Beiträge von Kiggie

    Ich habe auch Chemielaborantin gelernt und dann Chemie und ET auf Lehramt studiert (allerdings mit Abitur und Mathe-LK).
    Ich habe immer nebenher gearbeitet, anders hätte das mit meinem Studium nicht funktioniert. Allerdings habe ich nicht als Laborantin gearbeitet, der Arbeitgeber wäre da zu unflexibel gewesen. Ich hatte flexible Arbeitszeiten zwischen 8 und 18 Uhr und kam damit auf meine 20 Stunden pro Woche. In stressigen Phasen auch mal weniger, dafür in den vorlesungsfreien Zeiten dann auch mal 40 Stunden.

    Es kommt also auf den Arbeitgeber an und die dortigen möglichen Arbeitszeiten.
    Ich hatte keine 40 h Anwesenheitspflicht in der Uni. Trotz diverser Praktika. Die waren häufig im Block bei mir und damit gut zu planen.

    Ich behaupte mal, die wenigsten Lehrkräfte haben den direkten Vergleich. Also kaum einer hat an allen Schulformen, sowie Land und Dorf gearbeitet. Wie soll da ein Vergleich möglich sein?
    Erfahrungsberichte sind dann eher subjektiv. Belastung empfindet jeder anders.

    Ich finde meine Schüler sehr angenehm zu unterrichten, auch wenn teilweise kaum ein Altersunterschied vorhanden ist.
    Mit kleinen Kindern, Sek I, könnte ich nichts anfangen.

    Beim nächsten ist dies aber vielleicht genau umgekehrt. Das hängt doch von der eigenen Persönlichkeit ab und den Interessen.
    Ich habe keine Lust den I-Dötzchen das kleine Einmaleins beizubringen, egal ob Brennpunkt oder Dorfschule.

    Eine der Fragen, die ich sehr häufig höre. Mit einem technischen Fach unterrichte ich viele reine Männer-Klassen. Und ich kann nichts Negatives berichten. Wichtig ist Ehrlichkeit und Authentisches Auftreten. Damit fahre ich sehr gut. Gerade die Ehrlichkeit, wenn ich was unterrichten muss, was ich nicht so gut kann/was neu für mich ist, wird sehr geschätzt.
    Ich glaube ich hätte mehr Probleme in reinen Frauen-Klassen...

    Ich würde es wieder studieren, auch direkt auf Lehramt, aber nicht in der Kombi. Die beiden Fächer, die ich habe, sind fachlich beide sehr breit gefächert und damit auch anspruchsvoll. Chemie ist keine Leidenschaft, Elektrotechnik muss ich halt unterrichten ;)

    Ich kann zum Beispiel nicht mit Kindern, bzw habe keine Lust darauf, deswegen BK und auch gerne Abendschule. Die Vielfalt im Bereich Schule ist groß und gerade das gefällt mir.

    Als ich damals mein ZfsL wusste, bin ich auf die Seite, habe mir alle Schulen angeschaut (Punkt Ausbildungsschulen). Welche bilden meine Fächer ab und welche haben noch Berufszweige, die mir Zusagen.
    Die Arbeit kannst du sicher auch selber machen, wenn nicht hier gerade jemand aus dem Raum kommt.

    Gibt es in Bielefeld denn die Möglichkeit Wünsche zu äußern?

    Bei über 450 EUR bist du zwangsläufig sozialversicherungspflichtig beschäftigt.


    Jein, nicht als Student in der studentischen Versicherung. Aber dann darf man eben auch nur 20 Stunden arbeiten und zahlt nur die 9 % SV (Rente/Pflege?)
    Weiß nun nicht, wie das hier in dem Fall so aussieht.


    Ich habe in einem IT-Unternehmen als Softwaretesterin gearbeitet (freie Zeiteinteilung, bzw ich konnte eintragen, wann ich konnte), außerdem in der Gastro (immer nur abends, manchmal aber auch lang abends und morgens früh raus), und im Hochschulsport als Kursleiterin.
    Allerdings hatte ich auch kein Kind.

    Ich hatte aber auch extrem wenig Pflichtveranstaltungen, mal das ein oder andere Seminar und die Labore natürlich in meinen Fächern. Also da würde ich mir wirklich als erstes den Stundenplan anschauen und natürlich auch mit offenen Karten spielen beim Arbeitgeber.

    Hi Lisam,d.h. ohne Auto wäre das gar nicht machbar? In welchem Radius verteilen sich denn die Praxisstellen?

    Aber solange ein Auto, bzw. Führerschein, kein Einstellungskriterium ist, ist das nicht deine Aufgabe über ein Auto nachzudenken.

    Ich muss auch Praktikumsbesuche machen, aber die mache ich mit Bus/Bahn/Fahrrad und kann dann eben nur weniger machen. Ich würde mir kein Auto anschaffen, weil ich es für das Dienstgeschäft brauche. Dann soll der Arbeitgeber mir ein Auto stellen oder ein Taxi bezahlen. Aber die Diskussion gab es wirklich gerade schon.

    Ernsthaft? Immer nur schauen, was noch schlimmer ist, ist wohl kaum die Lösung des Problems.
    Und draufhauen auf Menschen, die versuchen etwas zu ändern auch nicht. Öko-Terroristen fasse ich schon als Beleidigung auf. Nur weil man auf Umstände aufmerksam macht und zum Nachdenken anregt, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt?

    Aber klar, am Besten ernähren wir uns nur noch von Fleisch, fahren alle in unserem eigenen Auto alleine durch die gegend und fliegen in jedem Urlaub irgendwohin.
    "Hurra unsere Welt geht unter"

    Schüler müssen Ängste ablegen. Oder sollen sie ihr Leben lang mit diesen Ängsten leben?
    Ich hatte tatsächlich Schüler die noch nie geflogen sind. In der Gruppe aber scheint es leichter zu sein diese Angst zu überwinden

    Ich hoffe das meinst du ironisch!

    Flugangst ist etwas wo man ohne Probleme mit Leben kann. Es gibt keine Situation wo man fliegen muss!

    Wie geht ihr denn mit Schülern um, die nicht fliegen wollen? Ob nun aus Angst oder aus ideellen Gründen.

    Ja, man kann aufs Fliegen nicht verzichten. Ich tue es auch nicht. Aber es ist (für mich) ein Unterschied ob ich viermal im Jahr nach Malle fliege oder eben zur kulturellen Zwecken.

    Und bevor ich mit einer Klasse nach Lissabon fliegen würde, würden mir viele andere Ziele einfallen, die mit Bus oder Bahn erreicht werden können. Gerade diese Fahrten können auch sehr lustig sein.
    Ich ziehe Bahnfahren immer vor, als Gruppe ist dies auch nicht mehr so teuer.

    Und bevor jemand kommt, ich darf die Moralkeule schwingen, ich war diesen Sommer nur Campen. Größtenteils dazu noch mit dem Rad unterwegs.

    Das hängt vor allem von der Schulform ab, wie gut das funktioniert und vom Alter der Schüler. Sek II ist echt ein Segen. Wer bei mir keine Lust hat, kann ja gern die Tür von aussen zu machen.

    Ja so kenne ich das auch ;)

    Aber andersherum habe ich die Bandbreite von, ich will einen Abschluss machen' zu ,hauptsache Kindergeld'.
    Aber da weiß man eben auch, dass man nicht alle mitnehmen kann.

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