Beiträge von Kiggie

    Relevant für die Frage ist auch, in welcher Form von Schule man sich bewegt. An einem Berufskolleg kann ich mir schon vorstellen, dass das Teil des Kompetenzerwerbs ist. An meiner Schulform wäre es unangemessen, wenn ich einzuwirken versuchte, und hätte kontraproduktive Effekte.

    Gerade am Berufskolleg hast du aber die ganze Bandbreite an Berufen.

    Da würde ich mir im Kostümchen im Fachunterricht im Handwerk aber mehr als albern vorkommen.

    Authentisch bin ich so, wie ich mich wohlfühle. Und selbst wenn ich Bankleute unterrichten würde, würde ich deswegen ja nicht meine Kleidung ändern.

    Oder sollte man sich noch vor jeder Stunde umziehen?

    Sauber und ordentlich ist meine Devise. Ansonsten bin ich pragmatisch unterwegs.

    Bei besonderen Anlässen gibts mal was in Richtung Bluse zu Jeans und Sneakers.

    Es ist aber nicht so, als wäre ich hier 24/7 panisch und ängstlich. Ich hatte seit dem letzten Vorfall vor 4 Jahren bis vor 4 Wochen keine sonderlichen Vorkommnisse, außer eben den ohnehin immer präsenten Grundsorgen, wie wohl das Ref laufen wird, ob ich mit meinen Fächern überhaupt eine Chance habe, etc pp.

    Aber wer macht sich solche Sorgen nicht?

    Auch aus diesem Grund bin ich ein Verfechter von einer Ausbildung vorm Studium.

    Ich hätte immer in den Job zurück gekonnt und auch mein Studium habe ich so gelegt, dass ich auch noch einen anderen Master hätte nachstudieren können. Das ist das Blöde an Lehramt, man ist relativ festgefahren. Aber man hat es auch selber in der Hand was dagegen zu tun und sich weitere Optionen offenzulassen.

    Ich kenne sowohl Personen, die "freiwillig" (sofern sie mir die Wahrheit erzählt haben) darauf verzichtet haben, als auch Personen, die sich freiwillig aus dem Beamtentum entlassen haben! Ja es sind wenige; aber sie exisiteren!

    Ich kenne auch Leute, die nicht verbeamtet sind. Mehr oder weniger freiwillig vielleicht in einem Fall (Übergewichtig), aber auch dort aktiv dagegen entschieden das anzugehen. Beides sind glückliche Lehrer, vielleicht sogar glücklicher, weil man auf der anderen Seite auch freier ist.

    Verbeamtung ist kein Beruf, den man anstrebt!

    Mir hat es aber im Nachhinein geholfen auch im Alltagsunterricht zu hospitieren, weil es mir gezeigt hat, dass nicht jede Stunde auf dem Level und mit dem Tamtam einer UPP durchgeführt werden muss. Die SuS lernen auch in anderen Stunden etwas (und vielleicht hin und wieder sogar mehr).

    Das hat mir im Ref auch geholfen. Klassische, einfache Stunden.

    Ein Kollege hat mir das auch genau so noch einmal im letzten Quartal gesagt. Konzentrier dich auf deine UPP-Klassen, beim Rest, Einstieg, Buch, fertig.

    Der Fokus liegt nun einmal auf der UPP (Examen) und dem Erlernen des dafür Nötigen.

    Auch jetzt widme ich mich nicht allen Unterrichtsreihen mit der gleichen Inbrunst. Eine Aufgabe nach der Anderen.

    Also ich will jetzt nicht jedes einzelne Posting kommentieren, nur sagen, dass ich das schon alles wahr nehme und anerkenne. Nur ist eben auch vieles dabei, was ich so für mich nicht verwenden kann. Beispiel Gruppenpuzzle: Die Fachleiterin selbst hatte jetzt gesagt, dass sie das in dem Kontext gut fände. Warum sollte ich das also jetzt über den Haufen werfen, nur weil einige Forenmitglieder das unpassend finden? Das verwirrt mich dann eher nur noch....Verständlich, oder?;)

    Gut, dann bin ich hier raus.
    Klar können wir nur Tipps geben, aus der Entfernung ist das ins Blaue hinein.
    Alleine für den Tipp und die Mühe kann man schon dankbar sein.

    Ich gebe nur den Hinweis, wenn das in der Realität auch so aussieht, dass du vieles abschmetterst, dann führt es irgendwann dazu, dass keiner mehr was sagt.

    Es hilft auch nach konkreten Situationen zu fragen.

    Also nicht, wie gehst du mit Störern um? (Darauf hätte ich auch keine pauschale Antwort)

    Sondern

    Schüler xy hat heute bei der Gruppenarbeit dieses und jenes gemacht. Wie hättest du in der Situation reagiert.

    Es gibt nicht das Patentrezept, es kommt immer drauf an und im Wesentlichen ist es auch wichtig, die Hintergründe zu erfragen, Überforderung? Probleme zu Hause? Es geht ja sehr vielfältig.

