Beiträge von Tom123

    Grundsätzlich wurde hier vieles Richtiges geschrieben. Was ich aber auch finde, dass hier teilweise Kritik von Usern geübt wird, die ich selber teilweise als destruktiv und unhöflich empfinde. Ich glaube ein großes Problem ist die unterschiedliche Selbstwahrnehmung. Die letzten Jahre haben einfach dazu geführt, dass die Menschen eher weiter auseinander gegangen sind. Ich vermute, dass es vorher auch schon so war, man es aber eher ignoriert hat. Wir haben eine Person, die schon immer durch eine besondere Weltanschauung aufgefallen ist. Früher hat man das ignoriert. Im Gegenteil war es sogar manchmal recht witzig mit der Person darüber zu sprechen. Da kamen interessante Vorstellungen auf.

    Heutzutage ärgert man sich, weil die Person mal wieder Blödsinn über Masken oder Impfungen erzählt und am Ende uns alle gefährdet, weil die Person mal 45 Minuten lang Maskenpause macht und natürlich auch das Lüften vergisst.

    Das ist sicherlich bei vielen im Forum nicht der Fall. Aber man ist gefühlt ständig in irgendwelchen Diskussionen verwickelt oder muss sich mit irgendwelchen "Idioten" rumschlagen, die Blödsinn erzählen. Ich denke, dass verändert die Menschen.

    Das wird die andere Seite natürlich genauso sehen. Wenn man Ihnen ständig erklärt, dass Masken wichtig sind, Corona keine Grippe ist oder die Impfungen uns helfen. Aus ihrer Sicht ist das halt alles falsch und die anderen haben es nur noch nicht verstanden.

    Und diese permanenten Konflikte sorgen dafür, dass man auch bei anderen Themen ganz anders miteinander umgeht. So zu mindestens meine Theorie...

    Ja, deine Zusammenhänge sind andere, aber warum kann man den A12-Kolleg:innen Ratschläge erteilen, dass sie doch wussten, was auf sie zukommt, das aber für sich selbst mit nicht sehen?

    Das sind ja zwei verschiedene Dinge. Ich kann mich für eine Führungsaufgabe entscheiden, obwohl ich weiß, dass die Besoldung nicht angemessen ist. Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll darauf hinzuweisen, dass zu schlecht bezahlt wird.

    Das Problem an der Sache merken wir gerade in Nds. Es gibt viel zu viele offene Rektorenstellen an den Grundschulen. Wenn sie besetzt werden, gibt es oft nur eine Bewerbung. Oft jemand der es macht, weil er es sowieso macht. Sinnvoll wäre, wenn die Stelle so attraktiv wären, dass sich 10 Leute darauf bewerben. Dann könnte man die besten nehmen. Inzwischen habe ich leider schon erlebt, dass Leute SL wurden, die im echten Lehrerleben nicht mehr zurecht gekommen sind. Sozusagen wegbefördert.

    Ich weise nur kurz darauf hin, dass viele Lehrkräfte tatsächlich glauben, die von z.B. Sparkassen angebotenen "Klassenkonten" wären Treuhandkonten. Das könnte die Umfrage hier etwas verzerren ;)

    Wir haben bei uns tatsächlich Konten mit dem Vermerk auf fremde Rechnung / Klassenkonto geführt. Das waren natürlich keine klassischen Treuhandkonten waren aber relativ sicher.

    Gibt's bei euch solche Plakate? Habe ich hier tatäschlich noch nicht gesehen. Ich kenne mich mit dem Lehrplan für die Grundschulen nicht aus, aber im am Gymnasium ist Werbung eher ein Thema für den Deutschunterricht der Jg. 7/8. Das heißt natürlich nicht, dass Jüngere entsprechende Plakate zwangsläufig wörtlich nehmen - aber die Chance ist größer als bei den älteren Kindern und Jugendlichen.

    Ja. Ich dachte bisher, dass es bei allen Schulen so ist. Schwarzes Brett fängt es ja schon an. Dann machen wir Ernährungsführerschein und solche Dinge. Da gibt es dann auch regelmäßig Plakate. Von verschiedenen AG zum Beispiel. Lesen haben wir auch schon öfters Plakate gehabt. Laufwettbewerb und Mädchenfußball fallen mir direkt ein. Kunstschule und unser örtliches Museum haben wir auch fast durchgehend die aktuellen Plakate hängen. Im Trakt für die 10. Klassen an der Realschule hing lange Zeit eine Plakat für Kondome. Am Gymnasium ist bei uns noch schlimmer.

