Beiträge von Kiggie

    Guten Morgen. Ich habe mal eine kurze Frage. Meine Schüler haben zu 80% gar kein Tablet oder keinen PC. Ich bin der Meinung aufm Handy macht eine Videokonferenz wenig Sinn. Sehr ihr das auch so?

    Kommt auf den Zweck an.

    Um sich mal zu sehen reicht auch ein Handy. Um wirklich "zu arbeiten", also schulisch was zu machen und du zeigst was - da würde ich ein Handy auch für ungeeignet halten.

    Ich glaube ich würde vorsichtig die Maske abnehmen, was trinken und dann wieder aufsetzen. Dabei vorher und hinterher die Hände waschen und natürlich nur am Bendel anfassen.

    Ist aber auch etwas Übung, insbesondere das Aufsetzen.

    Wie würdest du vorgehen?

    Ich war heute Plasma spenden und danach oder auch kurz davor trinke ich eigentlich schon ganz gerne was. Habe es heute aber gelassen, eben weil ich überfordert war mit meiner Maske. So habe ich bis zu Hause gewartet.

    Von daher finde ich die Frage spannend, wie man trinkt mit Maske.

    (Für die Schule nächste Woche habe ich mindestens drei, wenn nicht sogar mehr Masken)

    Ich bin schwerhörig. Meine Hörgeräte sind sehr gut, ersetzen aber kein gesundes Ohr. Ich habe da massive Probleme jemanden mit Maske, der nicht ziemlich nah bei mir ist (der Sicherheitsabstand geht gerade noch, wenn jemand deutlich redet), zu verstehen. Was mir dabei noch mehr fehlt ist, dass ich die Lippenbewegung dann nicht sehe.

    Ja die Mimik, ein wichtiger Faktor im Gespräch, geht auch verloren.

    Auch das habe ich heute festgestellt.

    Ich war eben in der Stadt - mit Maske - bin zur Plasmaspende hingelaufen. Das war verdammt anstrengend. Bei Sprechen muss man sehr laut und deutlich sprechen. In der letzten Reihe würde mich bestimmt keiner vernünftig verstehen.

    Ich bin vorerst nur zur Prüfungsaufsicht eingeteilt, da werde ich Maske tragen. Unterricht damit kann ich mir nicht vorstellen.
    Da habe ich mehr von Screencasts.

    Dass die Kollegen sich mehr mit digitalen Plattformen auseinandersetzen, da sehe ich Potential für die Zukunft. Und es wird mehr Material ausgetauscht habe ich das Gefühl.

    Dass die Natur hier und da ein bisschen durchatmen kann finde ich großartig.


    Wie sieht es bei dir aus?

    Ja!

    So viele Jogger sieht man sonst nie. Und auch Fahrräder, die definitiv der hintersten Kellerecke entstammen sieht man häufiger. Ein positiver Nebeneffekt?!

    Hast du gerade vielleicht auch eine sportliche Betätigung für dich entdeckt?

    Eine Umorientierung in andere Berufszweige ist auch im Lehramt grundsätzlich denkbar, bedarf aber oft einer Weiterqualifizierung (z.B. eines Zweitstudiums unter Anerkennung bereits vorhandener Studienleistungen). Das ist aber kein spezifisches Lehramtsproblem, sondern betrifft andere Berufsgruppen genauso.

    Ist ja auch ein selbst gewähltes Problem.

    Ich habe bewusst im Bachelor auf bildungswissenschaftliche Inhalte verzichtet und freiwillig noch was anderes gemacht und mir so den Weg in den Master Chemie offen gehalten.

    Gleiches im Master, meine Wahlsachen habe ich so gewählt, dass ich mich dem reinen Bachelor Chemie genähert habe. Und sogar mehr Punkte geholt, auch aus dem Grund.

    Bachelor- und Masterthesis habe ich fachwissenschaftlich geschrieben. Bildungswissenschaften also nur das Nötigste.

    Von daher, mit Bachelor und Master durchaus möglich etwas zweigleisig zu fahren. Viel besser als mit altem Staatsexamen.

    Aus der rein fachlichen Perspektive hätte ich mit Chemie keine Lust nur Sek I zu unterrichten. 13jährigen fehlt dafür einfach noch das Abstraktionsvermögen, egal wie schlau sie sonst sind.

    Jup, abgesehen von meinem zweiten Fach (was erst danach gewählt wurde), war das einer der Gründe warum ich mich gegen Sek I entschieden habe. Auf 7. Klasse und die Modelle die dort verwendet werden, hatte ich partout keine Lust.

    Deine Worte klingen sehr schön. Da hat dir vielleicht Frau Hund ja direkt zum richtigen Zeitpunkt einen neuen Gefährten ins Leben geschickt!

    Viel Spaß mit dem Tier.

    Du schreibst du bildest selbst aus. Ich finde das irre spannend und kenne vor allem die Ausbildung bei Bergrettung und auch zum Blindenhund (aus Dokus und von Freunden). Hast du das gelernt oder bekommst du da Anleitung von einer speziellen Stelle. Oder bringst du ihm das bei, was für dich wichtig ist (was ja Sinn macht und bei jeder Übergabe von Assistenzhund ja auch noch gemacht wird nach der Grundausbildung).

    A propos auskotzen:

    Ich finde kaum noch Motivation für das "Homeschooling", weil die Verbindlichkeitsregeln für NRW einfach viel zu lasch sind. Es darf nach wie vor nur positiv angerechnet werden, damit kriegt man die, die bisher noch gar nichts getan haben auch nicht ans arbeiten.

    So gehts mir auch. Auch mit Wiederholen bin ich nun durch. Keine Ahnung was ich nun machen soll :(

    Aber das bisherige wurde auch nur von circa 1/3 gemacht, also auch doof. Das nervt mich auch gewaltig und demotiviert.

    Meine Balkone sind schön bepflanzt. Falls es wirklich nicht raus geht groß, werde ich sehen, dass ich einen Liegestuhl anschaffe oder so.

    Aber auch zu meinen Eltern (großer Garten) werde ich dann hinfahren und dort entspannen.


    Entdeckst du gerade auch ein paar schöne Ecken vor der Haustür, die du bisher so gar nicht kanntest?

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