Schnapsdrossel
Beiträge von Kiggie
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Ich sags aber mal so: Nach dem Gymnasium war mir überhaupt nicht bekannt, dass man ET auch auf Lehramt studieren kann.
Ohne zwei Quereinsteiger ET in der Familie hätte ich die Richtung auch nicht eingeschlagen.
1/3 hat es aber nichts ins Lehramt geschafft.Beide anderen hatten eine Ausbildung vorher im Bereich ET. Wie fast immer bei beruflicher Fachrichtung.
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Ist das bei dir nicht Elektrotechnik? Da war doch dein Master drin? Das kann man studieren, sogar als Diplom-Berufsschullehrer. (Quelle: Ich habe ein Geschwisterchen, dass ET und technische Informatik an der RTWH Aachen studiert hat)
Hier turnt sogar so ein Exot rum, die grundständig ET auf Lehramt studiert hat

Und wir waren sogar zu dritt bei uns an der Uni!
Aktuell studiere ich ja noch Chemietechnik nach (Ja, ich könnte langsam fertig werden, ist nur gerade schwierig, ich hoffe auf meine prüfung im Sommersemester).
Das konnte man ne zeitlang nicht mehr studieren in NRW (auf Lehramt), wird aber gebraucht, vor allem für Sek II und LKs an Berufskollegs.
Ist der Regierung irgendwann aufgefallen, dann wurde wieder ein Lehrstuhl dafür bewilligt.
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Ich denke, wir machen uns was vor mit dem Glauben an eine derzeit kontrollierbare oder bewertbare Mitarbeit am Distanzlernen. Ihr werdet sehen, das läuft wie beim letzten Lockdown. Es wird über Kurz oder Lang die Order geben, dass die Inhalte und Leistungen aus dieser Phase nicht bewertbar sind.
Und wir machen uns verrückt...
Die Order ist für NRW ja ziemlich eindeutig. In den Ferien kam die schriftliche Bestätigung, dass Distanzunterricht bewertet werden darf.
Dass man da pädagogisch dran geht und natürlich die äußeren Umstände anders einfließen lässt als in Präsenz ist für mich selbstverständlich.Ausschulen während der Schließung gerade - das vermeiden wir auch. Aber danach gibt es dann die Konsequenzen. Und wir werden nicht bis zu den Sommerferien in Distanz sein. Heißt, ich mache dann gerne auch Feststellungsprüfungen.
Letztes Schuljahr war eben blöd, weil einzelne Schüler kaum bis gar nicht mehr in Präsenz waren.
Unser Sekreteriat ist durchgehend besetzt. Wenn also jemand Probleme hat, kann man sich auch telefonisch melden und um Rückruf bitten, wird an uns Lehrer per Mail dann weitergeleitet.
Aber wenn Schüler erst nach Aufforderung sich melden und erzählen warum alles nicht geht, dann habe ich in der Sek II nur noch wenig Mitleid.
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Da bin ich ehrlich gesagt nicht neidisch. Mein Kind ist genauso alt und ist froh, dass es nicht so ist (und ich auch). Den kompletten Unterricht online zu machen fände ich höchstens ab K9 oder K10 angemessen, aber nicht für die Kleinen (und Grundschule schon gar nicht).
Auch unsere Schüler melden zurück, dass zu viel ViKo nicht so angenehm ist. Keine Zeit mehr in Ruhe dann die Aufgaben zu bearbeiten.
Von meinen 90 Minuten mache ich höchstens 30-45 Minuten gemeinsam, der Rest als Aufgabe, bei Bedarf/auf Wunsch in gruppenräumen. -
e Prüflinge jetzt wissen ja zum Teil nichtmal in welcher Form die Prüfung stattfindet.
Das ist echt bitter. Beim Seminar Düsseldorf ist das schon frühzeitig kommuniziert worden.
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wenn es täglich morgens (kann ja auch 8.30 oder 9 Uhr sein) eine kurze Videokonferenz mit der Klassenlehrerin gäbe, in der kurz besprochenen würde, was für Aufgaben anstehen, evtl. eine Erklärung dafür, ein gemeinsames Lied oder Spiel oder Abfrage des Stoffes vom Vortag.
Wir machen das im dualen System so. Jeden morgen 07:15 Uhr ist einmal Anwesenheitskontrolle und Feedback/Fragerunde.
Die Fachkollegen wechseln sich dazu ab.
So kommen die Schüler (und vielleicht auch die Kollegen) in den Rhythmus und man hat direkt einen Einblick, wer zumindest gar nicht auftaucht oder nur selten. Dann kann man so auch direkt Rückmeldung an die Betriebe geben.Ich finde das eine gute Sache.
Allerdings hatten wir uns dazu entschieden. Eine Forderung würde ich auch erst einmal entsprechend abweisen.
Und dann ggf. wie wir auch versuchen das auf Schultern zu verteilen. Vielleicht kann man da ja auch Klassenübergreifend was machen.
Morgendlicher Sitzkreis / Einstimmungsrunde was auch immer. -
Für jemanden (wie mich), der gerne simple Kalkulationen an den Rechner delegiert ist das mentale Folter.
Kenne ich!
Fehlstunden pro Woche zähle ich per Hand, den Rest macht dann aber Excel für mich.
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So etwas würde ich sofort an die zuständige Bereichsleitung und Schulleitung melden. Je nach Inhalt auch der Polizei.
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Alphabetische Reihenfolge fände ich auch OK.
