Beiträge von Kiggie

    Gehen Sie einfach zu BK. und nehmen Sie die Bewerbungsunterlagen mit und erkundigen Sie sich persönlich vor Ort.

    Bei speziellen Fächern wie Maschinenbau definitiv ratsam. Vielleicht nicht direkt persönlich (gerade aktuell), aber anrufen und nachfragen.

    Robotik ist kein eigenes Fach. Sicherlich spannend, aber spannender als Bau ist die Programmierung dahinter, also Informatik. Ist sicherlich ne Zusatzqualifikation, aber nicht ausschlaggebend.

    Wenn die Schüler einen sich bewegenden Roboter sehen, kann dies ihr Interesse wecken, und wenn dies geschehen ist und wenn dies gewünscht wird, kann man ein wenig tief in das Bauen, Konstruktion und Programmieren einsteigen.

    Ich arbeite in Projekten mit Lego Mindstorms. Selbst bei Jungs ist das Interesse meist gar nicht so groß, wie ich immer wieder feststelle.

    Trotz Lego und trotz sich bewegendem Roboter. ;)

    Denk immer dran in der Schule sitzt alles, nicht die, die genau darauf Lust haben was du zeigst.

    Wir haben inzwischen die Ansage gemacht " zu den regulären Schulzeiten freistellen". Dann können die Schüler an allen Live-Sitzungen teilnehmen und in der restlichen Zeit die versendeten Aufgaben erledigen.

    Die wenigen Betriebe, bei denen es nicht geklappt hat, bekamen erst einen netten Anruf meines Chefs, dann einen nicht ganz so netten von der HWK. Seitdem läuft's.

    Bei uns schafft es die Bildungsgangleitung nicht einmal Infos rauszugeben, geschweige denn wirklich Unterricht per Moodle zu organisieren ...

    Die Pläne die nun für Präsenz gemacht wurden sind auch fehlerhaft, da Präsenztage mit Prüfungen kollidieren.

    Dein Chef scheint doch sehr brauchbar!

    So mache ich es auch. Mal sehen, was ich da später an Noten mache. Ich hab allerdings ohnehin nur die Besseren S. 90% haben Abitur. Da bewegen sich die Noten ohnehin meist nur von 1-3.

    Ich vergebe meist aktuell in den Bewertungen auch nur 1-3 oder eben 0 (6) für nicht abgegeben), auch das trage ich mir ein.
    Wer etwas abgibt bekommt mindestens eine 4 (in der aktuellen Situation, ansonsten ist das nicht so).

    Wir nutzen ja moodle und da ist das dann hinterlegt, da habe ich dann auch direkt die Übersicht für jeden Schüler.

    Das stimmt natürlich.

    ich finde das schwierig, da ich nahezu nur duale Schüler habe. Die sind zum Teil in Schichten im Betrieb. Wenn ich dann morgens eine Videokonferenz ansetze, können einige daher nicht teilnehmen. Daher finde ich das blöd, wenn ich dann positiv bewerte, dass andere da sind.

    Aber ich habe sowieso meine Probleme mit der positiven Bewertung. Manchmal liegt es nicht in der Hand der Schüler, sich verstärkt einzubringen. Ich muss mir da noch überlegen, wie ich es mache. Bisher notiere ich mir nur, wer was abgegeben hat.

    Das ist verdammt schwer.

    Bei uns waren manche Azubis nicht im Betrieb (großer Arbeitgeber), die hatten von dort die Vorgabe sich um Schule zu kümmern und haben alles abgegeben, da habe ich auch online einen Test geschrieben.
    Da hatten dann aber eben auch alle die gleichen Voraussetzungen und die Firma sitzt im Nacken.

    Ist nicht überall so, im handwerk (und auch Vollzeit) ungefähr die Hälfte. Da notiere ich aktuell was abgegeben wurde und eine vereinfachte Bewertung von 1-6, auch als Einschätzung für die Schüler.

    Was ich am Ende draus mache muss ich dann sehen. Aber lieber dann alles notiert haben, als dann noch einmal alles durchgehen müssen.

    Unsere Abteilungsleitung äußerte letze Woche, sie würde derzeit nur von Woche zu Woche planen...

    Zu Recht, wenn ich mal die Mails mit überarbeiteten Plänen für Prüfungen und Unterricht zusammenzähle ....

    Aber trotzdem sollte man sich auch mit langfristigen Konzepten auseinandersetzen. Immerhin haben bis dahin wohl alle Moodle Zugänge.


    Am Schlimmsten stelle ich mir das bei neuen Klassen vor. Gerade da ist zu Beginn ja eine persönliche Phase wichtig. Aber darüber will ich mir noch keinen Kopf machen.

