Beiträge von O. Meier

    Wären die besagten bis zu 40% brutto Lohnunterschied rechtens?

    Das wird wohl mit der niedrigeren Qualifikation begründet. Könnte rechtens sein.


    Wieviel Prozent unbezahlte Überstunden kann der Staat verlangen? (In diesem Fall mehr als 100%!)

    Keine. Aber wenn man die nicht als Überstunden deklariert, sondern sie einem anderen Umrechnungskurs entspringen, vielleicht schon. Die Werkstattlehrerinnen bei uns geben zum Beispiel statt 25,5 Unterrichtsstunden 30 sog. Unterweisungsstunden. Unterweisung sei weniger Aufwand als unterrichten, deshalb die andere Anzahl. So eine Argumentation hat sich dieses nicht genannte Bundesland vielleicht zurechtgelegt.

    Da ginge ich wohl eher in ein anderes, das einen Quereinstieg anbietet, der zum zweiten Staatsexamen führt.

    Wie wird aus einer 25% Stelle (7 Unterrichtsstunden pro Woche) eine 50%/75% Stelle? Den Schritt habe ich nicht verstanden.

    Ich auch nicht. Aber vielleicht ist es so gemeint: da diese Leute wegen mangelnder Qualifikation keine pädagogischen Aufgaben übernehmen können, unterrichten sie mehr Stunden.

    @4. Job nicht annehmen und was anderes arbeiten?

    Ich halte das auch für unattraktiv. Vielleicht als Studijob. Aber nicht als berufliche Perspektive.

    Gerade die stehen aber für die Komplexität der zu lösenden Probleme und damit für die notwendige Tiefe der Einarbeitung. Im First-Level-Support an Schule sind so (leider immer noch) typische Dinge dabei, wie " Ähm, wie kann ich noch einmal eine E-Mail versenden?" , "Der Rechner geht nicht.....achso, man muss den Bildschirm auch anschalten" usw. Für die Lösung solcher Probleme braucht es keine IT-Fachkraft.

    Ja, ich weiß. Mit dergleichen bin ich ja auch betraut. Aber das sind ja auch keine IT-Sachen sondern mehr kollegiale Hilfestellungen. Man braucht auch keine Fachfrau, um zu erklären, wie man die Kappe von Stift zieht.

    Ich meinte aus Sicht der Normalo-Kollegin. Wenn die eine Ansprechpartnerin vor Ort hat, kannn es ihr egal sein, welcher Level das ist. Was sie garantiert nicht hören möchte, ist, dass xy dafür nicht zuständig sei, weil falscher Level.

    Level 1 besteht bei uns im Wesentlichen daraus, die von Kolleginnen falsch gesteckten Stecker zu sortieren, Toner zu wechseln und Tickets zu schreiben. Im gewisse Sinne sind wir Übersetzerinnen. Wir machen aus dem „geht nicht“ der Kolleginnen eine meldung für die Wartungsfirma, so dass die zumindest wissen, ob sie einen Gabelstapler oder einen Schraubendreher mitbringen müssen. Den Kolleginnen kann dann wurscht sein, ob wir das machen oder die Firma. Das meine ich.

    Letztendlich ist das OK, wenn sich da Leute finden, die das können und entsprechend entlastet werden. Es ist aber weit weg von einem Konzept darauf zu hoffen, dass sich da jemand geeignetes findet. Teil des Problems ist ja auch, dass sich Dientherrin und Schulträgerinnen die schwarze Petra zuschieben. Und genau dabei spielt dann die Grenze zwischen Level 1 und 2 eine Rolle.

    Insofern erwarte ich ein System, bei der es der Anwenderin egal sein kann, was welcher Level ist. Sie möchte einen Rechner vorfinden, der funktioniert.

    Auch qualifiziertes Personal, was nicht aus dem Bereich kommt, kann genau das eben in der Regel nicht.

    Dann fehlt wohl ein wesentliches Qualifkationsmerkmal. Dann muss ich wohl die Dienstherrin um entsprechende Aus-/Fortbildung kümmern.

    Das Reiningspersonal braucht auch eine Einweisung, dass für bestimmte Räume besondere Anforderungen gelten (z. B. Küchen). Sie haben aber kein Problem diese umzusetzen, wenn sie sie kennen.

    Welche Superspezialkenntnisse, die eine technische Mitarbeiterin nicht haben kann, bringt eigentlich das Gebäude zum Einsturz?

    Im Übrigen bedarf es für den First-Level-Support noch nicht zwingend IT-Spezialisten, sondern v.a. ansprechbare Personen vor Ort.

    Aber muss das eine Lehrerin sein, die ja in der Zeit, in der sie angesprochen wird, das nicht macht, was sie eigentlich macht? Mir ist das auch wurscht, welcher Level was ist. Hauptsache der Kram funktioniert.

    Aber mal 'was anderes, das vielleicht wieder in Bisschen mehr auf die ursprüngliche Frage zurückkommt. So sehe mien Dienstrechner aus, wenn man mich früge: So.

    Mit 'nem brauchbaren Monitor, immer noch unter den 500 Möhren, die NRW pro Leherin ausgeben möchte. Dann reicht's noch für 'nen Drucker und 'ne externe Platte/Nicht-Platte.

    Die externen IT-Spezialisten, die angeblichen sind alles ehemalige ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) Leute, die ganz andere Dinge gelernt haben und das nur "so" zusätzlich sich angeeignet haben,

    Also sind die schon mal nicht qualifiziert. Ohne qualifiziertes Personal wird's nichts mit der Digitalisierung.

    das können Lehrer auch!

    ja, man kann den einen Fehler mit dem anderen begründen. Trotzdem ist es ein Fehler.

    Ja, mindestens die Funktionen an der selben Stelle wie bei Microsoft Office und damit in der Regel deutlich Zeit.

    Sonst habe ich es mir so genau noch nicht angeschaut, weil es soviel länger in der Bedienung für mich dauert versuche ich einen Umgang damit zu vermeiden.

    Das ist wohl Geschmacks- und Gewöhnungssache. Die üblichen Verdächtigen unter den Office-Programmen finde ich alle nicht sonderlich übersichtlich. Da bin ich froh, dass ich die eher selten benutze. Als Microsoft damals auf die „Ribbons“ umgestellt hat, habe ich irgendwie gar nichts mehr gefunden. Nee, da wolte ich mich auch noch 'rein arbeiten.

    Am OO schätze ich, dass sich selten was ändert.

    Und die waren alle so, dass man mit ihnen auskommen konnte/kann.

    Ich bin bisher auch mit allen Schulleiterinnen (irgendwie) ausgekommen. Deswegen waren sie noch lange nicht gut. Ihnen allen fehlte es z. B. an der Fähigkeit, Fehler einzugestehen. Und jede hatte uns mindestens eine Situation präsentiert, in denen sie ihre Launen nach unten durchgetreten hat — samt Mitarbeiterin in den Gully.

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