Mache ich, da ich mit automatischer Berechnung in Excel arbeite. Ist dann einfacher von oben nach unten zu füllen.
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Na ja, du kannst dem jugendlichen Menschen ja keine Fehlstunden eintragen, wenn er/sie faktisch gar keine Möglichkeit hatte online zu kommen,
Ein Schüler hatte letzte Woche ne Störung bei Vodafone - da hatte ich nen Screen von bekommen und das war dann okay als Entschuldigung.
Meine Mutter stellt das Internet ab - schwieriger. Ist aber ja nun auch rein spekulativ.
Da der Schüler erst dieses Schuljahr 18 geworden ist, ist er noch schulpflichtig. Ansonsten sähe das für mich schon wieder anders aus.
Per Post verschicken - in der Sek II, eher nein. Zumindest wenn das Internetabstellen selbst verschuldet ist.
Das gilt es noch herauszufinden. Da der Schüler aber 18 ist, muss ich erst einmal klären, ob ich direkt mit der Mutter in Kontakt treten darf. Kein einfacher Fall.Ich hatte immer mal Schüler, die begrenztes Datenvolumen hatten, da muss keiner an einer Videokonferenz teilnehmen.
Aber die Mail, ein Einzeiler, sagt nur, ich kann nicht kommen, wegen. Keinerlei Fragen, wie man das regelt oder wo das Problem liegt. Daher bin ich da sehr skeptisch. -
Wenn "das Kind" rund um die Uhr zockt, bleibt einem keine Wahl als das LAN abzudrehen.
Ist jetzt gerade aber echt schwierig.
Wenn man dann mit ihr vereinbar das Internet anzuschalten von 8-16 Uhr, dann kann es da trotzdem zocken.Aber ich werde erst einmal versuchen rauszufinden woran es liegt. Und wenn es wirklich wegen zocken ist, dann wäre es selbst schuld und unentschuldigte Fehlstunden? Ich werde das verfolgen und auch mit Bereichsleitung diskutieren je nach Ursache.
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Viele haben gar keinen Hausanschluss.
Das hatte ich mit Erschrecken letztes Jahr auch gelesen, dass das in Berlin sehr häufig war. Ich werde versuchen das zu ergründen.
Aber evtl. kann man der Mutter eben feste Zeiten sagen, wann das Kind Internet braucht.
Das Kind ist 18 Jahre jung ...
Ich bin sehr gespannt und hoffe ich kann da was erreichen. Wüsste sonst nicht damit umzugehen. Einzige Lösung wäre zu schauen, ob er 1-2 mal pro Woche in die Schule kommen kann, zumindest um sich das Material zu beschaffen (im Falle von, kein Geld für Internet ...)
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dann werde ich mich die nächste Zeit nicht mehr im Lehrerzimmer aufhalten
Ist bei euch so viel los?
Ich war am Mittwoch in der Schule und bin drei Kollegen begegnet von 110.
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Überforderte Mutter, die mal ganz kurz vergessen hat, dass ihre üblichen Strafmuster an dieser Stelle mit erwünschtem Verhalten (der aktiven Teilnahme am Schulunterricht) kollidieren? Oder eine Mutter, bei der es infolge von Kurzarbeit finanziell gerade ganz ganz eng aussieht, so dass alles, was über den bestehenden Vertrag hinausgeht an Datenvolumen (was je nach Vertrag bei Videokonferenzen ja ratzfatz überschritten sein kann) an Highspeed-Zugang bis Monatsende nicht mehr finanzierbar ist?
An Ersteres habe ich sofort gedacht. Daher wäre ja mein Vorschlag, zu den schulüblichen Zeiten das Internet zu öffnen.
Das andere wäre ein größeres Problem, was ich nicht lösen könnte. Und nicht ansatzweise damit umzugehen wüsste.
Aber gibt es bei Hausanschlüssen noch Anschlüsse ohne Flatrate? -
Was ich noch weniger verstehe: die element RIOT App im Google AppStore ist FSK18. Insofern dürften die meisten Lernenden die ja gar nicht erst nutzen

Erzähl das nicht der Gebauer ...
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Ein Schüler schreibt mir, dass seine Mutter das Internet gesperrt hätte und er eine Weile nicht online kommen kann ...
- Natürlich werde ich versuchen mich mit der Mutter in Verbindung zu setzen / noch kann ich nicht sagen, ob es der Wahrheit entspricht.
aber falls ...
was ist davon zu halten. Ich schwanke zwischen Sprachlosigkeit, lautem Gelächter und Tränen.
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Nutzt ihr denn für Videokonferenzen von zu Hause aus das Micro eures Laptops oder ein separates bzw. ein Headset? Könnt ihr da bestimmte Micros oder Headsets empfehlen?
Ich hatte mir mal für die Erstellung von Erklärvideos ein gutes Tisch-Mikro zugelegt. (Fame Audio USB Vocal Kit | MUSIC STORE professional | de-DE)
Als Headset nutze ich ansonsten zu Hause ein Jabra Pro 930. Das ist sehr gut und trägt sich vor allem angenehm leicht.
Frage bitte deinen Dienstherren bzw. den Sachkostenträger, was er vorschlagen und zur Verfügung stellen würde.
Ich persönlich nutze das Headset genauso viel privat (ViKos mit Freunden, TS, Discord ...), also sollte man aus dem Aspekt her schon überlegen.
Ansonsten könnte man dir Recht geben.
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