    Wir achten natürlich darauf, was wir aufhängen. In der Regel keine kommerziellen Anbieter und im Einklang mit den Vorgaben der Landesregierung. Wir haben aber auch Aktionen von der Landesschulbehörde, die mit Plakaten unterstützt werden. Schulkinowochen etc..

    Aber eure Kinder werden doch auch von kleinauf im Alltag mit Werbung konfrontiert? Die haben doch sicherlich auch bereits ihr eigenes Taschengeld. Letztlich muss ich doch nur vor die Tür gehen und werde bombardiert. Oder im Fernsehen, Internet, etc.. Da muss ich doch gelernt haben, eine Werbung richtig einzuordnen. Ich habe mal kurz gegoogelt. Anscheinend ist auch bei euch ein Thema im Sachunterricht der Grundschule.

    Zu Unterrichtsvorhaben: Querdenkerargumente durchlesen und dann im NW Unterrricht widerlegen entspricht nicht meinem Anspruch an einen hochwertigen Politikunterricht - ein Ziel is es nicht, Gegner der Coronamaßnahmen zu diskreditieren oder aufzuwerten, sondern den SuS ein selbstaendiges Urteil zu ermöglichen.

    Ich glaube, dass Du da etwas grundlegendes falsch verstanden hast. Es geht nicht darum, jemand zu diskreditieren. Es geht darum, dass heutzutage Fake-Informationen ein Problem und vor allem eine Gefahr sind. Das fängt bei Corona an, geht über den Ukraine-Krieg hin zu allen anderen Aspekten. Da ist sicherlich absolut notwendig, solche Fragen im (Politik)unterricht zu thematisieren. Dazu gehört aber auch ein Grundverständnis von naturwissenschaftlichen Arbeiten, um Fakten / Studien etc. auch beurteilen zu können. Wie kann ich mich mit einem Thema auseinandersetzen, wenn ich nicht die Fakten von Fake unterscheiden kann? Natürlich muss ich dafür auch Kriterien haben und diese leiten sich aus dem naturwissenschaftlichen Arbeiten ab.

    Ich habe irgendwann mal ein Buch darüber gelesen, wie man mit Zahlen beispielsweise bei Statistiken einen bestimmten Eindruck erweckt. Das thematisieren wir schon in Klasse 3 und 4.

    Das Gymnasium besteht nicht nur aus der Oberstufe. Und eine Aufgabe der schulischen Bildung ist die Entwicklung eines kritischen Denkvermögens. Das Stichwort "Entwicklung" verweist darauf, dass man eben nicht von Anfang an davon ausgehen kann, dass die SuS fremde Aussagen ausreichend reflektieren können. Ich persönlich habe schon sehr brave und teils lehrkraftfixierte SuS in Klassen 5 und 6 erlebt. Wenn ich da beiläufig gesagt hätte, dass schlaue Menschen weiterhin Maske tragen, wären sie am nächsten Tag mit MNB in den Unterricht gekommen.

    Es ist aber ein sehr großer Unterschied, ob im Schulhaus irgendwo (Werbe)Plakate hängen oder ob ein Lehrkraft das so sagt. In Nds. ist Werbung schon Thema in der Grundschule. Wenn die Kinder in NRW in der 5./6. Klasse Gymnasium noch Werbung wörtlich nehmen, finde ich das tatsächlich schon erschreckend. Dann sollte das dringend im Unterricht behandelt werden. Fangen die dann auch alle mit Fußball an, wenn da ein DFB-Plakat hängt: "Coole Mädchen spielen Fußball".

    Das es nicht einfach geht, ist vollkommen klar. Dabei muss man aber sicherlich zwei Dinge unterscheiden. Einmal den Umgang mit Fakenews etc.. Wenn wir mal die krassen Beispiele nehmen, gibt es da sicherlich eine eindeutige Wahrheit. Wir hatten beispielsweise bei uns in der Gegend ein Kind, was leider verstorben ist. Ballweg oder Schiffmann hatte damals öffentlich behauptet, dass es durch die Maskenpflicht verstorben ist. Die Eltern haben dem widersprochen. Das Kind hatte gar keine Maske auf und die Todesursache war nicht im Zusammenhang mit Corona. Überlege einfach mal, wie oft hier im Forum schon irgendwelche Fake-News-Seiten als seriöse Quelle verwendet wurden. Da kann man sicherlich mal im Unterricht drüber sprechen, wie man seriöse Seiten von unseriösen Unterscheiden kann. Oder welche Kriterien die Wissenschaft für die Beurteilung von Studien etc. hat.