    Hat hier überhaupt mal jemand was angefacht für das neue Schuljahr? Oder ist das alles noch zu vage?

    Noch zu vage. Aber ich gehe davon aus, dass wir von einem Regelschulbetrieb im nächsten Schuljahr nicht ausgehen können. Daher weiten wir gerade auch Konzepte aus.

    Schüler hat in der Woche 2 Stunden Bio.

    Nun wird die Klasse geteilt, hat aber immer noch 2 Stunden Bio.

    Ergo: Lehrer hält 2x die 2 Stunden Bio.

    So läufts an einigen Schulen.

    Klar, die Alternative wäre: der LEHRER hält 2x 1 Stunde Bio, aber dann würden die armen Kinder ja weniger lernen.......

    ja so ähnlich läuft es bei uns. Haben glaube ich nun 60 Minuten Stunden eingeführt. Und ich sehe eine Klasse nicht jede Woche sondern nur alle 14 Tage, dafür an dem Tag dann alle Gruppen. Präsenzzeit exakt so, wie ich es sonst auch bei der Klasse hätte.

    Ich möchte nichts falsch machen, dann würde ich ja meinen Job verlieren oder zwangsversetzt, etc.

    Nichts falsch machen - okay. Dann fragt man nach beim Klassenlehrer / Stufenkoordinator oder eben Schulleitung.

    Aber wie viele Fälle von gekündigten Lehrern oder Zwangsversetzungen (wer will heute seine Lehrer loswerden beim Lehrermangel? o_O) hast du bitte gehört, dass du solche Panik schiebst?

    Wie viel Zeit man im Homeschooling aufwendet, ist ja jedem individuell selbst überlassen. Ich habe gerne viel Feedback gegeben, als ich 100% Zeit dafür hatte. Wenn sich das jetzt ändert, gibt es das eben nicht mehr und der Großteil der Aufgaben wird aus dem Durcharbeiten von Schulbuchaufgaben bestehen. Dazu lade ich dann zeitversetzt die Lösungen aus dem Handbuch hoch und mehr ist eben im Wesentlichen nicht mehr drin.

    Wenn ich Zeit habe erstelle ich ein Quiz - wenn nicht, dann halt nur einfache Aufgaben mit Musterlösung.

    Man kann es sich ja selbst einfach und schwer machen. :) (Habe ich auch erst relativ hart gelernt)

    Absprechen und helfen untereinander ist auch ne tolle Sache!

    Ich frage mich ja wie die homeschooling Stunden angerechnet werden.

    Es ist ja nicht so, dass ich 45minuten Stunden im homeschooling habe. Vorbereitung der Materialien, Anleitung der Aufträge, Klärung von Fragen und Besprechung bzw. Feedback geben (meist individuell) nehmen mehr Zeit in Anspruch als Regelunterricht.

    Gibt es da einen schlossen oder ist das alles momentan pi mal Daumen?

    Grüße

    Vorbereitung von Material fällt ja sonst auch nicht in die 45 Minuten Unterricht, sondern geht extra.

    Anleitung, Fragen, Besprechung - das würde in die 45 Minuten fallen.

    Ja es ist anstrengender/mehr Aufwand.

    Lösungen: Mehr fertiges Material nehmen sowie Kopien aus dem Schulbuch.

    Individuelles Feedback gibt es bei mir kaum noch / vor allem nicht jedes Mal.

    Ich erstelle eine Musterlösung (gehört bei mir zur Materialerstellung) und die stelle ich online.

    In den Ausarbeitungen gibt es höchstens Häkchen und Kreuze.

    Vereinfachte Bewertung von 100-80-60-40-20-0 % zur Orientierung der Schüler.

    Bei uns wird zum Glück genau geschaut. In einer Klasse bin ich für Präsenz so eingeteilt, dass es genau zu meinen dortigen Stunden passt, daher dort kein E-Learning mehr.

    In der Schule? Größtenteils ja.

    Alle Schüler hatten Masken, Kollegen auch. Waren vereinzelte nicht.

    Im öffentlichen Raum - größtenteils (gefühlt) nein. Wobei hier ja die rausgehen, die vielleicht bewusst dagegen sind. Ich bleibe ja auch weiterhin viel zu Hause, weil es in meinen Augen das sinnvollste ist.


    Ist deine Schule gut vorbereitet?

    Im Verhältnis zur letzten Zeit - ja.

    Habe mich gestern schon über mein Puzzle gefreut, und habe private ehrenamtliche Projekte nach vorne gebracht.

    Schule versuche ich einfach mal bewusst mehr auszublenden, das tut gut.


    DUUM geht ins Restaurant, wenn diese nun wieder offen haben.

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