Sich in Gewerkschaften zu organisieren, ist dein verfassungsgemäßes Recht. Es muss dich gar niemand überzeugen oder um deine Mitgliedschaft werben, du kannst dich dort selbst einbringen. ...
Also eswäre es super, wenn Du beim Zitieren meine Aussage nicht aus dem Zusammenhang reißt. Ich habe auch nie bestritten, dass ich das Recht habe in eine Gewerkschaft zu gehen. Es ging darum, dass ich mich in der GEW nicht vertreten fühle bzw. denke, dass die GEW nicht primär die Interessen der Lehrkräfte vertritt. Der öffentliche Dienst ist groß und bunt und am Ende kann die GEW es auch gar nicht allen Recht machen. D.h. aber im Umkehrschluss auch nicht, dass man in der Gewerkschaft sein muss, um die Ergebnisse kritisieren zu dürfen. Im Gegenteil. Einerseits hat die GEW noch mal direkten Einfluss auf meine Besoldung. Die Diskussion um die Familien- und Ortszuschläge zeigt doch gerade, welchen Einfluss die einzelnen Bundesländer haben. Wenn ich in die GEW gehe, zahle ich dafür viel Geld. Ich bin mir absolut sicher, dass ich auch bei größten Engagement es nicht schaffen werde einen signifikanten Einfluss auf die nächsten Abschlüsse zu haben. Daher kann ich doch durchaus sagen, dass die GEW bevor sie mein Geld bekommt, mir erstmal zeigen muss, dass sie für mich einen Mehrwert hat? Ich wäre wahrscheinlich sofort bei einer Lehrergewerkschaft dabei, die einen Tarifvertrag für die (angestellten) Lehrkräfte aushandelt.