    Aber auch bei den "normalen" Argumenten gibt es ja viel, was sachlich einfach falsch ist oder was einfach falsch interpretiert wurde. In der Schule beispielsweise wenn ich eine Infektionswahrscheinlichkeit bei einem 15 Minuten Kontakt habe und ich daraus ableite, dass die gleiche Wahrscheinlichkeit gilt, wenn ich eine Woche lang jeden Tag 4 * 45 Minuten Kontakt habe. Da gibt es auch naturwissenschaftlich wenig zu interpretieren. Auch hier kann man sicherlich ohne wissenschaftliche Ausbildung viel lernen und lehren. Das fängt doch schon damit an, dass man thematisiert warum man bestimmte Zahlen nicht einfach von einem Land auf ein anderes übertragen kann.

    Auf der anderen Seite gibt es dann viele Dinge über die man tatsächlich diskutieren kann und sollte. Welche Maßnahmen haben wirklich einen Effekt? Wie ist das Verhältnis von Maßnahme und Freiheitseinschränkung? Welche Ziele verfolge ich? Kann ich alle Menschen retten? Was ist das Leben eines alten oder jungen Menschen wert? Welche Krankheitsbilder entstehen durch Corona-Maßnahmen? Wie sieht die Zukunft aus? Haben wir immer wieder Pandemien?

    Ich finde es aber extrem kritisch solche Diskussionen und den Umgang mit Fakenews etc. zu mischen. Wenn ich schreibe Corona ist auch nur eine Grippe, dann ist das keine Basis über die man diskutieren kann. Wenn ich aber sagen, dass wir Corona wie eine Grippe behandeln sollten, kann man sicherlich darüber diskutieren.

    ich kann dochj nicht jahrelang gemäß Beutelsbacher Konsens unterrichten und die SuS zur Urteilsbildung und Hinterfragung erziehen und aufeinmal unreflektiert, alles dem Nichtmitcoronaanstecken unterordnen.

    Dazu gehört aber auch den Schülern die Welt so präsentieren, wie sie ist. Dazu gehört auch Werbung für das Maskentragen. Sinnvollerweise könntest du im Politikunterricht noch die Forderungen/Argumente der Querdenker thematisieren und im naturwissenschaftlichen Unterricht prüfen in wie weit die Argumente haltbar sind.

    Ich denke, nur wenige (insbesondere Querdenker) werden ein Problem damit haben, wenn eine Maskenempfehlung ausgesprochen wird. Aber emotionale Manipulation ("Du möchtest doch klug sein, nicht wahr?"), wie sie auf dem Plakat zu sehen ist, empfinde ich als unangemessen. Aber wer weiß, vielleicht haben sich die Ersteller/innen auch gar nicht so viel dabei gedacht.

    Mmh. Aber wenn ich jetzt mal überlege, mit welchen Slogans in der Vergangenheit für gesundes Frühstück, Sportveranstaltung, für das Nichtrauchen, gegen Alkohol oder Drogen geworben wird, sehe ich da nicht so den großen Unterschied. Da hat sich aber niemand darüber aufgeregt. Aber wenn man mit den gleichen Slogans für Schutzmaßnahmen gegen Corona wirbt, ist es ein Problem?

    Herr Rau ist immerhin an einem Gymnasium und nicht an einer Grundschule. Du meinst die Schüler sind dort noch nicht in der Lage die Aussage einzuordnen? Kaufen sie auch noch Kinderriegel damit sie genug Milch zu sich nehmen?

    Ich denke schon, dass man erwarten kann, dass man anvertrautes Geld angemessen verwahrt.

    Da reden wir aber von Fahrlässigkeit und von Haftungsfragen. Deswegen ist es noch lange nicht rechtswidrig. Ich meine, wenn die SL es offen in die Pausenhalle legt, kann das sicherlich vorliegen. Aber nur weil Du weil du anderer Meinung bist, ist noch lange nicht rechtswidrig. Solange die SL gegen keine Vorschrift missachtet, ist es erstmal erlaubt. Ob es nur sinnvoll das Geld beispielsweise im Schulleiterbüro zu verwahren ist eine andere Sache. Aber letztlich ist es eine Entscheidung der Schulleitung und nicht einzelner Lehrkräfte.

    Den Aushang finde ich persönlich echt daneben. Warum darf so was bei euch hängen?

