Beiträge von O. Meier

    Entsprechende Kollegin durfte antanzen ohne zu wissen worum es geht, bekam einen Zettel mit den drei Terminen vorgelegt und sollte erklären was sie da gehabt hat. Kollegin war nachweisbar krank und hat sich nicht zur Art der Krankheit geäußert und Schulleitung hat insistiert. Kollegin ist verlässlich und übernimmt auch ohne Murren Mehrarbeit.

    Die Kollegin sollte zukünftig nicht mehr allein die Termine bei der Schulleitung wahrnehmen. Eigentlich müsste der Lehrerrat/Personalrat da mit. Irgendwie laufen solche Dinge unter sechs Augen doch immer anders ab.

    Was ist mit einer Strafanzeige seinerseits, wenn der Schulleiter nicht handelt?

    Falls das noch nicht hinreichend klar geworden ist: das Erstatten einer Anzeige bzw. das Stellen eines Strafantrags sollte eigentlich nicht davon abhängen, was der Schulleiter macht. Wenn ich es für angemessen halte, einen Antrag zu stellen, dann stelle ich den. Da ist weder das Warten auf das Placet des SL angemessen noch der Nexus, "dann eben" zur Polizei zu gehen, wenn der SL keine Ordnungsmaßnahme einleitet.

    Was die besondere Vorsicht eines Berufsanfängers anbetrifft, so meine ich, ja, wenn man irgendwo neu ist, sollte man sich in Zurückhaltung üben. Das betrifft insbesondere Dinge, die man außer der Reihe möchte. Essentielle Rechte einzuforden, gehört nicht dazu. Da sollte man auch als Berufsanfänger den Mut zu haben können. Sonst läuft irgendetwas falsch.

    Offenbar gibt es mit Kapa hier einen erfahrenen Kollegen, der hilft. Das finde ich sehr beruhigend. Danke dafür. Eventuell wäre die Hinzuziehung rechtlichen Beistands angemessen. Darüber nachdenken sollte man.

    Zur Sache kann ich wenig sagen. Mir wird nicht klar, was da genau vorgefallen ist. Dafür dröppeln die Infos dann zu verzögert ein. Und dass die beiden "Beispiele" aus dem Ausgangsposting inhatlich zusammenhängen, ist auch nur so halb klar geworden.

    Ich habe an meiner Schule die Fügung eines Vertrauenslehrer.

    Was auch immer eine solche "Fügung" sein soll, fragt man sich schon, warum solche Fakten lange nach Beginn des Threads nachgeschoben werden. Warum sagt man nicht von Anfang an klar, worum es einem geht, um dann passende Antworten zu erhalten?

    Ihr wählt doch den Lehrerrat.

    Wer immer auch "ihr" dabei ist. Der Lehrerrat ist eigentlich kein Rat, ein imperatives Mandat dürfte es nicht geben. Letztendlich wird er von einer Mehrheit des Kollegiums gewählt. Wenn das zur mehrheit aus Deppen besteht, muss man sich nicht wundern, dass auch solche im Lehrerrat sitzen. Da kann man als Einzelner schön blöd dastehen.

    Wir sind zusammen zur Polizei gefahren und haben dort erfahren, dass die Schule als Institution gar keine Anzeigen stellen kann, sondern, dass das eine einzelne Person machen muss.

    Eine Anzeige erstatten kann jeder, der eines Offizialdeliktes gewaht wird. Vielleicht muss er das sogar, z.B. wegen seines Staus als Beamter. Bei personaldelikten kann nur der Geschädigte einen Strafantrag stellen. Ausnahme: wird ein Beamter im Dienst beleidigt, so kann auch dessen Dienstvorgesetzter einen Strafantrag stellen.

    Also, so hab' ich das verstanden. IANAL.

    Alte, weiße Männer können das...

    Ich nicht.

    Ansonsten muss ich sagen, dass der inhaltliche Nexus in Thread-Titel bestehend ist. Natürlich ist einen Feuerwehrschlauch halten zu können, Voraussetzung dafür, bei der Klima-Politik mitreden zu können. Traditionell darf man ja von der Sache keine Ahnung haben. So ist's recht.

    Wobei das Halten des Schlauches vielleicht gar nicht das Problem war, nur beim Strahlrohr wurde es schwierig.

    Gedächtnistraining?

    Genau. Vielleicht hören wir auch auf, us etwas aufzuschreiben. Das amchen wir ja nur zur Gedächtniserschlaffung.

    Ist schon klar, wir machen jetzt alles digital, weil das ist ja wichtig. Nur an Stellen, an denen man die Spielzuege auch mal sinnvoll nutzen kann, nee, das geht nicht. Da muss man dann nach alt herbegebrachten Methoden arbeiten, um sein Gedächtnis zu trainieren. Ich hoffe doch, das war ironisch gemeint, lieber CDL.

