Beiträge von Kiggie

    Ansonsten gilt generell, dass man vor Beginn eines Lehramtsstudiums prüfen sollte, ob nicht auch noch andere Schulform en als das aus eigener Erfahrung bekannte Gymnasium interessant sein könnten. E, Geo gibt es z. B. auch an den beruflichen Schulen

    Also in NRW gibt es am BK kein Geographie! Weiß jetzt nicht, wie es in Berlin ist.
    (Hätte ich sonst immer gerne studiert)

    Grundsätzlich unterstreiche ich aber die Aussage sich andere Schulformen anzusehen. Und wenn es erst in einem Jahr los geht auch noch Praktika zu machen. Vielleicht lernt man ja auch Fächer kennen, die man so in der Schulzeit gar nicht hatte.

    Also wie gehts nun weiter für mich, wie gesagt ich denke an Berufsschule oder Lehrer für Fachabitur. Fachwissen vermitteln kann ich und bereitet mir Freude. Kinder mit null Bock Stimmung zum Lernen motivieren und Disziplin beibringen, eher nicht so. Damals bewarb ich mich auf mehrere Stellen und bekam auch mehrere Einladungen wie würdet ihr die Chancen nun einstufen? Wäre bereit auch deutschlandweit zu arbeiten.

    So wie das klingt, würde ich eher zu einem Praktikum an einer anderen Schulform raten. Die erzieherische Arbeit auch an anderen Schulen ist nicht zu unterschätzen. Selbst am BK hast du die Berufsvorbereitenden Klassen...


    Ich möchte das mal Unterstreichen! Ich unterrichte Schüler im Bildungsgang, der zum Fachabitur führt, auch da gibt es schwierige Schüler und auch sehr schwache Schüler. Formel umstellen mit drei Größen - Fehlanzeige.
    Und auch in der Berufsschule finde man alles an Schulabschlüssen und entsprechend Vorwissen und auch Motivation.

    Ich liebe das BK, aber zu denken, da sind ja alle Schüler super motiviert ist eine Fehlvorstellung.

    Ausbildungsvorbereitung ist dann noch einmal ein ganz eigenes Thema.

    Fachlich Spaß machen vor allem die Techniker, da muss man auch nicht mehr über Arbeitseinsatz reden, das läuft einfach.

    Ich kenne die Gepflogenheiten in der Berufsschule nicht. Für sinnvoll halte ich es sowieso, dass es am Anfang des Schuljahres ein Treffen zwischen Ausbildern und Lehrern gibt, bei dem prinzipielle Dinge besprochen werden. Gibt es das?

    Bei uns gibt es Ausbilderversammlungen und Ausbildersprechtag. Da wird über alles was gerade wichtig ist gesprochen. Ansonsten haben wir auch eher einen kurzen Draht zu den Betrieben, da braucht es solche Treffen nicht.
    So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Ich würde es auch ignorieren, wenn jemand an meiner fachlichen Kompetenz zweifelt, darf er gerne in Kontakt mit mir treten oder auch mit meinem Bildungsgangleiter/Bereichsleiter.

    Bei uns gibt es auch interne Richtlinien, die von der Konferenz so beschlossen wurden, ABER am Ende haben die Schülerstundenpläne Vorrang.
    Heißt ein schlechter Stundenplan ist nicht unbedingt nur aus "Bosheit" oder Willkür oder Missachtung entstanden, sondern vielleicht auch bewusst, weil es so besser für eine Klasse ist.

    Gibt es bei euch Beschlüsse? Wie ist es bei anderen Kollegen?
    Ich würde da erst einmal auch das Gespräch mit dem Stundenplanerteam suchen.

    A14er hier: Lohnt sich finanziell eher nicht als Aufstieg von A13Z, die zusätzliche Arbeit ist vom Stundenlohn her schlechter bezahlt, als der reguläre Anteil.
    A15 ist finanziell ein größerer Sprung, lohnt sich in der Stundenlohnrechnung aber vermutlich auch nur, wenn man einen Anteil aus der Leitungszeit abbekommt. Dafür steigt ab hier der Gestaltungsspielraum in der Schule (wenn die Schulleitung delegieren kann). Ist halt die Frage, ob man das als Ziel hat oder einfach nur unterrichten will.


    Bin zwar selber noch nicht so weit, aber kann das bestätigen aus den Gesprächen mit Kollegen.
    A13Z mit Entlastungsstunden ist da für viele lukrativer. Gibt also immer wieder die bewusst A14 Stellen ablehnen.

    Anders natürlich die, die langfristig vor allem noch weiter aufsteigen wollen, also in Richtung A15. Bzw in bestimmte Positionen wollen.

    Das wäre wohl eine Frage, die man besser direkt beim Bafög Amt stellt. Dort ändert sich ja auch immer wieder was.

    Aus Erfahrung: Ein Kumpel hat auch gearbeitet vor Aufnahme des Studiums und Bafög erhalten. Aber die genauen Modalitäten kann ich nicht nennen.