    Was soll denn daran daneben sein? Die meisten Landesregierungen empfehlen doch weiterhin auf Abstand und Masken zu achten. Würdest du dich auch beschweren, wenn da stehen würde: Bitte nach dem Stuhlgang die Hände waschen? Wir haben schon seit Jahren Aufkleber an den Toilettentüren, dass man sich die Hände waschen sollen. Müssen wir die jetzt auch abmachen?

    Ich glaube schon. Aber wir sind keine Richter.

    Ich verließe mich nicht darauf, dass ein Gericht das auch so sieht.

    Dann müsstest du aber schon sagen, warum du es für rechtswidrig hältst. Gibt es bei euch eine Rechtsvorgabe zur Verwahrung von Schülergeldern? Bei uns gibt es einen Erlass, dass die Gelder über das Schulkonto laufen müssen. Da könnte man der SL tatsächlich rechtswidriges Handeln vorwerfen. Wenn es bei euch aber eine solche Vorgabe gibt, hat sich der Thread erledigt. Dann gibt es eine klare Rechtsvorgabe. Wenn es aber keine gibt, kann man der SL auch kein rechtswidriges Verhalten vorwerfen.

    Hoffentlich.

    Offensichtlich rechtswidrige Anweisungen darf man nicht ausführen. Wenn z. B. die Schulleiterin (Übertreibung) dich an anwiese, das Geld in der Pausenhalle unter die Fußmatte zu legen.

    Das Einsammeln von Geld wird sicherlich nicht eine rechtswidrige Anweisung sein. Es wird auch kaum eine Schulleitung dich anweisen Geld in der Pausenhalle zu deponieren. Es kann aber sein, dass die SL dich anweist das Geld irgendwie aufzubewahren und du es für zu unsicher hältst. Dann weist du nett darauf hin und wenn sie es trotzdem möchte, ist es ihr Problem.

    Solange du nicht davon ausgehst, dass sie Geld irgendwie unterschlägt oder missbräuchlich verwendest, ist es ihre Entscheidung. Höchstens wenn es bestimmte Vorgaben des Landes gibt, wie Geld einzusammeln ist, müsstet du die Ausführung verweigern.

    ... wäre es nicht nach der hier vertretenen Position jetzt unsere Pflicht als brave BeamtInnen, unserer SchülerInnen vorzuleben, dass eben gerade keine Maskenpflicht herrscht?

    Im ersten Teil bin ich ja noch bei dir. Die Frage war aber, warum überhaupt eine Maskenpflicht braucht und nicht warum jetzt gerade. Sicherlich wird sich die Situation auch noch wieder verschärfen.

    Zu deinem letzten Satz:

    Ist es auch Aufgabe der Lehrkräfte auf Autobahnen mit über 200 km/h zu rasen, damit den Schülern klar wird, dass es dort kein Tempolimit gibt?

    Stellst Du dich rauchend vor den Schuleingang auf dem Bürgersteig, damit man jeder sieht, dass es dein Recht ist zu rauchen?

    Holst du in der Frühstückspause erstmal die Tafel Schokolade als dein Frühstück raus, damit die Schüler sehen, dass jeder das Recht hat zu essen was er möchte?

    Man könnte ja durchaus behaupten, dass wir als Lehrkräfte Vorbild sein sollten und die Werte unserer Gesellschaft weitergeben sollten. Diese Werte sind nicht beliebig. Sie finden sich in den Gesetzen, in der Verfassung, etc.. Dazu gehört sicherlich auch eine Rücksichtnahme auf andere Menschen. Entsprechend sollten wir es auch bei Corona vorleben. Das heißt nicht, dass man zwingend Maske tragen muss. Das heißt aber für mich auf jeden Fall, dass man das Risiko bewusst abwägen sollte und nicht einfach verharmlosen kann.

    Zahlen wären mal interessant, ich weiß nicht, wir viele Klassenfahrten jährlich deutschlandweit stattfinden und wie viele Lehrkräfte das Geld in der Zuckerdose im Küchenschrank aufbewahren. Wenn 28 SuS 300 Eur überweisen, kommt ja bissel was zusammen. 10,9 Mio SuS gibt es deutschlandweit... (minus die in Hessen, die ja das offenbar klar haben)

    Minus Niedersachsen, wo es auch über die Schule läuft. Ich würde auch ganz stark vermuten, dass es kaum eine Lehrkraft gibt, die das Geld in bar aufbewahrt. Ich denke entweder läuft es über das Schulkonto oder über ein Privatkonto (ggf. mit Hinweis für Klassenfahrt)....

