Ja, meine Wäsche hat es beinahe vom Balkon geweht. Der ersehnte Regen blieb leider wieder mal aus. ![]()
Wie bereitest du dich gerade auf den ersten präsenzunterricht vor?
Ja, meine Wäsche hat es beinahe vom Balkon geweht. Der ersehnte Regen blieb leider wieder mal aus. ![]()
Wie bereitest du dich gerade auf den ersten präsenzunterricht vor?
Für welche Stufe hast du denn eine Lehramtsbefähigung?
Das könnte dann eine Hürde sein. Wenn du nur eine Befähigung für Sek I hast, müsstest du wahrscheinlich nachstudieren oder wenn es Zertifikate gibt, das machen.
Berufskolleg ist Sek II.
Bin aber auch gespannt und drücke dir die Daumen für deinen Weg.
Sonderpädagogen gibt es einige bei uns, Förderschullehrer kenne ich nicht, aber brauchbar wäre es bestimmt hier und da.
Problem ist vielleicht, dass die Notwendigkeit nicht gesehen wird, Regelschulzeit ist durch.
Und was meinst du mit der Aussage, du habest kein Arbeitsblatt aus der Retorte? Du wirst doch wohl nicht jedes Schuljahr jedes Arbeitsblatt neu erstellen?! Wenn du alte Arbeitsblätter aus den Vorjahren hast, dann kannst du sie doch relativ unaufwändig für den Digitalunterricht umarbeiten. Das machen doch wohl die meisten KuK momentan so.
Kurz dazu, das ist nämlich auch mein großes Problem.
Ich bin nun erst im zweiten Jahr nach dem Ref und habe viele Fächer/Klassen im ersten Durchlauf. Ich habe also auch keine fertigen Arbeitsblätter.
Material schon. Mir fällt es aber schwer, durch mangelnde Erfahrung mit neuem Material, ob das Niveau angemessen ist und alles passt.
Also grundsätzlich kann ich den Aspekt verstehen. ABER, generell ist es ja so, dass die ersten 5 Berufsjahre noch mit die anstrengendsten sind.
Zur Schulöffnung und allem, bei dir o0Julia0o steht Sek II, ihr müsstet doch schon lange wieder offen sein.
Man erhält (hier) ja scheinbar ein kurzes nicht formalisiertes Schriftstück mit dem Vermerk, dass die Bewährung festgestellt werden konnte (zumindest in den meisten Fällen
). Im Anschluss erhält man ja dann zum Ablauf der Probezeit die Urkunde. Die BR behält sich ja vor, eine "abschließende Beurteilung" nachzufordern. Das heißt für mich z.B.: Man erhält jetzt "eine kurze schriftliche Einschätzung", in den Sommerferien irgendwann die Urkunde und man muss dann anschließend u.U. die Unterrichtsbesuche nachholen und erhält dann eine "richtige" dienstliche Beurteilung.
Und wo genau ist das Problem daran?
Wenn der SL bis dato viel von dir hält, wird der Unterrichtsbesuch dann auch nichts mehr ändern.
Den hätte man doch im Normalfall auch zeigen müssen, ob nun früher oder später - ja mei. In dem Fall hängt da keine bezahlung oder so dran. (Anders als beim Ref und Staatsexamen)
Im Gegenteil, ist doch gut so. Wenn es nicht gerade eine Nichtbewährung gibt, kommt man trotzdem zeitlich passend raus aus der Probezeit. Die hätten das ja auch aussitzen können, bis was stattfindet. Oder online Unterrichtsbesuche oder oder oder.
zu 1)
Gefordert sind 33 ECTS Punkte im zweiten Fach, nachzulesen hier: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Lehrer…OBAS/index.html
Ich bin mir nicht sicher ob die Probezeit als Berufserfahrung angerechnet wird. Zwei Jahre Berufserfahrung braucht man. Vielleicht können das andere aus Erfahrung sagen.
Mit Informatik bietet sich ein BK mit Informationstechnik natürlich an. Ob du dich dafür gewappnet fühlst (verschiedene Programmiersprachen, technische Informatik, Netzwerktechnik), musst du für dich beantworten, falls es von den Punkten her reicht.
zu 2)
War ja meine Empfehlung, da war mir der Werdegang so aber auch nicht klar. Man kann ja durchaus auch neben dem Studium arbeiten, im Bereich IT doch bestimmt auch gut mit Home Office und flexibler Arbeitszeit.
Falls du 1) willst, kann ich nur empfehlen zumindest mal ein Praktikum zu machen am Gymnasium oder auch am BK. Es ist definitiv was ganz Anderes als Lehre an der Uni.
Ich kann verstehen wenn aktuell wenig Stellen drin sind. Wie sollte denn aktuell auch eine Ausbildung aussehen/beginnen? Es findet ja nichts statt. Und gerade die ersten Wochen und Monate sind ja mit die Wichtigsten.
Seminare finden ja auch gerade nicht statt.
Was genau findest du daran komisch?
Hier erfolgt die Beurteilung doch auch erst einmal ohne Besuch.
Die Ministerin sagte eben im Ausschuss, dass es in Zeiten von Corona auch Coronafälle an Schulen geben wird und dass das die Realität abbilde. Da kann man ihr in der Sache nicht widersprechen.
Natürlich werden wir in den Schulen Coronfälle haben - ebebso in der Notbetreuung. Und genauso natürlich muss man nicht über jeden einzelnen Fall in den Medien berichten.