    Das Seminar wird sich im Zweifel immer auf die Seite der Schulleitung schlagen; mit dieser muss die Zusammenarbeit über viele weitere Jahre hinweg erfolgen, der Referendar kann und wird in der Regel geopfert werden.

    Es geht hier aber nicht um einen Referendaren sondern um einen OBASler, das ist ein Unterschied.
    Und auch sonst kann ich deine Aussage nicht unterschreiben.

    Ein Referendar muss ausgebildet werden, den bekommt man nicht so einfach raus. Ein OBASler kann eben von seiten der Schule gekündigt bekommen, da hat das Seminar gar nichts mit zu tun.


    Ich verstehe nicht warum es diese Art von "Abschlag" gibt - ist ja nicht nur so in diesem Fall.

    Warum - damit man überleben kann und seine notwendigen Ausgaben zahlen kann.

    Man ist bei der Bezirksregierung angestellt wird aber vom LBV bezahlt. Heißt da müssen auch erst einmal wieder Daten übermittelt werden.
    Im Ref zum Beispiel wird gewartet bis das Ref angetreten wird, bei der Verbeamtung eben bis die Urkunde wieder zurück kommt, dies ist dann ja meist nach dem Start, bzw. mit dem Start.
    Dann geht die Aufforderung der Zahlung ans LBV. Bevor die nun alles ordentlich an Daten pflegen geht schon einmal ein Abschlag raus.

    Ja! Wir haben auch Sprechnachmittag, da bin ich dann über 11 Stunden an der Schule. Und ich hatte wegen Infotag nur ein kurzes Wochenende.
    Fühle also mit dir.

    Lebkuchen oder Spekulatius - was magst du lieber?

    was ich mit näher an der Schule meine ist, dass bereits im ersten Semester gelehrt wird, wie man die Inhalte für die SuS reduziert, wie man gute Unterrichtseinstiege und Tafelbilder erstellt etc.Davon hatte ich in Bio selbst nach 5 Semestern absolut nix. Nur die reine Wissenschaft.

    Krass, hatte ich gar nicht im Studium. Deswegen konnte ich es mir nicht vorstellen.
    Aber liegt auch, zumindest an dem einen Fach, und ansonsten auch an Sek II vllt.

    Also in NRW bekommt man sein Gehalt pünktlich am letzten Werktag im Monat für den folgenden Monat, also im voraus.

    Die Abrechnung ist auch verständlich. Aber was man bekommt weiß man ja eh auch vorher, gibt ja Rechner im Netz dazu.

    Meine Abschlagszahlung im letzten Jahr war auch schon sehr nah dran.

    Ist das dahingehend gemeint, dass ich in dem Fall dann nicht auf das volle Deputat kommen würde?
    Bedeuten Planstellen immer volles Deputat?

    Kenne mich mit Sek I nicht aus. Wenn eine Schule nicht genug Stunden für dich hat könnte es theoretisch zu einer Abordnung an eine zweite Schule kommen. Aber da ist sehr viel hypothetisches Denken bei.

    Hat es später bei der Bewerbung Auswirkungen, wenn mein Studium länger als normal dauert?

    Du bekommst später Geld ;)
    Ansonsten - Nein.

    (Für NRW): Die Ordnungsgruppe (basierend auf den Noten) ist die Grundlage dafür, wer alles eingeladen wird. Und dann entscheidet die Schule.
    Da wird nicht umgeschrieben.
    In der Regel gibt es feste Ausschreibungstermine. Wobei auch das in NRW aktuell gelockert ist, zumindest am BK.

    Ich würde vorschlagen, mach erst einmal dein Ref ;)
    Mit Sek I wirst du schon unterkommen, mit Naturwissenschaften sowieso.

    Ja, schon klar. Die tatsächlichen Handlungsoptionen des Dienstherrn sind allerdings sehr begrenzt.

    Klar, in der Situation halte ich es für oberzogen, gerade als frischer Ref ist man wohl abkömmlich.

    Aber später macht es aus pädagogischer Sicht (für die Schüler) schon Sinn, wenn zum Halbjahr oder Schuljahr das Ganze endet z.B.

    In wie fern kann es denn Ausschlag geben?
    Bei der Vergabe einer Planstelle entscheidet sich einzig und allein die Note oder nicht?

    Nein, kommt auf die Art der Vegabe an.
    Schulscharfe Ausschreibung oder Listenverfahren.

    Bei schulscharfen Ausschreibungen könnte zusätzlich zum Beispiel drin stehen, dass weitere Fächer im naturwissenschaftlichen Bereich wünschenswert sind.
    Wenn z.B. dann Chemie/beliebig ausgeschrieben ist und einer bewirbt sich mit Chemie/Erdkunde und du mit Chemie/Bio/Physik hättest du dann die besseren Chancen unabhängig von der Note.
    Gerade bei solchen Fächern könnte man auch vorher Kontakt zu Schulen aufnehmen und diese schreiben dann entsprechend aus, wenn sie Stellen haben.

    Wenn dir Physik Spaß macht, mach es. Wenn du dadurch dein Studium verlängerst sehe ich weniger Sinn drin. Chancen hast du auch mit Chemie und Bio.

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