    Bei Schülerphotos geht es übrigens nicht darum sie zu veröffentlichen sondern siem wie die anderen Daten auch, zur Nutzung für den Schulbetrieb zu erheben. Anstatt das landesweit die Kollegen vor sich hin wurschteln mit selbstgetippten Einverständnsierklärungen um mit Privatkameras Bilder in komischen Formaten zu produzieren (am liebsten Schwarz-Weiß-Kopien verzehrter Bilder. Auf denen erkennt man dann niemanden, auch 'ne Form von Datenschutz), sollte das Land sich mal darum kümmern, hier rechtliche Klarheit zu schaffen, so dass regulär digitale Bilder zusammen mit den anderen Daten der Schüler erhoben und in den Verwaltungssystemen zur dienstlichen Nutzung vorgehalten werden können.

    Aber nee, das kriegt der Bildungsstandort NRW 4.0 nicht hin. Statt dessen dürfen wir uns mit "digitalen Kompetenzen" auseinandersetzen. D.h., wir schreiben jetzt in die didaktischen Jahresplanungen, dass die Schüler zum Präsentieren einen Beamer verwenden, damit sie dadurch Anwendungs-Know-How erwerben. Als Grundlage dafür kursiert bei uns an der Schule eine Handreichung, die von jemanden erstellt wurde, der nachhaltig nachweisen wollte, dass er mit der Bedienung eines Textbearbeitungsprogrammes überfordert ist.

    Vielleicht diskutiert man mit derlei Experten lieber keinen Datenschutz sondern überlegt sich Übungen zum Gedächtnistraining. Insofern basst's schoo.

    Sorry, wenn ich etwas abschweife, aber der Widerspruch, zwischen Digitalisierung als aktuelle Sau im Bildungsdorf und der völligen digitalen Unfähigkeit von politischen Entscheidungsträgern bis in alle Ebenen der Exikutive nervt auf Dauer etwas. Im Wesentlichen ging es mir noch mal um den Unterscheid zwischen "Foto machen" und "Foto veröffentlichen". Der scheint nicht nur den betreffenden Richtern nicht klar zu sein, sondern auch einigen der geschätzen Mitdiskutanten.

    Ich möchte noch den Raspberry Pi als Lernhardware anführen. Preislich relativ weit unten angesiedelt, wenn man keinen Monitor braucht, weil man einen Fernseher mit HDMI hat (sehr wahrscheinlich in des meisten Schülerhaushalten).

    Die Geräte wurden entwickelt, weil man jungen Menschen wieder die Chance geben wolte, aus der Endanwender-Klick-Klick-Perspektive wegzukommen. Da geht dann alles, vom Aufsetzen und Warten des OS, Entwicklung eigener Software bis zu Hardwarebasteleien dank GPIO.

    Ideal wäre, wenn jedeer Schüler eine hätte. Fände ich sinnvoller, als für jeden ein Tablett anzuschaffen. Kann an aber auch gut verleiehen, passt quasi in die Hosentasche. Die SD-Karte mit dem eigenen System hat der Schüler eh.

    Das sind keine tiefergelegten Turbos und ein Java-Runtime läuft vielleicht nicht ganz rund, aber das frinde ich verschmerzbar. Auf der anderen Seiet ist es eine interessante Erfahrung, was mit knappen Ressourcen doch noch alles geht.

    Ich hatte vor Jahren mal vorgeschlagen, einen Rechnerraum mit derlei Geräeten auszustatten. In den Zeiten der Digitalisierung gibt es aber von Kollegen über Schulleitung bis zu den Verantwortlicheb beim Scgulträger viel größere Experten, als einen ausgebildeten Informatik-Lehrer. Neinenein, man bräcuhte schon richtige Arbeitsumgebungen, also Windows, hat eh jeder. Blabla. Bei so etwas disktiere ich dann nicht mehr.

    Falls aber jemand an einer Schule wäre, an der es nicht als verwerflich gilt, wenn die Schüler etwas lernen, wäre es einen Überlegung wert.

    Ja, meine Kollegen erzählen mir auch jeden Tag, was für'n toller Kerl ich wäre. Umweltfreundlich und gesund, blabla. Der Respekt nutzt mir nichts. Von den Dosenbewohnern, die sich rücksichtslos verhalten, könnte ich welchen brauchen.

    Der wesentliche Aspekt ist für mich, dass ich mir mit dem Fahrtwind ordentlich den Hohlraum durchblasen kann. Das ist insbesondere auf dem Heimweg echt wichtig. Wenn ich mit dem Kraftfahrzeug oder der Bahn fahre, bin ich echt schlechterer drauf.

    Gegen die Dunkelheit gibt's Licht, bzw. es ist eh so hell durch künstliche Beleuchtung, dass man in mittelmäßig urbanisierten Gebieten keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht merkt : -). Manchmal kommt's hin, dass man in die Dämmerung fährt, d.g im Dunkeln los und kommt im Hellen an. Musste mal ausprobieren.

    Ich dusche nicht in der Schule, frischer Schweiß stinkt nicht.