    Ich wollte das geklärt haben, bevor ich das Geld einsammele. Ich wollte nicht mit einem dreistelligen Betrag vor einer schulterzuckenden Schulleiterin stehen.

    Wenn deine SL dich anweist das Geld bar einzusammeln wird man doch automatisch fragen, wie das Geld dann verwahrt werden soll?

    Aber letztlich geht es doch um die Frage, wer ist wofür verantwortlich. Wenn die SL dich anweist Geld einzusammeln, muss SL auch einen Plan davon haben, wie das Geld verwahrt wird. Sie ist verantwortlich.

    Wenn Du aus eigenem Antrieb Geld einsammelst, ist es dein Problem.

    Verwahrtes Geld mit nach Hause zu nehmen wäre also ein Grund, den Beamten zu entlassen, aber Geld im Pult einzuschließen, wenn die Schulleitung das OK findet, ist OK und man haftet im Zweifel nicht? Bei Klassenfahrten geht es um mehrere 1000 Euro, würde ich nie und nimmer drauf ankommen lassen. Beide Wege nicht. Ich finde, ein Schulkonto für derlei Geld sollte für jede Schule drin sein, aber aus mir nicht bekannten Gründen ist es das offenbar nicht.

    Ich rede hier nicht vom Klassenfahrtgeld sondern von Geld allgemein. Vom Grundsatz ist es doch ganz einfach. Die SL weist dich an Geld einzusammeln. Das hast du auch zu machen. Das Geld bringst du anschließend zur SL. Es ist dann Aufgabe der SL zu entscheiden, wie das Geld sicher verwahrt werden soll und die Rahmenbedingungen zu schaffen. Es sicherlich nicht möglich dich verbindlich anzuweisen, dass privat zu machen. Und dann bist du natürlich auch aus der Haftung raus.

    Wenn Du natürlich irgendwie von dir aus Geld einsammelst, ist es etwas anderes. Dann ist es dein Problem. Auch wenn es dienstliche Gründe hat. Das umgehst du, indem du vorher mit der SL klärst, wie du die Situation handhaben sollst. Wenn dann die einzige Option ist, dass du es privat auf dein Konto einzahlen musst, fällt die Klassenfahrt halt aus.

    Plattenspieler Was ist daran verwirrend?

    Ich zitiere mal Lauterbachs Kommentar zu einer neuen Maskenstudie mit 20 Mio TN.:

    Wer 2,5 Jahre nach Beginn der Pandemie noch bezweifelt, dass Masken im Innenraum schützen, ist in der Regel durch Ideologie motiviert. Ihn/Sie werden auch Studien mit 20 Mio Teilnehmern nicht überzeugen. Trotzdem ist die Studie wichtig für unser Handeln, gerade im Herbst.

    https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2119266119

    Passt allerdings nicht 100%, da nur auf die eigene Maske eingegangen wird und nicht darauf, ob das gegenüber auch eine trägt. Aber da ist der Link von NRW-Lehrerin ja sehr schön.

    Seph hat aber grundsätzlich Recht. Das Geld gehört in die Schule. Wie es dort sicher verwahrt wird, ist nicht mein Problem. Lieber Chef, ich habe hier XY €. Wo soll ich das Geld aufbewahren/abgeben? Nein danke, ich möchte es nicht mit nach Hause nehmen. Ich habe es auch notfalls im Pult oder wo auch immer. Der Chef weiß das. Wenn es weg ist, ist es nicht mein Problem.

    Klassenfahrten gehen in Niedersachsen übrigens seit 2018? immer über das Schulkonto. Die Abwicklung über andere Konten ist explizit nicht mehr erlaubt.

    Und wozu brauchst du da jetzt eine Maskenpflicht?

    Naja, ist dir denn nicht klar, warum man Masken trägt? Eine großer Aspekt ist der Schutz anderer Menschen. Selbst mit einer ffp2-Maske ist man eigentlich noch darauf angewiesen, dass auch die anderen eine Maske tragen. Zahlen gab es hier in einem Thread. Dazu gibt es noch das Problem, dass Laien Masken in der Regel nicht 100% korrekt tragen. Dann gibt es noch sehr wenige Menschen, die tatsächlich keine Maske tragen können.

    Du kannst auch andersrum fragen: Warum brauchen wir Tempolimits? Die Mehrheit wird sicherlich nicht durch die Stadt rasen. Wozu müssen wir manche Drogen verbieten? Ich glaube kaum, dass auf einmal alle Menschen Heroin nehmen würden...

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