    Zählt Backen dazu? Zumindest tobe ich mich da schon einmal kreativ aus, also arbeite ohne Rezept. Ansonsten bin ich leider nicht so kreativ.

    Hättest du gerne eine Eigenschaft/Begabung, die dir fehlt?

    @Wollsocken80 Mir ging es genauso.

    Bei Facebook wünsche ich mir immer einen Augenrollenden Smiley als mögliche Reaktion.

    Letztlich ist alles immer Interpretation.

    Finde die Unterscheidung aktuell schon sehr gut. Gefällt mir nicht fände ich besser ausgedrückt durch Keine Zustimmung. Aber wüsste da nun auch kein passendes Symbol zu.

    Welche speziellen "Ressourcen" soll es denn dafür geben? Ich schaue halt die Stundenpläne an, frage einen Kollegen ob es OK ist wenn ich mit hinten reinsetze und dann mache ich das so. Man muss nicht immer alles kompliziert und bürokratisch machen.

    Hospitation sollte immer eine Zielsetzung haben.

    Ich hospitiere auch noch gerne, zum Beispiel im Labor oder, in diesem Schuljahr, weil ich in einen neuen Bildungsgang kam und schauen wollte, wie da der Umgang so ist und die Vorbereitung auf die Prüfung.

    Hospitation um "guten Unterricht" zu sehen, finde ich schwierig. Dahinter steckt ja immer mehr als eine einzelne Unterrichtsstunde.

    Wobei mir das bei gewissen Lehrern auch geholfen hat, die Grundstruktur zu sehen. Einstieg/Frontale Phase, Arbeitsphase, Sicherung.

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis teilen sich das jeweils beide. Warum macht man sich als Frau den ganzen Stress alleine? Oder anders gefragt: wieso bindet man sich als Frau an einen Mann, der gar keine Lust dazu hat, sich um seine Familie zu kümmern und beschwert sich dann über die eigene Wahl?

    Ich behaupte (glaube) häufig steht sich die Frau selbst im Weg. Sie fordert es nicht ein oder denkt, sie macht es besser.

    Männer und Frauen sehen Dinge ja unterschiedlich. Es ist also alles typabhängig.

    Ich würde mir an deiner Stelle eher Sorgen darum machen, wie deine Nebenhöhlen wieder tiefengründlich heilen können, die wollen dir nämlich gerne ewas mitteilen :wink2:

    Krank ist krank, schlechtes Gewissen hilft nicht weiter.

    Aber der Punkt ist vielleicht relevant. Zu Erforschen was Ursachen sein könnten (wobei ich jetzt nicht übermäßig viele Krank-Tage sehe).

    Vielleicht gegensteuern und mehr für sich und seine Gesundheit tun wäre dann vielleicht eine Entlastung. Mehr frische Luft, Aufgaben reduzieren (egal ob Arbeit oder Haushalt), sich achten und Dinge für sich selbst und den eigenen Körper machen.

    Ich war nie krank, im Ref dann auf einmal wieder plötzlich dreimal richtig heftig. Nun seit Ende des Refs wieder nicht mehr richtig krank.

    Stress ist da einfach ein ganz wichtiger Faktor.

    Entsprechend hilft es auch nicht, wenn man sich stresst, wenn man zu früh wieder in die Schule geht oder sich psychisch stresst / schlecht redet, weil man schon wieder krank ist.

    Wenn man eh schon was vorbereitet hat kann man Arbeitsblätter/-aufträge an die Kollegen weitergeben, entlastet dann einen vielleicht auch, wenn man zurück ist und besser mit dem Stoff durchkommt.

    Dem ersten Teil stimme ich zu.

    Warum nicht mit Hausaufgaben beginnen? Ich habe noch nie verstanden warum man in einem UB nicht mit den Hausaufgaben beginnen kann. In meiner Mathe - Examensprüfung zum 2. Stex. habe ich genau das gemacht.

    Grundsätzlich soll man in den 45 Minuten zeigen, dass man in der Lage ist, abgeschlossene Stunden sinnvoll zu planen und durchzuführen.

    Da geht es eben weniger um Alltagsgeschäft, man schaut sich ja auch keine Klassenarbeiten oder andere damit zusammenhängende Tätigkeiten an.

    Und eben auch nur 45 Minuten, egal, wie die Stunden im Normalfall an der Schule sind.

    Wenn es als Einstieg/Erweiterung des Themas passt, würde ich es auch machen.

    Aber HA besprechen und dann ohne Verbindung/roten Faden was anderes machen, ist in dem Fall nicht das was sie sehen wollen.

    Ich nenne mal Kenntnisse mit Grafikprogrammen und Scannern.

    Immer wieder treffe ich Referendare, die ausgedruckte Bilder händisch auf eigene ABs kleben oder die bei der Nachbesprechung, wenn ich auf irgendwas hinweise ("die Beschriftung hätte ich weggemacht") daraufhin zugeben, dass sie es mit Grafikprogrammen nicht so drauf haben.

    Ein bisschen frage ich mich da, wie die ihren Uni-Abschluss erlangt haben ...

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