    Was die Transportkapazitäten anbetrifft, so kann man sich einfach überlegen, wieviel man mitnehmen kann und es danach auswählen. Viele Sachen muss ich gar nicht jeden Tag hin und her eiern. Bücher hat man am besten doppelt. Üblicherweise habe ich einen Ortlieb Backroller dranne, da sind Regenklamotten, Wechselklamotten und Werkzeug drin. Da passt dann immer noch 'ne Mappe mit Schulkram 'rein und 'ne Brotdose. Wenn man mehr braucht, gibt's 'nen zweiten Backroller. Frontroller habe ich äußerst selten dran und den Hänger für Sperrgut auch.

    Man kann in der Tat eine ganze Menge auf dem Fahrrad transportieren, ich mache meist noch auf dem Rückweg einkäufe. Nee, andersherum wird's ein Schuh. Gerechnet auf das Fahrzeugleergewicht passt fast nichts in so einen Kraftwagen.

    Vieles, das vielleicht von außen furchtbar kompliziert wirkt, entpuppt sich im Alltag als harmlos oder lösbar. Kriegt man mit, wenn man macht.

    Ich war früher mal im Reiseradler-Forum recht aktiv und mir ist vollends bewusst, dass Fahrradausrüstung eine Glaubenssache ist, die viele Religionen kennt.

    Es ist wohl eher Erfahrungssache. Das völlige Fehlen einer sachlichen Grundlage möchte ich Alltags- und Reiseradlern in der Breite nicht unterstellen. Nein, es sind wohl keine Religionen.

    Doch, der ist sogar ganz entscheidend. Sobald nämlich der Beschenkte keine Möglichkeit der Einflussnahme auf die gegen den Vorteilsgewährenden wirkenden Verwaltungsakte mehr hat, ist er kein Bevorteilter mehr.

    Äh, doch, den Vorteil, nämlich das Geschenk, bekommt er ja gewährt. Gem. §331 ist das strafbar, wenn man de Vorteil für seine Dienstausübung gewährt bekommt. IANAL, aber da steht nichts von einer Gegenleistung die zu erbringen ist. Dann wäre man wohl schon bei Bestechlichkeit. Ein Geschenk anzunehmen, weil man ein toller Lehrer, Seminerleiter oder Richter war, reicht schon.

    meist

    Das nützt nichts, wenn sie im konkreten Fall nicht mit drin ist. Vielleicht möchte man auch nichts mitbezahlen, das man nicht braucht. Ich würd' halt immer schuen, was mir konkret angeboten wird, was ich dafür zahle etc.


    Hier ein Beispiel von der DJH, die wir dann eben bei der Klasse meiner Tochter genommen haben:
    jugendherberge.de/fileadmin/ha…ag-rrv-klassenfahrten.pdf

    Da ist dann z.B. die Krankheit eines Teilnehmers nicht mit drin. Insofern kann man das zu eunem solchen Preis anbieten, die übrigen Sachen sind wohl nicht so häufig.

    Ist meines Erachtens nach absolute Geldverschwendung.

    Das können die Eltern ja entscheiden, ob es sich für sie lohnt. Obacht. Der Versicherungsfall tritt bei den Versicherungen, die ich kenne, nur bei Gründen, die beim Versicherten liegen, ein, also Krankheit des Schülers o.ä. Für den Fall eines erkrankten Lehrers, was zum Ausfall der gesamten Fahrt führen kann, gibt es extra Lehrerausfallversicherungen. Habe da aber keine Erfahrungen mit.

    Gemäß Absatz 5.2 , letzter Satz des "Wandererlasses" müssen wir aber in NRW auf die Möglichkeit des Abschlusses einer RRV hinweisen.

    Der Vertrag besteht immer zwischen Schulträger und Reiseveranstalter,

    In Absatz 5.1 des Wandererlasses schließt man den Vertrag "im Namen der Schule". Von Schulträger steht da nix. Sollte tatsächlich ein Landesbeamter im Namen einer Kommune handeln können? Muss ich das verstehen?

    Auch wenn's keiner hören will, den Ärger hat man nicht, wenn man nicht fährt. Dass ein Schüler tatsächlich nicht gezahlt hat, hatte ich nicht, aber oft genug wurden Fristen ignoriert, und man durfte den jungen Erwachsenen das Gesäß hinterhertragen. Nichts was mich dazu verführt, eine solche Fahrt zu organisieren.

    dem rad ein bisserl zum experten weiterbilden

    Naa, ganz so schlimm ist's fei nett. Im Wesentlichen sollte man ein paar Erfahrungen sammeln. Damit muss man irgendwann anfangen. Wenn man allem aus dem Weg ist, wird das nichts.

    halbwegs trockene und zuverlässige

    Ich fahre gelegentlich mal mit der Bahn, ferade im Herbst und Winter finde ich es echt ekelig. Hochgepumpte Heizung, die der Klimadiskussion spotten, geschlossene Fenster und feuchte Klamotten der Fahrgäste soregn für einen Mief, der echt zum Erbrechen ist.

    Noch eines zu Spikes: die sollte ma rechtzeitig bestellen. Wenn die ersten Flocken fallen, sind die recht schnell ausverkauft. Zum anderen müssen die trocken eingefahren werden.

Werbung