Richtig! Es wird ja auch in anderen Fällen nicht davon berichtet.
Intern sollte so etwas natürlich aufgearbeitet werden.
Aber man kann ja (zB) auch nicht den ÖPNV einstellen, weil es dort einen Fall gibt.
Wir können uns nicht vor Neuinfektionen vollständig schützen, es geht ja wirklich nur darum diese zu senken, so dass das System klar kommt. Und die Virenlast allgemein zu verringern, durch Masken und Hygieneregeln.
Hast du denn deine Berufserfahrung schon?
Fällt mir jetzt erst auf, hatte den Eingangspost nicht mehr im Kopf.
Für OBAS braucht man ja 2 Jahre Berufserfahrung, also jetzt würdest du (meiner Meinung nach) eh keine Stelle bekommen.
Daher würde ich in so einem Fall durchaus auch zum Master of Education raten. Aber eher vorher schon.
Zwei Jahre Vertretungslehrer geht natürlich auch. Ich stelle aber fest (nicht empirisch), dass dies nicht immer von Vorteil ist, da man sich Sachen aneignet, die dann nicht zur Erreichung des 2. Staatsexamens dienen.
Gibt es Gründe, die dennoch für diesen Weg sprechen, die ich hier vielleicht nicht beachte? Man ist nach den zwei Jahren OBAS doch gleichgestellt mit "normalen" Lehrämtlern nach dem Referendariat, oder gibts da immer noch Unterschiede?
Ja man ist gleichgestellt.
Dein 2. Staatsexamen hast du aber auch erst nach bestandener Prüfung ![]()
Probleme:
- man wird ins kalte Wasser geworfen, hohes Deputat bei nicht viel Wissen
- man weiß nicht, worauf man sich einlsässt, wenn man keine Praktika absolviert hat
- es fehlen die Grundlagen der Didaktik
Natürlich hat es Vorteile mit dem Geld verdienen.
Im OBAS holt man dann in einem halben Jahr die Bildungswissenschaften nach, mit Prüfung.
Ist immer eine Sache des Werdegangs. Und der Persönlichkeit.
Aber vielen ist auch immer nicht bewusst, worauf sie sich einlassen. (Fachlich und pädagogisch)
Deswegen grundsätzlich doch die Empfehlung den MEd zu machen.
Du brauchst ein zweites Fach für OBAS, hast du da eines? Bei reiner Mathematik sehe ich da nicht so viel.
Blue Jeans
Ich war zur Prüfungsaufsicht nun zweimal an der Schule.
Wir haben erwachsene Schüler - Abstand oder ordentlicher Umgang mit den Masken war höchstens bei der Hälfte zu beobachten.
Für den master of Education muss man eben genügend Punkte in zwei Fächern gesammelt haben.
Im technischen Bereich haben viele einen normalen Bachelor of Science. Im Master gibt es da dann große und kleine berufliche Fachrichtung. Z. B. Elektrotechnik und Energietechnik/Automatisierung/Nachrichtentechnik etc. pp.
Also man braucht keinen Lehramtsbachelor. Man muss natürlich zugelassen werden und ggf. Dinge nachholen.
In NRW zum Beispiel das Orientierungspraktikum, welches Pflicht in dem Weg der Lehrerausbildung ist und im Normalfall im Bachelor absolviert wird.
Aber dann kommt man mit Auflagen in den Master.
Grundsätzlich würde ich den Weg empfehlen, bevor man den OBAS macht.
Definitiv der Kneipenjob. Tolles Team, war vorher meine Stammkneipe und ist es noch immer. ![]()
Hattest du einen Nebenjob, den du eigentlich gerne weiter ausführen würdest oder mal wieder machen würdest?
Schichtarbeit beim Autoteilezulieferer. Bestimmte Handgriffe im Akkord in 8 Stunden Schicht - ne Danke. Respekt an die Leute am Fließband.
Bin aber auch froh, dass einfach mal gesehen zu haben.
Und du?
Jetzt gerade geht es zum Beispiel gar nicht anders. Die prüfungen, die sonst in der Aula statfinden sind nun auf 3-4 Räume aufgeteilt. Entsprechend sind überall zwei andere Kollegen zur Aufsicht da.
Sonnig, aber kühl.
Leider ist der Regen schon wieder vorbei.
Zu welcher Uhrzeit gehst du am liebsten einkaufen aktuell?
Was natürlich Mist ist - ohne Frage!
Sollte sich jetzt auch noch einmal zeigen und man lernt hoffentlich draus.
Aber, wenn ich keine dienstliche hätte, würde ich mir doch eine anlegen. Also eine Mail-Adresse nur für die Schule.
In der jetzigen Zeit ein politisches Unding.
Wurden die Prüfungsaufgaben nicht aber vor der Zeit festgesetzt?
Und ist die externe Korrektur nicht ausgesetzt?
Dann gibt es ja durchaus Mittel und Wege.
So habe ich zumindest den Tenor in NRW wahrgenommen.
Chili das Schaf
Wir haben uns als Schule gerade dagegen entschieden, die Zeugnisse per Post zu schicken, da die Kosten zu hoch. Wir vergeben da Abholtermine, die werden dann gestaffelt sein und nach Möglichkeit draußen stattfinden.
Genau so würde ich es auch bei den Klassenarbeiten machen. Verschicken würde ich die nicht.
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