich muss mir das merken, das bleibt definitiv im Gedächtnis.

    Ich mache nur so Dinge wie die leichtgängigen Drehstühle und dann Masseabhängigkeit der Beschleunigung bei gleicher Kraft demonstrieren, indem ich mir einen leichten Schüler nehme und ihn dann von mir abstoßen lasse. Wie die rumdrucksen, bevor die "sie haben halt mehr Masse" sagen... :D

    Triftt doch alles auf das Gerät zu, ich habe jetzt 5. Generation verglichen. ich würde so mit meiner Arbeit nicht fertig werden. Aber ich kenne auch Leute, die können mit so etwas arbeiten - machen es zumindest.

    Was zum Henker ist denn "5. Generation"? Mein Laptop ist nicht "5. Generation", sondern von 2019... (OK, ich bin eh raus, ist ein MacBook Pro mit SSD, das ist sauschnell und kann alles, nur zocken kann ich auf dem PC besser, aber der hat ja auch ne dezidierte Grafikkarte, ne RTX3070)

    Wir sind ja keine Juristen. Ich würde eine Bedrohung nicht analysieren, ob sie im juristischen Sinne möglicherweise wie interpretiert wird und was eventuell das Jugendgericht anschließend urteilen könnte.

    Ich finde es vor allem wichtig, sich Hilfe zu suchen und das Problem an die richtigen Stellen weiterzugeben, um nicht alleine dazustehen und ganz klare Signale zu senden.

    Es geht mir auch nicht um "Juristensein". Es geht mir dadrum, dass man sich nicht zuviel von einer rein juristisch orientierten Anzeige versprechen sollte, weil das was wir "Bedrohung" nennen, die Staatsanwaltschaft vielleicht gar nicht interessiert. Deswegen sollte man immer schulische Maßnahmen in Betracht ziehen.

Werbung